Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Was bedeutet Liebe für Euch?

Klar, jeder hat seine persönliche Definition von Liebe - eine Unwägbarkeit, mit der man wohl irgendwie klarkommen muss.

Eine allgemeingültige bzw. von allen erkannte oder akzeptierte Definition von Liebe, eher schwierig?
 
------------------Für mich ist die allgemeingültige Definition kein Hexenwerk, wo es doch nachweislich dieselben chemischen Vorgänge im Cortex sind.

Wenn also alle Menschen das gleiche chemisch durchlaufen, sollte es doch auch klar definierbar sein .

Wo liegt denn da eine Schwierigkeit ????
 
------------------Für mich ist die allgemeingültige Definition kein Hexenwerk, wo es doch nachweislich dieselben chemischen Vorgänge im Cortex sind.

Wenn also alle Menschen das gleiche chemisch durchlaufen, sollte es doch auch klar definierbar sein .

Wo liegt denn da eine Schwierigkeit ????

Die Chemie mag bei allen Menschen gleich sein (mehr oder weniger), aber die Empfindungen, wie was und in welcher Intensität geliebt wird, oder die jeweiligen Lebensrealitäten, sind ja dennoch recht unterschiedlich, wie man sich vorstellen kann oder auch den nicht ganz homogenen Kundgaben in diesem Faden entnehmen kann.

Natürlich kann man versuchen, das zu pauschalisieren oder allgemeingültig zu definieren, aber ich denke, das wird den so vielfältigen Empfindungen und Lebensrealitäten aller Menschen nur sehr bedingt gerecht.

~~~

Ich müsste nur mal bei bei meinem griechischen Nachbarn nebenan anklopfen und den nach seinen Empfindungen und Verständnis bzgl. Liebe fragen, und ich bin mir ziemlich sicher, dass bei näherer Betrachtung ein paar Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede herauskommen würden.

Wenn ich nun bei allen im Treppenhaus oder im gesamten Mehrfamilienhaus anklopfen und mich mit denen austauschen würde, nun ja...

Wenn man das Ganze nun auf die Stadt Berlin, das ganze Land oder die Welt erweitern würde, ich bin mir ziemlich sicher, dass das nicht gerade homogener würde - ein paar Gemeinsamkeiten, aber eben auch sehr viele Unterschiede.

Dass da alle gleich seien, sein müssten oder sein könnten, ist aus meiner Sicht eher eine illusorische Vorstellung.

~~~

------------------Für mich ist die allgemeingültige Definition kein Hexenwerk, wo es doch nachweislich dieselben chemischen Vorgänge im Cortex sind.

Wie würdest du abseits der Chemie die Liebe denn allgemeingültig definieren?
 
Hm - würdest Du Dich wundern, wenn die alle dasselbe sagen - Liebe ist das größte Gefühl , das ich habe, wenn sie mal wirklich drüber nachdenken ? Na und das brauchen wir auch nicht vom biologischen abzusondern, denn auch da passiert dasselbe, rein messtechnisch größtes Empfinden.

Da kann sogar die Liebe rasende Wut einfach so zudecken.
 
Hm - würdest Du Dich wundern, wenn die alle dasselbe sagen - Liebe ist das größte Gefühl , das ich habe, wenn sie mal wirklich drüber nachdenken ? Na und das brauchen wir auch nicht vom biologischen abzusondern, denn auch da passiert dasselbe, rein messtechnisch größtes Empfinden.

Da kann sogar die Liebe rasende Wut einfach so zudecken.

Ich denke eher nicht, dass alle dasselbe über die Liebe sagen. Was es das messtechnisch größte Empfinden betrifft, bspw. ein Panikanfall oder extreme Angst weisen einen sehr hohen Amplitudenausschlag auf dem EEG aus, aber das hat ja nicht unbedingt was mit Liebe zu tun.

Überdies definieren viele Menschen Liebe nicht zwingend oder hauptsächlich über das "größte Gefühl", sondern alternativ oder nicht minder über kontinuierliche, liebevolle Handlungen, welche keinesfalls immer was mit einer "Gefühlsexplosion" oder so zu tun haben.

~~~

Ganz allgemein würde ich auch sagen, dass das Gefühl zuweilen maßlos überschätzt wird. Ohne entsprechende Handlungen ist das alles ja auch nichts. Oder anders ausgedrückt: Je nachdem, wie die Handlungen sind, kann sich das Gefühl sehr schnell mal drehen.

~~~

Es gibt ja auch diesen Spruch, dass die Liebe mal wie das Feuer ist, mal wie die Glut. Manchmal währt die Glut länger als das Feuer. Denke, dass das auch von Person zu Person recht unterschiedlich sein kann. Von der Intensität des Gefühls würde ich die Liebe jetzt nicht zwingend abhängig machen.
 
Alleine der Fakt des Zusammenseins über einen längeren Zeitraum, ob bspw. im Rahmen der Familie oder einer Partnerbeziehung, intensiviert die Gefühle natürlich, mindestens mal quantitativ. Aber auch hier, es kann, aber muss nicht zwingend was mit Liebe zu tun haben.

~~~

Und ja, Passung hin und her, ein guter Partner ist in erster Linie einer, der sich liebevoll verhält? Wie soll das sonst funktionieren? Wer sucht sich denn lieblose Leute für eine Partnerschaft aus?
 
Zuletzt bearbeitet:
Liebe ist ein Gefühl, das dich eine Paarbeziehung eingehen lässt, das dich dazu bringt, Nachwuchs zu zeugen und das das die Familie stabil hält, um dem Nachwuchs die besten Chancen zu sichern.

Diese Bindungen waren in der Vergangenheit überlebenswichtig für uns, deshalb ist das Gefühl so intensiv. Und deshalb kann man so romantisierte Filme oder Lieder darüber machen.
 
Liebe ist ein Gefühl, das dich eine Paarbeziehung eingehen lässt, das dich dazu bringt, Nachwuchs zu zeugen und das das die Familie stabil hält, um dem Nachwuchs die besten Chancen zu sichern.
Das ist eine recht nüchterne Beschreibung.
Nicht immer führt die Liebe zu Nachwuchs.

Und trotzdem ist es Liebe.

Liebe ist ein Gefühl, dass andere heftige Gefühle hervorrufen kann, wenn es nicht so läuft, wie es sollte.
Trauer, Kummer , wenn sie endet.
Eifersucht, Wut, wenn es kriselt.
Man sagt ja sogar , Liebe und Hass liegen dicht beeinander.
Das kann ich allerdings nicht persönlich bestätigen.
Noch nie habe ich Hassgefühle entwickelt für Jemanden, den ich mal geliebt habe.
 
Liebe ist ein Gefühl, das dich eine Paarbeziehung eingehen lässt, das dich dazu bringt, Nachwuchs zu zeugen und das das die Familie stabil hält, um dem Nachwuchs die besten Chancen zu sichern.

Das mag ein Aspekt der Liebe sein - also: "dient alles der Fortpflanzung". Klar, der "biologische Instinkt" und so, aber das ist aus meiner Sicht nicht das vollumfängliche Wesen der Liebe. Da könnte man ja einfach ein, zwei Kinder in die Welt setzen, vielleicht noch bis zur Mündigkeit bzw. Volljährigkeit großziehen, und dann wäre das Thema erledigt, oder?

Diese Bindungen waren in der Vergangenheit überlebenswichtig für uns, deshalb ist das Gefühl so intensiv. Und deshalb kann man so romantisierte Filme oder Lieder darüber machen.

Das mit dem Überleben ist pragmatisch, das mit der Romantik ist Hollywood.

Ums Überleben kann's heutzutage vielfach ja nicht mehr gehen.

Überleben durch Fortpflanzung? Und daher dieser ganze Aufwand?
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben