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Was denkt Ihr über GOTT ?

  • Starter*in Starter*in Mangnolia
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Falls dich interessiert, was ich zu deinem Text fühle:

Der christliche Gott ist doch laut Christen:

'Allmächtig', 'Allwissend' und 'Allgütig' - richtig? Falsch, denn von allgütig habe ich noch nichts gelesen und allwissend, ja, aber nur wenn er es will, aber er wendet es im Allgemeinen nicht an, widerspräche auch vielen Aufforderungen der Bibel.

Ich finde allerdings, dass sich das ausschließt.

Ein Allgütiger Gott wird, wenn er kann Leid verhindern.
Tut er es nicht, dann weil
er es nicht kann oder
nicht will

Kann er es nicht --> ist er nicht allmächtig
Will er es nicht --> ist er nicht allgütig

Hier bringen Christen den " freien Willen" ins Spiel.

'Gott liebt uns Menschen so sehr, dass er uns den freien Willen gab'

Damit ist das Problem nicht gelöst:

Wenn wir einen freien Willen haben kann Gott nicht allwissend sein. Denn:
- weiß er wie ich handeln werde - ist es kein 'freier Wille'
- weiß er es nicht ist er nicht allwissend.

(Die zu Leid führenden Naturkatastrophen lass ich jetzt mal weg)

Ist jedem Menschen 'sein Schicksal' vorbestimmt dann ist jedes Bemühen um moralisches Handeln sinnlos. Denn ich handle so wie ich es tue weil mein 'Schicksal' mir das vorschreibt. "Moral" ist dann völlig ohne Bedeutung.

Gott schreibt kein Schicksal vor, außer, es dient einem bestimmten Zweck, aber auch dann kann es sein, dass er eingreift, um diese Schicksal Wirklichkeit werden zu lassen.

Ohne die 'Wahl' keine 'Moral' - also kein Schicksal - kein Allwissender Gott.

Wenn Gott allwissend wäre, hätte auch er keine 'Willensfreiheit' und alles beten und anflehen ist sowieso sinnlos.
Kann er sich entscheiden hat also die Wahl ist er nicht allwissend, denn ein freier Wille setzt eine Art der 'Unsicherheit' vorraus.

Geht man davon aus, dass Gott die Welt mit dem Leid geschaffen hat damit wir 'die Wahl' haben, (deswegen ja der Teufel) - ('Wahl' oder 'Leid-freie Welt') dann ist Gott wiederum nicht allmächtig.

Es war eine Überraschung für Gott, dass eine Satan auftrat und zwei Menschen darauf hereinfielen, keinesfalls eine vorsätzliche Tat, so könnte man es sehen, auch wenn wir letztlich darüber nichts wissen.

Jetzt kommt Jesus ins Spiel.
Gott sendet sich selbst in Form von Jesus um das Leid (das er ja selbst gemacht hat) wieder weg zu nehmen.

Gott sendet sich nicht selbst, da Jesus getrennt von Gott existiert und es eine Dreieinigkeit in der Bibel nicht gibt, außer in ein paar Texten, die man so hindrehen kann.

Damit ist das Problem mit dem 'allwissenden Wesen' das keinen Willen haben kann nicht gelöst.

Übrigens nennt sich diese Überlegung "Theodizeeproblem" ist nicht neu und nicht von mir. Aber ich kann der Schlussfolgerung folgen.

Zu diesem Zeitpunkt kommen Gläubige idR mit:

Wir (Menschen) sind zu klein, zu dumm, zu was auch immer um Gott verstehen zu können (Gottes Wege sind unerforschlich)

Dieser Vorwurf kommt immer genau dann, wenn keine 'logische' Entgegnung mehr möglich ist. Das heißt, wer glauben will muss irgendwann seine Vernunft ausschalten. Daher ist die Meinung: 'Glauben ist vernünftig' falsch.

Und wegen dieser 'Kehrtwendung' sind Diskussionen mit Gläubigen meistens langweilig. Weil sie 'mitten im Spiel die Regeln ändern', oder 'persönlich' werden (Argumentum ad hominem)

Wer im diskutieren nicht geübt ist, wird durch dieses Verhalten entweder in die Defensive gedrängt (ein 'demagogischer Trick') oder fängt an zurück zu treten und wird damit dann wirklich angreifbar.

Ausserdem wird gerne das Argument gebraucht: Glauben hat etwas mit 'Gefühlen' zu tun und nicht 'nur' mit dem Verstand. Auch dieser Einwand kommt in der Regel, wenn die Widersprüche, in die sich der Gläubige verwickelt, zu groß werden .

Hier wird dann gefordert: 'Du musst doch respektieren, dass ich fühle, im Recht zu sein'

Der darf und ich nicht? Hmmm.😕

Was ist denn wenn jemand 'fühlt', dass alle anders Denkenden abgemurkst gehören?

Ach hier ist die Vernunft dann wieder ok.


Daher 'denke' ich Gott ist eine Erfingung des Menschen und nicht als Basis für eine Gesellschaft oder für 'Regeln' geeignet.

Denn 'Gefühle' können nicht überprüft werden. Zu Gefühlen kann sich niemand 'zwingen'. Wenn mir jemand sagt er 'fühlt' dies oder jenes kann das so sein - oder auch nicht - ich habe keine Möglichkeit es zu überprüfen. Argumente kann ich überprüfen - immer.

"Die Vernunft mag nicht viel sein, aber sie ist alles, was wir haben. Auf sie auch noch zu verzichten (und ein teilweiser Verzicht und ein kompletter Verzicht sind letztlich dasselbe) gleicht einem Menschen, der in Seenot sein Rettungsboot zertrümmert, weil es seinen Ansprüchen nicht genügt."

Diesen Text habe ich nach Volker Dittmars Text: 'Das Theodizee-Probmem' erstellt. Wer mehr über christliche Argumentationsweisen, psychologische Aspekte des Glaubens und philosphische Hintergruende wissen will wird auf diesen Seiten sicher fündig.


Und alles andere lass ich so stehen, weil es tatsächlich manchmal so scheint, ich es aber nur beurteilen kann, wenn es eine Diskussion mit mir beträfe.
Sigi
 
dem kann ich nur zustimmen:



mir hat bis jetzt kein gläubiger erklären können, warum gott, wenn er doch allmächtig ist, vergewaltigungen etc. zulässt.

das ist eigentlich der knackpunkt bei mir... hätte ich eine plausible antwort darauf, würde ich vielleicht wieder zugang zu gott finden. aber meist kommt nur "die wege des herrn sind unergründlich"...
schade eigentlich

Ich habe diese Antwort mehrmals in den Threads gegeben. Weil Gott die Welt dem Satan überbgeben hat 2. Kor. 4:4 und ein Text wo steht, das die ganze Welt in der Macht des Bösen ist). Selbst Jesus wurde vom Satan angeboten, Herrscher der Welt zu werden, die ihm gehört (bei den Versuchungen). Das geht solange, bis Gott wieder alles übernehmen wird und die Streitfrage entschieden ist, unter welcher Regierungsform es der Welt besser geht. Würde er ständig bei Unrecht eingreifen, würden alle Menschen erkennen, dass es ihnen besser geht, wenn sie dem Gott dienern. Dann würde die Streitfrage nicht geklärt werden, weil dann das Argument käme, die tun das ja nur, weil du sie beglückts, sonst läge ihnen nichts an dir und deiner Regierungsweise.

Klar ist das jetzt zu kurz und klar ist es für Atheisten langweilig, aber für mich gilt, es gibt eine Erklärung, die mehr ist als dein obiger Spruch.

Sigi
 
Hi, ich versuche mal ein wenig Reaktion.

Ich bin der Meinung das die Bibel nicht mehr aktuell ist! Denn die Leute die sie schrieben wussten nicht so viel wie wir Heute. Ich gebe mal ein Beispiel Gott hat die Menschen erschaffen das stimmt nicht denn wir wissen Heute das wir uns aus einen Affen entwickelt haben. Man könnte noch weiter zurück gehen macht aber keinen Sinn für das was ich deutlich machen will.

Wir glauben es, aufgrund von Beweisketten, die aber nicht 100 Prozent sicher sind.

Was ich damit sagen will ist man soll sich nicht zu sehr daran klammern man sollte nur die Botschaften verstehen die die Leute von darmals übermitteln wollten, die heute immer noch stimmen!

Jetzt zu Gott diese Leute haben den Christlichen Gott erfunden. Mit dem Ziel das man seine Sorgen jemanden anvertrauen kann, um dinge erklären die damals als wunder galten und Hoffnung zu schnenken! Dies trifft heute auch noch zu jetzt zu dem worauf ich eigentlich hinnaus will ist folgendes.

Gott existiert und existiert nicht denn Gott verkörpert die Menschlichkeit wir alle Mitfühlenden Menschen sind Gott. Wenn wir beten und um Hilfe bitten, bitten wir eigentlich nach einen Menschen der unser Leid erkennt und uns hilft!

Ob Gott nun existiert oder nicht, ist dies ein interessanter Gedanke.

Das ist meine Meinung dazu und deshalb glaube ich an Gott bzw. an die Menschlichkeit danke für Lesen würde gerne daüber die Meinung eines stark Gläubigen hören dazu und einen Unglaubigen!

LG Mayo

Sigi
 
Hallo Polux!

Polux meinte:
Wenn wir einen freien Willen haben kann Gott nicht allwissend sein. Denn:

- weiß er wie ich handeln werde - ist es kein 'freier Wille'
Kannst du argumentieren warum das unlogisch ist oder ist das dein Gefühl?
Es ist schlichtweg nicht einzusehen, warum sich ein allwissendes Wesen und das freie Handeln eines Menschen widersprechen sollen. Beides passt bestens zusammen.
 
Hallo Polux!

Polux meinte:
Wenn wir einen freien Willen haben kann Gott nicht allwissend sein. Denn:
Polux meinte:
- weiß er wie ich handeln werde - ist es kein 'freier Wille'
Kannst du argumentieren warum das unlogisch ist oder ist das dein Gefühl?
Es ist schlichtweg nicht einzusehen, warum sich ein allwissendes Wesen und das freie Handeln eines Menschen ausschließen sollen. Beides passt bestens zusammen.

Gott selbst würde ich auch nur gleichzeitig als allwissend, allmächtig und frei bezeichnen wollen. Wäre er unfrei, wäre er nicht allmächtig.
 
Es ist schlichtweg nicht einzusehen, warum sich ein allwissendes Wesen und das freie Handeln eines Menschen ausschließen sollen. Beides passt bestens zusammen.

Gott selbst würde ich auch nur gleichzeitig als allwissend, allmächtig und frei bezeichnen wollen. Wäre er unfrei, wäre er nicht allmächtig.

YouTube - Proof That God Does Not Exist (really) - Part 3 (Freier Wille und Allwissenheit)

Kann ein allmächtiges Wesen einen so schweren Stein schaffen, dass es ihn selbst nicht heben kann?(Allmachtsparadoxon)
 
Hallo Leser!

Ich habe es mal wieder gewagt und habe ein wenig in einem GottesThread gelesen. Und schon ärgere ich mich, wenn ich zB lese:


Ist für mich vollkommen unlogisch und motiviert mich auch nicht zum Weiterlesen.


Ja, dir fehlt einfach die Empathie für andere Menschen. Denn das was du da liest, ärgert dich nur solange, solange du nicht verstehen kannst, was in einem anderen vorgeht, um so etwas zu schreiben.🙂

PS: Wahrhaftige Empathie zeigt sich nicht darin, dass wir im Leid mitfühlen können. Wahrhaftige Empathie zeigt sich, wenn wir einen anderen Menschen "stehen" lassen können!
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn wir einen freien Willen haben kann Gott nicht allwissend sein. Denn:
- weiß er wie ich handeln werde - ist es kein 'freier Wille'
- weiß er es nicht ist er nicht allwissend.

Hallo Polux,

ich glaube nicht an diesen Gott, von dem hier die Rede ist. Dennoch gibt es manche Aussagen, die ihre Gültigkeit für mich haben. Ein ganz simples Beispiel zu obigem Satz: Als Mutter, habe ich gelebte Erfahrung und weiß, was auf meine Kinder in bestimmten Zeitabschnitten ihres Lebens zukommt. Greife ich ein, verwehre ich ihnen, ihre eigene Erfahrungen zu machen. D.h., ich weiß, um einige Dinge, kann darauf hinweisen, aber ich kann meinen Kindern nicht ihren eigenen freien Willen nehmen. Was man selbst nicht erlebt und und durchlebt hat, wird nicht zum EIGENEN.

Und ich glaube, darum geht es im Prinzip in der ursprünglichen christlichen Lehre (Menschen interpretieren oft das rein, was ihnen so in den Kram passt). Die ursprüngliche christliche Lehre, möchte keine "Kopien". Sie will was "Wahres". Und das geht nur, durch selbst Erlebtes, Erprobtes und Bewährtes.

Grüße Truth
 
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