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Warum wollt ihr so drinend eine Beziehung?

  • Starter*in Starter*in Fuechsin
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Ich dachte man sollte Kinder auf die Welt vorbereiten? Was gibt es für eine andere Möglichkeit als die Zusammenhänge der Welt zu erklären? Niemand spricht hier von Problemen. Die Welt ist halt so wie sie ist.

Das soll man sie auch; aber dabei nicht vergessen, dass sie Kinder sind. Erinnern wir uns zurück, erwachsen zu werden ist immer ein schmerzhafter Prozess...

Kind sein ist etwas, dass ein grosses Gut ist, in wievielen Menschen geht der Kern also selbst im inneren Kind sein zu dürfen verloren, weil es ihm quasi "verboten" wurde... Die Welt von heute verformt die Kinder heute so, dass sie sich der Gesellschaft zu sehr anpassen und keine Individuen mehr sein dürfen. Kinder als Individuum zu erziehen bedeutet, ihnen Sicherheit zu vermitteln, ihnen Grenzen aufzeigen und sich selbst enfalten zu lassen...

Soul...
 
Ich glaub auch nicht, dass solche Gespraeche ein Kind auf die Welt besonders gut vorbereiten.

In dem Alter soll sich das Kind darueber Gedanken machen, ob es auch morgen wirklich das Lieblingsessen gibt oder ob es zum Geburtstag ein Fahrrad bekommt. Es soll in erster Linie gluecklich sein und der Rest wird schon von alleine kommen.

In Maerchen sehe ich nicht den geringsten Sinn. Negativbeispiele haben in einer Erziehung einfach nichts verloren finde ich.
 
Nein werde ich nicht. Wir leben nun lange genug zusammen, um zu wissen, dass es passt.



Natürlich gibt es Reibereien. Aber eben wenige. Und das hat nichts damit zu tun, dass sich einer von uns irgendwie unterordnet oder aufgibt.

Im Gegenteil. Wir sind zwei sehr starke Persönlichkeiten und uns ebenbürtig.

Wir sind aber auch beide sehr eigenständig und könnten gut ohne den anderen leben, wenn es sein müsste.

Wollen wir aber nicht.

Bei uns passt in den Grundeinstellungen, wir haben im Grunde die gleiche Linie, lieben , achten und respektieren uns.

Wir vergessen eben auch im Alltag nicht für Kleinigkeiten "Danke" zu sagen, und das zu schätzen, was der andere für einen tut.

Und wenn es Unstimmigkeiten gibt, so wird das direkt und ohne Umschweife angesprochen, ohne falsche Rücksicht und Schmollen.

Wir gehen den direkten Weg und es tut uns gut, wir können das ab und erwarten das vom anderen.

Vielleicht und eben weil wir beide sehr starke Persönlichkeiten sind.

Natürlich tut jeder was für den anderen und gibt auch mal nach.

Aber das sind keine großen Mühen und / oder Kompromisse.

Das ist selbstverständlich.

Aber wir aktzeptieren auch , dass wir in manchen Dingen auch einfach verschiedener Ansicht sind, und das ist auch gut so.

Aber keine von uns beiden wollte vom anderen falsche Kompromisse oder ihn gar ändern, denn wir mögen uns so wie wir sind.

Aber es ist keine mühevolle Arbeit , wie das hier oft dargestellt wird, sondern eine ehrliche , schlichte und direkte Beziehung, die im übrigen auch keine Eifersucht nötig hat und in der jeder auch seinen Freiraum bekommt.

kurzum, ihr führt eine beziehung, wie sie im buche steht. ich weiß ja nicht wie alt ihr seid, aber ich werde noch einge jahre brauchen um derartige gurndeinstellungen zu erlernen, denn ich habe noch so eingie päckchen zu tragen.
 
kurzum, ihr führt eine beziehung, wie sie im buche steht. ich weiß ja nicht wie alt ihr seid, aber ich werde noch einge jahre brauchen um derartige gurndeinstellungen zu erlernen, denn ich habe noch so eingie päckchen zu tragen.

Wir sind beide über 40 und waren schon über 30 als wir uns kennengerlernt haben.

Wir haben auch beide das erste mal geheiratet und sind das erste mal mit jemandem zuzammengezogen.

Wir waren beide länger Zeit zufriedene Singles.

Ganz einfach , weil wir vorher niemanden getroffen hatten, mit dem wir das wollten und mit dem das gepasst hätte.

Wir wollten beide weder unbedingt eine Beziehung noch Zusammenziehen noch Heiraten.

Erst als wir uns trafen, war klar, dass es doch jemanden gibt, mit dem all das Spaß machen würde.


Und ich weiß nicht, ob wir eine ideale Beziehung führen oder nicht.

Das ist auch nicht wichtig. Uns gefällts, das ist das entscheidende.

Ich denke, es ist einfach wichtig sein wohl und wehe nicht zu sehr vom anderen abhängig zu machen, dann ist vieles einfacher und angenehmer. Sogar die Reibereien.

Und was ich wirklich für sehr wichtig halte ist, Danke zu sagen.

Lieber einmal zu oft als einmal zu wenig.

Er bedankt sich auch für die alltäglichen Dinge, z. B. wenn ich seine Wäsche mitgebügelt habe - und ich mich, wenn er für mich das Essen gekocht hat.

Man darf auch die Dinge nicht als zu selbstverständlich nehmen.

Auch das tut jeder freiwillig für den anderen und hat dafür auch einen Dank verdient.

Es kostet nichts, aber der andere sieht , dass man sieht was er tut und es schätzt.

Das macht zufrieden.
 
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Er bedankt sich auch für die alltäglichen Dinge, z. B. wenn ich seine Wäsche mitgebügelt habe - und ich mich, wenn er für mich das Essen gekocht hat.

ist das nicht normal eine Selbstverständlichkeit jemanden zu danken , wenn jemand einen geholfen hat und nicht nur in Partnerschaften , sondern auch unter Fremden, unter Freunden, unter Bekannten, unter der Familie, unter Arbeitskollegen ?
 
Ich glaub auch nicht, dass solche Gespraeche ein Kind auf die Welt besonders gut vorbereiten.

In dem Alter soll sich das Kind darueber Gedanken machen, ob es auch morgen wirklich das Lieblingsessen gibt oder ob es zum Geburtstag ein Fahrrad bekommt. Es soll in erster Linie gluecklich sein und der Rest wird schon von alleine kommen.

In Maerchen sehe ich nicht den geringsten Sinn. Negativbeispiele haben in einer Erziehung einfach nichts verloren finde ich.

märchen geben halt sinn und man kann sie als träger des lebens nehmen...
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naja mal googeln,finde den richtigen link nicht,auf jeden fall unterstützen sie menschen sich zu finden....und in der welt klar zu kommen.....sie sind wichtig für kids...
 
ist das nicht normal eine Selbstverständlichkeit jemanden zu danken , wenn jemand einen geholfen hat und nicht nur in Partnerschaften , sondern auch unter Fremden, unter Freunden, unter Bekannten, unter der Familie, unter Arbeitskollegen ?

Schon. Das tragische ist nur , dass es oft ausgerechnet in Beziehungen vergessen wird.
 
Ich denke auch nicht, dass es gut ist Kinder so früh wie möglich mit der Realität der Erwachsenen Welt zu konfrontieren, zu mal sie wie manche schon gesagt haben, noch lange nicht fähig sind im Kleinkindalter das wirklich alles zu verstehen. Sie sind ja gerade erst dabei ihre eigene Realität für sich zu entzudecken.
Zumal, was ist eigentlich Erwachsenen Realität? Ein lebensfroher optimistischer Mensch würde dem Kind von all den Schönen Seiten des Lebens erzählen, ein pessimistischer unsicherer Mensch würde es auf so viele Gefahren wie möglich aufmerksam machen. Wer hat jetzt Recht? Ich denke keiner.
Natürlich gibt es gewisse Punkte, in denen es unumgänglich ist das Kind kindgerecht auf Gefahren für sich selbst hinzuweisen. Ich denke jeder würde seinem Kind sagen, dass es niemals mit einem Fremden mitgehen soll.
Ansonsten denke ich sollte man sein Kind darin unterstützen seine eigene Realität für sich zu entdecken. Wer sagt uns denn, dass die ganzen äußeren Gesellschaftsbedingungen überhaupt noch aktuell sind, wenn das Kind erstmal erwachsen ist. Da verändert sich doch rasend schnell soviel.
Was ich aber auch falsch finde wäre das Kind in seiner eigenen Neugier zu bremsen. Wenn es Fragen hat, dann sollte man ihm auch ehrlich darauf antworten und nicht ausweichen. Ich glaube , wenn es erstmal fragt, dann ist es auch soweit eine Antwort zu bekommen. 🙂
 
Und ich denke, dass Eltern unter gesunden Umständen soweit ein Gespür für ihr Kind haben, dass sie wissen wie und inwieweit sie ihr Kind in den verschiedenen Altersstufen auf das Leben vorbereiten können.
 
Ich empfand Erwachsenwerden immer als ein sehr positiver Prozess. Man beginnt mehr Verantwortung zu übernehmen, hat aber gleichzeitig die Möglichkeit die Welt zu gestalten. Kinder verstehen viel mehr, als wir glauben mögen und vieles bleibt einfach in Erinnerungen. Und sie verstehen es nach und nach.

Ich würde meine Kinder die Welt eben erklären, wie sie ist, zum Beispiel an dem Beispiel mit der Rolle der Frauen, ganz ohne Wertung. Es ist Tatsache, dass die Welt in den letzten 2000 Jahren eine männerdominierte Gesellschaft ist und die Emanzipation erst in den letzten 80 Jahren stattfand, ein sehr kleiner Zeitraum, deswegen gibt es sehr viele kulturellen Erben, die aus einer Sicht sprechen, wie die Menschen damals gelebt haben. Das ist an sich nicht positives oder negatives. Aber ein Kind sollte verstehen, warum die Welt heute zu dem geworden ist, wie sie ist. Warum es Menschen gibt, die anders denken. Ein Kind lernt dadurch Verständnis und Toleranz. Ein Kind sollte verstehen, dass das, was wir heute um uns herum haben keine Selbstverständlichkeit ist. Dass Europa sich tausende von Jahren bekriegt haben, Generation für Generation, und heute die Menschen zusammenarbeiten und sich gegenseitig aus der Krise helfen. Erst wenn das Kind, ein späterer Erwachsener, die Zusammenhänge sieht, die große Entwicklung der Welt wahrnimmt, durch was für Schwierigkeiten Menschen vor unserer Zeit gehen mussten, kann er die Bedeutung unserer jetzigen Gesellschaft wirklich zu schätzen wissen und auch gleichzeitig wissen, dass wir heute uns immernoch in einer Entwicklung befinden und dass auch er, ja er selbst, die Möglichkeit in der Hand hält die Welt nach seinen Träumen zu gestalten.

Es geht mir nicht darum Kindern etwas aufzuwingen, sondern ihren eine wahre Sicht auf die Welt zu geben.

Ich denke nicht, dass man Kinder wie kleine, süße und naive Idioten behandeln sollte, sondern respektvoll wie junge Menschen, die noch ihr ganzes Leben vor sich haben.
 
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