Warum glauben denn alle, dass großer Ziele oder außergewöhnliche Ziele unerreichbar sind?
Wie ich neulich in einer TV-Doku über Erdmännchen gehört habe: "Für ein Wesen, das auf ein Überleben in der Gruppe angewießen ist, ist ein Verstoßen aus der Gruppe die schlimmste aller Strafen." Das lässt sich wunderbar auf den Menschen, der auch nichts anderes ist als ein soziales Gruppenwesen, übertragen. (Es gibt zwar heutzutage überall Supermärkte und eine Gruppe zur Nahrungsbeschaffung wie in der Steinzeit ist nicht mehr nötig, aber das Gruppenbedürfnis gehört nach wie vor zur Grundnatur des Menschen.)
Um was es sich bei den Menschen und ihren Bestrebungen handelt, ist also die Zugehörigkeit zu einer Gruppe zu haben und möglichst in dieser anerkannt zu sein. Anerkennung bekommt man durch Arbeit. Umso mehr, je höher die Position als Rädchen ist. Große Weltziele bewegen die allermeisten
nicht und sie werden zu Gedankengängen hierbei mit Unverständnis und Ablehnung reagieren, weil das System zu hinterfragen in Gegensatz zu ihrem bestimmendem Bedürfnis steht, dazuzugehören und von den anderen anerkannt zu werden.
Ich beglückwünsche dich zu deinen Gedankengängen. Manche haben die erst 20 Jahre später. Die meisten kommen wohl leider niemals so weit. Anderfalls, bin ich überzeugt, wäre die Welt ein weit harmonischerer, friedlicherer, toleranterer, gesünderer Platz für die Menschheit...
Wie entsteht sowas? Denn erblich bedingt kann das auf keinen Fall sein. Meine komplette Familie ist das absolute Gegenteil von dem, was ich bin.
Doch, da spielt wohl (auch) einiges an Veranlagung mit rein. Ich bin auch der einzige aus meiner Famile und meiner gesamten Verwandtschaft, der anders, quasi gegenteilig, geartet ist.