Hallo Life Coach
Ich finde deine Beschreibung sehr sympathisch und deine Einstellung zum Lernen teile ich: Ich persönlich fände jetzt eine "offizielle" Ausbildung nicht unbedingt wertvoller als wenn sich jemand sein Wissen autodidaktisch aus Büchern etc. angeeignet hat. Mir persönlich wäre in so einer Sache am wichtigsten, dass die Leidenschaft und Liebe der Person für ihr Berufsfeld rüberkommen würde. Zusätzlich dazu würde ich wohl anhand persönlicher Kriterien entscheiden, ob ich mich so jemandem öffnen würde: Empathisch, warmherzig, geduldig, aber auch offen und mit einer klaren Sprache müsste sie sein, diese Person. Das nur mal so als erste Assoziation.
Was ich auch wichtig fände, wäre komplette Ehrlichkeit und Transparenz über deine Kompetenzen und wie du sie dir angeeignet hast. Die Idee, dass du auf deiner Webseite angibst, mit welchen Büchern du dich auseinander gesetzt hast, finde ich z.B. schon mal sehr gut.
In der Praxis wüsste ich nicht, ob ich solche Dienste in Anspruch nehmen würde.. vermutlich eher nicht, aber das mag auch an persönlichen Gründen liegen und nicht am Angebot selbst.
Sowas auch per E-Mail anzubieten, finde ich auch gut, für Leute, die zu schüchtern sind, um sich persönlich zu treffen. Allerdings zweifle ich ein bisschen daran, dass man dann dafür Geld ausgeben würde, weil es durch Foren und ähnliche Angebote einfach schon einen ziemlich gesättigten Markt dafür gibt, finde ich. In der Schweiz z.B. gibt es die Dargebotene Hand:
https://www.143.ch/ die bieten kostenlose Telefon- und Mail-Gespräche an.
Dein Vorteil gegenüber solchen Angeboten könnte z.B. sein, dass gesichert wäre, dass du mit einem Kunden wirklch bis zum Ende seines Weges gehst, und nicht z.B. immer jemand anders seine Mails beantwortet, und das persönliche Treffen könnte auch ein grosser Pluspunkt sein. Vielleicht wäre es bei gewissen Problemen sogar denkbar, dass du einen Kunden an andere Orte begleitest, z.B. bei gewissen Ängsten oder so.
Auf jeden Fall würde ich das erste Gespräch kostenlos anbieten, vielleicht verkürzt auf eine halbe Stunde oder so - damit man nicht die Katze im Sack kauft.
Zu der Webseite: Alles, was du für das Bauen einer Webseite wissen musst, kannst du im Internet nachlesen. Entweder du lernst HTML und CSS Programmierung, informierst dich über eine passende Domain und Hosting-Verträge (sofern du nicht selbst einen Server hast) und lernst die Basics der Administration.
Oder du nutzt so etwas wie wordpress zum Beispiel, ich habe persönlich damit keine Erfahrungen gemacht, aber ich schätze mal, so kannst du schneller eine hübsche Seite zum Laufen bringen. Es gibt auch andere solche Dienste, die z.T. gegen Geld auch das Hosting etc. übernehmen:
5 Ways To Build A Website Without Writing A Single Line Of Code - Forbes hab ich jetzt mal auf die Schnelle gefunden, all diese Vorschläge kenne ich selbst nicht.
Ganz kostenlos wird es also nicht sein, ausser eben du hast selbst einen Server, dann müsstest du allerdings auch noch nachlesen, wie ein einfacher Webserver funktioniert, z.B. apache.
Viel Glück
🙂