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Was denkt Ihr über GOTT ?

  • Starter*in Starter*in Mangnolia
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Zitat:

Es gibt sehr wohl die verschiedensten Hinweise auf eine evtl. intelligente Kraft hinter allem und sogar auf einen personellen Gott.
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Ein "Hinweis" ist nun eben kein Beweis.
Und ein "personeller" Gott? Wo sollte der sich aufhalten?

Sorry, aber Dr House sprach von Hinweisen, nicht von Beweisen, darum ließ ich mich auf dieses Wort ein.

Sigi
 
Ich bin kein Vertreter der atheistischen Weltanschaung und werde das nicht erklären, aber ich höre gern zu, wenn ich noch was lernen kann, besonders, wenn es das, was ich sagte völlig wertlos machen würde.

Sigi

Wenn du darüber mal nachdenkst und die Wörter nicht einfach nur intuitiv benutzt, dann wird dein Gesagtes wertlos.

Wie ist denn die atheistische Weltanschauung?
 
Es gab konkrete Hinweise auf die Existenz von Mikroben, bei Gott gibt es nicht einen einzigen Hinweis. Nicht einen.
Wie gesagt: jeder denkende Mensch kreist mehr oder weniger um den Begriff "Gott". Millionen von Menschen hängen ihr Leben daran. Wenn das keine Hinweise sind.

Im Grunde ist das Ideal eines vollkommenen Wesens schon jetzt Wirklichkeit in jedem denkenden, mit Vernunft begabten Menschen. Vielleicht muss man hier etwas mehr auf den Unterschied zwischen Ideal und Wirklichkeit hinweisen. Ob sich hinter einem Ideal auch eine entsprechende Wirklichkeit verbirgt, kann allerdings niemand beweisen. Gott ist nun einmal kein Gegenstand der Naturwissenschaft. Theologie ist mit einigem Recht eine Geisteswissenschaft.
 
Hallo

Für mich persönlich ist Gott, ein Begleiter, ein Freund und die Obrigkeit meines Glaubens. Da er sich in Liebe, Achtsamkeit, Harmonie, Frieden, Vertrauen, Vergebung, Fairness, Toleranz und Gerechtigkeit immer wieder zeigt, weiss ich, dass ich das bekomme, woran es mir fehlt. Er zeigt sich in Licht, Dunkelheit, Himmel und Erde.

Willst du ein Buch :blume:
 
Hallo Blackjack!

Du hast noch nicht begründet warum der Gottesbegriff für dich ein Ideal der denken Vernunft ist.
Gott ist doch schon per definitionem das höchste und Vollkommenste, das man sich denken kann. Die Vernunft denkt unter anderem in Kategorien wie unvollkommen und vollkommen, abhängig und unabhängig. Gott ist zB nicht weiter von etwas anderem abhängig; er ist mit anderen Worten "selbstgenugsam". Poetischer könnte Gott von sich sagen: Ich bin von Ewigkeit zu Ewigkeit, außer mir ist nichts, ohne insoferne es durch mich etwas ist". Diese Worte hat Immanuel Kant Gott in den Mund gelegt.

Ich denke, die Erklärung müßte reichen.
 
Wie gesagt: jeder denkende Mensch kreist mehr oder weniger um den Begriff "Gott". Millionen von Menschen hängen ihr Leben daran. Wenn das keine Hinweise sind.

"Macht geht vor Recht"-Argument. Wo ist der Hinweis?

Hallo Blackjack!


Gott ist doch schon per definitionem das höchste und Vollkommenste, das man sich denken kann. Die Vernunft denkt unter anderem in Kategorien wie unvollkommen und vollkommen, abhängig und unabhängig. Gott ist zB nicht weiter von etwas anderem abhängig; er ist mit anderen Worten "selbstgenugsam". Poetischer könnte Gott von sich sagen: Ich bin von Ewigkeit zu Ewigkeit, außer mir ist nichts, ohne insoferne es durch mich etwas ist". Diese Worte hat Immanuel Kant Gott in den Mund gelegt.

Ich denke, die Erklärung müßte reichen.

Was hat das mit Vernunft zutun? Zur Vernunft gehört auch dazu zu erkennen das unserem Verstand Grenzen gesetzt sind und anstatt zusagen "Ich weiß die Antwort nicht" wird von Gott gesprochen. Übrigens ist Gott nicht vollkommen. Es fängt ja schon bei Allmächtigkeit an. Das ist schon ein Widerspruch in sich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wir gehen also immer in die Vergangenheit zurück und schauen, ob das, was uns gerade passiert, schon mal passiert ist? Ob es Ähnlichkeiten gibt, ob es in vorherigen Erfahrungswert passt usw.

Kurz: Wir sind absolut subjektiv.

Daher kann ich solche "emotionalen" oder "philosophischen" Hinweise nicht gelten lassen. Es bedarf knallharter wissenschaftlicher Beweise oder eben Hinweise. Alles andere ist nur Unsinn.
Eigentlich sind die Naturwissenschaften die, die auf Erfahrung basieren. Philosophie beschäftigt sich dagegen mit eher erfahrungsunabhängigen Dingen und ist daher eher geeignet, ein Korrektiv der Naturwissenschaften zu sein. Während Erfahrung dem Irrtum unterliegt, ist eine erfahrungsunabhängige Wissenschaft wie die Philosophie eher gegen den Irrtum gesichert.

Im Grunde befassen sich die einzelnen Wissenschaften mit Spezialfragen (warum werden Blätter im Herbst rot, was passiert mit einer kranken Schilddrüse etc.). Die Philosophie dagegen bündelt die Erkenntnisse aller anderen Wissenschaften und fragt dann, wie man mit diesen Erkenntnissen weiter umzugehen hat. Sie bewegt sich damit auf einer MetaEbene und liefert der Vernunft Hilfsdienste.
 
[...]

Eigentlich sind die Naturwissenschaften die, die auf Erfahrung basieren. Philosophie beschäftigt sich dagegen mit eher erfahrungsunabhängigen Dingen und ist daher eher geeignet, ein Korrektiv der Naturwissenschaften zu sein. Während Erfahrung dem Irrtum unterliegt, ist eine erfahrungsunabhängige Wissenschaft wie die Philosophie eher gegen den Irrtum gesichert.

Im Grunde befassen sich die einzelnen Wissenschaften mit Spezialfragen (warum werden Blätter im Herbst rot, was passiert mit einer kranken Schilddrüse etc.). Die Philosophie dagegen bündelt die Erkenntnisse aller anderen Wissenschaften und fragt dann, wie man mit diesen Erkenntnissen weiter umzugehen hat. Sie bewegt sich damit auf einer MetaEbene und liefert der Vernunft Hilfsdienste.

Der erste Absatz ist nur insofern richtig, dass ich die Wissenschaft auf objektive Erfahrungswerte bezieht und genau das meine ich, wenn ich schreibe, dass Menschen eben subjektiv sind und nicht objektiv.

Die Wissenschaft bezieht sich auf Erfahrungswerte.

Werfe einen Apfel in die Luft und er wird, falls nichts in seine Bahn gerät, wieder auf den Boden fallen. Immer.

Das ist ein wissenschaftlicher Fakt, Gravitation.

Das kann die Philosophie nicht bieten, das kann Gott nicht bieten.

Der eine kommt in seinen philosophischen Überlegungen zum Schluss, dass Gott nicht existiert; der andere kommt zum Schluss, dass Gott existiert.

Dem einen wird durch sein Gebet geholfen, der andere kann drei mal am Tag beten und er fühlt dennoch nichts positives.

Kurz: Alles subjektiv. Keine objektive Wahrheit und daher sind solche "philosophische" oder "emotionale" Hinweise völlig irrelevant.
 
Zuletzt bearbeitet:
[...]

Um auf das eigentliche Thema zurück zukommen und darauf das die Erkenntnisse der Wissenschaft nichts damit zutun haben was die Menschen daraus machen oder ob es nötig ist an Gott zu glauben möcht ich betonen das es buddhistische Mönche gibt und Buddhismus eine atheistische Religion ist, genauso wie bei Indianern und kleiner Gruppen von Ureinwohnerstämmen der Aminismus völlig ohne einem höheren Wesen auskommt.
 
Zuletzt bearbeitet:
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