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Dr. Rock
Gast
Unabhängigkeit und Überlebenswille.
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Hallo Dr. Rock,
schau mal hier: Was ist das Wichtigste, das man lernen sollte?. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Wir alle wissen, dass dieses Leben nicht einfach ist, nirgendwo auf dieser Welt.
Da gibt es die Beziehungsprobleme, die finanziellen Probleme, die politischen Probleme.
Was meint ihr, ist das Wichtigste, um halbwegs gut durch das Leben zu kommen?
Viele Probleme lassen sich nicht durch Lernen lösen, sondern durch Handeln. Und durch ehrliche Selbsterkenntnis. So viele Beziehungsprobleme kommen daher, daß Menschen, die sich in Wahrheit gar nicht miteinander vertragen, aus allen möglichen Gründen zwangsweise aufeinander hocken bleiben, statt zu handeln, sprich sich zu trennen. Finanzielle Probleme daher, daß man nicht bereit ist, unnötige Belastungen einfach in den Wind zu schießen. Politische Probleme daher, daß man entweder Rattenfängern hinterherläuft, die zwar großartig versprechen, aber hinterher nichts einhalten, oder aber nur die kleineren Übel wählt, die aber am Ende genauso nichts taugen wie die großen Übel.Wir alle wissen, dass dieses Leben nicht einfach ist, nirgendwo auf dieser Welt.
Da gibt es die Beziehungsprobleme, die finanziellen Probleme, die politischen Probleme.
Was meint ihr, ist das Wichtigste, um halbwegs gut durch das Leben zu kommen?
Heute möchte ich mich näher mit Deinen Aussagen beschäftigen.
1) Wir alle wissen, dass dieses Leben nicht einfach ist, nirgendwo auf dieser Welt.
Das ist so n.m.M. nicht richtig. Das Leben kommt ... es ist... überall auf der Welt. Ganz einfach.
Du behauptest 2) Da gibt es die Beziehungsprobleme, die finanziellen Probleme, die politischen Probleme.
Nach meiner Meinung gibt es Aufgaben, die der Mensch als leicht oder als schwer zu erledigen empfindet.
Nur Aufgaben, die unlösbar erscheinen, würde ich als Problem bezeichnen.
Bei lösbaren Aufgaben ist eine Lösungsstrategie wichtig sowie Fleiß und Konsequenz in der Umsetzung.
Steht der einzelne Mensch tatsächlich vor einer für ihn unlösbaren Aufgabe, ist auch die Bezeichnung Problem angemessen. In dem Fall sehe ich nur zwei Alternativen: Suchen einer kompetenten Person - die aus dem Problem eine Aufgabe macht oder das Ertragen der anscheinend unlösbaren Situation.
Das Ertragen einer anscheinend unlösbaren Situation, die ich als Problemsituation bezeichne, wird z.B. durch Menschen leichter, die Verständnis haben und mich moralisch empathisch stützen. Ich denke, wir alle sind mal mehr und mal weniger in einer Situation, in der wir diese Situation aushalten und tragen müssen, weil es zumindest im Moment keine Alternative dazu gibt.
Hier empfinde ich die Hoffnung so wichtig, dass auch die schlimmste Situation enden wird und am Ende Gutes mich erwartet. Die Sehnsucht nach einer guten Lösung und das Hoffen, dass sich die Lösung auch irgendwann einstellen wird, ist zumindest für mich sehr wichtig und verleiht mir die Kraft, auch "diese" Situation zu ertragen. Dabei ist mein Festhalten an Gott bzw. an Jesus Christus die Basis meiner Hoffnung. Ich glaube nicht nur, ich vertraue.
Ich halte es nicht für selbstverständlich, wenn Menschen Gott vertrauen und auf Seine Hilfe hoffen - und sei es nur auf Kraft hoffen, die Situation zu ertragen. Von daher "muß" man auch Vertrauen und Hoffen lernen. Beides ist nicht einfach "da". Hoffen und Vertrauen auf Gott fallen nicht wie der Regen ohne unser Zutun vom Himmel. Damit der Mensch hoffen und vertrauen kann, muß er zunächst das erforderliche konsequente Wollen haben. Die Angst, es könnte nicht reichen, ist schnell unser Begleiter. Aber Angst ist auch hier ein schlechter Ratgeber.
Das Lernen an sich muß man lernen. Kinder lernen sehr gern, bis das strikte Fächersystem in den Schulen ihnen das austreibt. Fächerübergreifendes Lernen, das an die kindliche Neugier anknüpft und keine Lern-Verweigerer hervorbringt, stellt sehr hohe Ansprüche an die Lehrkräfte, die in vielen Fächern gleichzeitig top sein müssen, und an das Schulsystem, weil dann eben eine Lehrkraft keine 30 Kinder pro Klasse (wie zu meiner Zeit) mehr "schafft", sondern nur Kleingruppen von, sagen wir, 10 Kinder maximal, was entsprechend viele und bestens ausgebildete Lehrkräfte und entsprechende Ausstattung in den Schulen (angepaßte Klassenzimmer) voraussetzt.
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