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Warum wird der Mehrheitswille beim Gendern nicht beachtet?

Unterhält man sich mit diesen Menschen, sagen die irgendwann, dass Nicht-Gendern diskriminierend sei.
Wobei das ja vor allem auch nur eine völlig subjektive Meinung ist. Man empfindet es eben so, dass Menschen durch das Nichtverwenden diverser inoffizieller sprachlicher Veränderungen, die erst vor kürzester Zeit von *irgendwem* ersonnen wurden und gegen die geltenden Rechtschreibregeln verstoßen, "ausgeschlossen" und damit "diskriminiert" werden... als objektiv richtig kann man eine solche Annahme aber wohl kaum bezeichnen. Eher als ziemlich substanzlos.

Und auf der Basis solcher gefühlten Ansichten wird das Ganze dann allen Ernstes zu so einem Politikum gemacht... es wird ein regelrechter Kreuzzug geführt, die Sprache verhunzt, Druck ausgeübt, die Moralkeule geschwungen, gegen Gender-Gegner gegeifert und was nicht noch alles.

Unfassbar. Wie gebildete und mit Denkfähigkeit ausgestattete Menschen sich nur so aufführen können...
 
Das ist eine Deutungsweise, mit der Du den Menschen Dinge in den Sinn legst, die so nicht sein müssen. Ich finde es diskriminierend, nicht alle Menschen mitzusprechen, wenn man doch angeblich alle Menschen meint. Keineswegs bin ich der Meinung, dass das Nicht-Gendern im persönlichen Gebrauch strafbar sein sollte.
Im öffentlich-gesellschaftlichen Bereich sieht die Sache schon wieder anders aus. Dort ist es vorgeschrieben, Menschen nicht wegen ihrer Gruppenzugehörigkeit egal welcher Sorte auszuschließen.

Du darfst Menschen ausschließen, wenn Du möchtest. Ist zwar dann S****, aber bitte sehr. [...]
Es hat ein paar Seiten gedauert, aber hier wird ja jetzt schön deutlich, dass es eben nicht darum geht, dass jeder so reden kann, wie er will. Das kann man doch auch direkt zugeben und sich nicht mit falscher Toleranz brüsten.
Außerdem hat das nichts mit der Realität zu tun, dass nicht-gendern Menschen ausschließt. Das ist eine bequeme Vorstellung, die man in unsere Sprache hineininterpretiert. In der Öffentlichkeit hat gendern als künstliches Gebilde, dass das Denken der Menschen umformen will (klingt drastisch, aber es ist nun mal einfach so), nichts verloren. Soll jeder privat machen, wie er möchte, aber mehr bitte auch nicht.
 

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