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Warum wird der Mehrheitswille beim Gendern nicht beachtet?

Hobelbank

Aktives Mitglied
Heute hat der Verein VDS eV bei uns eine Informationsveranstaltung abgehalten und vorgetragen, wie Gendern die deutsche Sprache verhunzt.


Spannend finde den ich, wie wenig demokratisch unser Land in diesem Punkt ist. Obwohl 86% das Gendern ablehnen, wird es von Behörden oder den ÖR-Medien durchgepeitscht.

Was ist deren Motivation?
Warum zählt so wenig, was die Menschen wollen?
 
Heute hat der Verein VDS eV bei uns eine Informationsveranstaltung abgehalten und vorgetragen, wie Gendern die deutsche Sprache verhunzt.


Spannend finde den ich, wie wenig demokratisch unser Land in diesem Punkt ist. Obwohl 86% das Gendern ablehnen, wird es von Behörden oder den ÖR-Medien durchgepeitscht.

Was ist deren Motivation?
Warum zählt so wenig, was die Menschen wollen?
Erst einmal zur Transparenz:

86% der Zuschauer*innen dieser Sendung. Nicht etwas 86% der Deutschen.

Das so zu verwenden, als hätten 86% der Deutschen so abgestimmt, ist harte Desinformation.

Und obendrein: Woher kommt diese Zahl? Ich habe sie nicht gefunden.

Und warum wird das so gemacht, obwohl sehr viele Menschen das Gendern überflüssig und lästig finden und eine unbelehrbare Minderheit sogar dagegen kämpft?

Weil Maßnahmen gegen Benachteiligung immer von oben gelebt werden müssen und nie von irgendeinem Mehrheitswillen abhängig sein dürfen! Denk Dir das doch mal in andere Benachteiligungskonzepte, wie Einkommensschwache oder Menschen mit Behinderungen. Soll da wirklich abgestimmt werden, ob die Rampe da gebaut wird oder ob es Mittel für Kinderfreizeiten gibt?
 
Ehrlich gesagt verstehe ich nicht ganz, warum das Thema für manche Menschen so überaus wichtig zu sein scheint. In meinem eigenen Alltag spielt das Gendern kaum eine Rolle, und ich mache mir da ehrlich gesagt normalerweise keine Gedanken darüber. Wenn gegendert wird, ist das okay für mich, und wenn nicht, dann stört es mich meistens auch nicht. Mein eigenes Verhalten sieht so aus, dass ich mich meistens der bisherigen Kommunikation anpasse: wenn gegendert wird, mache ich das auch, wenn nicht, dann lasse ich es häufig auch bleiben.

Ein Aufregerthema ist das aber für mich nicht.
 
Unter Hinweis auf PC meint man alles durchsetzen zu können. Auch das ist eine von den Wellen, die aus dem Ausland (USA) auf uns losgelassen wurden und blind und dumm übernommen wurden, obwohl die Verhältnisse bei uns immer ganz andere waren.
Letztlich geht es auch hier um ein Teile und herrsche im moralisierenden Gewand.
Was über lange Zeit unter vielen Opfern erkauft wurde, nämlich daß in der "männlichen" aber eigentlich neutral gemeinten Form wie Lehrer, Doktor, Student etc. immer auch automatisch alle Frauen mit einbezogen sind, soll negiert werden, aber der Witz ist daß es im Englischen auch keine Unterscheidung nach Geschlechtern gibt, dort wäre eine sprachliche Gender-Bewegung daher von vornherein für die Katz. Sowas nennt man vermutlich päpstlicher als der Papst.
Auch historisch gesehen gab es nie geschlechtsbezogene Unterscheidungen, die Frau Doktor vor 200 Jahren war nicht selber eine studierte Doktorin, sondern die Ehefrau des Doktors, die Frau Amtsrätin die Frau des Amtsrates, damals wurden die Damen mit dem prestigeträchtigen Titel des Ehemannes angesprochen, weil es für Frauen selber damals in der Regel keine eigenen prestigeträchtigen Tätigkeiten gab, die behielten sich die Männer noch vor.
 

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