AW: Was gefällt Euch an Euerem Glauben und an Euerer Religion?
Im Umkehrschluss nicht unlogischer als Monotheismus.😉
Dann will ich mal etwas zu Un-/Logik in Theismen schreiben:
Unter Logik verstehe ich einen logischen Aspekt, eine logische Annahme, eine logische Rückfolgerung, einen Rückschluss auf logischer Basis.
Unter Unlogik verstehe ich den unerklärbaren, unlogischen Zusammenhang. Wie, wenn man etwas als Input bekommt, daraus aber jedoch vielfältig etwas verstehen, generieren kann.
Mal ein Beispiel: man nimmt ein Foto der Natur (Landschaft) und bearbeitet nur die Farben, so das diese unnatürlich wirken. Man wird als fremder Betrachter, logischer Weise, die Unnatürlichkeit der Farben erkennen.
Warum ist das logisch? Weil man das Ursprungsbild erkennt (identifizierbare Landschaft) und die Zusammenhänge der Farben dazu unpassend (unnatürlich) einstuft.
Nimmt man jetzt das gleiche Bild und verfemdet es extrem, in dem man die Zusammenhänge der Landschaft unnatürlich und als Beispiel in geometrischen Mustern verwürfelt, aber die Farben belässt, so könnte auf Grund der Farben logisch auf ein Landschaftsbild im Ursprung geschlossen werden.
Verändert man zusätzlich die Farben, so das diese unnatürlich werden, dann wird es deutlich schwieriger logisch auf das Ursprungsbild deuten zu können. Nun kann man nur noch an kleinen (zusammenhängenden) Strukturen (Pusselteile) logisch auf den Ursprung deuten. Erkennt man einen Teil eines Baumes, obgleich der unnatürlichen Farben und einen Teil von Wasser/Himmel, dann könnte man auf Basis der Logik noch auf ein Naturfoto rückschießen, welches der Ursprung dieser Bearbeitung sein könnte.
Macht man auch kleine Strukturen undeutlich, wird man logischer Weise, kein Naturfoto als Grundlage der Bildbearbeitung mehr erkennen können. Unlogisch wäre es dann auf einmal, ein Naturfoto als Bildbearbeitungsgrundlage sehen/verstehen/erkennen zu wollen.
Was kann man daraus begreifen?
Das Logik und Unlogik im Zusammenhang der Theismen nicht greifen kann?
Anderes Beispiel:
Jemand (ein Maler) stellt sich mit seiner Leinwand in die Natur (Landschaft), man sieht ihn vom Weiten malen und geht auf ihn zu. Angekommen an der Leinwand betrachtet man sein Bild, doch darauf ist gar nicht die Natur (Umgebung) zu sehen.
Kann man das logisch erklären oder kann man das als unlogisch bezeichnen? Ist Beides vielfältig möglich?
Logisch findet man viele Aspekte, wie zum Beispiel, das er noch gar nichts weiter gemalt hat, denn er malte nicht sondern vermaß mit Hilfe seiner Pinsel die Leinwand. Solches Verhalten ist von Malern bekannt, bzw. kam schon vor oder er wollte sich klassich aufgestellt insperieren lassen um z.B. moderne, geometrische Skulpturen zu zeichnen, obgleich diese nicht als Vorlage sichtbar existieren.
Wann wird dort etwas unlogisch? Könnte man als Beispiel industrielle Maschinen darauf sehen, die wirklich existieren, und das als unlogisch empfinden, das der Maler soetwas malt? In der betrachteten Ansicht ja, doch wenn der Maler es erklärt mit Logik? So hätte er die neuen Maschinen mit nat. Farben streichen wollen und das anhand seiner Aufstellung in der Natur mit seinen Farben in seinen Augen nachgemischt.
Kann man dort Unlogik ins Spiel bringen? Nun mühe ich mich, ein unlogisches Beispiel zu finden:
Zum Beispiel malt der Maler tats. die Natur (Umgebung) und man spricht ihn darauf an: "Das haben Sie sehr gut gemalt, es sieht gleich aus wie ein schönes Foto der Landschaft vor ihnen." Darauf hin antwortet der Maler: "Von was reden Sie (?), man malt abstrakt, das hat mit der Natur und Fotographie nichts zu tun!"
Nun wird man meinen das es unlogisch ist, was der Maler gesagt hat, darauf hin fragt man nach: "Doch ihr Bild sieht doch nicht abstrakt aus, sondern natürlich."
Nun könnte der Maler antworten: "Meine Abstraktionen versuche ich so gut wie möglich im Bild der Natur zu verbergen." Das empfände man als logisch und nachvollziehbar.
Was jedoch passiert, wenn der Maler dann sagt: "Hören Sie guter Mann/Frau, Sie haben ja gar keine Ahnung was Abstraktion ist."
Was meint ihr, wer liegt und warum richtig?
Der Maler wusste genau was Abstraktion ist und begreift das detailbegrenzte Malen mit Pinseln als abstraktes Malen. So ist sein denken.
Andere Maler haben nicht nur viel mehr abstrakt gemalt als er, sondern so das es zur abstrakten Kunst bezeichnet wurde, das waren die Bilder, welche die fragende Person vor Augen hatte, bei dem was der Maler sagte.
Hier ist Logik zugrunde gelegt, welche jedoch auf Grund der Ansichten und Verstehweisen versch. Personen, als Logik oder Unlogik verstanden werden kann.
Und so begreife ich die Auffassungsmöglichkeiten für Theismen, allerdings ist mein Begreifen von meinem Glauben bestimmt. Ich kann mich nicht in die Lage versetzen, das (meinen Glauben) völlig auszuklammern um ein logisches Verhalten auszuschließen, also mich für die Unlogik in Theismen zu überzeugen. Das ist wohl Ansichtssache und Verstehweise der Betrachter, doch wollte ich ein menschl. Beispiel aufzeigen, das beide Betrachter richtig liegen können, es nur auf ihre Ansicht und damit Verstehweise ankommt.
Denn aus der Perspektive bzw. dem Verständnis des Fragenden, zweifelt er zurecht am Verstand des Malers, jedoch der Maler bezog sich auf eine von ihm bestimmende (seiner Ansicht nach) Kunstverstehweise und dem für ihn passend erkannten, übertragenen Begriff der Abstaktion beim Malen allgemein. So war es von ihm aus gesehen allgemein nur möglich abstakt zu malen und nicht naturidentisches, genau Gleiches abzubilden bzw. bildlich mit Pinsel in der Hand nachzumalen/erschaffen zu können. So hat er also schnippisch auf das Wort "gleich" in der Aussage/Lob des dazugekommenden Betrachtes reagiert. Evtl. ist es so, das der Maler kein Freund der abstrakten Kunst sein würde, da seine Aussagen, sein Begeifen und sein Verhalten in dem letzten Beispiel darauf schließen lassen könnten, dennoch könnte es nat. auch umgekehrt sein und er ist nur zusätzlich fähig klassisch gut ab-, nach- bzw. überhaupt zu malen.
Grüße,
peace