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Was machen mit meinem Problem ?

Saru

Neues Mitglied
Hallo Forum,
Es fällt mir generell schwer, einen Namen für diesen Thread zu finden, da ich hier über eine Gesamtsituation in meinem Kopf sprechen möchte und ich finde, dass ich ein großes Problem habe. Es fällt mir echt nicht leicht darüber öffentlich zu sprechen, aber Hilfe in Form von einem persönlichen Gespräch mit einem Psychologen, traue ich mich leider nicht.

Was mir bedenken macht fing schon in meiner kleinsten Kindheit an, ich habe im Kindergarten schwer Kontakte geknüpft und war eher für mich, ich habe es nie spaßig empfunden mit den andern Kindern zu spielen, aber wenn sich andere Kinder stritten oder verletzt haben, war ich immer amüsiert. Irgendwann fing ich an die Kinder zu verletzen, indem ich sie vom klettergerüst schubste, schlug und trat etc. das hat mir Spaß gemacht. Ich war zu der Zeit nie wirklich aggressiv, es war eher eine Art Bespassung ich war dabei immer gut gelaunt und gelassen, nicht wütend oder aggressiv.
In der Grundschule ging es weiter und da ich soviel Spaß dran hatte andere zu verletzen, machte ich mir nicht gerade viele Freunde. In der Gesamtschule dann bin ich manchmal einfach auf Leute los gegangen und habe Ihnen auf die Nase gehauen etc. wenn Sie geblutet haben, war es für mich ein befriedigendes Gefühl. Mitleid hatte ich nie mit jemandem, traurige Filme oder terror Nachrichten, Tode oder jegliche schlechte Nachricht lässt mich kalt und rührt mich nicht.
Irgendwann (Jetzt kommt der Teil, der eventuell nicht für jeden geeignet ist)
Habe ich angefangen kleine Tiere zu töten und dabei Spaß empfunden, es weitete sich auf größere Tiere aus wie Frösche, Mäuse und Hamster. Auf alle Details möchte ich hier nicht eingehen, da es zu anstößig werden kann und ich hier wirklich nur Rat möchte und keine Anfeindungen gegen mich.
Habe auch nie Mitgefühl für die Tiere gehabt, wenn ich an einer Katze vorbei Ging, habe ich sie getretten etc...
Ich würde älter und habe angefangen mich im deepweb und darknet zu bewegen und mir sogenannte „Snuff“ Videos angesehen und runtergeladen, (Snuff Videos sind Videos in denen lebende Menschen getötet oder ähnliches werden. Es gibt auch Menschen sie [Luka magnotta] der wegen dem Dreh eines Snuff Videos im Knast sitzt. Selbst die IS Videos fallen unter diese Kategorie) aufjedenfall habe ich eine menge dieser Videos auf einer externen Festplatte bessern, weil immer wenn ich diese Videos schaute, wurde der Drang zu töten weniger und ich fühlte mich befriedigter ( nicht im sexuellen Sinne).
Mit Anfang 20 wurde es dann eine Stufe anders, ich hatte plötzlich auch Freude meine Freundinnen beim sex zu schlagen, im Alltag auf den hintern zu hauen ( sehr kräftig) und generell, wenn jemand schmerzen hat. Der Drang nach dem töten von Menschen wurde mit der Zeit auch stärker und ich hatte diese Gedanken fast täglich, Musik verstärkte die Gedanken. Und ich glaube, der einzige Grund warum ich den Gedanken nicht nachgehen möchten ist, weil ich nicht den Rest meines Lebens im Gefängnis sitzen möchte. Später dann bekam ich einen Sohn, für ihn besitze ich Mitgefühl, es gibt nur 3 Menschen auf diesem Planeten für die ich Mitgefühl besitze, und das sind meine Eltern und mein kleiner Sohn ansonsten für keinen anderen Mensch der Welt. Mit den Jahren entwickelte sich der Drang immer stärker und manchmal, wenn ich normal mit Leuten spreche, bekomme ich da Bedürfnis auf sie los zu gehen, zu schlagen oder mehr, aber da habe ich mich bisher gut unter Kontrolle. Ich weiß nicht wirklich, wie ich mit dem allem umgehen soll, als normal sehe ich das nicht an und ich bin mir sicher, dass ich irgendwie Hilfe brauche. Ich weiß auch nicht genau warum ich mit meinem Problem jetzt an die Öffentlichkeit gehe, aber ich denke es ist ein erster positiver Schritt zur Hilfe.
 
Hallo Saru,

ich finde es sehr mutig von dir damit an die Öffentlichkeit zu gehen und wie du schreibst, ein erster positiver Schritt. Leider habe ich keine Ahnung und kann dir auch keinen Rat geben. Aber ich würde dir gerne weiteren Mut zusprechen und dir empfehlen Hilfe zu holen. Du traust dich nicht zu einen persönlichen Gespräch, wie wäre es dann mal mit einem Anruf bei der Hotline bzw. der Seelsorge? Die Nummer findest du oben unter "Soforthilfe".

Alles Gute!
 
Hallo Saru,

ich finde es sehr gut, dass Du Dich geöffnet hast. Das ist ein sehr guter Anfang. Auch dass Du erkennst, dass Du Hilfe brauchst, ist ein wichtiger Schritt.
Wie Querdenker schon schrieb, könnte die Seelsorge ein wichtiger Schritt sein, Dich weiter zu öffnen. Denn meiner Meinung nach, brauchst Du wirklich und das relativ schnell. Die Kontrolle über Deine Gewaltbefriedigung geht immer mehr verloren. In letzter Instanz könnte es sogar Deinen Sohn, oder Deine Eltern treffen, selbst wenn Du das jetzt noch für ausgeschlossen hältst.

Ich hoffe, Du findest die Kraft, die richtigen Schritte zu unternehmen.

Liebe Grüße... Eisi
 
Hallo Forum,
Es fällt mir generell schwer, einen Namen für diesen Thread zu finden, da ich hier über eine Gesamtsituation in meinem Kopf sprechen möchte und ich finde, dass ich ein großes Problem habe. Es fällt mir echt nicht leicht darüber öffentlich zu sprechen, aber Hilfe in Form von einem persönlichen Gespräch mit einem Psychologen, traue ich mich leider nicht.

Was mir bedenken macht fing schon in meiner kleinsten Kindheit an, ich habe im Kindergarten schwer Kontakte geknüpft und war eher für mich, ich habe es nie spaßig empfunden mit den andern Kindern zu spielen, aber wenn sich andere Kinder stritten oder verletzt haben, war ich immer amüsiert. Irgendwann fing ich an die Kinder zu verletzen, indem ich sie vom klettergerüst schubste, schlug und trat etc. das hat mir Spaß gemacht. Ich war zu der Zeit nie wirklich aggressiv, es war eher eine Art Bespassung ich war dabei immer gut gelaunt und gelassen, nicht wütend oder aggressiv.
In der Grundschule ging es weiter und da ich soviel Spaß dran hatte andere zu verletzen, machte ich mir nicht gerade viele Freunde. In der Gesamtschule dann bin ich manchmal einfach auf Leute los gegangen und habe Ihnen auf die Nase gehauen etc. wenn Sie geblutet haben, war es für mich ein befriedigendes Gefühl. Mitleid hatte ich nie mit jemandem, traurige Filme oder terror Nachrichten, Tode oder jegliche schlechte Nachricht lässt mich kalt und rührt mich nicht.
Irgendwann (Jetzt kommt der Teil, der eventuell nicht für jeden geeignet ist)
Habe ich angefangen kleine Tiere zu töten und dabei Spaß empfunden, es weitete sich auf größere Tiere aus wie Frösche, Mäuse und Hamster. Auf alle Details möchte ich hier nicht eingehen, da es zu anstößig werden kann und ich hier wirklich nur Rat möchte und keine Anfeindungen gegen mich.
Habe auch nie Mitgefühl für die Tiere gehabt, wenn ich an einer Katze vorbei Ging, habe ich sie getretten etc...
Ich würde älter und habe angefangen mich im deepweb und darknet zu bewegen und mir sogenannte „Snuff“ Videos angesehen und runtergeladen, (Snuff Videos sind Videos in denen lebende Menschen getötet oder ähnliches werden. Es gibt auch Menschen sie [Luka magnotta] der wegen dem Dreh eines Snuff Videos im Knast sitzt. Selbst die IS Videos fallen unter diese Kategorie) aufjedenfall habe ich eine menge dieser Videos auf einer externen Festplatte bessern, weil immer wenn ich diese Videos schaute, wurde der Drang zu töten weniger und ich fühlte mich befriedigter ( nicht im sexuellen Sinne).
Mit Anfang 20 wurde es dann eine Stufe anders, ich hatte plötzlich auch Freude meine Freundinnen beim sex zu schlagen, im Alltag auf den hintern zu hauen ( sehr kräftig) und generell, wenn jemand schmerzen hat. Der Drang nach dem töten von Menschen wurde mit der Zeit auch stärker und ich hatte diese Gedanken fast täglich, Musik verstärkte die Gedanken. Und ich glaube, der einzige Grund warum ich den Gedanken nicht nachgehen möchten ist, weil ich nicht den Rest meines Lebens im Gefängnis sitzen möchte. Später dann bekam ich einen Sohn, für ihn besitze ich Mitgefühl, es gibt nur 3 Menschen auf diesem Planeten für die ich Mitgefühl besitze, und das sind meine Eltern und mein kleiner Sohn ansonsten für keinen anderen Mensch der Welt. Mit den Jahren entwickelte sich der Drang immer stärker und manchmal, wenn ich normal mit Leuten spreche, bekomme ich da Bedürfnis auf sie los zu gehen, zu schlagen oder mehr, aber da habe ich mich bisher gut unter Kontrolle. Ich weiß nicht wirklich, wie ich mit dem allem umgehen soll, als normal sehe ich das nicht an und ich bin mir sicher, dass ich irgendwie Hilfe brauche. Ich weiß auch nicht genau warum ich mit meinem Problem jetzt an die Öffentlichkeit gehe, aber ich denke es ist ein erster positiver Schritt zur Hilfe.

Das ist schon heftig, was Du schreibst, aber Respekt, dass Du so ehrlich vor Dir selbst bist.
Ich kann mir nur erklären, dass bei Dir etwas neurologisch nicht stimmt. Ich zum Beispiel habe ADHS und kann dadurch nur durch hartes Training mein Leben unter Kontrolle halten (man muss es lernen - es ist möglich). Auch das ist ein neurologisches Problem, das man durch Training, Therapie und an sich selbst arbeiten unter Kontrolle bekommen kann. Ich denke, dass sollte auch in deinem Fall möglich sein. Wahrscheinlich wirst Du nie ein empfindsamer und sensibler Mensch werden, aber Du kannst lernen die Affekte zu unterdrücken. Du musst herausfinden, warum Du genau soviel Freude am Leid anderer Wesen hast. Das wäre wohl aus meiner Sicht der zweite Schritt. Den ersten Schritt - dein Problem als Solches zu erkennen - hast Du ja erfolgreich gemeistert.
Auch wenn mich deine Zeilen erschrocken haben, wünsche ich Dir alles Gute.
 

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