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Warum wird Tätern mehr Aufmerksamkeit geschenkt als Opfern?

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@ mikenull aber Fakt ist die Todeststrafe gibt es hier nicht, hier wird therapiert! Es ist i.O. aber da brauch ich keine Zahlen oder Statistiken!
In der Forensik zerbrechen sich Leutchen den Kopf über Täter und dann büchst einer aus und begeht den nächsten Mord!
Vlt, hast Du recht und ich hab nur das Gefühl, vieles dreht sich mehr um die Täter als um die Opfer!
 
Die Todesstrafe gibt es nirgendwo in der EU. Du redest von immensen Summen - hast aber keinerlei Zahlen dazu, nicht wahr?
Du behauptest etwas, was Du nicht belegen kannst - und was auch nicht stimmt.

Das ein Mörder ausbüchst und gleich den nächsten Mord begeht ist mehr als selten.

Dein Gefühl trügt Dich nur nicht, wenn Du regelmäßig RTL oder andere entsprechende Sender siehst - dort nimmt der Täter ( weil viel interessanter ) ganz sicher mehr Platz als das Opfer ein.
Aber wie erwähnt, vielleicht wollen Opfer gar nicht in diesem Stile in die Öffentlichkeit.
 
Ich hab keine Statistik, es ist lediglich mein Endruck! Habe sowohl mit Tätern, als auch mit Opfern gearbeitet!
 
Mich beschäftigen halt verschiedene Dinge:

Wieso werden Gelder für ausländische Straftäter ausgegeben, die hier in Haft oder der Psychiatrie untergebracht sind, während vlt. andere nicht einreisen dürfen? (nur ein Bsp.)

Wieso bekommt ein sexueller Straftäter nur ein paar Jahre, während traumatisierte Opfer in ihrer Rolle verbleiben, wenn ihnen nicht aktiv geholfen wird und das geschieht nicht selten!

In der EU gibt es keine Todesstrafe aber eben ein großes Hilfdnetz für die Gewalttäter! Übrigens brechen im Jahr sehr viele Gewaltverbrecher aus, die einen "erweiterten Ausgang" haben!

Lassen wir das, es wird selbst mir zu mühseelig und stimmt mich depressiv!
 
Ist es der Reiz? Ist "nur lieb gleich langweilig?"

Was denkt ihr ist es wirklich so wie ich denke oder sehe ich das falsch und woran liegt es?

Hallo newtime,

ja es ist so. Diese erhöhte Aufmerksamkeit liegt wohl in der Natur des Menschen. Alles muß getopt werden. Siehe Extremsport, schlimme Autounfälle werden durch Gaffer behindert - nur um dabei sein zu können. Der Amstetten Fall.... Was auch immer, die Attraktivität des Bösen ist medial besser zu vermarkten. Das ist alles.

Aber alle negativen Extrem haben glücklicherweise auch einen positiven Effekt für die Prävention. Also für den Opferschutz. Der ist natürlich langweiliger für eine Vermarktung. Und auch sonst ist Opferschutz mehr was für die 2 Schlagzeile, wenn man nicht gerade selber Opfer oder Sekundäropfer ist.

Die Forensik wird ja auch für den Opferschutz genuzt, da sie sich ja auch mit Prävention beschäftigt.

Das Opfer aus viellerlei Gründen schweigen bzw. nicht reden können oder dürfen, trägt auch dazu bei, dass Diese weniger im Vordergrund stehen. Auch diverse Beleidigungen - Opfer würden nur Aufmerksamkeit wollen, tragen ihren Teil dazu bei, wenn auch weniger.

Beim Tabuthema Nr.1 ist es die gesellschaftliche Verdrängung des Themas selbst. Eine Nichtwahrnehmung dessen, ist da wohl einfacher.


LG...
abendtau
 
Habe heute im Rado gehört, dass der EuGh entschieden hat,
dass zumindest bei dreien die nachträgliche Sicherungsverwahrung
gegen die Menschenrechte verstoßen hat...
und sie bekommen Schadensersatz. :mad:
Ich habe etwas von 35.000 Euro gehört, das finde ich wahnsinn....
Deshalb wurde wohl diese nachträgl. aufgehoben und die "Täter" werden dann psychiatrisch lebenslang behandelt und befinden sich wohl anstatt eines Gefängnisses dann in einer Psychiatrie.
Für die Opfer ist so etwas schlimm, wenn sie hören da bekommt einer auf Steuergelder noch Schadensersatz.
Denn Opfer kämpfen lebenslänglich um ihre Rechte und um eine "angemessene" Gesundheit!
Hier noch ein Link und der Text.
Ach ja diese Überwachung dieser Täter kostet d. Staat 100.000 Euro im MONAT
Die drei Kläger erhalten nun Schadensersatz in Höhe von 25.000 bis 70.000 Euro, je nach Länge der rechtswidrig fortgeführten Inhaftierung. Sechs ähnliche Klagen sind in Straßburg noch anhängig. Die Betroffenen können mit ähnlichen Summen rechnen. Es geht um einige Jahre Freiheitsentzug.
Einer der drei wurde im September 2010 vom Oberlandesgericht (OLG) Karlsruhe in die Freiheit entlassen, mit Verweis auf die Straßburger Rechtsprechung. Er lebt jetzt in Freiburg und wird rund um die Uhr von Polizisten bewacht. Die anderen beiden sitzen noch im Aachener Gefängnis. Das OLG Köln hatte ihre Freilassung verweigert. Vor einer Freilassung müsse der Gesetzgeber das deutsche Recht korrigieren.
Quelle:
http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/dreifache-klatsche-aus-strassburg/
 
Was ich ganz bitter inde ist die Erkentniss mal selbst als Opfer ist das arme Schwein und der arme arme Täter ist der lachende Sieger.

1. Ihr kennt doch bestimmt denn Fall der durch die Medien geisterte 4 Kriminelle wollten einen armen alten mann (na gut Millionär) überfallen und ihn bestimmt nicht nur ausrauben und da hat der Herr sich gewehrt und einen von denn Buben ausgeschaltet.

Jetzt wird geschaut ob wegen Notwehr oder Tötung ermitteln wird wo ich zu 90 nein 95 % kommen wird 🙁 die Buben werden bestimmt nur sagen sie wollten die uhrzeit wissen da hat der Herr losgeballert mein Beileid für denn Herren der seine alten tage hinter Schwedischen Gardinen verbringen muss
 
Die nachträgliche Sicherheitsverwahrung verstößt in allen Fällen gegen die Menschenrechte. Es kann nicht sein, daß Menschen ohne Gerichtsurteil einfach wegegsperrt werden. Das betrifft bei weitem nicht nur sog. Sextäter.
 
Die nachträgliche Sicherheitsverwahrung verstößt in allen Fällen gegen die Menschenrechte. Es kann nicht sein, daß Menschen ohne Gerichtsurteil einfach wegegsperrt werden. Das betrifft bei weitem nicht nur sog. Sextäter.

Hat ja keiner behauptet, dass es nicht so ist.... 😉
Nur, wenn man das ale "Betroffene" liest, wird einem ganz anders, denn die Opfer haben eh lebenslänglich, ob sie wollen oder nicht....
Und was mir etwas "übel" hoch kommt, es kostet dem Staat 100.000 Euro/Monat solchen zu betreuen. Und ein Opfer möchte gerne eine Therapie machen, damit es halbwegs im Leben klarkommt.....und muss u.U. 2 Jahre auf nen Therapieplatz warten. Wenn sie dann sich sofort helfen lassen möchte, muss sie stationär in eine Klinik sich einweisen lassen und ihre Kinder kommen ins Heim oder zu ner Pflegefamilie.
Und dann endlich geht es ihr wieder besser, bekommt sie auf einmal ihre Kinder nicht mehr, weil ein JA auf einmal meint, sie könnte ihre Kids nicht richtig erziehen, weil sie ja so krank wäre....
Verstehst du was ich meine?
Hier wird einer Frau ihre ganze Existenz kaputt gemacht, ein Familienleben wird dann auch noch kaputt gemacht und sie bekommt keinerlei "Entschädigungen!"
Klar vergleiche ich jetzt Äpfel mit Birnen, wer davon betroffen ist, der wird verstehen, was ich meine....
Vielleicht sollten die Opfer auch mal an den EuGh gehen und um Schadensersatz klagen!
 
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