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Warum?

xx(w)

Mitglied
Hallo Zusammen,
Es ist das erste mal dass ich versuche meine Geschichte aufzuschreiben.
Aufgewachsen bin ich in einer glücklichen großen Famile. Als ich 7 war bekam mein Vater Depressionen. Niemand erklärte mir sein Verhalten. Seid dieser Zeit habe ich Angst vor meinem Vater und ich ziehe mich aus dem Familienleben zurück. Bis ich 18 Jahre alt war habe ich nie auch nur für jemanden geschwärmt oder eine Freundschaft länger als 4 Monate halten können. Immer wenn ich Leute treffe- mich mit ihnen anfreunde- geht es ganz schnell bis sie gute Freunde von mir sind- genauso schnell geht es aber auch bis sie mich langweilen und ich den Kontakt abbreche. Ich habe mit 17 angefangen zu trinken aber dann auch richtig. Während ich vorher eher lieb und schüchtern war würde ich eher zum Party Mensch. Weil ich in dieser Phase viel Unterrichtsstoff verpasst habe musste ich die Schule wechseln. Dass ich mich in meiner neuen Klasse nicht wohl fühlte hat nicht dazu beigetragen dass ich ein Gleichgewicht fand.
Im Dezember wurde ich bei Facebook angeschrieben. MrX hat mich einfach aus reinem Interesse an den Foto von einem gemeinsamen Hobby angeschrieben. Er ist 11 Jahre älter als ich. Ich weiß nicht ob sie das Gefühl kennen einem Menschen direkt zu vertrauen. Irgendetwas zog mich mit ungeheurer Macht zu ihm. Knapp ein halbes Jahr schrieben wir uns ohne den anderen jemals gesehen zu haben. In dieser Zeit verliebte ich mich ihn ihn und er sich in mich. Ich erzählte ihm alles- mit einer Ausnahme. Ich pflegte Freundschaft zu meinem Ausbilder (12 Jahre älter) wir fuhren gemeinsam zu Seen und befriedigten uns oral. Für mich kam nie in Frage mit ihm Sex zu haben, denn mein erstes Mal sollte mit einem Menschen sein den ich liebe. Mein Ausbilder hat mich ( man könnte sagen) sexuell erzogen. Er hat mir gezeigt was mir gefällt und mir das Gefühl vermittelt begehrenswert zu sein. Dies war neu für mich.

Am Ende des Sommers traf ich MrX auf einem Festival. Leider war ich sehr betrunken und doch wollte er mich Wiedersehen. Wir trafen uns wieder und wieder und bei ihm hatte ich das Gefühl geboren und geschützt zu sein. Das Gefühl dass es richtig ist.ich weiß nicht wie ich diese unglaubliche innere Ruhe beschreiben soll. Es war einfach unglaublich. Als würde uns eine Macht aus einer anderen Welt steuern.

Mein Ausbilder war immer ein schwieriges Thema für und doch stritt ich immer ab, dass da mehr als einfache Freundschaft war. Auch war es für ihn natürlich schmerzhaft mit anzusehen, dass ich jegliche Zügel verliere wenn ich betrunken bin. Keine Hemmungen vor sex und auch Fremdgehen ist dann nicht ausgeschlossen. Allgemein habe ich fast keinen Bezug zu sex- ich habe das Gefühl es zu geben zu schenken oder eben hinzunehmen. Für mich ist es wie ein zwanghaftes Spiel Leute zu verführen, wenn sie dann aber mit mir schlafen wollen verliere ich das Interesse.
Für Grund dieser Dinge macht er mehrmals Schluss mit mir. Noch nie verspürte ich einen solchen Verlust. Es gelang mir ihn zu überzeugen es noch einmal mit mir auszuprobieren.
Auch dieses Mal eskalierte es beim Thema um meinen Ausbilder. Schließlich führ MrX zu meiner Freundin und fragte sie nach ihm. Meine Freundin sagte ihm dass da mehr als Freundsxhaft war und dass ich auch noch immer den Kontakt halte. Mit dieser Info kam MrX zu mir, holte seine Saxhen und ging. Für mich brach meine Welt zusammen. Einige Monate bettelte und flehte ich. Ich wurde aufdringlich, schrieb ihm, stand vor seiner Haustür. Er stellte sich zurück und versuchte mich soweit es ging zu unterstützen. Es stand mit auch immer frei zu ihm zu kommen wenn es mir schlecht ging - jedoch zeigte er mir immer klar dass ich ihm egal war. Er ignorierte mich dann als sei ich nicht da. Wenn wir doch sprachen dann über den Ausbilder. MrX wurde immer lauter und wütender. Er sagte immer dass er alles wissen wolle. Alles! Ich hätte ihm jedoch bereits alles erzählt. Seiner Meinung nach würde sich ein "pädphiler W******" nicht mit einem Blow Job zufrieden geben. Als MrX mich ein weiteres Mal anschrie gestand ich dass ich mit meinem Ausbilder sex gehabt hätte. Das war jedoch nicht wahr. Ich wollte einfach dass er aufhört zu schreien.
Immer und immer wieder äffte er mich Nach und sagte mir wie sehr ich es sicher genossen hätte und das während ich behauptet hätte ihn zu lieben. Ich wurde immer verzweifelter - heulte ständig - war krank und nahm sehr viel ab. Eines Tages gab es wieder einen heftigen Streit- Fazit war, dass ich behauptete mein Ausbider habe mich zum Sex gezwungen.


Hier beginnt Teil 2.
Und ich habe tatsächlich an eine Vergewaltigung geglaubt. Sie war in meinem Kopf in allen Einzelheiten. Auf der anderen Seite wusste ich dass es nicht stimmte. MrX nahm mich in den Arm und tröstete mich. Ich war beim Psychologen. Dieser bestätigte meine Abgeben.
Es folgten noch einige Streits und schließlich zog sich MrX ganz von mir zurück.

Jetzt knapp ein Jahr später fiel mir alles wieder ein. Doch habe ich nicht die Kraft die Situation zu lösen. Was habe ich nur getan? Wie konnte ich sowas tun?
 

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Violetta Valerie

Moderator
Teammitglied
Oje, das bist Du ja in eine schöne Sch**** reingeraten. Das tut mir echt leid für Dich. Was Du alles erleben musst...
Du fragst, wie Du sowas tun konntest? Für mich liest sich das so: Du suchst ganz unglaublich viel Halt und deswegen ist es für andere Leute leicht, Dich in jede gewünschte Richtung zu drängen. Ja Du lässt Dir von anderen Leuten sozusagen einreden, was Du zu denken und zu wollen hast. Das scheint so weit zu gehen, dass Du es eben sogar selber glaubst: ZB Dein Ausbider...Du schreibst:
Mein Ausbilder hat mich ( man könnte sagen) sexuell erzogen. Er hat mir gezeigt was mir gefällt
Dieser Satz ist mir total ins Auge gesprungen: Du schreibst nicht: Er hat mir Dinge gezeigt, die mir gefallen haben. Es klingt eher so, als habe er Dir gezeigt, was Dir gefallen SOLL!
Verstehst Du?
Mit deinem Mister X ist es nicht anders: Auch er hat Dir mehr oder weniger eingeredet, was Du zu glauben hast. Hat Dich unter Druck gesetzt, bis eben diese Lüge von dem Missbrauch kam: Das war etwas, was ER hören wollte! Deswegen hast Du es gesagt und geglaubt!
Aber was willst DU? Wer und wo bist DU in diesem ganzen Spiel?
Höre mal in Dich rein, wo Deine innere Stimme ist und was die sich wünscht. Der Alkohol bringt die innere Stimme oft zum schweigen...
Gibt es einen Menschen, dem Du Dich anvertrauen kannst und möchtest? Was ist mit Deiner Mutter?
 

xx(w)

Mitglied
@ Violetta
Zu meiner Mutter habe ich ein gutes aber kaltes Verhältnis. Sie vertraut mir nicht besonders, was sicher verständlich ist bei den "Ausfällen" die ich mit 17 hatte. Ich könnte es ihr unmöglich erzählen. Auch habe ich keine Freunde denen ich vertraue, bevor es soweit ist breche ich immer den Kontakt ab.
@ marut
Ich danke dir. Gleich morgen werde ich mich informieren :)
 

MissHeisenberg

Mitglied
Ich rate dir auch zu einer Therapie. Wichtig dabei ist allerdings, dass du wirklich ehrlich dabei bist, ansonsten macht das keinen Sinn.
Und eins noch:

Alles wird gut. ;) Jeder macht Fehler. Wichtig ist nur, dass man daraus lernt. Und das hast du offenbar getan.
 

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