Am meisten hat der Atheist den Tod zu fürchten, weil er verantwortungslos im Hinblick mit seiner (des Todes) Möglichkeit umgeht. Der Atheist ist sich seiner Todesangst oft nicht bewußt, weil er sie gerne verdrängt. Der Atheist leugnet ein Leben nach dem Tod, weil er nicht zur Verantwortung gezogen werden möchte. Der Atheist hat (unbewußt) Angst vor Strafe. Diese Angst verdrängt er, indem er die Möglichkeit einer Strafe im Jenseits ablehnt. Folge: es darf keinen Gott und keine Unsterblichkeit geben und am besten auch keine Willensfreiheit, denn dann bin ich (als Atheist) aus dem Schneider. Ich darf mich also im Hier und Jetzt ganz unmoralisch verhalten. Es hat sowieso keine Konsequenzen (im Sinne von Dostojewski: "Wenn Gott tot ist, ist alles erlaubt").