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Was eigentlich ist Familie?

AW: Darf man seine Familie hassen?

Distanz leben zu dürfen ist schon Luxus.
Unabhängigkeit von der Familie ist ein gesellschaftliches Novum, welches hier in Europa mit dem Wohlstand und der veränderten Moralvorstellung, seit Ende des zweiten Weltkrieges erst mög. wurde.
Wozu dann noch Haß?
Narzistische Kränkung und so leidenschaftliche Gefühle wie Haß, sind Zeichen seelischer Unreife.
Wenn Diejenigen, also die Eltern ihr Versagen an den Kindern, nicht als ihr Scheitern empfingen, ist dies eigentlich schon schlimm genug.
So intensive,destruktive Gefühle aus der Vergangenheit auf die Gegenwart zu übertragen, ist unproduktiv.
Ehrliche Auseinandersetzung mit den eigenen Gefühlen ist besser als das Kultivieren von Haßgefühlen. Ist außerdem eine viel anspruchsvollere Herausforderung, weil Dabei die Arbeit nach Innen geht. Also sehr persönlich wird.

Ein Beitrag, wo einem Herz und Verstand aufgeht. Danke!

Eines ist schade. Sehr schade. Diese Distanz leben zu MÜSSEN ist für mich der Schaden an sich, den diese Gesellschaft mit ihren kranken Vorstellungen, Meinungen und Strukturen hervorbringt. Es ist tatsächlich zum Luxus geworden. Wie Paradox das doch ist. Hätten wir den Schaden nicht - bräuchten wir diesen Luxus nicht.
 
AW: Darf man seine Familie hassen?

leidenschaftliche Gefühle wie Haß, sind Zeichen seelischer Unreife.

Da kann ich nur bedingt zustimmen.

Was ist mit dem leidenschaftlichen Gefühl Liebe?

Wenn ich liebe, bin ich unreif?

Hass ist kein schönes Gefühl für denjenigen, der es gerade fühlt.

Aber Hass ist ein ebenso akzeptables Gefühl, wie jedes andere.

 
AW: Darf man seine Familie hassen?

Was meinst du mit "das Vorgenannte ist Teil meines Lebens"? Dass du diesen Vater hast?
Nein liebe Truth,
ich meinte die Spuren der Vergangenheit, in Form der Konsequenzen, die ich durch falsche Entscheidungen zu tragen habe (Schulden, Schuldgefühle, Selbsthass etc.).
Damit war ausnahmsweise einmal nicht mein Vater gemeint😀.

Wenn du mit ihm nichts mehr zu tun haben willst, dann hab mit ihm nichts mehr zu tun. Wobei das meine eigentliche Frage nicht beantwortet hat, ob er im hier und jetzt einen Menschen darstellt, der dir nicht gut tut.

Menschen können sich ändern. Das steckt hinter meiner Frage.

Er tut mir definitiv nicht gut. Deswegen will ich nichts mit ihm zu tun haben (trotz meines eigentlich vorhandenen Verständnisses der Gesamtsituation).
Wenn er sich wirklich ändert könnte ich mir vorstellen meine Position diesbezüglich zu ändern, aber anstatt das zu tun, was er von seinen Kindern immer verlangt hatte, "denkt über euer Handeln nach, was du nicht willst was man dir tu füg auch keinem andern zu ...", macht er genau das Gegenteil, was er im Grunde schon immer so gehandhabt hat. Essig predigen und selber Wein saufen, das hab ich ja gern 🙄.

Egal wieviel Schlechtes auf dieser Welt passiert, wichtig ist, dass es Menschen gibt, die nicht an der Vergangenheit hängen oder Angst vor der Zukunft haben, sondern im Hier und Jetzt ihr Bestes geben.

Ich versuche im Hier und Jetzt mein Bestes zu geben, doch damit sind so unendlich viele Dinge verknüpft, die ich derzeit nicht im Stande bin zu ändern. Beispielsweise die eingefleischte Vorstellung ich sei so oder so nur ein Versager, bla bla, muss ich nicht ausführen habt ihr sicherlich entweder selber schon erlebt oder schon hundertfach gelesen ... das habe ich eben auch noch zu bewältigen: Mich nicht selbst fertig machen, Stolz auf die eigene Leistung sein zu können (ich bringe Leistung, das ist schon mal ne Erkenntnis!), und genau: nicht zurück blicken, das was gestern war, war gestern, was morgen wird kann ich aber heute vielleicht noch verbessern ...🙂


Ehrliche Auseinandersetzung mit den eigenen Gefühlen ist besser als das Kultivieren von Haßgefühlen. Ist außerdem eine viel anspruchsvollere Herausforderung, weil Dabei die Arbeit nach Innen geht. Also sehr persönlich wird.

Aus gegebenem Anlass möchte ich noch einmal kurz klar stellen, dass ich diese Gefühle nicht kultiviere. Meine Beiträge kann man aber auch wirklich missverstehen😉.
Ich empfinde so, richtig! Ich will so aber gar nicht empfinden, weil ich weiß, dass es nicht gut tut und weil es so oder so nix bringt. Aber man kann es nicht einfach abstellen, selbst dann nicht, wenn man bereit ist sich 24 Std. am Stück mit sich selbst, der Vergangenheit, den eigenen Fehlern und dem eigenen Standpunkt in der Welt zu befassen. Ich traue (wie bereits erwähnt) meinem eigenen Urteil nicht mehr, was auch ein bisschen damit zusammenhängt, dass mir im RL seit Jahrzehnten vorgeworfen wird ich sei irre, wie sich aber durch diesen Thread mittlerweile herausgestellt hat, (aus meiner Sicht), mag ich zwar irre sein, ABER mein Hirn scheint noch so gut zu funktionieren, dass meine Gedanken nahe bei der Wahrheit und Realitätstauglich sind, will meinen, wenn einer meiner Mitmenschen meine Situation dazu heranzieht mich weiter runterzuziehen, mir hanebüchenen Humbug vorzuwerfen, mich mit Unverständnis zu strafen und mich einfach nur aburteilt, sind das Menschen, die entweder nicht in der Lage sind sich mit mir auseinander zu setzen oder sie wollen es schlicht nicht. Daher meine ursprüngliche Frage: Darf man seine Familie hassen? Denn eine Kollegin hatte mich gefragt: "Wie geht es deinem Vater?" (Sie wusste von der Sache, sie war diejenige, die mir vorgeworfen hatte mit drin zu hängen, sie hat mit der Frage mit Absicht gewartet bis mein Vorgesetzter zugegen war [der keine Ahnung hat], und an ihrem dummen Grinsen war ersichtlich, was sie eigentlich sagen wollte, nämlich "wieso bist du denn nicht im Knast, ich will dich hier nicht haben, warte nur ab ich kriege dich hier schon raus?!"), und ich antwortete: "Er atmet leider noch", daraufhin hat sie dann eine Grundsatzdiskussion gestartet, dass so etwas jawohl total respektlos sei, bla bla ... Familie muss zusammen halten bla, bla ... sie hatte es eben so weit getrieben, dass ich nicht mehr wusste ob sie mich nu wirklich nur ärgern wollte oder ob meine Ansicht total absurd und eines meiner Symptome ist.

Dennoch Danke ich auch dir für deinen Beitrag, an dem ich nicht wirklich etwas auszusetzen habe, außer das, was Baby Blue so schön ausgeführt hat.
 
AW: Darf man seine Familie hassen?

Klarstellung: Die entgültige Entscheidung mit meinem Vater nichts mehr zu tun haben zu wollen, konnte ich durch eure Unterstützung tätigen. Danke dafür!!! 🙂🙂 Nur dass sich keiner wundert, weil ich zuerst davon spreche hin und her und jetzt so resulut😀.
Ich möchte euch allen dafür danken, dass ihr euch die Zeit für mich genommen habt und nehmt, ich halte das nicht für selbstverständlich. Eure Ratschläge trage ich in meinem Herzen und Eure Mühen sind nicht umsonst. Auch wenn ich nicht gleich immer alles verstehe😉.


JanTella,

Du erwähntest auch das Wort "Sippenhaft".
In den 80ger und 90ger Jahren war das nicht mehr so aktuell, wird es aber heute wieder. So einfach lassen sich Freunde nämlich nicht aussuchen, wenn man eine Familiengeschichte hat, die einfach hart ist.
Du kannst umziehen, Deinen Namen verändern oder heiraten ...

Liebe Landkaffee,
ich will nicht weglaufen, ich habe ohnehin keine Heimat. Die einzige Konstante in meinem Leben war immer meine Familie. Diese war meine Heimat. Wer mich aburteilen will wird das tun, wer sich mit mir verständigen will wird das tun, man kann nichts erzwingen. Wäre das nicht eine geeignete Einstellung auch zu diesem Thema? Oder ist das zu pauschalisiert? Für mich fühlt es sich einfach richtig an, den anderen ihre Freiheit zu lassen, auch wenn das für mich bedeuten mag, in deren Augen ein schlechter Mensch zu sein. Im Grunde sollte bzw. könnte mich das doch gar nicht tangieren. Es ist doch ihre Grenze. Aber vielleicht bin ich auch heute einfach nur zu gut drauf 😀.

AUCH wenn Du wirklich nicht zu verantworten hast, was Dein Vater tat. Lernen, mit der Schuld anderer zu leben ist eine Seite und die Sache mit der Diskriminierung als soziale Auswirkung, die es durchausgibt, eine andere.

Richtig. Trotzdem hängen sie beide zusammen. Denn man hat schließlich die Wahl wie man sich zu kriminellen Handlungen stellt. Das blöde ist eben, dass einen die soziale Auswirkung so oder so trifft, unabhängig davon wie man sich selbst zu der Handlung verhält bzw. verhalten hat. Diskriminierung ist eben festhalten an unreflektiertem und althergebrachtem Aberglauben, um es überspitzt zu sagen.

Der soziale Schaden, den Du erleidest, nur wegen des Verhaltens Deines Vaters ggf. auch Deiner Mutter, der ist gross.

Meine Mutter ist selbst Leidtragende, und sie leidet vermutlich am Stärksten. Deswegen ist meine Wut auf meine Mutter sehr ungerecht und noch schädlicher als mein vielleicht durchaus nachvollziehbarer Hass auf meinen Vater.
Doch selbst wenn ich auch sie hassen würde wäre es berechtigt. Da sie nicht perfekt ist und einiges zu verantworten hat, was schief gelaufen ist. Trotzdem hasse ich sie nicht. Das Gute an der Tatsache, dass mein Vater jetzt weg ist, ist u. a. , dass ich meine Mutter endlich sehe. Sie ist nicht mehr nur meine Mutter, sondern eben auch ein Mensch. So ein Leben wie sie hatte wünsche ich meinem ärgsten Feind nicht! Es tut mir leid, dass sie leidet, aber helfen kann ich ihr auch nicht, weil sie sich derzeit nicht helfen lässt.

Aber meine entfernten Verwandten, die hasse ich wirklich sehr, sogar noch mehr als meinen Vater, denn sie haben immer nur zugesehen, konnten vortrefflich lästern und meine Eltern schlecht machen, sie verspotten, ihre (durchaus vorhandene) Gutmütigkeit ausnutzen, aber haben meinen Vater (und auch meine Mutter) dann doch vor die Pumpe flitzen lassen, als wäre das spaßig. Sie haben darüber hinaus noch sehr viel mehr gemacht, dass ich hier aufzählen könnte, aber ich beherzige lieber eure Ratschläge und sage: "Was solls, mit denen hab ich eh nix zu tun."

Hass ist nur EIN Bestandteil unserer vielfältigen Gefühls- Empfindungswelt als Menschen. Sind die Gefühle in uns und wir wollen sie unter allen Umständen meiden, werden sie an anderer Stelle ausbrechen. Hass ist kein guter Ratgeber. Angst ist kein guter Ratgeber und - Liebe alleine auch nicht immer ;-) .
Nur so als Beispiel.
Schaue Dir Deine Gefühlswelt an und z.B. Deinen Vater. Dann wird das eine Gefühl da sein, dann das andere. Erlaubt ist ALLES an Gefühl, wenn auch teils eben nicht schön. Aber: Es ist wie es ist.
Kommt auch eben immer darauf an, was Du auf der Handlungsebene daraus machst!
Alles Gute!

Ich wünsche Dir gaaanz viel Selbstbewusstsein, Selbstsicherheit, innere und äussere Stärke und dass Du auf Menschen triffst, die nicht ausnutzen, dass Du eben keine intakte Familie hast.
Denn: DU kannst nichts dafür.

Ehrlich gesagt versuche ich mich von praktischen Leitlinien und meinem Verstand leiten zu lassen, dabei aber nicht meine Gefühle völlig außer Acht zu lassen. Dass Liebe in der Tat kein guter Ratgeber ist, nun das weiß ich so sicher, dass ich lieber lange über eine Entscheidung nachdenke, dass ich mir in letzter Zeit sogar schon anhören darf wie gefühlskalt und berechnend ich sei, als aus dem Bauch heraus zu entscheiden. Ich verzichte auch auf Spontanität, wenn möglich, da es gilt mein Leben auf die Reihe zu bekommen, und dabei will ich nicht wieder versagen. Daher lieber nachdenken und abwägen, viele Infos dazu sammeln und alles abchecken, als sich sinnlos in Chaos zu stürzen.
Nun ja, wenn man seine Entscheidung vor sich selbst rechtfertigen kann, dann quält man sich selbst schon mal ein bisschen weniger und kann es auch besser verstehen, wieso man so oder so empfindet. Dann kann man auch besser einsortieren, wieso man sein Leben (bis jetzt) so geführt hat. Handlungskompetenz sollen meine Gefühle jedenfalls nicht mehr haben.

Ich will nicht mehr in dieser Düsternis leben. Da will ich nicht mehr hin. Es gibt genug Positives, vielleicht ist es nicht offensichtlich, vielleicht muss man sich bemühen, aber irgendwo ist es. Im Grunde bin ich nicht besser als diejenigen, die mich vorverurteilen oder verurteilen, denn wahrscheinlich nutzen die nur die Gelegenheit (bin ja nie sonderlich beliebt gewesen), sollen sie doch. Aber davon darf ich mich doch nicht dazu hinreißen lassen all jenen, die von gar nichts ne Ahnung (ich meine jetzt meine Situation) haben, quasi zu unterstellen sie verstünden auch nix.
Was bin ich nur für ein Mensch!
Vermutlich ist das so ein Ding wie "vor lauter Bäumen seh ich den Wald nicht". Naja, glücklicherweise habe ich noch keinen Schaden angerichtet.

Ich würde beahupten, dank eurer Hilfe! 🙂
 
AW: Darf man seine Familie hassen?

Viele Gründe gibt es. Klar darf man die Familie hassen. Oft ist es jedoch leider so, dass sich dieser Hass - auf andere - gegen sich selbst richtet. Es gibt jedoch gute andere Möglichkeiten. So auch erkennen, wütend sein und loslassen. Mitunter muss man bestimmten menschen auch aus dem Weg gehen.

Ob dir meine Zeilen helfen weiß ich nicht. Ich wünsche die viel Kraft und die für dich richtige Entscheidung!!!!!


🙂 🙂 🙂
gemeinsam
 
AW: Darf man seine Familie hassen?

Das ist jetzt zwar sowas von OT, aber das muss ich dir einfach mal posten.
Du glaubst ja gar nicht wie sehr ich mich über diesen Satz (ja, es ist nur ein Satz) gefreut habe. 😀 Nicht inhaltlich, sondern von seiner Struktur.
Ich traue (wie bereits erwähnt) meinem eigenen Urteil nicht mehr, was auch ein bisschen damit zusammenhängt, dass mir im RL seit Jahrzehnten vorgeworfen wird ich sei irre, wie sich aber durch diesen Thread mittlerweile herausgestellt hat, (aus meiner Sicht), mag ich zwar irre sein, ABER mein Hirn scheint noch so gut zu funktionieren, dass meine Gedanken nahe bei der Wahrheit und Realitätstauglich sind, will meinen, wenn einer meiner Mitmenschen meine Situation dazu heranzieht mich weiter runterzuziehen, mir hanebüchenen Humbug vorzuwerfen, mich mit Unverständnis zu strafen und mich einfach nur aburteilt, sind das Menschen, die entweder nicht in der Lage sind sich mit mir auseinander zu setzen oder sie wollen es schlicht nicht.
Ich habe noch nie so einen langen, korrekt geschriebenen, Schachtelsatz gelesen und ich bin selbst Eine die einen extremen Hang zu Schachtelsätzen hat und dazu, genau wie du, einen Tick zur korrekten Schreibweise. :blume:

Ja, ich weiß, ich freue mich manchmal über eigenartige Dinge, aber sowas kann man ja trotzdem mal mitteilen. 🙄

Kanja
 
AW: Darf man seine Familie hassen?

Das ist jetzt zwar sowas von OT, aber das muss ich dir einfach mal posten.
Du glaubst ja gar nicht wie sehr ich mich über diesen Satz (ja, es ist nur ein Satz) gefreut habe. 😀 Nicht inhaltlich, sondern von seiner Struktur.
Ich habe noch nie so einen langen, korrekt geschriebenen, Schachtelsatz gelesen und ich bin selbst Eine die einen extremen Hang zu Schachtelsätzen hat und dazu, genau wie du, einen Tick zur korrekten Schreibweise. :blume:

Ja, ich weiß, ich freue mich manchmal über eigenartige Dinge, aber sowas kann man ja trotzdem mal mitteilen. 🙄

Kanja

Yeap! Stimme zu: Inhalt und Form sind bei mir angekommen...
GLG
Landkaffee!
 
AW: Darf man seine Familie hassen?

Selbstverständlich darf man seine Familie hassen! Aber muss es denn gleich die ganze Familie sein ? Ich kann nur eins sagen: Seine Freunde kann man sich aussuchen, seine Familie nicht!!!
 
AW: Darf man seine Familie hassen?

Denn eine Kollegin hatte mich gefragt: "Wie geht es deinem Vater?" (Sie wusste von der Sache, sie war diejenige, die mir vorgeworfen hatte mit drin zu hängen, sie hat mit der Frage mit Absicht gewartet bis mein Vorgesetzter zugegen war [der keine Ahnung hat], und an ihrem dummen Grinsen war ersichtlich, was sie eigentlich sagen wollte, nämlich "wieso bist du denn nicht im Knast, ich will dich hier nicht haben, warte nur ab ich kriege dich hier schon raus?!"), und ich antwortete: "Er atmet leider noch", daraufhin hat sie dann eine Grundsatzdiskussion gestartet, dass so etwas jawohl total respektlos sei, bla bla ... Familie muss zusammen halten bla, bla ... sie hatte es eben so weit getrieben, dass ich nicht mehr wusste ob sie mich nu wirklich nur ärgern wollte oder ob meine Ansicht total absurd und eines meiner Symptome ist..

Liebe JanTella,

danke für diesen Beitrag!!!!! Das erklärt so einiges🙂 Deine Worte und Sätze davor waren übrigens unglaublich wertvoll!!!!! Danke auch dafür!!!!

Ich habe mir etwas angewöhnt, uzw. ein Grundprinzip, das ich nicht mehr aus den Augen verliere: WAHR IST WAS WIRKT!!!! Wenn ein Mensch, wie hier deine Kollegin, dir begegnet und etwas sagt oder tut, dann löst das in dir in den ersten Millisekunden ein Empfinden aus. Das was du in den ersten MILLI-MILLI-MILLI-Sendunden in der Luft spürst, ist DAS WAS TATSÄCHLICH WIRKEN SOLL. Alles was sie dann gesagt hast, ist VÖLLIGE NEBENSACHE😀 Das kannst du sowas von überhören, wie noch was😀

Probier dich aus! Experimentiere DICH!!! Versuch mal in nächster Zeit dieses "MILLI-SEKUNDEN-GEFÜHL" zu erhaschen und dann sag mal nichts. Konzentrier dich auf das was du in diesem Moment empfindest und schau dem anderen in die Augen. Du wirst staunen😀

Ich sag mir noch was anderes: Ich gehe liebend gern neue Wege. Weil ich stets herausfinden will, was ich noch nicht weiß🙂
 
AW: Darf man seine Familie hassen?

Essig predigen und selber Wein saufen, das hab ich ja gern 🙄.

wie cool - wie inhaltsreich!!!!

Genau!!! Leb mir vor was du glaubst, sag mir nicht was du denkst😀

Wir Menschen haben eine Ahnung, wenn wir totem Leben begegnen. Wir übergehen diese Ahnung nur zu oft!

Ich liebe den Film "The sixth sense". ..... wo der kleine Junge sagt: Ich sehe tote Menschen...............

Wir begegnen diesen "toten" Menschen überall!!!!! Die Frage ist: LEBEN wir selbst?
 
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