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Was eigentlich ist Familie?

AW: Darf man seine Familie hassen?

Probier dich aus! Experimentiere DICH!!! Versuch mal in nächster Zeit dieses "MILLI-SEKUNDEN-GEFÜHL" zu erhaschen und dann sag mal nichts. Konzentrier dich auf das was du in diesem Moment empfindest und schau dem anderen in die Augen. Du wirst staunen😀

Danke für deinen Tipp Truth,
du wirst lachen, aber meine Umwelt gibt sich seit vielen Jahren große Mühe mir einzureden, dass es dieses Milli-Sekunden-Gefühl nicht gäbe und eslediglich meiner Unsicherheit zuzuschreiben sei, dass ich es dennoch empfinde.

@ all OT 😉:
Meine Kollegin wurde übrigens Dienstag fristlos entlassen. Ja, diese besagte Kollegin. Wieso bleibt ein Geheimnis, aber die Gerüchteküche brodelt. Leid tut es mir trotzdem für sie, auch wenn sie mir eins um andere Mal das Leben schwer gemacht hat ...


Ich sag mir noch was anderes: Ich gehe liebend gern neue Wege. Weil ich stets herausfinden will, was ich noch nicht weiß🙂

damit dürftest du allerhand Probleme in deinem Leben haben, zumindest stoße ich mit einer ähnlichen Einstellung -ich will lernen, was ich lernen kann, damit ich mehr weiß als jetzt - auf einigen Widerstand. Außer im Berufsleben, da wird diese Lernbereitschaft doch durchaus begrüßt. Privat hingegen führt das zu etlichen Irritationen.



Wir Menschen haben eine Ahnung, wenn wir totem Leben begegnen. Wir übergehen diese Ahnung nur zu oft!

Das darfst du, wenn du möchtest genauer erläutern, bevor ich meinerseits darauf einzugehen vermag, denn sonst reden wir vielleicht unnötig aneinander vorbei.

Liebe JanTella,

danke für diesen Beitrag!!!!! Das erklärt so einiges🙂 Deine Worte und Sätze davor waren übrigens unglaublich wertvoll!!!!! Danke auch dafür!!!!

Ich habe mir etwas angewöhnt, uzw. ein Grundprinzip, das ich nicht mehr aus den Augen verliere: WAHR IST WAS WIRKT!!!! Wenn ein Mensch, wie hier deine Kollegin, dir begegnet und etwas sagt oder tut, dann löst das in dir in den ersten Millisekunden ein Empfinden aus. Das was du in den ersten MILLI-MILLI-MILLI-Sendunden in der Luft spürst, ist DAS WAS TATSÄCHLICH WIRKEN SOLL. Alles was sie dann gesagt hast, ist VÖLLIGE NEBENSACHE😀 Das kannst du sowas von überhören, wie noch was😀

Probier dich aus! Experimentiere DICH!!! Versuch mal in nächster Zeit dieses "MILLI-SEKUNDEN-GEFÜHL" zu erhaschen und dann sag mal nichts. Konzentrier dich auf das was du in diesem Moment empfindest und schau dem anderen in die Augen. Du wirst staunen😀

Ich sag mir noch was anderes: Ich gehe liebend gern neue Wege. Weil ich stets herausfinden will, was ich noch nicht weiß🙂

Ich liebe den Film "The sixth sense". ..... wo der kleine Junge sagt: Ich sehe tote Menschen...............

dann kennst und magst du sicherlich auch die Geschichte über Diogenes, der mitten am Tag in der Stadt herumläuft - wohlgemerkt mit einer Fackel in der Hand -und auf die Frage eines Bekannten was er denn da mache, antwortet: "Ich suche Menschen."
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Darf man seine Familie hassen?

Darf ich dich mal fragen was du denkst wie sich deine Sicht und Umfeld seit deiner Threaderöffnung bis jetzt mit dem Problem "Familie hassen" verändert hat? (Mich beschäftigt der Gedanke seit einer Weile.)
________________________________________________

Ich habe übrigens seit ein paar Wochen eine sehr weitgehende Unterhaltung per PN, in der vor einer Weile, die Frage über Beziehungen zu Menschen gefallen ist. In Verbindung damit was ich in zwei (sich vollkommen unterscheidenden) Büchern gelesen habe, mache ich mir derzeit Gedanken darüber was überhaupt die Familie ist.

Muss die eigne Familie denn unbedingt die leibliche Familie sein? Man gründet ja auch mit dem Ehepartner eine Familie. Könnte es dann nicht auch so sein dass sehr nahe stehende Personen, wie langjährige Freunde, nicht nur Familienersatz sind, sondern, gerade bei unseren/deinem Hintergrund, die wahre Familie? Ab wann ist eine Familie eine Familie und bis wann muss man jmd als Familienangehörigen sehen? Ist eine Frau, die einen zwar geboren, aber nie Wärme, Liebe und Zutrauen entgegengebracht hat als Familie zu sehen und Menschen, nur weil sie nicht von den Papieren her mit einem verwandt sind, nur als Bekannte oder Freunde? Wäre die Sichtweise dass man einfach nahestehende Personen als Familie ansieht eher ein Ersatz für die fehlenden, gesunden Familienstrukturen oder doch eine normale Entwicklung? 😕

Kanja
 
AW: Darf man seine Familie hassen?

Darf ich dich mal fragen was du denkst wie sich deine Sicht und Umfeld seit deiner Threaderöffnung bis jetzt mit dem Problem "Familie hassen" verändert hat? (Mich beschäftigt der Gedanke seit einer Weile.)
________________________________________________

Selbstverständlich darfst du fragen.😀
Seit meiner Threaderöffnung bin ich beruhigt, denn das was ich empfinde und denke erscheint seitdem gar nicht mehr so verückt und unhaltbar, wie man mir glauben machen wollte. Dafür beschäftigt mich jetzt umso mehr das Problem des Verständnisses von und mit anderen. Verändert hat sich lediglich der Druck den ich bis dato verspürt hatte solche Empfindungen nicht äußern zu dürfen bzw. gar nicht erst aufkommen zu lassen und mein Umgang mit meinen Mitmenschen hat sich etwas normalisiert. Doch auch das führt bei mir offensichtlich nur dazu mir noch mehr Gedanken zu machen, denn da ich jetzt keinen "Eiertanz" mehr vollziehe, habe ich wieder das alte Problem der Ehrlichkeit im Berufsleben. Das ist allerdings wohlbekannt und insofern für mich leichter zu handhaben.
Praktisch gesehen haben sich zwei für mich wesentliche Dinge erledigt:
1. Mache ich mir jetzt nicht mehr nach jedem Gespräch einen Kopf darum, ob mein Gesprächpartner "etwas" weiß.
2. Hat der Gedanke: "Hab ich irgendetwas "verräterisches" geäußert?", schlicht aufgehört.

Ich übertreibe also nicht, wenn ich euch allen erneut für eure Hilfe danke. 🙂
 
AW: Darf man seine Familie hassen?

Dann hat sich genaugenommen in deiner Gedankenwelt sehr viel geändert und das in gerade einmal zwei Wochen.

Du kannst schon ein bissel stolz deswegen auf dich sein, immerhin hast du falsche Gedankengänge, die man dir jahrelang einredete, aufgebrochen und korregiert. Schonmal dran gedacht dich für solche Schritte zu belohnen? Dir irgendwas zu gönnen was du normalerweise nicht leisten würdest (und wenns irgendwas Blödsinniges ist, was solls)?


Kanja_Ewe
 
AW: Darf man seine Familie hassen?

aufgebrochen und korregiert. Schonmal dran gedacht dich für solche Schritte zu belohnen? Dir irgendwas zu gönnen was du normalerweise nicht leisten würdest (und wenns irgendwas Blödsinniges ist, was solls). 😉


Kanja_Ewe

Nein habe ich nicht, wieso eigentlich nicht? Ach ja, jetzt fällt es mir wieder ein ...
 
Ich habe übrigens seit ein paar Wochen eine sehr weitgehende Unterhaltung per PN, in der vor einer Weile, die Frage über Beziehungen zu Menschen gefallen ist. In Verbindung damit was ich in zwei (sich vollkommen unterscheidenden) Büchern gelesen habe, mache ich mir derzeit Gedanken darüber was überhaupt die Familie ist.

Und weil ich das super gut finde mal drüber gesprochen zu haben und ich gerne viele Meinungen dazu lesen würde (ohne gleich ein paar Fachbücher oder philosophische Abhandlungen darüber lesen zu müssen) habe ich heute beim Admin beantragt den Thread-Namen zu ändern in "WAS EIGENTLICH IST DIE FAMILIE?" und meinen Eröffnungspost dementsprechend überarbeitet 😀.
Ich hoffe, dass das in eurem Sinne ist😉.

Das Thema das du Kanja aufwirfst ist nicht nur interessant, sondern dürfte - was die Klärung betrifft - das Problem vieler sein, nicht zuletzt auch eines meiner gedanklichen Probleme. Ich versuche nun eine erste Beschreibung meiner Gedanken dazu:

Muss die eigne Familie denn unbedingt die leibliche Familie sein? Man gründet ja auch mit dem Ehepartner eine Familie. Könnte es dann nicht auch so sein dass sehr nahe stehende Personen, wie langjährige Freunde, nicht nur Familienersatz sind, sondern, gerade bei unseren/deinem Hintergrund, die wahre Familie?
Familie kommt vom lateinischen familia, ae f., was Familie (wie hilfreich🙄) und Hausgemeinschaft bedeutet. Demnach wäre Familie was mit einem in einem abgegrenzten Raum zusammenwohnt. Das können aber schon die alten Römer so nicht gedacht haben, da auch schon in alter Zeit weiter von der Familie gesprochen wurde, selbst wenn Teile derselben bereits aus der häuslichen Gemeinschaft - durch Heirat beispielsweise - ausgeschieden waren. Insofern bringt eine Begriffsklärung in diesem Zusammenhang nicht besonders viel😕
Rechtlich ist es ganz klar definiert wann, wer wo Familie ist. Und ich behaupte jetzt einfach, dass sich alle daran gewöhnt haben dürften (seit des aufstrebenden Bürgertums), dass Familie als dasjenige definiert ist, dass blutsverwandt oder angeheiratet ist (in der Antike haben alle im Haushalt befindlichen zur Familie gehört, das hat dann wohl später nicht mehr gefallen). Wobei die Frage ist, ob das was rechtlich normiert ist, nicht auch genau das beschreibt, was wir in der Realität auch machen. [Denn wenn es das nicht tut müsste es ja anders geregelt werden, aber das ist ein anderes Thema]. Sprich: Wenn ich heirate, habe ich eigentlich vor(zuhaben?!) mit diesem Partner insofern verwandt zu werden, als dass ein Abkömmling der Eheleute diese beiden Seiten durch das neue Blut verbindet. Jetzt weiß ich natürlich auch, dass das so nicht ganz stimmt, denn es gibt genug Paare, die sich nicht durch Kinder verbinden wollen oder können und dennoch Eheleute sind, d.h. sie sind eine Familie. Wenn ich also so darauf sehe, dann ginge es rein theoretisch schon, dass auch die anderen, die nicht durch Blut oder Urkunde mit mir verbunden sind, Teil meiner Familie sein könnten. Insofern ich das wollte!? Aber was hätte es dann für einen sinn darauf zu verweisen, dass man sich seine Familie nicht aussuchen könne?? Außerdem wäre doch dann der Vorwurf der Abstammung gerechtfertigt!? Wenn ich mir nämlich meine Familie zusammensammeln kann, könnte ich theoretisch genauso aussortieren. Ist also wirklich schwierig ...




Ab wann ist eine Familie eine Familie und bis wann muss man jmd als Familienangehörigen sehen? Ist eine Frau, die einen zwar geboren, aber nie Wärme, Liebe und Zutrauen entgegengebracht hat als Familie zu sehen
Ad hoc würde ich sagen: Ja das ist eben deine Mutter. Ausnahme wäre, wenn eine solche Frau das Kind zur Adoption freigegeben hätte. Doch dann bliebe sie immer noch die leibliche Mutter. Doch mit dieser Ausnahme setze ich mich zugegebenermaßen dem Vorwurf aus, es selbst nicht zu wissen😀.

[Sind] Menschen, nur weil sie nicht von den Papieren her mit einem verwandt sind, nur als Bekannte oder Freunde [zu sehen]?
Ad hoc: Ja, es sei denn die heiraten sich irgendwie ein. Hierfür gilt aber obiges.

Wäre die Sichtweise dass man einfach nahestehende Personen als Familie ansieht eher ein Ersatz für die fehlenden, gesunden Familienstrukturen oder doch eine normale Entwicklung? 😕
Bisher denke ich, dass man sich sicherlich diese Strukturen einer intakten Familie nachbilden möchte, aber - zumindest ist das bei mir der Fall - gibt es dann doch keinen adäquaten Ersatz, in dem Sinne, dass man die anderen als Familie betrachtet, insofern ist es dann halt doch keine normale Entwicklung.
Man könnte es aber auch genau umgekehrt sehen, dafür fallen mir mindestens zwei Gründe ein. Der erste wäre, dass wir uns auf eine bestimmte Begriffsdefinition geeinigt haben, dann kann man sich auch auf eine neue Definition des gleichen Begriffs einigen, was schließlich nicht das erste mal für diesen spezifischen Begriff wäre; und der zweite Grund ist die Tatsache, dass es doch schon lange praktiziert wird dieses Familienersatz-Ding.
 
AW: Darf man seine Familie hassen?

wenn man schlecht behandelt wird und diese menschen dann nicht mehr sehen will und nichts mit ihnen zu tun haben will, finde ich ist es egal wer es ist.


Genau so sehe ich das auch,ganz genau so,ist doch echt S**** wen die meisten was andereäs sagen oder,und das närft dan auch,ich mein dass ist deine familie und du must siehe lieb haben,und sie haben für dich gesorgt und bla bla bla,wär wil das schon hören wen die eigene so genante familie,so beschäuert ist,und ich übertreibe nicht ok,es ist so schlim,nicht auszuhalten,ich beneide die läute die nicht so ne dowe familie haben,tja falilie kan man sich ja leider nicht ausuchen ne leider.
 

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