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  • Starter*in Starter*in Andariel
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"Eine Frage der Chemie" von Bonnie Garmus. Eine Kollegin hat es mir geliehen, deswegen lese ich es vor dem Galbraith.

Es ist leicht zu lesen, aber thematisch harter Tobak.

Ich bin in den 60er Jahren geboren und finde es trotzdem unvorstellbar, wie die Lage der Frauen damals war.
 
William & Kate von Ulrike Grunewald, liest sich nicht wie ein Groschenroman. Die Schreiberin scheint twohl tiefere Einblicke zu haben

und die Naturhefte von Peter Wohlleben
 
Putins Krieg, Wie die Menschen in der Ukarine für unsere Freiheit kämpfen, von der ZDF-Korrespondentin in der Ukraine Katrin Eigendorf.
Die Lage ändert sich jeden Tag und das Buch ist überholt, aber in dem Buch stehen einige Dinge, die man nicht erfahren würde, wenn Frau Eigendorf sie nicht aufgeschrieben hätte.

Zum Beispiel: Es war der 24. Februar 2022, dem ersten Tag des Krieges, als sich ein Schiff der russischen Schwarzmeerflotte der Schlangeninsel näherte, einer strategisch wichtigen, aber bis dahin weitgehend unbekannten Insel im Schwarzen Meer. Es war, wie sich schnell herausstellte, nicht irgendein Schiff, sondern die "Moskwa" , der Stolz und das Flaggschiff der russischen Schwarzmeerflotte. Der Kapitän, so erzählt man sich, forderte die 13 ukrainischen Grenzschützer, die gerade auf der Insel Dienst hatte, per Funk zur Kapitulation auf. Die Grenzschützer funkten zurück:"Russisches Kriegsschiff, F*** dich!" Ein verbaler Stinkefinger, der zu einem der wichtigsten Slogans des Krieges wurde und inzwischen T-Shirts, Tassen und Plakate ziert. Die Moskwa wurde von den Ukrainern versenkt.
 
Ich habe ein neues Buch angefangen. Geschrieben von einer Frau, Gabriele Riedle, die als Kriegsreporterin die Welt gesehen hat. Es ist aber kein Sachbuch, sie nennt es „eine Art Abenteuerroman“, der aber stark autobiografisch geprägt ist.

Gabriele Riedle gehört zu den ReporterInnen, die aus Ländern berichten. wo sonst kein vernünftiger Mensch hinwill. Sie war in Tripolis bei den libyschen Rebellen, sie war in Nigeria und Darfur, sie berichtete aus Myanmar oder Haiti.

Es ist ein bitterer Roman, eine Art Requiem auf einen toten Freund, der 2011 in Misrata, einer libyschen Küstenstadt, von einer Granate getötet wurde.
Inzwischen bin ich durch. Das Ganze war sehr schwer zu lesen. Nicht wegen des Inhalts, sondern wegen des Schreibstils. Sätze, die zum Teil über mehr als eine halbe Seite laufen ....
Aber insgesamt ein spannender Einblick in die Strukturen von Printmedien.
 

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