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Was eigentlich ist Familie?

AW: Darf man seine Familie hassen?

auf jeden Fall 😉.
Aber ich glaube auch, dass Verzeihung was ganz Wichtiges im Gegensatz dazu ist 😉.
Wenn man nur hasst lässt das einen so verhärten..

ich habe meinen Vater früher auch dafür gehasst, was er mir angetan hat.. aber dann habe ich es geschafft ihm zu verzeihen.. und heute haben wir ein gutes Verhältnis 🙂.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Darf man seine Familie hassen?

Hallöchen ihr,

also ich würde ganz gerne wissen, was ihr meint?
Gibt es Eltern, die man ruhig hassen darf, weil man eben seine Gründe dafür hat oder was?? Was ist mit den Tanten, Onkeln, Cousinen, Großeltern und Geschwistern??? Wobei ich mit Hass nicht eine solch starke Empfindung meine, die man auch irgendwie motorisch umsetzen müsste, sondern nur denjenigen Grad an Hass, der dazu führt, dass man absolut nichts mehr mit denen zu tun haben will.

Für eure Antworten danke ich jetzt schon mal.

Ich würde das Wort Hassen mit dem Wort Unterscheiden erstetzen. Es ist wichtig, sich von Familienmitgliedern, die einem nicht gut tun unterscheiden zu können. Manchmal haben Kinder einfach das Pech von den falschen Eltern aufgezogen zu werden🙂 Eltern, die einfach nicht begreifen wollen, dass ihre Kinder anders ticken als sie. Dann ist es wichtig, dass das die Kinder selbst begreifen und sich abgrenzen können. Familie bedeutet nicht vermischt sein bis an den Tod. Nein. Familie ist wer mich respektiert und schätzt und mich sein lässt wer ich bin. 😉 Das bedeutet FAMILIE - und wenn es die natürlich nicht auf die Reihe kriegt, dann suchen wir uns eben unsere ERSATZFAMILIEN. 🙂
 
AW: Darf man seine Familie hassen?

Ja !
Ich bin eine davon, die das tut !

Ich weiß nicht, warum meine Familie seit ich 4 bin, immer mich als Sündenbock benutzen muss und heute meine Katze mit ihren Jagdhunden zu Tode hetzten will und sich dabei vor Lachen bepi**t.

Dass ich als einzige der Kinder meiner Cousins schon alleine wohne, mit 19, aber noch keinen Führerschein habe. Kein Abi, dafür aber eine kfm. Ausbildung in 20 statt 24 Monaten geschafft habe.

Aber nein, ich bin kein vollwertiges Mitglied meiner Familie.

Und sich dann wundern, dass man Weihnachten lieber bei der Familie des Freundes feiert, weil die genau das bietet was eine richtige Familie eigentlich sein sollte.
 
AW: Darf man seine Familie hassen?

Hallöchen ihr,

also ich würde ganz gerne wissen, was ihr meint?
Gibt es Eltern, die man ruhig hassen darf, weil man eben seine Gründe dafür hat oder was?? Was ist mit den Tanten, Onkeln, Cousinen, Großeltern und Geschwistern??? Wobei ich mit Hass nicht eine solch starke Empfindung meine, die man auch irgendwie motorisch umsetzen müsste, sondern nur denjenigen Grad an Hass, der dazu führt, dass man absolut nichts mehr mit denen zu tun haben will.

Für eure Antworten danke ich jetzt schon mal.

Antwort: JA!
 
AW: Darf man seine Familie hassen?

Also, nicht en Detail, aber wenn du es einfacher findest:
Ich wurde zu absoluter Loyalität gedrillt, finde die meisten meiner Verwandten aber durchaus hassenswert, ganz vorne weg meine Eltern. 1. Grund: Mein Vater hat mit seinen Taten mein ganzes bisheriges Leben negiert.
2. Grund: Mein Vater hat es so eingerichtet, dass ich niemals wieder meinen inneren Frieden erlangen werde, denn wegen ihm habe ich gegen mein größtes Sinn gebendes Lebensprinzip verstoßen.
3. Grund: Meinen Eltern und meinen Verwandten bin und war ich entweder Mittel zum Zweck und wenn nicht das, dann so abartig egal, dass ich dafür keinen Ausdruck habe.

So und jetzt ist das Problem, dass ich nicht umhin komme zugeben zu müssen, dass ich in der Tat ein furchtbar schlechtes Gewissen habe, weil ich mit dem Großteil meiner Familie so absolut gar nichts mehr zu tun haben will, und ihnen wenn ich ihnen begegne nur noch begreiflich machen will wie S**** sie sind.

So ich hoffe jetzt ist es einfacher 🙂.

hey danke dir....reicht ja völlig.🙂

ich finde deine reaktion normal, also das du nichts mit ihnen zu tun haben möchtest udn auch das du ein schlechtes gewissen hast...
lojyalität ist dir eingebleut worden,die musste erstmal loswerden,sozusagen.
sich ernster nehmen als das zu einem stehen.ein schwerer schritt,finde ich,aber lebbar.
wie du hier liest finden das auch andere ganz normal. vielleicht ist dir so schon geholfen.
wenn du es dir selbst einfacher machen willst,gebe die kontakte schritt für schritt auf,so merkste ja dann auch wie es dir selbst damit geht und du lernst eben nach und nach zu dir selbst voll zu stehen...
zu einer familie oder beziehung gehört nicht nur ein teil und wenn nicht alle teile ein leibevolles miteinander leben,machts ja keinen sinn wenn einer das weiterhin tut,obwohl es ihm nicht gut tut.😉

sonnenlicht
 
AW: Darf man seine Familie hassen?

ersteinmal Dank an euch alle 😀!

Selbstverständlich bin ich nicht mit allem direkt 100%ig einverstanden was ihr schreibt (@ Truth: ich habe z. Bsp. ein Problem mit Ersatzfamilien), aber es geht mir hier auch darum einmal eine andere Position einnehmen zu können.
Dass mir hier niemand mit der moralischen Keule gekommen ist, oder mit Bibelzitaten war bereits außerordentlich hilfreich 😀. Naja, ich schätze eben die öffentliche Meinung falsch ein, was😉!?.

Eure Worte haben mir in der Tat schon sehr weiter geholfen Sonnenlicht.

Allerdings hätte ich noch eine Frage an euch:
Könntet ihr euch Bedingungen vorstellen, die dazu führen könnten, dass ihr einen Menschen verachtet, der trotz gewisser Taten einzelner Familienmitglieder mit diesen Familienmitgliedern weiterhin Kontakt pflegt?
 
AW: Darf man seine Familie hassen?

Allerdings hätte ich noch eine Frage an euch:
Könntet ihr euch Bedingungen vorstellen, die dazu führen könnten, dass ihr einen Menschen verachtet, der trotz gewisser Taten einzelner Familienmitglieder mit diesen Familienmitgliedern weiterhin Kontakt pflegt?

?? Du sprichst in Rätseln😀

Warum verachten? Verachten tust du oft dann, wenn du nicht selbst klar und deutlich Stellung beziehen kannst. Es ist ein ziemlicher Balanceakt zwischen "den anderen verachten" und "sich selbst verachten". Manchmal verachtest du einen anderen, weil du dich selbst unbewusst verachtest - selbst nicht stark genug bist, Stellung zu beziehen. Muss nicht - kann aber.

Und zum Punkt "Ersatzfamilie".🙂 Natürlich geistig gemeint. *lach*
 
AW: Darf man seine Familie hassen?

Und zum Punkt "Ersatzfamilie".🙂 Natürlich geistig gemeint. *lach*

*zurück lach* natürlich, ist eben ein Gedanke den ich zulassen muss, sonst kann ich ihn nur ablehnen, das Gleiche gilt aber auch für Verzeihung😉, aber ich bin nicht sonderlich stur, ich kanns halt nur nicht sofort für mich fruchtbar nutzen😱.

?? Du sprichst in Rätseln😀

Warum verachten? Verachten tust du oft dann, wenn du nicht selbst klar und deutlich Stellung beziehen kannst. Es ist ein ziemlicher Balanceakt zwischen "den anderen verachten" und "sich selbst verachten". Manchmal verachtest du einen anderen, weil du dich selbst unbewusst verachtest - selbst nicht stark genug bist, Stellung zu beziehen. Muss nicht - kann aber.

Nein, nein, ich verachte niemanden (und das ich mich selbst verachte naja, aber das lass ich nich an anderen aus) ich möchte wissen, ob ihr, also du, dir vortsellen kannst/vorstellen könnt jemanden wegen seines Umgangs zu verachten (also aus eurer/deiner Sicht berechtigt!), um es zu enträtseln🙂.
 
AW: Darf man seine Familie hassen?

verachtung ist für mich das ich jemanden nicht mehr achte..und ja ich würde jemanden nicht mehr achten (können)..wenn dem so wäre wie du es beschreibst.
 
AW: Darf man seine Familie hassen?

Nein, nein, ich verachte niemanden (und das ich mich selbst verachte naja, aber das lass ich nich an anderen aus) ich möchte wissen, ob ihr, also du, dir vortsellen kannst/vorstellen könnt jemanden wegen seines Umgangs zu verachten (also aus eurer/deiner Sicht berechtigt!), um es zu enträtseln🙂.

Es ist für mich nicht enträtselt. Jemanden verachten wegen seines Umgangs? Jemanden anzusprechen wegen seines Umgangs und mit ihm darüber zu reden und klar Stellung beziehen und wenn nötig ganz klar die Grenze ziehen und ihm klar machen, dass so irgend eine Beziehung nicht möglich ist - JA. Einfach so "verachten" oder nicht mehr achten - ohne dem anderen die Chance zu geben, Stellung zu beziehen - definitv NEIN.
 

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