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was ist nur mit mir passiert....?

...vielleicht lags daran, dass ich mich niemandem anvertrauen konnte...meine Familie, vorallem meine Mutter machte mir ständig Vorwürfe wegen der Trennung und unterstellte mit dauernd einen anderen Mann zu haben...ganz egal was ich ihr aus meiner Ehe erzählte...sie schob mir die Schuld zu...nicht mal, dass mich meine Mann mit meinem Baby am Arm dir Treppe runtergestossen hatte, änderte ihre Meinung...
sie merkte auch dass ich immer dünner wurde...und dass ich kaum noch ass. Als ich ihr sagte, dass ich einfach nicht konnte..."Alles Einbildung, du willst ich nur wichtig machen" mit diesen Worten stellte sie mir eine große Portion Schweinebraten hin...
 
Hallo,Janis !
(Singst Du??)
Du hast schon selbst erkannt: es ist eine Phase.
Nur:geht sie nicht schnell genug vorbei...Und😀u brauchst ja täglich Deine Tatkraft.
Laß Dein schlechtes Gewissen(unbegründetes!!!) bei uns! Du hast richtig gehandelt!Schade,daß Du (wie es zu oft ist in diesen Situationen!) keinen Helfer oder Freunde hast!
Wie alt sind die Kinder?
Was Du auf jeden Fall gut kannst,ist das Analysieren..und zum Schreiben reichts ja auch.Nun brauchst Du nur noch den Schritt,Dir HILFE ins Haus zu holen! Es ist keine Schande,es ist auch nur vorübergehend!
Du brauchst jetzt einen Menschen,vor dem Du Dich nicht genierst...und der zupacken kann.
Wenn Du eine Freundin dabei hast...die vielleicht Zeit hat (arbeitslos?),wird das alles wieder ganz leicht!
Du hast nur immer diese Lähmung/Hemmung.
Wenn Du in der Situation aber jemanden hast,der mit Dir spricht,ganz konkret mit Dir arbeitet,dann lernst Du,die "Ladehemmung" zu überwinden.
Vielleicht gibt es bei Euch eine Freiwilligenagentur? Oder eine Selbsthilfegruppe von Leuten mit Angststörungen?
Du bist schon auf einem guten Weg,weil Du Dein Problem erkannt hast und Dich hier meldest!
Vielleicht findest Du jemanden in Deiner Nähe von uns?
Kannst ja auch PN schicken!
Ich verstehe Dich sehr,hatte als Jugendliche mal ähnliche Phasen(trotz enormem Arbeitsvermögen dazwischen "Erstarrungszeiten"),hab mir mit Absicht Sachen organisiert,wo ich dann raus mußte(Sport angefangen,Ferienarbeit...).
Heute bin ich zum Glück (zu sehr)mit Arbeit versorgt,die nicht liegenbleiben kann...wenn ich solo wäre(ohne Kids/Tiere..)hätte ich GARANTIERT in den Monaten Oktober-Januar auch den "Kälteschlaf".
Fang es langsam an: erst mal nur das ALLERWICHTIGSTE...und alle delegierbaren Sachen an Kinder übergeben!
Und dann: scheue Dich nicht,such Dir EINE gute Seele!
Habe auch so eine Freundin,die ist zwar selbst schwer eingespannt und ich nutze ihre Hilfe nur selten---aber: ohne sie wär ich schon OFT durchgedreht...allein mit Riesenarbeiten....Zumindest für die allergrößten Aktionen hatte ich da Hilfe. (Sonst bin ich auch ein hoffnungsloser Fall...aber:da kann nicht mal MEIN Vorschlag wirken-seuftz...)
Ach so---und Du solltest anfangen,Dir ganz bewußt solche Auszeiten zu erlauben !!!
Damit es wieder eine Struktur gibt...ganz absichtlich "Minimum-Tage" !!
Das als notwendige Therapie verstehen---damit Du nicht ständig vom schlechten Gewissen zermürbt wirst!
Höre auf Deinen Körper!
Die ganze Lage ist sowieso eine Streikaktion von ihm--weil Du seine Stimme ignoriertest!! Du hast Dich überlastet--irgendwann rächt sich das *grins*--da bin ich EXPERTIN... Nun dann: ich schick Dir ein Häppchen Entschlußkraftenergie ~~~~~~~~~~~~~~~~~~
und zum Hausarzt solltest Du auch mal gelegentlich,dem fällt dazu vielleicht auch noch was ein !
Gruß von der
Micky
 
Liebe Micky, dass mit dem Singen war mal....es ist so eine Sache mit den Freundinnen...bin aus meinem Heimatort vor vier Jahren weggezogen...hab zwar Bekannte, einige Arbeitskollegen mit denen ich befreundet bin...aber ich schaff es nicht jemanden an mich heranzulassen...alle meinen ich bin eine starke alleinerziehende Mutter, keiner weiß von meinen Ängsten...ich hab auch bereits eine Gesprächstherapie hinter mir. Das war vor vier Jahren...hat mir acuh geholfen...hab es dann geschafft mir einen Job zu suchen, was mir vorher unmöglich war...

Vor einem Monat war bei uns im Team ein höherer Posten ausgeschrieben. Ich wär nie auf die Idee gekommen mich zu bewerben. Meine Chefin trat an mich heran und bat mich mich zu bewerben. Was ich daraufhin auch getan hab. Ich weiß ich bin gut in dem was ich tu. Doch je näher der Entscheidungstermin kam, desto unsicherer wurde ich. Hatte Angst vor der Kritik meiner Kollegen, dass sie an meiner Kompetenz zweifeln könnten, dass jeder in unserem Team geeigneter wäre als ixch...und hab meine Bewerbung zurück gezogen....

Sorry dass ich so wild durcheinander schreibe...aber es geht halt um so verschiedene Situationen...und wenn ich vielleicht so erzähle wie sie mir in den Sinn kommen, könnt ihr euch von meiner Lage ein Bild machen....
 

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