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Was geschieht mit uns nach dem tod ?

So wie du eine andere Vernunft meintest, meine ich eine andere Angst, und, lieber EuFrank, ich würde wetten, dass dir das klar ist 😉

Kein Tier weiß um seine Sterblichkeit und fürchtet sich vor dem, was nach dem Tod kommen könnte.
Diese Angst treibt Menschen in die Religion.
 
Dann ist es bei Dir aus welchen Gründen auch immer, nie zu einer geistigen Wiedergeburt gekommen. Es gibt auch manche sogenannte Christen, die nennen sich jedenfalls so, denken auch das sie es sind - man spürt aber sie sind nicht wirklich in der Verbindung mit Jesus. Die Bibel sagt dazu fleischliche Christen. Diese gibt es auch in christlichen Gemeinden.
Das kann mit verschiedenem zusammen hängen.
Das man seine Sünden nicht dem Herrn gebracht hat, oder nur oberflächlich etc.- aus irgent einem Grund kam es jedenfalls damals nicht zu einem richtigen Durchbruch bei dir und deshalb hast Du keinen Unterschied gemerkt.



LG

Lena




Das war kein Scherz.
Naja im Inet gibts tatsächlich ne Seite dafür!...
_
Obwohl Ich sehr christlich aufgezogen wurde...kamen mir schon zweifel an den ganzen Geschichten als Ich noch ein kleines Kind war. Somit liegt es nicht fern das man in der frühen Pubertät wenn man anfängt wirklich nachzudenken...und sich im Kopf einiges tut...naja das man dann den Glauben ,der einem noch nie das gebrach hat was er angeblich sollte, verliert...
Wobei das bei mir ja alles noch nicht lange her ist.
Wenn Ich angefangen habe mit 11 nachzudenken...sind das ja gerade einmal 7 Jahre bis jetzt.
Aber in diesen Jahren hat sich bei mir viel getan...
ist ja auch normal so.
Aber der Glaube an ein ewiges Leben erscheint mir genauso sinnig wie ein Glaube an ein Nudelmonster.

MfG Alex
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo soulfire!

...
Kein Tier weiß um seine Sterblichkeit und fürchtet sich vor dem, was nach dem Tod kommen könnte.
Diese Angst treibt Menschen in die Religion.
Du meinst also: die Angst vor dem Tod treibt den Menschen in die Religion?

These:
Ein reifer Christ fürchtet sich nicht vor dem Tod, sondern vor dem Leben nach dem Tod (falls er ein unwürdiges Leben geführt hat). Der Glaube an die Unsterblichkeit ruft den reifen Christen zur Verantwortung für sein jetziges Leben auf.

Am meisten hat der Atheist den Tod zu fürchten, weil er verantwortungslos im Hinblick mit seiner (des Todes) Möglichkeit umgeht. Der Atheist ist sich seiner Todesangst oft nicht bewußt, weil er sie gerne verdrängt. Der Atheist leugnet ein Leben nach dem Tod, weil er nicht zur Verantwortung gezogen werden möchte. Der Atheist hat (unbewußt) Angst vor Strafe. Diese Angst verdrängt er, indem er die Möglichkeit einer Strafe im Jenseits ablehnt. Folge: es darf keinen Gott und keine Unsterblichkeit geben und am besten auch keine Willensfreiheit, denn dann bin ich (als Atheist) aus dem Schneider. Ich darf mich also im Hier und Jetzt ganz unmoralisch verhalten. Es hat sowieso keine Konsequenzen (im Sinne von Dostojewski: "Wenn Gott tot ist, ist alles erlaubt").

Vielleicht versteht jemand, was ich meine.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Frage ist doch aber zuerst: was hat denMenschen dazu getrieben, ein Christ zu werden?

Ich bin Atheist, ich fürchte den Tod nicht, weil mich jemand zur Verantwortung ziehen könnte, sondern weil es mit einer Verantwortung dann vorbei ist.

Das ganze mit dem Gericht und dem Urteilen und der Strafe für das, was man im Leben getan hat, interessiert doch Atheisten nicht, ihr Leben ist mit dem Tod vorbei.

Ich brauche keine nach dem Tode drohende Instanz wie ein reifer Christ, um Verantwortung für mein handeln zu übernehmen, ich bin ein reifer Mensch und mach das von alleine: weil das zu meiner menschlichen Entwicklung und meiner Moral gehört.
Wieso sollte der Atheist verantwortungslos damit umgehen, dass er sterblich ist?
Natürlich bin ich mir meiner Sterblichkeit bewusst, ich kann sie nur nicht verhindern.
 
Zuletzt bearbeitet:
Am meisten hat der Atheist den Tod zu fürchten, weil er verantwortungslos im Hinblick mit seiner (des Todes) Möglichkeit umgeht. Der Atheist ist sich seiner Todesangst oft nicht bewußt, weil er sie gerne verdrängt. Der Atheist leugnet ein Leben nach dem Tod, weil er nicht zur Verantwortung gezogen werden möchte. Der Atheist hat (unbewußt) Angst vor Strafe. Diese Angst verdrängt er, indem er die Möglichkeit einer Strafe im Jenseits ablehnt. Folge: es darf keinen Gott und keine Unsterblichkeit geben und am besten auch keine Willensfreiheit, denn dann bin ich (als Atheist) aus dem Schneider. Ich darf mich also im Hier und Jetzt ganz unmoralisch verhalten. Es hat sowieso keine Konsequenzen (im Sinne von Dostojewski: "Wenn Gott tot ist, ist alles erlaubt").

Aha! Ich scheine -oh Wunder und wenn man dem vorgenannten Glauben schenken würde- wohl doch der geborene Christ zu sein 😱
 
Tja, ein "typischer" Christ: Wir Christen sind ja so gut, weil wir wissen das es Gott und ein Jenseits gibt. Und die Christen, die im Namen des Herrn Böses tun, die sind halt keine. Und die bösen Atheisten sind es die machen alles nur, weil sie hinterher nichts zu befürchten haben. Die Welt ist so schlecht.

Wir sollten hier einen Preis stiften, für die Plattheit des Monats. Oder gleich für den besten Plattfisch?
 

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