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Warum wollt ihr so drinend eine Beziehung?

  • Starter*in Starter*in Fuechsin
  • Datum Start Datum Start
nicht jeder wünscht sich eine feste Beziehung.

Ich war lange in fester Beziehung, seit nunmehr bald fünf Jahren nicht mehr und ich kann mir (im Moment) auch keine feste Beziehung vorstellen.

Und ob ich Angst vor Verletzungen habe, wie mir oft nachgesagt wird, kann ich eigentlich nicht unterstreichen.

Bin recht zufrieden mit mir alleine. Mag unabhängig sein, frei sein.
Vielleicht liegt es daran, dass ich schon so vieles hatte an Zweisamkeit.

Es ist nicht so, dass kein Interesse da ist, aber sobald es enger wird ergreife ich wieder die Flucht 🙄.

Blöd eigentlich, aber sicher war der richtige die letzten Jahre einfach nicht dabei.
 
Könnte es sein, dass eine Beziehung bei vielen das Ultimative darstellt, weil unter anderem die Medien das so stark repräsentieren? (z.B. sitcoms, einige Werbethemen)
Dass für den Beziehungshype, die Medien eine Teilverantwortung haben?

Sich selbst zu genügen in seiner Unvollkommenheit ist per se nicht schlecht, doch wäre es wirklich ein zusätzliches Glücksgefühl jemanden an seiner Seite zu haben, der einen selbst ergänzt?

Ich kenne die von Omana beschriebene Bindungsangst. Ich habe Probleme mit Nähe. Bis zu einem gewissen Grad empfinde ich das als angenehm, ab einer gewissen Schwelle, wird mir allerdings unwohl dabei.
 
Zuletzt bearbeitet:
Interessant eure Antworten.

Mich wundert einfach, dass an den anderen Bereichen so viel weniger gearbeitet wird. Ein nerviger Job wird viel eher hingenommen als eine Beziehungslosigkeit. Man kaempft sich durch Singleboersen, kauft sich aufreizende Kleidung, sieht in jedem Menschen des gegenteiligen Geschlechtes einen potentiellen Partner.... Aber wenn es darum geht sich einen intakten Freundeskrauf aufzubauen, oder sich darum zu kuemmern im Beruf Erfuellung zu erfahren, da geht der Ergeiz oft auf Null.

Es gibt Menschen, die ihren Traumberuf gefunden haben, und auch solche, die die eine traumhafte Beziehung fuehren. Aber wenn man mal ehrlich ist, das sind doch die Ausnahmen. Die meisten Menschen hassen ihren Job und die wenigsten Beziehungen sind sehr befriedigend.
Man sollte ja schon daran arbeiten, dass zu bekommen was man sich wuenscht. Aber denoch handelt es sich hier um die Stecknadel im Heuhaufen. Es ist unglaublich wichtig, zu lernen mit sich selbst gluecklich zu werden. Dauerhaft glueckliche Beziehungen sind die absolute Ausnahme, also sollte man sein ganzes Lebensglueck auch nicht davon abhaengig machen.

Ist wie, wenn man sagen wuerde, "so lange ich kein Millionaer bin kann ich nicht gluecklich werden". Ist natuerlich Quatsch, Geld ist ne schoene Sache wuerde einem auf gewisser Weise sicher auch Glueck beschehren koennen, aber ohne kann man auch gluecklich sein. Und so ist es auch mit Beziehungen finde ich.
 
Könnte es sein, dass eine Beziehung bei vielen das Ultimative darstellt, weil unter anderem die Medien das so stark repräsentieren? (z.B. sitcoms, einige Werbethemen)
Dass für den Beziehungshype, die Medien eine Teilverantwortung haben?

Sich selbst zu genügen in seiner Unvollkommenheit ist per se nicht schlecht, doch wäre es wirklich ein zusätzliches Glücksgefühl jemanden an seiner Seite zu haben, der einen selbst ergänzt?

Ich kenne die von Omana beschriebene Bindungsangst. Ich habe Probleme mit Nähe. Bis zu einem gewissen Grad empfinde ich das als angenehm, ab einer gewissen Schwelle, wird mir allerdings unwohl dabei.


Hat glaube ich eher was mit Politik zu tun. Unser Staat ist darauf aufgebaut, dass wir Beziehungen haben, uns vermehren, damit der Generationenvertrag aufgeht. Familien werden gefoerdert und Singles steuerlich benachteiligt. (will das jetzt nicht schlecht reden)
Es muss einfach Beziehungen geben, sonst waere das der Untergang fuer unsere Gesellschaft.
 
Hat glaube ich eher was mit Politik zu tun. Unser Staat ist darauf aufgebaut, dass wir Beziehungen haben, uns vermehren, damit der Generationenvertrag aufgeht. Familien werden gefoerdert und Singles steuerlich benachteiligt. (will das jetzt nicht schlecht reden)
Es muss einfach Beziehungen geben, sonst waere das der Untergang fuer unsere Gesellschaft.

Ich bin der Ansicht, dass ein Kind zwar beide Eltern braucht, die Eltern aber auch zusammenpassen sollten, mit ihrer Beziehung zufrieden sein sollten, anstatt sich irgendwann einfach nur zu ertragen. Das merken die Kinder nämlich.

Meinst du dass der Staat einfach nur Nachkommen will? Hauptsache Brut?
 
Meinst du dass der Staat einfach nur Nachkommen will? Hauptsache Brut?

Der Staat braucht Kosumenten um zu "überleben".

Aber wenn es darum geht sich einen intakten Freundeskrauf aufzubauen, oder sich darum zu kuemmern im Beruf Erfuellung zu erfahren, da geht der Ergeiz oft auf Null.

Es gibt (Traum)berufe die man nicht so einfach mal 5 Jahren bekommt, die wenigstens werden wohl CEOs werden oder in ähnlichen Positionen sitzen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mich wundert einfach, dass an den anderen Bereichen so viel weniger gearbeitet wird. Ein nerviger Job wird viel eher hingenommen als eine Beziehungslosigkeit. Man kaempft sich durch Singleboersen, kauft sich aufreizende Kleidung, sieht in jedem Menschen des gegenteiligen Geschlechtes einen potentiellen Partner.... Aber wenn es darum geht sich einen intakten Freundeskrauf aufzubauen, oder sich darum zu kuemmern im Beruf Erfuellung zu erfahren, da geht der Ergeiz oft auf Null.

Solltest nicht alle über einen Kamm scheren. Es gibt sehr wohl Leute, die beruflich ständig nach oben streben und dafür Zeiten aufwenden, die du dir wahrscheinlich schwer vorstellen kannst. Ich nun nicht, aber es gibt diese Leute.

Und das mit dem intakten Freundeskreis aufbauen funktioniert genauso beschissen wie mit der Beziehung. Denn da kommen andere Menschen ins Spiel. Darauf hast du alleine nur einen Teileinfluss. Da kannst du dich reinknien und trotzdem kommt hinterher Scheisse raus. Du kannst regelmäßige Kontakte pflegen. Das geht.
 
Ich meine jetzt auch nicht, dass ein ungelernter Arbeiter auf einmal meint Arzt werden zu wollen. Aber er koennte ja mal schaun, ob er durch einen Umzug eine Chance haette in einen anderen Bereich zu kommen. Eine Ausbildung anstreben.
Ich weiss ja selbst wie schwer das ist, hab da bisher auch nicht viel Glueck gehabt. Aber immerhin habe ich eingesehen, dass ich auch hier nicht einfach nur akzeptieren kann und abwarten. Man muss in jedem Bereich etwas riskieren.
 
Ich weiss ja selbst wie schwer das ist, hab da bisher auch nicht viel Glueck gehabt. Aber immerhin habe ich eingesehen, dass ich auch hier nicht einfach nur akzeptieren kann und abwarten. Man muss in jedem Bereich etwas riskieren.

Das ist klar, das gehört unter den Aspekt "Lebensgestaltung" und da müssen alle Bereiche eingeplant werden, der Beruf, das Umfeld, Vereine, Freunde, Familie und letztlich auch Liebesleben/Partnerschaft.

Aber im Beruf suche ich nicht mein "Lebensglück", dafür habe ich zuviel echt miese Geschichten im Berufsleben erlebt. Beruf ist für mich in erster Linie Gelderwerb, damit ich mir meine Hobbies finanzieren kann und die machen mir wiederrum Spaß.

Das Lebensglück an einem Partner auszurichten halte ich für falsch. Allerdings habe ich festgestellt, dass sich viele hier im Forum und auch ich, sie oftmals vor der Möglichkeit verschließen jemand kennenzulernen, aus Angst vor Verletzung. Aber gerade das gehört auch zu deinem "Lebensrisiko".

Außerdem ist hier das Thema Familiengründung nicht so stark angesprochen worden, die kann man nur mit einem Partner machen und nicht mit guten Freunden oder Kumpels.
 

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