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Was muss ein Personal Coach eurer Meinung nach mitbringen

  • Starter*in Starter*in Life Coach
  • Datum Start Datum Start
ich muss sagen, persönlich halte ich nichts von Zertifikaten.

Das ist Deine persönliche Meinung. Dazu kann ich Dir aus eigener Erfahrung sagen, daß den meisten Kunden wichtig ist, zu erfahren, welche Art Ausbildung man hat, es kommen oft Nachfragen. Man möchte ja auch Professionalität vermitteln. Wobei wir beim nächsten Punkt wären:

Ich möchte nicht allzu "professionell" also kalt daherkommen.

Ich finde, GERADE in diesem sensiblen Bereich bedeutet "professionell" NICHT automatisch "kalt". Ganz im Gegenteil: von einem professionellen Coach erwarte (und WEISS) ich, daß er das Hintergrundwissen hat, welches mir als Kunden wichtig ist. Ich möchte, daß mir da jemand gegenüber sitzt, der es wirklich gelernt hat, und nicht nur "Küchentischpsychologie" an mir austobt. Ich möchte Vertrauen fassen, und das geht eben auch über ein gewisses Maß an professionellem Auftreten (Hintergrundwissen, Verbindlichkeit, Zuverlässigkeit). Und das geht selbstverständlich auch mit einer großen Portion Empathie. Die hast Du ja, das strahlst Du ja aus.


Ich habe gerade einen Beitrag verfasst, darin beschrieb ich, dass ich viele, viele Bücher lese. Ich bin in ausgesuchten Themen auf dem neuesten Stand. Aber eben nicht breit gefächert, sondern wie beschrieben "spezialisiert".

Alles schön und gut. Bücher lesen kann aber im Grunde jeder, aber welche Art Buch das ist, wie das Wissen darin qualitativ zu bewerten ist, und wie viel der Leser wirklich verstanden hat und anwenden kann, das sagt es nicht aus. Du kannst natürlich angeben, welche Bücher Du Dir angelesen hast. Dann sieht man ja auch, welche Themen Dein "Spezialgebiet" sind.


In meiner Ausbildung erlebte ich z.B., dass es vorgefertigte Fragen gab, die wir dann Multiple-Choise-mässig angekreuzt haben.

Solche Ausbildungen findest Du nicht bei einer Heilpraktikerschule (um mal bei diesem Beispiel für einen Bildungsträger zu bleiben). Da wird Hintergrundwissen vermittelt (vor allem auch, wo die Grenzen der angebotenen Tätigkeiten sind). Die meisten wollen sich in dem Bereich selbständig machen, von daher bekommt man auch diesbezüglich ganz viel nützliches Wissen. Prüfung ist dann z. B. eine Arbeitsprobe, aber kein Multiple Choice-Test. Darüber hinaus ist man in einem Kurs mit ganz vielen anderen, die das gleiche Interesse haben. Da kann man also auch zwischenmenschlich ganz viel für sich mitnehmen. Es gibt da auch Seminare zum Thema Existenzgründung.


Daher würde der erste Kontakt z.B. 10€ kosten.

Für welche Zeitspanne? Im Grunde kannst Du da nur eine knappe Viertelstunde ansetzen. Für selbständige Beratungstätigkeit kannst Du als ungefähren Richtwert etwa einen Euro die Minute ansetzen. Machst Du es ZU billig, kann Dir ein Mitbewerber bei der Wettbewerbszentrale ans Bein pinkeln. Und die Kunden nehmen einen nicht ernst, wenn man sich unter Wert verramscht.


Meinen Fokus möchte ich auf psychisch stabile Menschen legen, denen ihre Probleme 'klar' sind, die klare Ziele benennen können und bereit sind, an sich zu arbeiten.

Ich denke, daß es schwierig ist, genau diese Zielgruppe als Kunden zu gewinnen. Wenn man so aufgestellt ist, dann redet man lieber mit Freunden, als einen Coach für den Rat, den einem auch Freunde geben können, zu bezahlen. Wenn ich schon Geld in die Hand nehme, dann möchte ich eine Leistung erhalten, die ÜBER das, was meine Freunde auch können, hinausgeht.


Um ein weiteres Beispiel meines Erfahrungsschatzes zu nennen. In einem beruflichen Rahmen habe ich gewollt eine Gruppendynamik von destruktiv in konstruktiv umgelenkt. (...)

Ist das ein Beispiel von dem ihr sagen würdet, ok, da steckt mehr wissen drin?

Versteh es bitte nicht falsch, ich möchte Dir nicht auf die Füße treten. Aber diese Aussage ist nicht überprüfbar. Sagen kann man viel. Aber wie die Strukturen in der Gruppe ausgesehen haben, und welchen Anteil Du zur Klärung beigetragen hast, ist aus Deiner Schilderung nicht ersichtlich. Ebenso wenig wie die Technik, die Du angewendet hast. Mir würde es nicht reichen.


Diejenigen, denen ich nicht helfen kann, verweise ich z.B. An dieses Forum, bzw. Entsprechende Hotlines.

Ganz ehrlich: das würde ich als Abzocke empfinden. Ich mache einen Termin aus, bei jemand, der sich "Life Coach" nennt, und dann sagt der mir: "Nee, sorry, DIR kann ich nicht helfen, Du kannst aber in einem Internetforum, wo sich lauter Laien tummeln, mal versuchen, ob Dir da jemand helfen kann". Ich erwarte von einem Coach, DASS er mir helfen kann, und daß er sich auch mit schwierigeren Fällen auseinandersetzt und sich nicht die Rosinen rauspickt.


Ich empfehle Dir auch, Dich mit dem Thema Businessplan auseinanderzusetzen. Wo willst Du Deine Beratungen anbieten (also in welchen Räumlichkeiten), wie lange kannst Du von Deinen Ersparnissen leben, und und und. Der Schreibkram ist zwar nervig, aber man lernt sein Geschäft gut einzuschätzen. Die Handelskammern bieten auch Beratungen für Gründer an.
 
Was ich auch wichtig fände, wäre komplette Ehrlichkeit und Transparenz über deine Kompetenzen und wie du sie dir angeeignet hast. Die Idee, dass du auf deiner Webseite angibst, mit welchen Büchern du dich auseinander gesetzt hast, finde ich z.B. schon mal sehr gut.

In der Praxis wüsste ich nicht, ob ich solche Dienste in Anspruch nehmen würde.. vermutlich eher nicht, aber das mag auch an persönlichen Gründen liegen und nicht am Angebot selbst.

Sowas auch per E-Mail anzubieten, finde ich auch gut, für Leute, die zu schüchtern sind, um sich persönlich zu treffen. Allerdings zweifle ich ein bisschen daran, dass man dann dafür Geld ausgeben würde, weil es durch Foren und ähnliche Angebote einfach schon einen ziemlich gesättigten Markt dafür gibt, finde ich. In der Schweiz z.B. gibt es die Dargebotene Hand: https://www.143.ch/ die bieten kostenlose Telefon- und Mail-Gespräche an.

Dein Vorteil gegenüber solchen Angeboten könnte z.B. sein, dass gesichert wäre, dass du mit einem Kunden wirklch bis zum Ende seines Weges gehst, und nicht z.B. immer jemand anders seine Mails beantwortet, und das persönliche Treffen könnte auch ein grosser Pluspunkt sein. Vielleicht wäre es bei gewissen Problemen sogar denkbar, dass du einen Kunden an andere Orte begleitest, z.B. bei gewissen Ängsten oder so.

Auf jeden Fall würde ich das erste Gespräch kostenlos anbieten, vielleicht verkürzt auf eine halbe Stunde oder so - damit man nicht die Katze im Sack kauft. nicht in Frage, dass Fragen irgendwie weitergeleitet werden.

Danke für die vielen Denkanstöße s23w.

Was würdest du bei dem Mailangebot davon halten, wenn die 1. bis 5. zielführende Mail z.B. je 12,50€ kostet. Da kann man ja nichts falsch machen. Ich könnte dann ein Angebot machen, z.B. 10 Mails für 100€ anstatt 125€. Wobei ich des Aufwands wegen eine Zahlung im Voraus anstreben würde.

Den Unterschied meines Angebotes zu den anderen hast du auf den Punkt gebracht. Ja, ich würde den Kunden solange begleiten, bis sein Ziel erreicht ist. Dabei wäre ich Einzelperson unterwegs.
In deutschen Foren ist es gerne so, dass ein Thema schnell zerredet wird. Manchmal gibt es dann einen Shitstorm und manch einer fühlt sich nach dem Posten schlechter als vorher. Dagegen wäre er/ sie bei mir schon mal sicher.

Offenheit und Ehrlichkeit biete ich auf jeden Fall an. Einige Webpages von Coaches habe ich mir angeschaut. Viele schreien schon förmlich "Ich will in erster Linie dein Geld." So möchte ich nicht herüberkommen.
Mir ist auch wichtig, dass ich bei aller Ehrlichkeit trotzdem Rücksicht auf die Gefühle meines Mandanten/ Kunden nehme (Kunde klingt auch irgendwie abgedroschen, oder?).
Wenn es sich um jemanden handelt mit geringem Selbstwertgefühl, gilt es, Erfolgserlebnisse zu schaffen, z.B. in Rollenspielen, wo die Person lernt, mir die Meinung zu sagen. Das ist für viele schwer.

Mit Ängsten umzugehen erfordert tiefgreifende Fachkenntnis, weil man da ja auch viel kaputt machen kann. Bei ich sag mal einfachen Unsicherheiten helfe ich gern nach, an manifestierte Ängste kommt wohl nur ein ausgebildeter Psychologe - auch nicht alle, stimmt. @Geästchen 😉 Danke übrigens für den Tip mit den Steuern, da lese ich nachher mal nach.

Nochmal an s23w, ok, du würdest jetzt keinen Coach beauftragen. Kannst du dir denn vorstellen, bei dem genannten Preis und den gegebenen Rahmenbedingungen einen Versuch zu starten, wenn du ein Anliegen hättest? Wenn du ja sagst, hast'n Abo an der Backe 😉 Nein Spaß!

Als nächsten Schritt bastele ich mal eine Webpage und ein paar Flyer (@Biddi) 🙂
 
Hey, da sind ja noch etliche Rückmeldungen dazugekommen 🙂
(Ich bin der erste Gast)

Meine Gedanken dazu:

Eine gut gemachte Homepage brauchst du auf jeden Fall. Flyer reichen meiner Ansicht nach nicht aus; die reichen, um ein erstes Interesse zu wecken, wenn dann aber keine weiteren Informationen zu bekommen sind, wandern die ganz schnell in den Müll. Links dagegen werden dann doch manchmal schnell gebookmarked, vielleicht sogar geteilt.

Wenn du noch überhaupt keine Ahnung vom Homepage-Basteln hast, würde ich persönlich jemanden damit beauftragen. Ich hab keinen Schimmer, was das kostet, aber da draußen im Netz fliegen Millionen von unglaublich billig gemachten Homepages herum von Leuten, die sich das mal schnell angelesen haben - und auch wenn das überhaupt nichts darüber aussagt, wie gut du in deinem "Job" bist, fällt das doch trotzdem immer wieder darauf zurück. Es wäre wirklich schade, wenn du deswegen in eine falsche Ecke geschoben wirst. Vielleicht hast du ja auch einen Bekannten oder einen Bekannten eines Bekannten, der schon viele Websites erstellt hat und dir hilft?

Es schadet natürlich nicht, dir das selbst anzueignen, aber bis du da auf einem professionellen Stand bist, wirst du sehr, sehr viel Zeit und Mühe investieren müssen. Ich glaube, die kannst du sinnvoller und gewinnbringender nutzen.

Eine Ausbildung fände ich persönlich auch sehr hilfreich bei der Einschätzung deines Könnens.
Wenn du eine Liste mit Buchtiteln veröffentlichst, ist das schon ein großer Schritt zur Vertrauensbildung, hilft mir aber nur begrenzt weiter, weil ich mich mit der Literatur in diesem Bereich überhaupt nicht auskenne. Ich kann also nur erkennen, dass du eine Menge Bücher durchgearbeitet hast, aber nicht, welche Qualität diese Bücher haben. Erfolgsstories oder direkte Zitate von Menschen, denen du geholfen hast, kannst du auch super einbauen, dabei musst du dann aber wieder aufpassen, nicht den Eindruck eines billigen Werbeblättchens zu erwecken. (-> "Einfach toll!!!" sagt Luise W. aus M.) Bedenke, weder deine Bücherliste noch die Erfolge kann ich nachprüfen.

Dem Geästchen würde ich eher widersprechen: Wenn du ganz kleine Preise machst, wird man automatisch assoziieren, dass deine Leistung nicht mehr wert ist. Eine günstige, evtl. sogar kostenlose Kennenlernsitzung zur Probe wäre sicher nicht verkehrt, aber verkauf dich nicht für Dumpingpreise. (Vielleicht könntest du auch zeitlich begrenzte Rabatte anbieten, zum Einstieg, oder so.) Und: Suche dir einen Fokus. Wenn du angibst, dass du jedem bei jedem möglichen nicht-krankhaften Problem helfen kannst, ist das unglaubwürdig. Wenn du z.B. sagst: Ich bin Expertin für Konfliktbewältigung, Motivation, Beruf(ung)sfindung, ... und das noch belegen kannst, hast du, glaube ich, bessere Chancen, ernst genommen zu werden.

Kannst du dir denn wirklich gar nicht vorstellen, noch eine Ausbildung in dem Bereich zu machen?
Klar, Psychologie zu studieren wäre wohl zu hoch gegriffen, aber zumindest ein Zertifikat von der IHK für "Mediation" o.ä. wäre doch sicher drin? Vielleicht möchtest du später ja auch einmal für Firmen arbeiten, die wie in deinem Beispiel den Zusammenhalt unter ihren Mitarbeitern fördern möchten...
 
Ich finde, GERADE in diesem sensiblen Bereich bedeutet "professionell" NICHT automatisch "kalt". Ganz im Gegenteil: von einem professionellen Coach erwarte (und WEISS) ich, daß er das Hintergrundwissen hat, welches mir als Kunden wichtig ist. Ich möchte, daß mir da jemand gegenüber sitzt, der es wirklich gelernt hat, und nicht nur "Küchentischpsychologie" an mir austobt. Ich möchte Vertrauen fassen, und das geht eben auch über ein gewisses Maß an professionellem Auftreten (Hintergrundwissen, Verbindlichkeit, Zuverlässigkeit). Und das geht selbstverständlich auch mit einer großen Portion Empathie. Die hast Du ja, das strahlst Du ja aus.

Lief Coach: Ich sagte ja, mein Wissen habe ich aus Büchern und Lehrvideos. Ich trete schon professionell auf, nur lege ich den Fokus auf das Menschliche. Hintergrundwissen habe ich viel, verbindlich und zuverlässig muss ich als Selbstständige auf jeden Fall sein. Das gilt für jeden selbstständigen Beruf, denke ich 🙂
Danke, dass du schreibst, ich strahle Empathie aus. Das bedeutet mir auch sehr viel, die Grundlage der Tätigkeit als Coach 🙂 Ende.


Alles schön und gut. Bücher lesen kann aber im Grunde jeder, aber welche Art Buch das ist, wie das Wissen darin qualitativ zu bewerten ist, und wie viel der Leser wirklich verstanden hat und anwenden kann, das sagt es nicht aus. Du kannst natürlich angeben, welche Bücher Du Dir angelesen hast. Dann sieht man ja auch, welche Themen Dein "Spezialgebiet" sind.


Life Coach: OK, da gebe ich dir Recht, was ist hängen geblieben, das weiß man nie. Ich kann es bei mir sagen, da ich von außen viel Rückmeldung erhalte von Leuten, die sich bei mir bedanken. Noch davor spüre ich ja selbst, dass eine Person oder eine Gruppe weniger gezwungen mit mir oder auch miteinander umgeht.

Bei einer Ausbildung weiß man leider auch nicht, was wirklich hängen bleibt. Das Gedächtnis - ist auch ein Thema was in diesen Bereich hineinwirkt - das Gedächtnis mancher Menschen ist in der Lage, für eine Prüfung schnell viele Informationen aufzusaugen. Jedoch bedarf es in der Regel einer etwa siebenmaligen Wiederholung, bis das Gelernte in das Langzeitgedächtnis übergeht.
- Ausnahme ist z.B. wenn das zu Lernende mit starken Emotionen einhergeht - das merkt sich das Gedächtnis sofort. Daher fassen Kinder auch i.d.R. nur einmal auf eine heiße Herdplatte. Sie werden das niemals wieder vergessen. Ende


Für welche Zeitspanne? Im Grunde kannst Du da nur eine knappe Viertelstunde ansetzen. Für selbständige Beratungstätigkeit kannst Du als ungefähren Richtwert etwa einen Euro die Minute ansetzen. Machst Du es ZU billig, kann Dir ein Mitbewerber bei der Wettbewerbszentrale ans Bein pinkeln. Und die Kunden nehmen einen nicht ernst, wenn man sich unter Wert verramscht.

Life Coach: Stimmt, die "Preispsychologie" spielt für die Kunden auch eine Rolle. Denkst du, 12,50€ für eine Mail sind für einen Einstieg ok? Und eine "Angebot" von 10 Mails für 100€? Ende.



Ich denke, daß es schwierig ist, genau diese Zielgruppe als Kunden zu gewinnen. Wenn man so aufgestellt ist, dann redet man lieber mit Freunden, als einen Coach für den Rat, den einem auch Freunde geben können, zu bezahlen. Wenn ich schon Geld in die Hand nehme, dann möchte ich eine Leistung erhalten, die ÜBER das, was meine Freunde auch können, hinausgeht.

Versteh es bitte nicht falsch, ich möchte Dir nicht auf die Füße treten. Aber diese Aussage ist nicht überprüfbar. Sagen kann man viel. Aber wie die Strukturen in der Gruppe ausgesehen haben, und welchen Anteil Du zur Klärung beigetragen hast, ist aus Deiner Schilderung nicht ersichtlich. Ebenso wenig wie die Technik, die Du angewendet hast. Mir würde es nicht reichen.


Für dich ist sie nicht überprüfbar, das sehe ich auch so. Aus meiner Sicht wurde ich in diesem Punkt durch den Chef bestätigt, der mir für diese Umstellung dankte. (Für einen Business Coach zahlt man etwa 20.000€ im Monat). Wenn ich den Weg dorthin komplett erkläre, käme das etwa dem Verraten eines geheimen Rezeptes gleich 😉 Ende.


Ganz ehrlich: das würde ich als Abzocke empfinden. Ich mache einen Termin aus, bei jemand, der sich "Life Coach" nennt, und dann sagt der mir: "Nee, sorry, DIR kann ich nicht helfen, Du kannst aber in einem Internetforum, wo sich lauter Laien tummeln, mal versuchen, ob Dir da jemand helfen kann". Ich erwarte von einem Coach, DASS er mir helfen kann, und daß er sich auch mit schwierigeren Fällen auseinandersetzt und sich nicht die Rosinen rauspickt.


Life Coach: Hast du denn bei dem was ich bis jetzt hier veröffentlicht habe, das Gefühl, ich möchte dich abzocken? Oder dass ich generell jemanden abzocken möchte?
Du, wenn ich etwas nicht kann, warum soll ich andere und mich belügen, als würde ich es können? Dann wäre ich nicht mehr ehrlich und offen. DAS wäre doch dann Abzocke, wie du sagst, oder nicht?

Das Beispiel mit den Rosinen finde ich unpassend. Genauso könntest du mir unter die Nase reiben, dass ich alles können muss was jemals ein Personal Coach angeboten hat. Dann wäre vom Kickboxen übers Abnehmen bis hin zum Heilpraktiker-Psychologen alles dabei. Ich biete aber speziell das an, was ich kann, weil ich damit erfolgreich bin. Andere Personal Trainer sind super darin, Menschen sportlich zu motivieren - das ist ja auch wieder was ganz anderes als Ängste zu behandeln. Ich muss da gerade an das uralte Sprichwort denken, dass mir mein Opa mit auf den Weg gegeben hat. Er sagte immer "Mädchen, bleib bei deinen Leisten" (Abgeleitet von Meister, bleib bei deinen Leisten 😉 ) Ende.
Ende.


Ich empfehle Dir auch, Dich mit dem Thema Businessplan auseinanderzusetzen. Wo willst Du Deine Beratungen anbieten (also in welchen Räumlichkeiten), wie lange kannst Du von Deinen Ersparnissen leben, und und und. Der Schreibkram ist zwar nervig, aber man lernt sein Geschäft gut einzuschätzen. Die Handelskammern bieten auch Beratungen für Gründer an.

Life Coach: Ja, das stimmt. Wo würden meine Fähigkeiten denn gebraucht? Du sagst zwar, die meisten würden zu Freunden gehen, aber gerade in Männerfreundschaften kenne ich es zumindest nicht, dass man sich gegenseitig von mangelndem Selbstwertgefühl berichtet. Natürlich lasse ich mich da gern eines besseren belehren.
Wenn du und ich mal davon ausgehen, alles was ich hier schreibe ist wahr ist (Vertrauen ist die Basis - wenn man mir als Coach nicht vertraut, kann ich nicht weiterhelfen), was würdest du mir raten, wo ich gebraucht werde? Ende.

Danke für deine Augen öffnenden Worte. Auch wenn ich nicht in allem mit dir übereinstimme, kann ich dennoch Vieles für mich mitnehmen 🙂
 
Liebe Lebensberaterin,

Du bist immer das Geld wert, was Dir Menschen gerne geben. Ob irgendwer Deine Arbeit dann als professionell betrachtet oder nicht (wie ich), ist egal. Die Menschen, die Deine Kunden sind, sind wichtig. Ich muß bei Deinem Gedanken der Selbstständigkeit an Wahrsagerinnen mit der Glaskugel denken. Aus meiner Sicht ist das der größte Quatsch. Aber viele Menschen sind bereit, dafür Geld auszugeben. Aus meiner Sicht sagen diese Wahrsagerinnen das, was die Leute gerne hören wollen. Und in dem Heraushören, wie denn die gewünschte Antwort lauten könnte, sind diese Damen (und Herren) geschult und sehr geschickt. Dir unterstelle ich keinen gleichartigen Quatsch.

Ich würde probeweise wie folgt vorgehen:

Stell‘ Dich dort hin, wo Dich viele, wirklich viele Leute zufällig sehen. Also Veranstaltungen und Fußgängerzonen. Du solltest einen Raum oder eine Hütte oder ein Zelt oder ähnliches haben.
Farblich und dekorativ sollte es sehr ansprechend sein. Der Besucher sollte gut sitzen, damit er sich wohl fühlt. Ich habe in Fragen der Gestaltung überhaupt kein Geschick und müsste mich beraten lassen.

Vorne, sichtbar, sollte eine Tafel stehen mit Deinem Angebot. Es sollte kurz und knackig sein. Beispielsweise:

Neue Motivation und Lebensmut durch: Lebensberatung für sie, ihn und Familie. Beziehungsberatung beruflich und privat, Familienberatung.
Kosten sind so individuell wie ihre persönlichen Verhältnisse.

Seriöse Lebensberatung durch Frau Monika Hammer
Bekannt durch Internet Lebensberatung mit www-Adresse

Als Preis rechne folgendes: Ein Arbeiter verdient angenommen 2.500 € brutto.
Bei 160 Std./Monat sind das 15,63 €.

Und wenn dann jemand nach Deinen Kosten fragt, dann frage ihn, was er monatlich verdient und nimm einen Stundenlohn nach seinen Verhältnissen, auch dann, wenn er nur 30 Minuten bleibt. Taschenrechner empfohlen!
Ach ja. Wenn ein Kunde zufrieden ist, dann trage ihm auf, Dich zu empfehlen.

Eine gute Internetseite würde ich jedoch vorab schon haben wollen. Die Adresse sollte auf der Tafel und auf Flyern aufgeführt sein. Die Flyer sind lose zum Mitnehmen gedacht und sollten bei der Tafel mitnahmebereit liegen. Ein dekorativer Ständer dafür kostet ca. 150 € und ist in einschlägigen Fachgeschäften erhältlich. Insgesamt darf alles billig sein – sollte aber nicht billig sondern professionell aussehen.

So probierst Du es einfach aus…. Und machst Deine Erfahrung.
Für diese Erfahrung ist ein Budget aufzustellen: Kosten für z.B. Zelt, Internetseite, Flyer, Deko und Ausstattung sowie für Standgebühren (je nach Veranstaltung bzw. Standort).

Auf der Internetseite solltest Du Dich so vorstellen, dass Deine Motivation sowie Deine Absichten und Deine Philosophie ersichtlich wird. Die Menschen, die sich davon angesprochen fühlen und Bedarf haben, werden sich z.B. zu 10% melden bzw. vorbeikommen. Das ist für den Anfang eine hohe Zahl. Der Rest wird es vergessen…

So ersparst Du Dir viele Diskussionen und mußt Dir keine Meinung von jemandem wie mir anhören, der eher skeptisch ist. Und Du siehst selbst, wie es läuft und wie Du bei Menschen ankommst. Als Gesamtbudget halte ich 10.000 € nicht für zu hoch. Vielleicht lassen sich die Start- bzw. Versuchskosten noch senken. Standkosten sind ein wichtiger Faktor. Einen Raum anmieten ist schwierig, weil meistens viele Vermieter eine eher lange Laufzeit wünschen. „Nur mal zum ausprobieren für 2-3 Monate“ werden die meisten eher nicht mitmachen. Dazu kommen auch noch Deine Lebenshaltungskosten. Ein Start nur per Internet dürfte kaum positiv sein. Da bekommst Du Leser, aber vermutlich keinen Kunden. Da bleibe ich bei meiner Skepsis.

Versuch es einfach. Du hast doch Mut, oder?
Viel Erfolg,
LG, Nordrheiner

PS. Ach ja, für meine start-up Beratung nehme ich bei Dir zwar kein Honorar, hätte aber gerne eine Rückmeldung. Ist das ok?
 
Hallo Life Coach,

bevor ich mich zu den Eigenschaften eines, in meinen Augen, guten Personal Coaches äußere, kurz ein paar Gedanken zum Setting.

Generell halte ich eine Hilfe via Email eher für ungeeignet. Dies aus zwei Gründen:

Erstens haben geschriebene Texte einen begrenzten Informationsgehalt. Alle anderen Informationskanäle wie Mimik, Gestik, Stimme etc. sind nicht verfügbar. Man muss viel zwischen den Zeilen interpretieren und läuft dabei Gefahr, sich und den anderen in Missverständnisse zu verwickeln oder aneinander vorbei zu reden. Sicher ist es möglich, sich auch in Textform verstehbar auszudrücken, aber wer dich aufsucht wird sich ja grade noch nicht gut selbst verstehen geschweige denn sich derart ausdrücken können, dass alle Kommunikationsschwierigkeiten sofort beseitigt werden können. Desweitern benutzt man bei jeder Kommunikation, ob man will oder nicht, implizite Vorannahmen über die Welt und den beschriebenen Gegenstandsbereich. Du weißt aber, nie von welchen Vorannahmen dein Gegenüber ausgeht. Im persönlichen Gespräch kann man hier durch Frage und Rückfrage kurze Korrekturschleifen einbauen. In geschriebenen Texten müsstest du streng genommen alle deine Aussagen aus deinen Explizit aufgeschriebenen Vorannahmen herleiten, damit der andere dich richtig interpretieren kann. Damit laufen aber deine Antworttexte Gefahr, zu Monologen zu werden, in welchen du dem Klienten dein Weltbild in allen Einzelheiten ausbreitest.

Der zweite Punkt ist der, dass ein therapeutisches Gespräch eher auf Fragen als auf Tipps basiert. Es geht darum, den Klienten durch die richtigen Fragen zur Selbsterkenntnis zu bewegen. Ein solches fragenbasiertes Gespräch lässt sich per Email schlecht umsetzen. Emails schreibt man gewöhnlich weniger häuftig, dafür schreibt man aber umso länger. Somit geht die Spontanität beim gemeinsamen Erkunden der Gedankengänge des jeweils anderen verloren. Der Vorteil ist natürlich, dass man mehr Zeit und Ruhe zum Ausbreiten seiner eigenen Gedanken hat.

Beide Punkte sind auch hier im Forum von Bedeutung und machen die Sache oft nicht leicht. Ich rate dir daher zu einem Setting in Form eines persönlichen Gespräches. Emails oder Briefe etc. sollten meiner Meinung nach nur unterstützend eingesetzt werden, z.B. als Übung für den Klienten seine Gedanken zu ordnen oder bei Themen, die sehr Schambehaftet sind.

In meinen bisherigen Ausführungen waren bereits einige Erwartungen impliziert, die ich an einen Coach stellen würde. Machen wir sie nun explizit:

Die Grundlage einer jeden Guten Beratung oder Therapie ist meiner Meinung nach die Haltung und das Vertrauen des Therapeuten in die Lösbarkeit aller Situationen. Die Haltung sollte generell offen sein und von der Haltung "ich weiß, dass ich nichts weiß" geprägt sein. Der Coach sollte bereit sein, sein Bild des Klienten jederzeit zu aktualisieren, wenn zum Beispiel neue Persönlichkeitsanteile hervorkommen, die auf dem Weg zur neuen Lösung wichtig werden könnten. Dazu muss der Coach sehr sensibel sein und alle Ebenen vom offensichtlichen bis zum subtilen im Blick haben und fähig sein, sich in unterschiedlichste Denkstrukturen und Denkmuster einzufühlen.
Aus dieser Fähigkeit zur Einfühlung leitet sich der Respekt vor dem Problem des Klienten ab! Auch wenn der Coach bereits die Lösungen im Blick hat, so muss er doch die Logik des Problems (und damit den Klienten) gebührend respektieren. Andernfalls wird er abgehoben und sieht auf seine Klienten herab, die er irgendwann für dumm hält.
Bei allem Respekt und Einfühlungsvermögen darf aber auch der Glaube an die prinzipelle Lösbarkeit der Situation nicht fehlen. Nur mit einem Lösungsraum vor Augen können überhaupt Fragen generiert werden, die in Richtung einer Lösung weisen und die Blockaden auf dem Weg dorthin sichtbar machen. Fehlt hingegen das Vertrauen in diese Lösbarkeit, so besteht die Gefahr, dass der Coach sich selbst in den Problemen des Klienten verirrt und somit die geglaubte Unlösbarkeit bestätigt.

Um als Coach diese Fähigkeiten zu erwerben, ist eine gute und umfassende Ausbildung in gängigen psychologischen Modellen hilfreich. Auch sollte der Coach im Rahmen einer tiefgreifenden Selbsterfahrung einige Male die Erfahrung gemacht haben, dass Lebensprobleme lösbar sind und wie diese Lösungen gefunden werden können. Theorie und Praxis gehen hier eng verwoben Hand in Hand. Auch Kenntnisse über Gruppendynamik, Soziologie und Gesellschaftskritik sollten zum Handwerkszeug gehören, um für innere Problemen äußere Bedinungskonstellation z.B. aus der Kindheit aufdecken zu können. Desweiteren ist eine generelle Belesenheit in unterschiedlichen literarischen Gebieten hilfreich. Wissenschaftliche Texte lehren eine sehr präzise, objektivierte und oft nützliche, aber auch wenig subjektbezogene Art zu denken. Romane, Märchen etc. hingegen benandeln oft psychologische Themenstellungen und die Dramen des Lebens aus einer subjektiven Perspektive. Nicht selten werden subjektive Zustände in Form unterschiedlicher Charaktere und/oder Symbole auskondensiert.

Gruß
tuny
 
Moin Life Coach,

stell dir mal vor, Du hast Deine Homepage,

wie würdest Du dort Dein Angebot beschreiben? Maximal 10 Zeilen.
 
Das was du schreibst klingt doch gut. Ich hab auch schon daran gedacht, mir Unterstützung von einem Personal Trainer zu suchen. Ist mir aber zu teuer, bei den meisten kostet die Stunde um 120E.

Der Internetauftritt sollte mich auf jeden Fall überzeugen, ansonsten . Mit einem günstigen Einstieg damit ich mich erst davon überzeugen kann, dass du mir echt helfen kannst mit meinen Anliegen, würde ich das schon eher ausprobieren. Ich spreche hier auch nur für mich,das ist nur meine Meinung.

Wenn du dich nicht Coach nennen willst, nenn dich doch Personal Consulter also persönlicher Berater. Was hältst du sonst noch von skill developer also Fähigkeitenentwickler 😉

kannst für 30 bei mir trainieren, wenn du in der Gegend wohnst. Ernährung decke ich allerdings nicht vollständig ab. 🙂
 
Danke für deine Augen öffnenden Worte. Auch wenn ich nicht in allem mit dir übereinstimme, kann ich dennoch Vieles für mich mitnehmen 🙂

Dir vielen Dank für Dein nettes Feedback! Freut mich, daß Dir meine Worte etwas gebracht haben.



Stimmt, die "Preispsychologie" spielt für die Kunden auch eine Rolle. Denkst du, 12,50€ für eine Mail sind für einen Einstieg ok? Und eine "Angebot" von 10 Mails für 100€?

Für mich ist es schwierig, dazu was zu sagen. Ich kann schwer einschätzen, wie der Arbeitsaufwand dafür sein könnte.

Zur generellen Kostengestaltung fiel mir aber noch ein, daß die kostenlose Probestunde zwar ein nett gemeintes Angebot ist, aber für Dich eventuell nicht nur Vorteile haben könnte. Meine Erfahrungen: je weniger ein Angebot kostet, desto weniger wird es wertgeschätzt. Du nimmst Dir aber Zeit für einen Menschen und läßt Dich emotional auf ihn ein. Und meiner Meinung nach darf das durchaus etwas kosten! Du könntest das z. B. für einen reduzierten Preis anbieten, oder aber bei einer Folgebuchung dann anrechnen, da gibt es ja Möglichkeiten. Aber wenn etwas beim ersten Mal nichts kostet, läufst Du auch Gefahr, daß es "Kunden" gibt, die sich einmalig beraten lassen und davon dann profitieren, wo hingegen Du in die Röhre guckst.



Für dich ist sie nicht überprüfbar, das sehe ich auch so. Aus meiner Sicht wurde ich in diesem Punkt durch den Chef bestätigt, der mir für diese Umstellung dankte. (...) Wenn ich den Weg dorthin komplett erkläre, käme das etwa dem Verraten eines geheimen Rezeptes gleich Ende.

So, wie es für mich hier vor dem Rechner nicht überprüfbar ist, ist es für den (potenziellen) Kunden, der sich als erste Kontaktaufnahme z. B. Deine Webseite ansieht, auch nicht überprüfbar. Wenn Du das ein wenig "transparenter" gestalten könntest, dann ist es für den Kunden leichter, zu sehen, wie Du ihn auf den Weg bringen kannst. Natürlich, ohne Dein "Geheimrezept" bis in alle Einzelheiten zu verraten. ;-)



Ja, das stimmt. Wo würden meine Fähigkeiten denn gebraucht? Du sagst zwar, die meisten würden zu Freunden gehen, aber gerade in Männerfreundschaften kenne ich es zumindest nicht, dass man sich gegenseitig von mangelndem Selbstwertgefühl berichtet. Natürlich lasse ich mich da gern eines besseren belehren.
Wenn du und ich mal davon ausgehen, alles was ich hier schreibe ist wahr ist (Vertrauen ist die Basis - wenn man mir als Coach nicht vertraut, kann ich nicht weiterhelfen), was würdest du mir raten, wo ich gebraucht werde?

Mir würden z. B. Berufsschulen einfallen. Junge Menschen, direkt nach dem Schulabschluß, Start in den Ernst des Lebens... Da fragen sich viele, ob sie den richtigen Weg eingeschlagen haben, andere tun sich mit der Umstellung schwer... Allgemein ist in dieser Lebensphase ja auch "viel los". Das wäre jetzt meine erste spontane Idee.



Noch ein Tip: von Online-Dealanbietern kann ich Dir abraten. Laß Dich dafür nicht verheizen.

Was die Webseite angeht: guck mal, ob Du eventuell einen Grafikdesigner findest, der Dir als Gründer einen Paketpreis für die Erstellung einer Webseite, eines Flyers und einer Visitenkarte anbietest. Da ist ein anständiges Design und eine gut programmierte Seite echt wichtig. Selbstgeklöppelt sieht oft eben auch so aus, und das wirkt unprofessionell. Da fallen die meisten dann über lustig hüpfende Smilies und eine Überschrift in Comic Sans, lachen sich darüber schlapp, und sehen gar nicht, daß Dein Angebot durchaus ansprechend wäre (ist mit Absicht ein wenig überzogen, ich möchte Dir jetzt nicht unterstellen, daß Du das so gestalten würdest!).

Wie Du Deine Tätigkeit benennen möchtest, ist natürlich auch Geschmackssache. Ich persönlich finde diese inflationär gebrauchten Anglizismen ja total abgelutscht. "Berater für allgemeine Lebensfragen", oder "Lebensberater" würden mir gefallen. Wenn nun aber eine englische Bezeichnung genau Dein Ding ist, dann nimm eine.


Zu guter Letzt: was ich bei Dir echt sehr gut finde, ist, daß Du Kritik erstmal annimmst, Dich damit auseinandersetzt und das für Dich rausziehst, was Du "gebrauchen" kannst. Nicht ein "wähwähwäh, Ihr versteht mich doch alle nicht und habt keine Ahnung". Eine sehr gute Eigenschaft, die Dir in Deiner Tätigkeit echt von Vorteil sein wird. (Vorsicht, nicht auf meiner Schleimspur ausrutschen)
 
Werbung ist alles. In einem anderen Thread geht es gerade darum, dass man Frauen dazu bringen kann, mehr für z.B. Rasierschaum und Friseur auszugeben als Männer. Völlig haltlos - aber es funktioniert. Daher: Werbung, Werbung, Werbung! Professionell Website erstellen lassen, viele 5 Sterne Bewertungen kassieren und los geht das große Geld verdienen. Ich drück dir die Daumen!

Toi toi toi!
 

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