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was ist mit Einkauf , wenn der Strom weg ist.......

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Wir sind auch immer vorbereitet. Nicht direkt mit Fluchtrucksack - das ist aber eine vernünftige Sache - sondern mit Lebensmitteln, Toilettartikeln, Holz, Kerzen usw.

Ja, wir tun uns leicht, wir haben ein Haus mit großem Garten.

Allerdings kann man sich auch mit weniger Platz gut rüsten, da gibt es genug Literatur dazu.

Dumm, es nicht zu machen.
Wahrscheinlich hast du recht. Ich werde zumindest einen Wasservorrat anlegen.
Was die Lebensmittel betrifft, da komme ich schon ein paar Tage hin.
 
Früher war es ja fast normal (denke grad 60 Jahre zurück) auf eventuelle Fälle vorbereitet zu sein und zu bevorraten. Und das schöne war, der Zusammenhalt in Familie und Nachbarschafft war normal.

Heute ist es für die meisten nicht so, dass sie auf eventuelle Fälle eingerichtet sind und Bevorratet ...... und die können im Notfall heute in den meisten Fällen nicht mal auf hifreiche Nachbarn und Familie hoffen.
Es wäre also gerade heute angebracht, sich vorausschauend für den eventual Fall einzurichten. Auch wenn die Umstände und Auslöser andere sein werden
 
Das wichtigste aus meiner Sicht ist Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, das eigene Durchhaltevermögen, der Erfindungsreichtum und das Improvisationstalent und das Vertrauen in seine Mitmenschen.

Normal kraftvolle und gesunde Menschen sterben nicht, nur weil ein paar tage der Strom weg ist oder die Wohnung auskühlt. Da kann man sich schon behelfen. Ja, das ist unangenehm, aber doch noch keine echte Katastrophe. Im Ahrtal war eine Katastrophe, aber ein Blackout einige Tage und noch dazu nur in einem Stadtteil und nicht im ganzen Land, ist schon zu überstehen. Es gibt Aufwärmmöglichkeiten, Essen, warme Getränke, auch Duschmöglichkeiten und Strom und Geschäfte in erreichbarer Entfernung. Schwierig ist es für kranke, alte und nichtmobile Menschen. Da sind die Nachbarn gefragt, sich um diese Menschen mitzukümmern und ggf. auch Hilfe zu suchen und zu vermitteln.

Auch das ist ein Grund, warum ich immer finde, gute Nachbarschaft ist unbezahlbar. Bis Freunde und Verwandte da sind, haben die Nachbarn schon geholfen. "Du hast einen Grill? Ich hab Würstchen."

Nicht einkaufen zu können einige Tage, sollte wohl für jeden machbar sein. Es gibt doch immer mal Situationen, wo man einige Tage nicht raus kann, z.B. wegen Krankheit etc. Vorrat für einige Tage braucht man doch sowieso.

Ich habe eine Ausbildung als Natur- und Wildnispädagogin. Das hilft mir ungemein, in meine eigenen Fähigkeiten zu vertrauen. Ich hab schon öfter bei Frost draußen geschlafen. Da ist die Sorge in einer Wohnung zu erfrieren gering. Und ja, ein Campingkocher ist gut, aber zur Not reichen auch ein Lagerfeuer, Steine, Grillrost, Topf zum Kochen. Jetzt in Berlin sicher nicht nötig. Da geht man einfach ins Rathaus, lädt sein Handy auf, isst einen Teller Suppe und nimmt sich in Thermoskannen was für abends mit. Da ist ja überall Hilfe organisiert. Aber wenn ein größeres Areal betroffen ist oder gar bundesweit, dann ist es schon gut, zu wissen und die Erfahrung gemacht zu haben, daß man zurecht kommt. Dann verfällt man nicht in Panik und Resignation.

Meine persönliche beste Vorsorge ist mein Wohnmobil, das immer vollgetankt ist, mit Kleidung und Lebensmitteln bestückt, mit Solaranlage, 2 x11er Gasflaschen und Dieselheizung. Da kann ich gut mehrere Wochen drin leben und noch meine Nachbarn mit warmem essen und Getränke versorgen.

Vorsorge und Vorratshaltung finde ich sehr wichtig, aber das mindset, schon zurecht zu kommen, und das Vertrauen in sich und seine Mitmenschen, noch viel wichtiger. Vorbereitung ist gut, dazu gehört aber auch, seine Mitmenschen zu kennen und selbst hilfsbereit zu sein. Am Ende ist es die Gemeinschaft, auf die es ankommt.
 
Ich bin auf dem Land aufgewachsen. Oma hatte einen Gemüsegarten und Obstbäume. Zudem gab es einen eigenen Brunnen und einen Holzofen zum kochen.
Man war also früher mit dem Problem nicht konfrontiert
 
und die können im Notfall heute in den meisten Fällen nicht mal auf hifreiche Nachbarn und Familie hoffen.

Auch da kann man vorsorgen. Man hat Menschen um sich, keine leeren Hülsen. Man kann sich wenigstens im Umfeld ein wenig bekannt machen und bei eventuellen Notfällen klingeln, ohne dass man Angst voreinander haben muss, weil man sich ja schon etwas länger kennt und sogar manchmal miteinander geplaudert hat.
Vielleicht rückt man jetzt wegen dem ein wenig zusammen wieder, macht die Augen wieder auf. Ein Aufwecker ist das sicher immer, wenn etwas passiert.
 
Hallo in die Runde,
ich fühle mich so Semi vorbereitet. Habe etwas Vorrat zu Hause und sollte gut ne Woche hinkommen, außerdem war/bin ich Camper und habe somit Gas Kocher, Messer, Taschenlampe, Schlafsack etc. zu liegen. Auch etwas Bar Geld.
Ansonsten bin ich da ganz bei Bird ...
Das wichtigste aus meiner Sicht ist Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, das eigene Durchhaltevermögen, der Erfindungsreichtum und das Improvisationstalent und das Vertrauen in seine Mitmenschen.
Vorsorge und Vorratshaltung finde ich sehr wichtig, aber das mindset, schon zurecht zu kommen, und das Vertrauen in sich und seine Mitmenschen, noch viel wichtiger. Vorbereitung ist gut, dazu gehört aber auch, seine Mitmenschen zu kennen und selbst hilfsbereit zu sein. Am Ende ist es die Gemeinschaft, auf die es ankommt.
Ich möchte keine Panik machen, aber wer sich darauf verlässt das jeden Tag rund um die Uhr alles verfügbar ist der ist ein nur naiv ...
 
Hallo in die Runde,
ich fühle mich so Semi vorbereitet. Habe etwas Vorrat zu Hause und sollte gut ne Woche hinkommen, außerdem war/bin ich Camper und habe somit Gas Kocher, Messer, Taschenlampe, Schlafsack etc. zu liegen. Auch etwas Bar Geld.
Ansonsten bin ich da ganz bei Bird ...


Ich möchte keine Panik machen, aber wer sich darauf verlässt das jeden Tag rund um die Uhr alles verfügbar ist der ist ein nur naiv ...
da bin ich total bei Dir , denn es ist schon ganz gut sich auch mit solchen
unangenehmen Dinge zu beschäftigen , man will es ja trotzdem nicht miterleben
 
Ich denke es ist immer wichtig, ein wenig vorbereitet zu sein, mal ein paar Tage "auf dem Trockenen" zu sitzen. Es muss ja nicht gleich immer was extrem schlimmes sein.
Es kann ja auch mal sowas harmloses sein, wie dass einen einfach die Grippe erwischt und man nicht raus will, oder man ist eingeschneit, oder hat zu oft die EC-Pin falsch eingegeben und kann die Karte nicht nutzen...und es ist Freitag abend😉.
Also eine gewisse Summe Bargeld, haltbare Lebensmittel und Toilettenartikel für ein paar Tage, wichtige Dokumente und persönliche Wertsachen zumindest griffbereit.
Ne geladene Powerbank fürs Handy ist sicher auch ne gute Anschaffung.
Damit fährt man sicher nicht schlecht.
Ich bin ehrlich gesagt auch immer ganz froh um die Gasflasche und meinen Gasgrill: Im Notfall halt eben doch auch eine Kochmöglichkeit oder um Wasser zu erhitzen. Drum schaue ich, dass die nie leer wird bzw immer eine Reserve da ist (auch weil es ätzend ist, wenn einem im Sommer der Grill ausgeht, bevor alles fertig gegrillt ist😉)
Ich lese auch immer die Empfehlung, Wasser in reserve zu halten, aber das finde ich garnicht so leicht umsetzbar: Ich meine...solche Falschen halten doch auch nicht ewig oder?
Also Glasfalschen vielleicht noch am ehesten, aber ich weiß nicht...habt ihr jetzt kästenweise wasser in Glasflaschen im Keller?

Ich bin grundsätzlich schon sein sehr ängstlicher Mensch- der Gedanke irgendwie vorbereitet zu sein, beruhigt mich.
Als damals das chaos mit dem Klopapier los ging, war ich schon froh, dass ich grundsätzlich bei den meisten Dingen, die wichtig sind, gewisse Vorräte habe und mich nicht so ins Getümmel stürzen musste. Ich konnte das damals bis zu einem gewissen Grad aussitzen.
 
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