Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Was macht für euch einen gescheiterten Menschen aus?

Das ist recht einfach: Du musst dazu nur getrennt lebend sein und Deine Ex zumindest für eine kurze Weile (ergänzendes) Hartz IV beziehen. Und schon kommst Du in diesen "Genuss". Ich glaube nicht, dass Dich das so wirklich brennend interessiert, aber wenn: have Fun!
 
Hallo,

in meinem Bekanntenkreis gabe es folgende Situation:

Die Mutter - ich nenne sie "B" eines "erfolgreichen" Diskothekenbesitzers (mittlerweile Milllionär), welcher in den 80igern einen TopTen Hit hatte, wurde die neuen Nachbarin meiner sehr guten Bekannten "R".
Zuerst entstand eine Art Freundschaft.
Als "B" Merkte, das "R" nicht nach Ihrer Pfeiffe tanzt, auch finanziell nicht mitziehen konnte, fing "B" an "R" in der Nachbarschaft schlecht zu machen.
"R" suchte mehrmals erfolglos das Gespräch zu "B".
"B" zog den Sohn zu Hilfe.
In einer Situation drohte der Sohn von "B" dem Mann (anfang 60) von "R" körperliche Gewalt an mit der Aussage:
Komm heraus aus deinem Haus, ich verschlage Dich, ich habe genug Geld um die Strafe zu bezahlen.

!!!

So ein Mensch ist für mich gescheitert !

Gruß Hajooo
 
Was stellt den gegensatz zum scheitern dar? Ist es ein guter Job den wir bis zur rente ausführen können, sind es die Kinder unserer zeit denen wir das wichtigste mit gegeben haben damit sie die zukunft weiter in sich tragen können, sind es unsere partner die wir bis zu unserem ende mit unserer gesellschaft glücklich machen konnten ebenso wie wir durch sie glücklch geworden sind, oder sind es einfach nur die kleinen Glücksmomente des lebens die wie eine krümelspur vor uns liegt und dessen wege wir gerne nach laufen. Der erfolg ist also die andere Seite der medalie auf dessen noch das scheitern liegt? Ich denke würde man sich sich bildlich vorstellen kommt man der wahrheit relativ nahe. Undzwar der tatsache das erfolg wie scheitern, wie vieles im leben, auf einem Wankelgrad liegen der so leicht kippen kann wie nichts und dann noch aus jeder perspektive angeschaut werden muss um all die facetten des scheiterns wie des erfolgs überhaupt wahrnehmen zu können. Wir fragen uns wann ist wohl ein mensch an seiner existenz als Mensch gescheitert. Nehmen wir das beispiel mit dem selbstmord: Bringe ich mich aus eigener verzweiflung, wut, trauer oder tiefster verletztheit um ganz gleich woraus sie resultiert sehen wir das als gescheitert an, für die die sich selbst opfern also auch wissentlich selbst umbringen um andere zu retten oder einer größeren sache dienen wollen die die große allgemeinheit als richtig ansieht, für diese menschen ist das wort gescheitert falsch denn sie sind ja helden hatten zumindest erfolg darin mehr zu sein als ein mensch. Nehmen wir die berufliche seite: Für alle Harzt-4 emfänger oder für jeden arbeitslosen egal wie er da hinein geraten ist haben wir nicht mehr übrig als ein gescheitert, hätten wir allerdings jemanden vor uns der nichts schulisch gelernt hat und trozdem mit irgendeiner idee und sei sie noch so dämmlich geld machen würde, wir würden ihn dahin ordnen das erfolg hätte, auch wenn das was er erfunden hätte allerhöchstens die schlechten seiten an uns befriedigen tut. Oder wie wäre es mit der sache der straftäter: Kaum bin verdächtig etwas getan zuhaben und auch wenn es nur lug und trug war, bleibt nicht viel mehr als das wort gescheitert, klar waum auch nicht gescheitert nachdem die medien oder die gesellschaft einen schon von vornherein abgestempelt hat, was soll man da noch großes außer scheitern wenn jeder gegen einen ist, aber sobald man eine tolles buch über sein verkorkstes leben schreibt natürlich im knast, was dann übrigens nie selbst von dem menschen geschrieben wird sondern eher von 100 anderen leuten die nur einen intervien bis der schädel platz, hat man erfolg weil man nach den wenigen jahren für die S**** die man angestellt hat erstens noch geld macht und danach frei kommt um dieses geld auszugeben, obwohl das opfer dieser ganzen geschichte vielleicht nie mehr lust hat irgendetwas zukaufen weil es selber den mut schon verloren hat. Also wenn ich das richtig sehe kann ein und die selbe sache ein erfolg sein oder das scheitern bedeuten, mann muss es nur richtig auslegen dann wird es entweder zu dem einem oder anderem was halt am besten passt und so wie jeder es gerne mag. Allein das es genug menschen gibt die solchen beispielen ein ja auf drücken würden, sehe ich als scheitern unserer menschheit an, denn die wahrheit interessiert die wenigsten menschen, was heute wichtig ist ist das mehr und mehr und mehr. Ach und auf die frage zu antworten was der sinn des lebens ist^^ Diese frage war schon immer beantwortet die antwort zu sehen erfordert allerdings mehr als die zwei augenpaare, sie erfordet einen klaren geist und ein offenes herz und die antwort auf die man dann kommt ist so einfach wie richtig: ,, Der sinn des lebens, ist das leben" nicht mehr und nicht weniger.

lg revolvermann
 
Der Titel ist Programm.

Was denkt ihr ganz persönlich darüber wann ein Mensch gescheitert ist?

Im Folgenden ein paar mögliche Beispiele:

- Ist die vierzigjährige Alleinerziehende gescheitert, die nie einen richtigen Beruf erlernt hat?

- Ist der Mann fortgeschrittenen Alters gescheitert, der anstatt jemals eine richtige Beziehung gehabt zu haben pornograisches Material konsumiert?

- Ist die Tochter gescheitert, die ein Unternehmen geerbt und es dann durch Missmanagment in den Bankrott getrieben hat?

- Ist der Mann gescheitert, der Zeit seines Lebens Hilfstätigkeiten ausübt und niemals aufsteigt?
Die vierzigjährige Alleinerziehende die nie einen richtigen Beruf erlernt hat ist dann gescheitert, wenn sie sich vorgenommen hatte trotz ihrer schwierigen Situation als Alleinerziehende bis spätestens Vierzig einen richtigen Beruf erlernt zu haben.....
Ebenso verhält es sich mit allen anderen Beispielen die Du aufgeführt hast. Sie alle sind gescheitert, wenn sie sich vorgenommen haben, das es anders laufen wird, als es letztlich tatsächlich lief.
Das heißt: Scheitern kann ein Mensch im Grunde immer nur an sich selbst, an seinen eigenen Maßstäben und Zielen!
Scheitern ist in sofern ein edles Unterfangen, weil es davon Zeugt das jemand seine Maßstäbe und Ziele höher angesetzt hat, als seine Leistungsfähigkeit erlaubt.
Wer niemals scheiterte, der war wahrscheinlich lediglich nicht bereit oder konnte den Mut nicht aufbringen, seine eigenen Grenzen auszuloten ......
Die Menschheit voran gebracht haben Persönlichkeiten, die an ihre Grenzen stießen und darüber hinaus gingen ..... für Sicherheit und Wohlstand haben im Wesentlichen jene gesorgt, die ihre Grenzen erkannt haben.
 
Ich habe in meinem persönlichen Umfeld mehrere tragische Beispiele: Onkel meines Sohnes war früher ein gut verdienender Mann,der zur See fuhr,hatte Frau,ein Haus,2 Kinder. Frau trank,Mann zur Gesellschaft oder weil er sie liebt/liebte,gleich mit,seine Dämlichkeit! Da ich den Kontakt zu der Großfamilie abbrach,erfuhr ich später Folgendes,was wahr ist: dieser Mann lebt nach Scheidung von der trinkenden Frau im HEIM! Der jahrelange Mißbrauch von Alkohol hat ihn dement werden lassen,er ist keine 50 Jahre jung..Frau trank anscheinend nie soviel,daß es ihr ernsthaft schadete,sie hat nach wie vor Arbeit.(sie schluckte Medizin gegen den Kater,täuschte auch sonst den Kollegen,der Chefin was vor,Angst vor der Arbeitslosigkeit schlägt seltsame Blüten..) Mein Fazit: alle Frauen leben toll NACH der Trennung von den Männern,die entweder Onkel meines Sohnes sind,und mein Sohn hat ja auch einen Vater,mir geht es ebenfalls blendend nach der Trennung! Gescheiterter Mensch ist für mich auch jener,der leider nach der Wende (also wird das Ex DDR Leute betreffen!) Halt verlor,Arbeit,Familie verlor,nicht den Mut fand,das Leben in die eigenen Hände zu nehmen,zum Alkoholiker wurde und seine Tage so verbringt: arbeitslos,er kennt nur den Gang zur Einkaufshalle,kauft da wenig Eßbares,denn er trinkt jeden Tag viel Alkohol,sumpft vor sich hin,entweder still für sich zu Hause oder in Gemeinschaft anderer Trinker. Leider endeten so auch ehemalige tolle Kollegen,denen die Arbeit vor der Wende alles bedeutete und die nach der Wende keinen Job mehr bekamen,weil sie entweder nicht qualifiziert waren oder schon zu alt.
 
Einen meiner Ex-Freunde bezeichne ich als "auf ganzer Linie gescheitert":

Er hat zwar Abi gemacht, aber danach dann gar nichts mehr. Keine Ausbildung, kein Studium, auch keine Jobs. Er hat bei seiner Mutter weiter in seinem Kinderzimmer gelebt, hat seine Leidenschaft fürs sammeln von Schrott entdeckt und damit Hallen-Miet-Schulden in 5-stelliger Höhe angehäuft. Dann hat er seine Mutter überredet, einen Kredit aufzunehmen und in die "T-Aktie" zu stecken und ihr damit auch einen 5-stelligen Schuldenberg beschert.

Vor 5 Jahren hat ihn die inzwischen weit über 70-jährige Mutter auf Anraten ihres Arztes rausgeschmissen.

Seitdem sitzt er mit Anfang 50 in einer gammeligen Sozialwohnung, lebt von Hartz-IV (o.ä., er hatte ja nie gearbeitet) und hat null Perspektiven.
 
und wer glaubt das Leben komplett kontrollieren zu können scheitert erst recht😉
Jap... so ist es. Wenn... dann wäre das perfekt. Perfektionismus mündet in der Regel in einer Schieflage, da es nichts perfektes gibt.

---

Windows z.B. überprüft sich selber. Wäre es perfekt, bräuchte es das nicht. Der Teufel steckt hier wie immer im Detail. Mit einem Dominoeffekt... da ein Fehler im Prüfverfahren als richtig simuliert/erkannt wird, um das das System überhaupt laufen kann. Das heißt; fehler dürfen sein.
Für mich resultiert daraus, dass man nur gescheitert ist, wenn sich das eigene System selber für gescheitert erklärt hat. Ein Anderer kann das zwar subjektiv sagen/behaupten, jedoch läuft der nicht in meinen "Schuhen", ich nicht in den seinen. Ist halt subjektiv...
Fehler müssen sein. Ohne sie, können/bräuchten wir nicht lernen. Wozu auch.

Nicht das ich das immer so gesehen hätte, aber es gibt immer 2 Wege! Und wer die Kraft aufbingt Suizid begehen zu wollen, der hat auch die Kraft, bei aller Schwierigkeit, weiter zu leben, aufzustehen. Leicht gesagt, ja. Aber es ist so. Die Energie dafür ist da. Nur falsch kanalisiert.

Hass ist ein sehr guter Treibstoff! Wenn man den klug bündelt und nach vorne richtet, dann ist das Tonnenweise Kraft für mehr Kraft. Loslassen ist hier das entscheidende Zauberwort.😉
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben