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Was haben die beiden Aussagen zu bedeuten?

Marika46

Aktives Mitglied
Liebe Community,

ich bin gerade wieder etwas verunsichert.

Letzte Woche hat mich die Aussage eine Bewohners getroffen, der mir sagte, ich sei nicht gerade weltgewandt. Ich fragte nach, was genau er damit meine und seine Antwort war: "Du hast von vielen Dingen keine oder nur wenig Ahnung". Da es mich beschäftigt hat, habe ich mich einer Kollegin anvertraut. Sie meinte, die Aussage des Bewohners finde sie ziemlich frech. Er habe ihr auch mal gesagt, dass er seine ehemalige Bezugspflegekraft vermisse.
Vielleicht war sie "weltgewandter"? Jedenfalls komme ich mir jetzt wieder dumm und ungebildet vor.

In dem Zusammenhang muss ich auch an die Aussage eines Professors in einer psychiatrischen Klinik denken, wo ich vor einigen Jahren zwecks einer ambulanten ADS-Diagnostik war. Ich habe es so empfunden, dass ich sehr flüssig gesprochen habe und meine Probleme/Defizite sehr klar und detailliert zur Sprache gebracht habe.
Am Ende des Gesprächs beurteilte mich der Professor mit: "Ihre Schilderungen klangen für mich nicht unbedingt kindlich, aber doch sehr jugendlich".
Was bedeutet das? Habe ich einfach nur schüchtern gewirkt oder eher dümmlich?

Wie würden solche Aussagen auf euch wirken?

Es grüßt euch

Marika
 
Liebe Community,

ich bin gerade wieder etwas verunsichert.

Letzte Woche hat mich die Aussage eine Bewohners getroffen, der mir sagte, ich sei nicht gerade weltgewandt. Ich fragte nach, was genau er damit meine und seine Antwort war: "Du hast von vielen Dingen keine oder nur wenig Ahnung". Da es mich beschäftigt hat, habe ich mich einer Kollegin anvertraut. Sie meinte, die Aussage des Bewohners finde sie ziemlich frech. Er habe ihr auch mal gesagt, dass er seine ehemalige Bezugspflegekraft vermisse.
Vielleicht war sie "weltgewandter"? Jedenfalls komme ich mir jetzt wieder dumm und ungebildet vor.

In dem Zusammenhang muss ich auch an die Aussage eines Professors in einer psychiatrischen Klinik denken, wo ich vor einigen Jahren zwecks einer ambulanten ADS-Diagnostik war. Ich habe es so empfunden, dass ich sehr flüssig gesprochen habe und meine Probleme/Defizite sehr klar und detailliert zur Sprache gebracht habe.
Am Ende des Gesprächs beurteilte mich der Professor mit: "Ihre Schilderungen klangen für mich nicht unbedingt kindlich, aber doch sehr jugendlich".
Was bedeutet das? Habe ich einfach nur schüchtern gewirkt oder eher dümmlich?

Wie würden solche Aussagen auf euch wirken?

Es grüßt euch

Marika

Das muss ja keine Beleidigung gewesen sein. Und wahrscheinlich stimmt das sogar. Es hat auch nichts mit "dümmlich" zu tun.

Du bist halt in vielen Aspekten, die du hier ja auch im Forum mitteilst, sehr unsicher und du kommst im real life sicherlich auch so rüber.

Ich gehe davon aus, dass dich das mal wieder wahnsinnig verunsichert, du aber nicht an dir arbeiten willst. Nimm es doch einfach mal so hin, dass dich jemand so bezeichnet hat.

Ein selbstbewusster Mensch, was du offensichtlich nicht bist, hört sich das an und es ist einem auch vollkommen egal. Du möchtest jetzt von uns hören, wie unverschämt der Mitbewohner ist.

Du fragst hier zu jedem Teil deines Alltages und deines Jobs nach, wie Menschen das gemeint haben könnten, anstatt da einfach mal drüber zu stehen.

Es gibt auch unhöfliche Menschen, die hauen dir was um die Ohren oder wie der ältere Mitbewohner, der da die Spruch abgelassen hat.

Mir persönlich wäre das vollkommen egal. Wenn es dich so beschäftigt, dann frag doch einfach nach, wie es gemeint war.

Und ja, ich gehe mal davon aus, dass du damals in dem Gespräch mit dem Professor auch nicht selbstbewusst warst.
 
Muss man denn direkt an sich arbeiten, weil irgendein komischer alter Kauz einen „wenig weltgewandt“ genannt hat?

Das stimmt.
Ich weiß, dass ich an meinem Selbstbewusstsein arbeiten muss, um nicht mehr so unsicher aufzutreten. Doch "wenig weltgewandt" hat ja nichts mit dem Selbstbewusstsein zu tun, sondern damit ist wohl eher mangelnde Bildung gemeint.
 
Das stimmt.
Ich weiß, dass ich an meinem Selbstbewusstsein arbeiten muss, um nicht mehr so unsicher aufzutreten. Doch "wenig weltgewandt" hat ja nichts mit dem Selbstbewusstsein zu tun, sondern damit ist wohl eher mangelnde Bildung gemeint.
"Weltgewandt" hat nicht unbedingt was mit Bildung zu tun. Hast du mal recherchiert, was das überhaupt bedeutet?

Hälst du dich denn für gebildet, dass du mit dem Mitbewohner eine erwachsene Unterhaltung auf Augenhöhe führen kannst oder nicht`?
 
Noch mal ein Tipp von mir, Marika. Wenn du dir unsicher bist, wie Dinge gemeint sind, dann frag gleich nach "Wie meinen Sie das". Dann musst du hier auch nicht immer rätseln. Das wäre ein souveräner Umgang. Würdest du dich denn selber als "weltgewandt" bezeichnen?

Bei dem Bewohner habe ich ja sofort nachgefragt, wie er seine Aussage gemeint hat.

Ich selbst würde mich nicht als besonders weltgewandt, aber auch nicht als weltfremd bezeichnen. Ich habe das Empfinden, eine recht gute Allgemeinbildung zu haben und kann auch in vielen Dingen bezüglich Politik, fremde Kulturen und Literatur mitreden.
 
Das stimmt.
Ich weiß, dass ich an meinem Selbstbewusstsein arbeiten muss, um nicht mehr so unsicher aufzutreten. Doch "wenig weltgewandt" hat ja nichts mit dem Selbstbewusstsein zu tun, sondern damit ist wohl eher mangelnde Bildung gemeint.
Liebe Marika, wäre der Bewohner selbst so weltgewandt, hätte er es sicher nicht nötig, Pflegekräfte anzupflaumen.
 

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