°°°abendtau°°°
Sehr aktives Mitglied
Hi Aryton,Das Problem ist doch, das wir tun können was wir wollen, aber nicht wollen was wir wollen.
Du bist glücklich, weil du nie das Bedürfnis hattest. Ob du das Bedürfnis hast, hast du dir aber nicht ausgesucht.
ich finde, wer überwiegend schlechte Erfahrung machte, wird es irgendwann lassen. Vermutlich aus Selbstschutz.
Wenn ich ein Bedürfnis stille, ich dabei feststelle das mich dieses Bedürfnis nicht befriedigt, lass ich es.
Wenn ein Bedürfnis nie da war, dann gibt es auch nichts zum stillen.
Wären wir alle gleich gepolt, hätten wir vermutlich nicht nur sehr viel weniger Vielfalt an Beziehungsmodellen.
Ehrlich gesagt, möchte ich mich nicht darauf berufen, was ich für natürliche Bedürfnisse habe. Einfach weil ich mich dann fragen muss, ob ich das bin - was mich (ver-)leitet. Das muss man jetzt nicht verstehen, dass ist etwas, was meine innere Freiheit berührt. Diese möchte ich mir bewahren. Sonst fühlte ich mich (von meinen Bedürfnissen/Sehnsüchten) wie getrieben.