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Warum soll ich mehr rausgehen?

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Re: Warum soll ich mehr rausgehen?
Naja, du beziehst Sozialleistungen und lebst in einem Heim. Für beides wird es Verträge geben, sowohl den Heimplatz als auch die Sozialleistungen muss man schließlich beantragen. Bei Sozialleistungen läuft das meist so: "wir geben dir Geld, dass du versorgt bist und nicht auf der Straße landest. Im Gegenzug arbeitest du aktiv daran, dich wieder in einen (zumindest teilweise) arbeitsfähigen Zustand zu bringen und so bald es geht einen Job zu finden".
Genauso dürfte es im Heim gewisse Regeln geben, etwa inwiefern man sich an der Hausarbeit beteiligen oder Therapieangebote in Anspruch nehmen muss.

Sollte es in einem der beiden Verträge entsprechende Klauseln geben, wirst du dich daran halten müssen. Alternativ kannst du besagte Verträge auch aufkündigen, aber dann musst du aus dem Heim raus in eine andere Wohnung und selber schauen, wie du an Geld für deinen Lebensunterhalt kommst.

Ich z.B. habe auch nicht immer sonderlich Lust arbeiten zu gehen und würde meinen Tag ebenfalls lieber mit Computerspielen verbringen. Ich könnte natürlich den Job kündigen, dann müsste ich aber selber schauen, wo ich einen privaten Sponsor finde oder mit einem anderen Job an das Nötigste an Geld komme. Natürlich kann ich Sozialleistungen beantragen, aber die sind nun mal für Leute, die nicht arbeiten können (weil sie nichts finden oder zu krank sind). Und weil die Gesellschaft nun mal nicht will, dass jeder, der sich mal in die soziale Hängematte gelegt hat dort nicht mehr aufsteht, gibt es nun mal Maßnahmen, um die Leute wieder da rauszukriegen. Etwa dass man sich weiter bewirbt, sich auf was Gesuchteres umschulen lässt oder aktiv die Krankheit kuriert. Die soziale Hängematte soll nur das Überleben sichern und dafür sorgen, dass die Leute sozial nicht komplett abstürzen. Sie ist nicht dazu gedacht, bequem zu leben. Wer ohne Vorschriften von anderen leben will, muss dieses Leben auch unabhängig von diesen bestreiten können.

Ich selber bin vom Naturell her auch eher introvertiert und Sofa, PC und Fernseher sind gewissermaßen auch meine Lieblingsplätze. Da darf sich in der Tat keiner beschweren (höchstens mein Partner), schließlich sorge ich für mich selbst und es ist meine Sache, wie ich meine Freizeit verbringe. Wenn du jedoch Gelder von anderen bekommst, musst du dich nicht wundern, wenn diese auch gewisse Ansprüche an dich stellen.
 
Naja, du beziehst Sozialleistungen und lebst in einem Heim. Für beides wird es Verträge geben, sowohl den Heimplatz als auch die Sozialleistungen muss man schließlich beantragen. Bei Sozialleistungen läuft das meist so: "wir geben dir Geld, dass du versorgt bist und nicht auf der Straße landest. Im Gegenzug arbeitest du aktiv daran, dich wieder in einen (zumindest teilweise) arbeitsfähigen Zustand zu bringen und so bald es geht einen Job zu finden".
Genauso dürfte es im Heim gewisse Regeln geben, etwa inwiefern man sich an der Hausarbeit beteiligen oder Therapieangebote in Anspruch nehmen muss.

Sollte es in einem der beiden Verträge entsprechende Klauseln geben, wirst du dich daran halten müssen. Alternativ kannst du besagte Verträge auch aufkündigen, aber dann musst du aus dem Heim raus in eine andere Wohnung und selber schauen, wie du an Geld für deinen Lebensunterhalt kommst.

Ich z.B. habe auch nicht immer sonderlich Lust arbeiten zu gehen und würde meinen Tag ebenfalls lieber mit Computerspielen verbringen. Ich könnte natürlich den Job kündigen, dann müsste ich aber selber schauen, wo ich einen privaten Sponsor finde oder mit einem anderen Job an das Nötigste an Geld komme. Natürlich kann ich Sozialleistungen beantragen, aber die sind nun mal für Leute, die nicht arbeiten können (weil sie nichts finden oder zu krank sind). Und weil die Gesellschaft nun mal nicht will, dass jeder, der sich mal in die soziale Hängematte gelegt hat dort nicht mehr aufsteht, gibt es nun mal Maßnahmen, um die Leute wieder da rauszukriegen. Etwa dass man sich weiter bewirbt, sich auf was Gesuchteres umschulen lässt oder aktiv die Krankheit kuriert. Die soziale Hängematte soll nur das Überleben sichern und dafür sorgen, dass die Leute sozial nicht komplett abstürzen. Sie ist nicht dazu gedacht, bequem zu leben. Wer ohne Vorschriften von anderen leben will, muss dieses Leben auch unabhängig von diesen bestreiten können.

Ich selber bin vom Naturell her auch eher introvertiert und Sofa, PC und Fernseher sind gewissermaßen auch meine Lieblingsplätze. Da darf sich in der Tat keiner beschweren (höchstens mein Partner), schließlich sorge ich für mich selbst und es ist meine Sache, wie ich meine Freizeit verbringe. Wenn du jedoch Gelder von anderen bekommst, musst du dich nicht wundern, wenn diese auch gewisse Ansprüche an dich stellen.

Lol, Welche Ansprüche denn? Diese Sprüche kommen meist von unwissenden, nicht den Betreuern, die erwarten eigentlich nur, dass ich höchstens ab und zu beim Kochen mithelfe, und sonst hausarbeiten sind so derart aufgeteilt das auf den einzelnen kaum was kommt.
 
Korrigiere mich, wenn ich falsch liege @Harikorrka99 , aber ich meine gelesen zu haben, dass du nicht gesund bist. Wenn du dadurch auch nicht arbeitsfähig bist und Sozialhilfe bekommst, gibt es in der Hinsicht keinen Vertrag, wo du Pflichten erfüllen musst. Das ist "nur" bei ALG I und II.

Wenn du dich drinnen wohler fühlst als draußen, dann ist das eben so. Das kann so bleiben, aber eben so gut kann sich das irgend wann auch wieder ändern.

Ich bin selber Christin, und verstehe sehr gut, was du mit "der Welt da draußen" meinst. Aber die meisten hier sind keine Christen. Sie meinen es nicht bösartig. Sie verstehen nicht, was damit gemeint ist. Können sie auch gar nicht. Dazu muss man glauben und die Bibel studieren. Nein, kein Studium wie manche denken.

Du kannst es ja auch mal bei einer streng christlichen Sekte versuchen.

Christlich gläubig oder streng gläubig hat nichts mit Sekte zu tun. Das nur mal zur Info. Ich würde nie zu einer Sekte raten. Aber für dein anderes Problem, dessen Thema geschlossen wurde, würde ich dir ein christlichen Forum anraten.
 
Jetzt ist die Frage, da ich in einem Heim wohne, könnten die Betreuer mich zwingen etwas zu unternehmen? Also rauszugehen, oder sogar richtig etwas zu unternehmen?
Nein. Niemand kann dich zwingen. Du bist volljährig und kannst den ganzen Tag tatenlos in deinem Zimmer sitzen.
Für die Betreuer ist es weniger Arbeit.
 
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