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Was gefällt Euch an Eurem Glauben und an Eurer Religion?

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AW: Was gefällt Euch an Euerem Glauben und an Euerer Religion?

Erstmal stimme ich dir darin zu, dass es grundsätzlich einfacher ist, etwas einzuschätzen, wenn man "es klar vor Augen hat", direkt damit konfrontiert ist, und es überhaupt existiert. Viele Dinge sind aber auch nur dieselben Dinge wie ein anderes Ding - nur eben "in rot, gelb, blau oder grün", "größer" oder "kleiner". Soll heißen, dass man mit Abstraktion und Assoziation ziemlich weit kommen KANN, auch gerade mit Dingen, die man nicht kennt, die einem fremd sind bzw. fremd erscheinen. Auch Instinkt und/oder Intuition sind nicht zu unterschätzen.

Man muss bspw. nicht zwingend auf die Herdplatte fassen, um zu wissen, dass sie heiß ist. Man muss auch nicht zwingend foltern oder töten, um das in einen moralischen bzw. ethischen Kontext zu setzen.

Konfuzius meinte, dass die guten Prinzipien, die in einer Familie gelten bzw. gelten sollten, die selben guten Prinzipien sind, die auch im Staat gelten bzw. gelten sollten. Das muss man nicht "wissen", man kann es "ableiten".

Was nun betrifft, wie man weiß, dass ein Verhalten "ziemlich mies" ist, so kann man das gleichfalls ableiten. Viel eher noch würde ich sogar sagen, dass man durch sein (reflektiertes) Gefühl ein Verhalten relativ präzise in seinen moralischen bzw. ethischen Kontext setzen kann.

Natürlich behelfen wir uns heutzutage in großem Maße mit Gesetzen, Geboten, Verboten, Verordnungen, Regeln und dergleichen, aber das alles ist "nur" positives Recht, welches aus überpositivem Recht abgeleitet ist und aus meiner Sicht nichts anderes als ein Gefühl ist. Das vielleicht als "kleine Brücke" zu "Glaube" und "Gott".

Kennt ihr eigentlich Harvey, diesen 2 Meter großen, weißen Hasen, der unsichtbar ist? Bester Freund und Berater von Elwood. Wen interessiert es schon, ob Harvey tatsächlich existiert oder nicht?

Um mal bei deinem Beispiel mit der Herdplatte zu bleiben ich kann es mir denken das, wenn ich darauf fasse es ziemlich weh tut wirklich wissen tue ich es aber erst wenn ich es getan habe.

Einem Kleinkind musst du irgendwie anschaulich zeigen was passieren kann wenn es auf die heiße Herdplatte fasst ohne es natürlich zu verletzen. Ich habe meine Lektion am heißen Bügeleisen gelernt.😀
Manchen reicht der Glaube das weh tut schon aus um es nicht zu tun, andere fassen halt drauf die wollen es ganz genau wissen.🙂
 
AW: Was gefällt Euch an Euerem Glauben und an Euerer Religion?

Nordrheiner meint damit die Lernunwilligen. Die zu faul sind, über ihren bequemen Tellerrand hinauszublicken. Manche Themen wie etwa die Evolutionstheorie sind aber auch sauschwer für einen, der am liebsten für alles eine simple Erklärung wie "das hat Gott so gemacht" hätte. Um die ET nachvollziehen zu können, muß man nämlich tatsächlich denken. Sowas aber auch. 🙄

Wobei ich nicht glaube das Nordi da explizit die Evolutionstheorie gemeint hat. So wie ich ihn einschätze wird er nicht einmal daran glauben.
Wobei, ich schon an diese Theorie glaube, glaube aber nicht das alles nur so rein zufällig entstanden ist. Das sind mir einfach zu viel Zufälle auf einmal.🙂
 
AW: Was gefällt Euch an Euerem Glauben und an Euerer Religion?

Um mal bei deinem Beispiel mit der Herdplatte zu bleiben ich kann es mir denken das, wenn ich darauf fasse es ziemlich weh tut wirklich wissen tue ich es aber erst wenn ich es getan habe.

Einem Kleinkind musst du irgendwie anschaulich zeigen was passieren kann wenn es auf die heiße Herdplatte fasst ohne es natürlich zu verletzen. Ich habe meine Lektion am heißen Bügeleisen gelernt.😀
Manchen reicht der Glaube das weh tut schon aus um es nicht zu tun, andere fassen halt drauf die wollen es ganz genau wissen.🙂

Ich stimme dir zu. Und so hat "Leid" wohl auch was Gutes. Man sollte jedoch nicht in dieser Position verharren. Wobei, dann wird man vielleicht "schmerzbefreit", und das kann ja auch was Gutes haben.
 
AW: Was gefällt Euch an Euerem Glauben und an Euerer Religion?

Wobei, ich schon an diese Theorie glaube, glaube aber nicht das alles nur so rein zufällig entstanden ist. Das sind mir einfach zu viel Zufälle auf einmal.🙂

Wobei die Evolutionstheorie ja eigentlich weniger vom Zufall ausgeht. Sie basiert unter anderem auf dem Selektionsdruck, der die Weiterentwicklung der nachfolgenden Individuen indirekt in eine gewisse Richtung steuert. Die Zufallskomponente steckt eher in den klimatischen und geologischen Umständen: wären die Eiszeiten, Warmzeiten, Metereoriteneinschläge, Vulkanausbrüche etc. anders oder in anderer Reihenfolge aufgetreten, dann hätte sich in Folge dessen auch das Leben möglicherweise anders entwickelt, weil manche Arten später oder gar nicht ausgestorben wären etc..
 
AW: Was gefällt Euch an Euerem Glauben und an Euerer Religion?

... ich glaube aber auch, daß Nordrheiner darauf anspielen wollte, daß Atheisten keine Ahnung davon hätten, was sie ablehnen, denn wenn sie die Bibel lesen täten würden sie gläubig werden (und was dieser frommen Hoffnungen mehr sind).
Gläubige setzen auch gerne Köder(worte) wie Hoffnung, Sinn des Lebens, Moral, ewiges Leben und was der Versprechungen der Religionen so sind ein, findet man in diesen Diskussionen immer wieder mit der mehr oder weniger unausgesprochenen Unterstellung, daß Ungläubige per Grundsatz keine Hoffnung, keinen Sinn im Leben etc. (wie lautet das gern benutzte Wort ... "absurd" sei eine Existenz, ein Universum ohne einen Gott), keine Moral etc. hätten oder haben dürften ...

dem allen widerspricht allein schon die Tatsache, daß gar nicht so wenige Atheisten, zumindest der älteren Generation im Westen, noch innerhalb religiöser Bindungen aufgewachsen sind und sich im Lauf ihres Lebens davon befreit haben, aus sehr individuellen Gründen.
Ich nenne das die "starken" Atheisten, die genau wissen wovon sie sich befreit haben, im Unterschied zu den "schwachen", die schon vom Elternhaus her nie religiös beleckt waren und/oder sich aus anderen Gründen nie näher mit Religion insgesamt und der westlich-christlichen Kultur im besonderen befaßt haben, und die daher tatsächlich nichts genaueres darüber wissen.
Diese "schwachen" Atheisten sind dann tatsächlich, insbesondere in Lebenskrisen, für "Seelenfänger" anfällig, nicht selten von Seiten von Sekten, eben weil ihr (Allgemein-)Wissen darüber zu wünschen übrig läßt.
"Schwache" Atheisten können von Religionen konvertiert werden. Bei "starken" Atheisten beißen sie auf Granit, das beste was hier zu wollen ist, ist Toleranz. (Mehr oder weniger. 🙄)

Das sehe ich genau anders rum hier im Osten haben weder Kirche noch irgendwelche Sekten eine Chance und warum nicht, weil die Menschen von Grund auf auf Atheismus getrimmt wurden.
Ihnen wurde förmlich eingehämmert das es keinen Gott gibt, geben kann weil alles Wissenschaftlich erklärbar ist. Wenn sie die wundersamen Geschichten hören bekommen sie eher einen Lachkrampf.

Ich Persönlich hatte in all den Jahren nach der Wiedervereinigung nur zwei mal Besuch von den Zeugen Jehovas und das Gespräch war sehr kurz. Dieses Gebiet abzugrasen lohnt sich für sie nun mal nicht.

Erste Frage von ihnen war "glauben sie an Gott" meine Antwort ja, der sitzt bei mir im Sessel und schaut gerade Fußball (mein Mann) und damit war das Gespräch beendet.😀

Im Bezug auf Nordi, gebe ich dir jedoch vollkommen Recht.

Fettung ist von mir.
 
AW: Was gefällt Euch an Euerem Glauben und an Euerer Religion?

Wobei die Evolutionstheorie ja eigentlich weniger vom Zufall ausgeht. Sie basiert unter anderem auf dem Selektionsdruck, der die Weiterentwicklung der nachfolgenden Individuen indirekt in eine gewisse Richtung steuert. Die Zufallskomponente steckt eher in den klimatischen und geologischen Umständen: wären die Eiszeiten, Warmzeiten, Metereoriteneinschläge, Vulkanausbrüche etc. anders oder in anderer Reihenfolge aufgetreten, dann hätte sich in Folge dessen auch das Leben möglicherweise anders entwickelt, weil manche Arten später oder gar nicht ausgestorben wären etc..

Ja, da gebe ich dir Recht aber, da sind mir einfach zu viel Zufälle mit dabei verstehst?🙂
 
AW: Was gefällt Euch an Euerem Glauben und an Euerer Religion?

Ja, da gebe ich dir Recht aber, da sind mir einfach zu viel Zufälle mit dabei verstehst?🙂

Nicht direkt...

Wir kennen ja nur den derzeitigen Zustand. Wären einige Zufälle anders gelaufen, würde der Zustand des Lebens auf der Erde vielleicht anders aussehen, und je nachdem, ob wir davon betroffen wären oder nicht, würde uns auch dieser andere Zustand normal vorkommen (oder wir wären vielleicht gar nicht in der Lage, darüber nachzudenken).
 
AW: Was gefällt Euch an Euerem Glauben und an Euerer Religion?

was heißt in dem Zusammenhang denn Zufall? bzw. welche Zufälle sollen das denn gewesen sein?

Wie gesagt, aus meiner Sicht würden die Zufälle hauptsächlich im Bereich der geologischen, klimatischen und astronomischen Umstände anzutreffen sein, die sich dann auf den Verlauf der Evolution ausgewirkt haben.
 
AW: Was gefällt Euch an Euerem Glauben und an Euerer Religion?

Wobei, ich schon an diese Theorie glaube, glaube aber nicht das alles nur so rein zufällig entstanden ist. Das sind mir einfach zu viel Zufälle auf einmal.🙂

Klar, "es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde". Ich werde nur nicht so gerne belehrt bzw. missioniert, wenn ich es besser weiß. 😀 Und ich glaube, dass mein "Glaube" besser begründbar und verteidigbar ist, als so ziemlich jeder andere Glaube. Natürlich gibt es eine "Regelhaftigkeit" in diesem Leben, in welcher viele auch "das Gute" vermuten, und daraus haben sich Gott, Buddha, Muhammad, Hare und Krishna abgeleitet - also alle Religionen und Glaubensrichtungen. Sorry, wenn das jetzt jemandem sauer aufstößt, aber es ist so.

~~~

Der Wettstreit darum, wer nun den besten Glauben oder Religion hat, ist kompletter Humbug.
 
AW: Was gefällt Euch an Euerem Glauben und an Euerer Religion?

was heißt in dem Zusammenhang denn Zufall? bzw. welche Zufälle sollen das denn gewesen sein?

Die Frage ist spannend.

Ach du lieber Gott🙂 nun ja ich schaue mir sehr viel Sendungen darüber an und wenn ich dann höre wenn dies nicht gewesen wäre, gäbe es das nicht und so weiter.

Wenn man alleine nur mal bedenkt, wenn es den Asteroiden welcher die Dinos ausgerottet hätte, nicht gegeben hätte, dann wären wir alle nicht da.

Und wenn es unser Vorfahr welcher im übrigen nicht größer als eine Maus war es nicht geschafft hätte trotz der Dinos zu überleben gäbe es uns jetzt auch nicht. Wenn Tiktaalik nicht das Land erobert hätte dann wären wir jetzt auch nicht hier. Naja halt solche Dinge eben. Alles keine Selbstverständlichkeit.

Das hat mit der Evolution im strengen Sinne nichts zu tun aber, das ganze drumherum musste ja dann auch noch irgenwie passen.
 
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