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Was ist, wenn ein Christ Selbstmord begeht? Frage an Christen und Atheisten

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Glaubst du, dass man die Bibel für sich sehen kann und dann etwas daraus gutheißen oder angreifen kann oder glaubst du, dass jeder, auch du sie nur auslegt und man die Bibel selbst gar nicht angreifen kann, weil man eigentlich nur immer die Auslegung des Lesers angreift?

Man kann definitiv die Bibel für sich sehen. Allerdings setzt es voraus das man völlig unvoreingenommen die Bibel vorallem so liest wie ein normales Buch mit Geschichten.

Exegese im Zusammenhang mit der Bibel hingegen heißt immer voreingenommen zu sein und eine Absicht zu verfolgen. Die Botschaften der Bibel selbst sind nicht schwer zu verstehen. Sie werden aber kompliziert sobald man versucht etwas bestimmtes aus der Bibel herauslesen zu wollen mit einem vorher festgelegten Ziel bzw. mit einer vorher bereits getroffenen Bewertung.
 
Du machst mich etwas verlegen, Christa. Und ein bißchen muß ich über mich kichern, weil ich versuche, dir den christlichen Glauben so zu interpretieren, wie ich ihn verstehen würde, wenn ich denn gläubig wäre - falls es Gott wirklich gibt, wird er sich hoffentlich auf die Schenkel klopfen und sich über die verschlungenen Irrwege seiner Schöpfung krümelig lachen...

Warum leidest du bei der Vorstellung, daß 'kostbare Menschen' (sind wir nicht alle kostbar?) ihren Lebensweg ohne Gott gehen? Man sagt, daß viele Wege nach Rom führen. Nicht erwähnt wird bei dieser Geschichte, daß jeder Weg, der wo hinführt, auch davon weg führt - das gehört zusammen.

Meinst du nicht, daß dein Gott imstande wäre, mir auf die Schulter zu tippen und zu sagen: "Hör zu, Fritzie, mich gibt's und jetzt komm gefälligst zurück auf meinen Weg!", wenn er es für richtig hielte?

Weniger flapsig ausgedrückt: meinst du nicht, daß dieses überirdische Wesen meine gefühlte und überzeugte 'Gottlosigkeit' jederzeit beenden könnte, wenn er zu dem Schluß kommt, daß diese Gottlosigkeit nicht aus Böswilligkeit resultiert, sondern aus jahrelangem Ringen und der vielleicht irrigen Annahme, daß es keinen Gott gibt? Wenn Gott existiert und wenn Gott gerecht ist, würde er dann irgend einem Menschen seine Lebenserfahrungen und die daraus folgenden, vielleicht sogar fehlerhaften Schlußfolgerungen vorwerfen? Würde er dann nicht vielmehr eingreifen und sich fühlbar machen?
 
"Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben" hat Jesu gesagt. Und das ist keine Vertröstung nur auf die Zeit nach dem Tod. Es soll uns Menschen, Kraft und Mut geben, schon im Hier und Jetzt zu bestehen. Dass das Leben an Sinn zunimmt schon im Diesseits, nicht erst im sogenannten Jenseits.

Kraft und Mut wohl dafür:

Matthäus 10 Vers 34-39 meinte:
Meint nur nicht, dass ich gekommen bin, um Frieden auf die Erde zu bringen. Nein, ich bringe Kampf!
Ich werde Vater und Sohn, Mutter und Tochter, Schwiegertochter und Schwiegermutter gegeneinander aufbringen.
Die schlimmsten Feinde werden in der eigenen Familie sein.
Wer seinen Vater oder seine Mutter, seinen Sohn oder seine Tochter mehr liebt als mich, der ist es nicht wert, mein Jünger zu sein.
Und wer nicht bereit ist, sein Kreuz auf sich zu nehmen und mir nachzufolgen, der kann nicht zu mir gehören.
Wer sich an sein Leben klammert, der wird es verlieren. Wer es aber für mich einsetzt, der wird es für immer gewinnen.
 
Warum, fritzie, bittest du Jesus nicht wieder zurück in dein Leben? Er ist für ALLE da und vor allem für die, die Ihn suchen. Irgendetwas in dir, dazu erwähnst du es zu oft, scheint dieses Empfinden von einst immer noch zu vermissen - aber Jesus geht nicht einfach "verloren". Lad Ihn ein in dein Leben und Er kommt! 🙂

Und soviel zum Thema dass nicht versucht wird, zu missionieren, gell? 😀

Sogar EuFrank hat mir vor kurzem mal attestiert dass ich prinzipiell auch weiter als lustiger Atheisten-Hippie leben und dennoch damit rechnen kann, Gottes Willen zu erfüllen. Ob ich dann auch ins Paradies komme oder als Flummi wiedergeboren werde hat er mir zwar nicht verraten, aber ich hab ja noch Zeit. :daumen:
 
Und soviel zum Thema dass nicht versucht wird, zu missionieren, gell? 😀


Spotthippie! 😛

Ich verstehe Christas Zeilen nicht als "missionieren", sondern als Einladung. Wir alle hier sind schließlich kein Indiostamm und Christa ist nicht in Rüstung und mit Schwert aufgetreten.
 
Spotthippie! 😛

Ich spotte nicht, ich stelle nur ab und zu mal kritische Fragen. 😛

Ich verstehe Christas Zeilen nicht als "missionieren", sondern als Einladung. Wir alle hier sind schließlich kein Indiostamm und Christa ist nicht in Rüstung und mit Schwert aufgetreten.

Die Schwelle zwischen Missionieren und Einladen ist eine äußerst geringe. Und man braucht auch keine Rüstung um jemanden einzuladen oder ihn auf seine Seite ziehen zu wollen.

Aber jaja, ich bin schon wieder weg. :unschuldig:
 
Ich spotte nicht, ich stelle nur ab und zu mal kritische Fragen. 😛



Die Schwelle zwischen Missionieren und Einladen ist eine äußerst geringe. Und man braucht auch keine Rüstung um jemanden einzuladen oder ihn auf seine Seite ziehen zu wollen.

Aber jaja, ich bin schon wieder weg. :unschuldig:

Dazu fällt mir ein, dass ich auch immerwieder mit anfang 20 eingeladen wurde einen Hauskreis zu besuchen. Eine sehr beengende Atmosphäre wenn da eine Gruppe christen (mein ehemaliger Mitbewohner und seine "Freunde") sind und dich immer bitten dorthin mitzukommen. Ausgeartet ist es zum glück nicht. Ich habe den Mund gehalten und bin woanders hin. Aber ich habe auch erlebt, dass diese Leute Menschen sehr angegangen haben, die sich offen gegen "JHWHs Wort" gewendet haben.
Am ende hat dieser Mensch dann das selbe gemacht wie das Mädchen im Eingangspost des Threads. Er war auch krank aber trotzdem.

Tut mir leid, wenn das nicht ganz zum Thema passt. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass solch eine Atmosphäre gesund und gut für die Psyche sein kann. Mir ging es jedanfalls ziemlich schlecht wenn diese Leute da waren. Und ich denke mal das auch die Mitglieder in solch einer christlichen Gemeindschaft- in dem Fall zumindest- solchen Zwängen, nicht ausscheren zu dürfen, ausgesetzt waren.
 
Du machst mich etwas verlegen, Christa. Und ein bißchen muß ich über mich kichern, weil ich versuche, dir den christlichen Glauben so zu interpretieren, wie ich ihn verstehen würde, wenn ich denn gläubig wäre - falls es Gott wirklich gibt, wird er sich hoffentlich auf die Schenkel klopfen und sich über die verschlungenen Irrwege seiner Schöpfung krümelig lachen...

Warum leidest du bei der Vorstellung, daß 'kostbare Menschen' (sind wir nicht alle kostbar?) ihren Lebensweg ohne Gott gehen? Man sagt, daß viele Wege nach Rom führen. Nicht erwähnt wird bei dieser Geschichte, daß jeder Weg, der wo hinführt, auch davon weg führt - das gehört zusammen.

Meinst du nicht, daß dein Gott imstande wäre, mir auf die Schulter zu tippen und zu sagen: "Hör zu, Fritzie, mich gibt's und jetzt komm gefälligst zurück auf meinen Weg!", wenn er es für richtig hielte?

Weniger flapsig ausgedrückt: meinst du nicht, daß dieses überirdische Wesen meine gefühlte und überzeugte 'Gottlosigkeit' jederzeit beenden könnte, wenn er zu dem Schluß kommt, daß diese Gottlosigkeit nicht aus Böswilligkeit resultiert, sondern aus jahrelangem Ringen und der vielleicht irrigen Annahme, daß es keinen Gott gibt? Wenn Gott existiert und wenn Gott gerecht ist, würde er dann irgend einem Menschen seine Lebenserfahrungen und die daraus folgenden, vielleicht sogar fehlerhaften Schlußfolgerungen vorwerfen? Würde er dann nicht vielmehr eingreifen und sich fühlbar machen?




Genau das meinte ich, fritzie - offenbar hab ich mich mal wieder in meiner Paddeligkeit so blöd ausgedrückt, dass es anders rüber kam...😱
Vor allem das mit dem "kostbar" - natürlich sind wir ALLE kostbar und ich wollte es auch nicht anders verstanden wissen...

Nur eines möchte ich noch anfügen: Gott kann und wird "tippen" - aber wir müssen dieses Tippen auch wahrnehmen 😉
 
Ich kenne "Christen" gar nicht anders, als Missionare.
Waren das herrliche Zeiten hier, als am Sonntagmorgen der Zeuge Jehova regelmäßig mit seinen ( deutschen! ) Wachtürmen ankam und mich bekehren wollte. Am Schluß hatte ich ihn fast soweit, daß er seine Religion für Schwachsinn erklärt hat. Jetzt lebt er nicht mehr hier und seine Nachfolger machen einen Bogen um mein Haus.😀
 
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