Mandrayke
Aktives Mitglied
Würde jetzt nicht sagen, dass du Borderline hast, aber klar, das wirklich diagnostizieren, kann immer nur ein entsprechender Arzt. Und selbst dann würde ich mir zwei oder drei Meinungen einholen. Borderline ist ja eine Stimmungsschwankung zwischen großer Freude und großer Negativität, Aggression kann da auch dabei sein, muss aber nicht.
Aggressionsprobleme, ja. Oder noch eher, eine Impulskontrollstörung. Aber gibt es da wirklich eine separate Krankheit, die das als Hauptsymptom hat. Bin mir da nicht sicher. Aggression kann aus vielen Gründen entstehen. Deine Lebensgeschichte klingt zwar jetzt insgesamt nicht schlimmer als das, was viele Menschen im Leben durchmachen, aber auch nicht harmloser.
Du hast einiges erlebt, was klar als Trauma durchgehen kann. Und vor allem habe ich das Gefühl, dass du bisher nie wirklich abgeholt worden bist, alle denen du vertraut hast haben dich früher oder später enttäuscht, betrogen oder anderweitig vernachlässigt.
Wenn du zurückblickst, würdest du sagen dass diejenigen, die wirklich helfen wollten, damit auch das richtige getan haben? Meine Eltern haben alles mögliche versucht, um mir durch meine Kindheit zu helfen, und am Ende haben sie mich doch völlig vernachlässigt. Sie wollten also das Richtige tun und haben es dadurch völlig vergeigt. Da wurden dann fünf verschiedene Psychiater ausprobiert oder Pillen verordnet oder die Schule gewechselt. Lehrergespräche, etc. Irgendwas muss doch helfen? Tja, aber wenn man denkt der Sohn ist nicht in der Lage das selber auszubaldowern, dann ist das richtig schlecht. Du kennst ja den Spruch. Wenn man keine Ahnung hat. Erst jetzt, einige Jahre später, kann und muss ich das selber nach holen.
Das mit den Alkoholtoten in der Familie lasse ich mal außen vor, das waren schlimme Ereignisse und da hast du dich eben dazu erzogen dass du Alkohol nicht magst. Und da Alkohol Gift ist, in das Menschen oftmals Zucker oder was anderes reintun, damit es besser schmeckt, ist das auch ok.
Und nochmal, ich habe hier nirgendwo gelesen dass dich hier jemand als H*** tituliert hat. Erstmal sind Prostituierte Steuerzahler wie jeder andere auch und genauso wertige Menschen, kein Abschaum, und zweitens, keiner hier hat suggeriert dass du dich verkaufst oder so. Wenn du dann Leuten Worte in den Mund legst, ist doch klar, dass sie genervt reagieren.
Und zu der Sache dass du keinen Grund siehst, weiter zu leben, weil das alles eben doch völlig normal ist, sage ich nur, versuche es anders zu betrachten. Nein, Krankheiten und Störungen sind nicht normal, das haben hier ein paar Leute finde ich schlecht ausgedrückt. Aber was normal ist, ist, nicht zu wissen, was man tun soll. Oder wohin man sich wenden kann. Wie man damit umgehen soll. Genau da stehst du jetzt grade. So wie ganz viele. Und dass dann irgendwann Hoffnungslosigkeit entsteht, und Frust der sich dann in Aggression umwandelt, ist auch normal.
Deine Aggression, deine 180er-Wut, das Spiegel zerhauen... das alles entsteht aus Frust und unbeantworteten Fragen, um das zu merken, muss man nicht Psychologie studiert haben. Wenn du jemand wärst, der aus Freude Sachen kaputt haut, weil es dir einen Kick gibt, dann würdest du das merken.
Solange du dich normal mit uns unterhältst, so wie jetzt in diesem Thread, der wesentlich reflektierter wirkt, sehe ich jedenfalls keinen Grund, warum man aufhören sollte, mit dir über deine Sorgen zu reden, auch wenn wir keine psychologischen Ärzte sind.
Aggressionsprobleme, ja. Oder noch eher, eine Impulskontrollstörung. Aber gibt es da wirklich eine separate Krankheit, die das als Hauptsymptom hat. Bin mir da nicht sicher. Aggression kann aus vielen Gründen entstehen. Deine Lebensgeschichte klingt zwar jetzt insgesamt nicht schlimmer als das, was viele Menschen im Leben durchmachen, aber auch nicht harmloser.
Du hast einiges erlebt, was klar als Trauma durchgehen kann. Und vor allem habe ich das Gefühl, dass du bisher nie wirklich abgeholt worden bist, alle denen du vertraut hast haben dich früher oder später enttäuscht, betrogen oder anderweitig vernachlässigt.
Wenn du zurückblickst, würdest du sagen dass diejenigen, die wirklich helfen wollten, damit auch das richtige getan haben? Meine Eltern haben alles mögliche versucht, um mir durch meine Kindheit zu helfen, und am Ende haben sie mich doch völlig vernachlässigt. Sie wollten also das Richtige tun und haben es dadurch völlig vergeigt. Da wurden dann fünf verschiedene Psychiater ausprobiert oder Pillen verordnet oder die Schule gewechselt. Lehrergespräche, etc. Irgendwas muss doch helfen? Tja, aber wenn man denkt der Sohn ist nicht in der Lage das selber auszubaldowern, dann ist das richtig schlecht. Du kennst ja den Spruch. Wenn man keine Ahnung hat. Erst jetzt, einige Jahre später, kann und muss ich das selber nach holen.
Das mit den Alkoholtoten in der Familie lasse ich mal außen vor, das waren schlimme Ereignisse und da hast du dich eben dazu erzogen dass du Alkohol nicht magst. Und da Alkohol Gift ist, in das Menschen oftmals Zucker oder was anderes reintun, damit es besser schmeckt, ist das auch ok.
Und nochmal, ich habe hier nirgendwo gelesen dass dich hier jemand als H*** tituliert hat. Erstmal sind Prostituierte Steuerzahler wie jeder andere auch und genauso wertige Menschen, kein Abschaum, und zweitens, keiner hier hat suggeriert dass du dich verkaufst oder so. Wenn du dann Leuten Worte in den Mund legst, ist doch klar, dass sie genervt reagieren.
Und zu der Sache dass du keinen Grund siehst, weiter zu leben, weil das alles eben doch völlig normal ist, sage ich nur, versuche es anders zu betrachten. Nein, Krankheiten und Störungen sind nicht normal, das haben hier ein paar Leute finde ich schlecht ausgedrückt. Aber was normal ist, ist, nicht zu wissen, was man tun soll. Oder wohin man sich wenden kann. Wie man damit umgehen soll. Genau da stehst du jetzt grade. So wie ganz viele. Und dass dann irgendwann Hoffnungslosigkeit entsteht, und Frust der sich dann in Aggression umwandelt, ist auch normal.
Deine Aggression, deine 180er-Wut, das Spiegel zerhauen... das alles entsteht aus Frust und unbeantworteten Fragen, um das zu merken, muss man nicht Psychologie studiert haben. Wenn du jemand wärst, der aus Freude Sachen kaputt haut, weil es dir einen Kick gibt, dann würdest du das merken.
Solange du dich normal mit uns unterhältst, so wie jetzt in diesem Thread, der wesentlich reflektierter wirkt, sehe ich jedenfalls keinen Grund, warum man aufhören sollte, mit dir über deine Sorgen zu reden, auch wenn wir keine psychologischen Ärzte sind.