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Was muss ein Personal Coach eurer Meinung nach mitbringen

  • Starter*in Starter*in Life Coach
  • Datum Start Datum Start
Hallo, Gast,

ich hätte da so einen Fall, der evt. Deinen Talenten entspricht:

Ich kenne eine Person, die beruflich nach vorne will. Ihre Stärken (nach ihren Angaben) sind:

hohe Motivation, viel Gefühl und viel Inspiration.

Ihre Schwächen: Wenig Wissen, für ihre beruflichen Ziele hat sie keine Berufsausbildung.

Darüberhinaus steht sie dem Lernen ziemlich kritisch gegenüber. Sie fragt zwar nach Rat, scheint aber keinen annehmen zu wollen.

Ich neige zur Diagnose: "Beratungsresistenz"

Zu dieser Diagnose komme ich deswegen, weil diese Person zwar auf Rat und Kritik eingeht, jedoch nur scheinbar, nur oberflächlich.

Würdest Du meine laienhafte Diagnose teilen? Wie soll ich mich verhalten?

LG; Nordrheiner
 
Also, wie schon gesagt, mir persönlich wäre das zu wenig. Ich kann das, was Du da beschreibst, auch und mache das seit Jahrzehnten, nur ohne Geld. Bin eben da.

Andere Berufsbezeichnung (naja, Beruf ist es ja nicht, eher Tätigkeit) - Lebensberatung nach Intuition oder auch Glaskugelleserin.

Ich halte das nicht für professionell, eher für privat.

Letzten Endes - Du musst selbst wissen, in welchem Bild Du existieren willst.

von einem Coach erwarte ich durchaus Intuition, aber eben auch echtes Wissen.
 
Das ist knuffig, Nordrheiner 🙂 Ja, man muss sich erst öffnen, um sich weiterentwickeln zu können. Danke für deinen Hinweis 😉

Grundsätzlich, wenn jemand beratungsresistent ist, kann ihr /ihm nicht geholfen werden 😉

Ich habe mir aus den doch sehr hilfreichen Beiträgen viele Punkte herausgeschrieben, schreibe ich gerne mal nieder. Ich dachte nicht, daß du das gern hören würdest. 🙂

Aallsooo: ich müsste irgendwie rüberbringen, dass ich was drauf hab. Sonst beauftragt niemand jemanden der Geld kostet. Das würde ich mit entsprechenden Beispielen belegen.

Weiterhin benötige ein Konzept, brauche eine überzeugende Webpage. Über das Konzept mache ich mir noch Gedanken. Was für ein Konzept könnte das sein? Sowas wie - Problem herausfinden - gemeinsam Lösungswege besprechen (nach den eigenen Möglichkeiten und Wünschen) - gemeinsam an der Umsetzung arbeiten - Übungen für die jeweilige Phase herausarbeiten. Das wäre mein erster Vorschlag für ein Konzept. Wie klingt das?

Wie finde ich heraus, wie ich eine Webpage erstelle? Was habe ich zu beachten, um nicht unseriös daher zu kommen. Ich möchte vermeiden, daß man mich als Esotherik Tante verschreit 😵

Ich soll mich nicht "Coach" nennen, weil sich jeder so nennt. Danke für den Hinweis. Welche Alternativen fallen euch da ein? Ich kenne nur Coach oder Trainer oder Berater. Ich bin ehrlich gesagt überfragt, wie ich mich nennen kann...

Ich bedenke auch, dass ich keine psychologischen Therapien anbiete, weil ich dazu wie du sagst, eine Heilpraktiker -Ausbildung machen sollte. Doch möchte ich niemanden heilen im Sinne von eine Krankheit heilen.

Ich möchte Menschen zu mehr Zufriedenheit verhelfen und frage daher, ob Bedarf besteht? Wenn ihr sagt nee, alles Scheiße, deine Emma, ok dann lasse ich es lieber mit der Selbstständigkeit 🙁 Das wäre jedoch sehr schade, weil ich den Beruf gerne ausüben würde.

Ich bin lernwillig, ich lese mir Vieles an - ich habe zig Bücher aus diesem Bereich gelesen. Ich persönlich habe jedoch die Erfahrung gemacht, dass z.B. ein Masseur/ eine Masseurin nicht automatisch gut qualifiziert ist, nur weil sie eine Ausbildung gemacht hat.
In meiner Ausbildung erlebte ich z.B., dass es vorgefertigte Fragen gab, die wir dann Multiple-Choise-mässig angekreuzt haben. Eine Mitazubine erzählte mir, daß sie eigentlich nichts verstanden habe, dennoch glücklich sei, dass sie es gepackt habe. Solche Menschen werden arbeiten, um Geld zu verdienen, nicht weil sie ihren Beruf lieben.

Ich möchte mich gern selbstständig machen und daher frage ich euch vorab, was ihr denkt 🙂
 
du kannst dir eine himepage basteln, und dann warten was kommt.
oder du recherchierst nochmal genauer selsbt, was ein coach so alles an breite bieten sollte/könnte.
zum einen würde mir da auch paar-/verhaltensmediation einfallen, sicherlich ein thema, mit dem du als coach regelmäßig konfrontiert wirst. hierzu gibt es Ausbildungs- und Weiterbildungen, die sehr nützen werden. du kannst dir gerne vorstellen, nur intuitiv zu coachen. doch fachliche, handwerkliche grundlagen können nur von Vorteil sein.
es geht nicht darum, sich ein "fachliches Schubladendenken" anzueignen, sondern um die Erweiterung des Spektrums an Möglichkeiten, Themen und Dinge anzuschauen und Lösungswege zu finden.
Wenn du von anfang an davon ausgehst, dass nur deine Lösungswege die richtigen sind, ist das m.E. eine starke Einschränkung, und dir werden die Mandanten davonlaufen...
 
Also, wie schon gesagt, mir persönlich wäre das zu wenig. Ich kann das, was Du da beschreibst, auch und mache das seit Jahrzehnten, nur ohne Geld. Bin eben da.

Ich halte das nicht für professionell, eher für privat.

Letzten Endes - Du musst selbst wissen, in welchem Bild Du existieren willst.

von einem Coach erwarte ich durchaus Intuition, aber eben auch echtes Wissen.


Danke für deinen Beitrag 🙂 Ich möchte nicht allzu "professionell" also kalt daherkommen. Ich habe gerade einen Beitrag verfasst, darin beschrieb ich, dass ich viele, viele Bücher lese. Ich bin in ausgesuchten Themen auf dem neuesten Stand. Aber eben nicht breit gefächert, sondern wie beschrieben "spezialisiert".

Um ein weiteres Beispiel meines Erfahrungsschatzes zu nennen. In einem beruflichen Rahmen habe ich gewollt eine Gruppendynamik von destruktiv in konstruktiv umgelenkt. Die Kollegen waren sich sehr feindlich gegenüber und haben sich die Arbeit gegenseitig zugeschoben, sowie Fehler in die Produktionsgegenstände der anderen eingebaut. Nach etwa 3 Monaten gab es einen Plan, wer wann fegt. Dabei haben die Kollegen plötzlich einen Zusammenhalt entwickelt und für Ordnung in ihrem gemeinsamen Bereich gesorgt. Der Firmenchef kam auf mich zu und sagte, er wisse zwar nicht, wie ich das gemacht hätte, aber er bedanke sich recht herzlich.
Diese Gruppe umfasste etwa 15 Kollegen und mich 😉

Ist das ein Beispiel von dem ihr sagen würdet, ok, da steckt mehr wissen drin?
Ich kann nur sagen, dass diese Gruppe schon seit 11 Jahren so gegeneinander aufgehetzt war und dass es bis dahin niemand vor mir geschafft hatte, die Mitarbeiter als Gemeinschaft zusammenzuführen.

Das ist auch nicht die einzige Gruppe, die ich auf einen positiveren Weg geführt habe.

Es ist nicht so, dass ich da unentbehrlich gewesen wäre. Die Mitarbeiter hätten ihre Arbeit ja trotzdem mehr oder weniger erledigt, wären trotzdem irgendwie miteinander ausgekommen - ich habe da niemanden geheilt - das könnte ich nicht und möchte ich nicht. Das überlasse ich lieber den darin versierten 🙂 Doch sie waren sichtlich zufriedener, haben sich sichtlich wertvoller gefühlt und sind wertschätzender miteinander umgegangen, sodass ein Zusammenhalt und daraus entstehende Strukturen und Ordnung offensichtlich für außenstehende erkennbar wurden.
 
zum einen würde mir da auch paar-/verhaltensmediation einfallen, sicherlich ein thema, mit dem du als coach regelmäßig konfrontiert wirst. hierzu gibt es Ausbildungs- und Weiterbildungen, die sehr nützen werden. du kannst dir gerne vorstellen, nur intuitiv zu coachen. doch fachliche, handwerkliche grundlagen können nur von Vorteil sein.

Wenn du von anfang an davon ausgehst, dass nur deine Lösungswege die richtigen sind, ist das m.E. eine starke Einschränkung, und dir werden die Mandanten davonlaufen...

Stimmt, der Streitaspekt ist sicherlich wichtig. Ist doch Mediation?! Daran hatte ich noch nicht gedacht.

Macht es dabei für dich persönlich einen Unterschied, ob ich mir darüber Bücher zulege und mir das Wissen anlese und Videos auf YouTube schaue, oder ob ich eine Ausbildung darin absolviert habe? Ich meine, ich kann ja auf meiner Webpage angeben, mit welchen Büchern ich gearbeitet habe. Dann können die Mandanten, wie du sagst, sich ein Bild machen, ob sie die Bücher als seriös empfinden.


Achso, weißt du zufällig auch, wie ich mir selbst kostenlos aneignen kann eine solche Webpage zu kreieren?
 
Ich würde deine Webpage abwarten. Wie Mariechenkäfer schon sagte, ein paar handwerkliche Grundlagen solltest du beherrschen. Ansonsten klingt es ganz gut was du schreibst. Ich versteh schonw as du meinst. Auch ich habe schon mit Psychologen schlechte Erfahrung gemacht. Es muss menschlich stimmen. Der Preis spielt auch eine Rolle. Fang erstmal tief an, wenn du merkst es läuft, kannst du immer noch die Preise heben.
Irgendwann stellt sich auch die Frage, ob Kleingewerbe oder Einzelunternehmerin. Beim ersten musst du keine Steuern zahlen, darfst aber auch nicht so viel verdienen.
 
Hallo Life Coach

Ich finde deine Beschreibung sehr sympathisch und deine Einstellung zum Lernen teile ich: Ich persönlich fände jetzt eine "offizielle" Ausbildung nicht unbedingt wertvoller als wenn sich jemand sein Wissen autodidaktisch aus Büchern etc. angeeignet hat. Mir persönlich wäre in so einer Sache am wichtigsten, dass die Leidenschaft und Liebe der Person für ihr Berufsfeld rüberkommen würde. Zusätzlich dazu würde ich wohl anhand persönlicher Kriterien entscheiden, ob ich mich so jemandem öffnen würde: Empathisch, warmherzig, geduldig, aber auch offen und mit einer klaren Sprache müsste sie sein, diese Person. Das nur mal so als erste Assoziation.

Was ich auch wichtig fände, wäre komplette Ehrlichkeit und Transparenz über deine Kompetenzen und wie du sie dir angeeignet hast. Die Idee, dass du auf deiner Webseite angibst, mit welchen Büchern du dich auseinander gesetzt hast, finde ich z.B. schon mal sehr gut.

In der Praxis wüsste ich nicht, ob ich solche Dienste in Anspruch nehmen würde.. vermutlich eher nicht, aber das mag auch an persönlichen Gründen liegen und nicht am Angebot selbst.

Sowas auch per E-Mail anzubieten, finde ich auch gut, für Leute, die zu schüchtern sind, um sich persönlich zu treffen. Allerdings zweifle ich ein bisschen daran, dass man dann dafür Geld ausgeben würde, weil es durch Foren und ähnliche Angebote einfach schon einen ziemlich gesättigten Markt dafür gibt, finde ich. In der Schweiz z.B. gibt es die Dargebotene Hand: https://www.143.ch/ die bieten kostenlose Telefon- und Mail-Gespräche an.

Dein Vorteil gegenüber solchen Angeboten könnte z.B. sein, dass gesichert wäre, dass du mit einem Kunden wirklch bis zum Ende seines Weges gehst, und nicht z.B. immer jemand anders seine Mails beantwortet, und das persönliche Treffen könnte auch ein grosser Pluspunkt sein. Vielleicht wäre es bei gewissen Problemen sogar denkbar, dass du einen Kunden an andere Orte begleitest, z.B. bei gewissen Ängsten oder so.

Auf jeden Fall würde ich das erste Gespräch kostenlos anbieten, vielleicht verkürzt auf eine halbe Stunde oder so - damit man nicht die Katze im Sack kauft.

Zu der Webseite: Alles, was du für das Bauen einer Webseite wissen musst, kannst du im Internet nachlesen. Entweder du lernst HTML und CSS Programmierung, informierst dich über eine passende Domain und Hosting-Verträge (sofern du nicht selbst einen Server hast) und lernst die Basics der Administration.
Oder du nutzt so etwas wie wordpress zum Beispiel, ich habe persönlich damit keine Erfahrungen gemacht, aber ich schätze mal, so kannst du schneller eine hübsche Seite zum Laufen bringen. Es gibt auch andere solche Dienste, die z.T. gegen Geld auch das Hosting etc. übernehmen: 5 Ways To Build A Website Without Writing A Single Line Of Code - Forbes hab ich jetzt mal auf die Schnelle gefunden, all diese Vorschläge kenne ich selbst nicht.

Ganz kostenlos wird es also nicht sein, ausser eben du hast selbst einen Server, dann müsstest du allerdings auch noch nachlesen, wie ein einfacher Webserver funktioniert, z.B. apache.


Viel Glück 🙂
 
Zuletzt bearbeitet:
Ganz kostenlos wird es also nicht sein, ausser eben du hast selbst einen Server, dann müsstest du allerdings auch noch nachlesen, wie ein einfacher Webserver funktioniert, z.B. apache.

Es geht auch billiger. Einfach flyer am PC erstellen und im Nahbereich verteilen, Dann kannst Du schon mal sehen, ob es überhaupt Rückmeldungen gibt.
 
Personal C
als

Life Coach.... .
Soetwas fände ich dann auch viel zu überfrachtet, eben übertrieben.


Lächerlich, wenn Coaching alleine über Mails funktionieren soll. Man muss einander schon auch wirklich begegnen. Person zu Person.



Lustlose Grüsse!
Landkaffee
 

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