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Warum sind Menschen mit wenig Selbstvertrauen unbeliebt?

  • Starter*in Starter*in Gast Rika
  • Datum Start Datum Start
und etwas für das eigene Selbstwertgefühl tun.
Das ist fast schon nicht möglich, so lange diese Kleingeister auf einem rumtrampeln.
Auch wenn man zu der Erkenntnis gelangt, warum sie das machen, muss es einem noch nicht besser gehen.
Ja es ist halt so, Selbstwertgefühl bekommt man durch andere, wenn sie einen wertschätzen, respektieren und anerkennen.
 
Natürlich sehen solche Menschen sowas als Aufwertung, weil Du dich damit noch kleiner machen lässt. Nachtlager hat recht, es sind arme Würstchen. Und wenn Du es von dieser Perspektive betrachtest kannst Du dieses Diarrhoe von ihnen einfach nicht ernst nehmen.

Damit nimmst Du ihnen erstmal das Überlegenheitsgefühl. Dann haben sie halt nichts mehr, was sie gegen dich verwenden können und dann kommen die Standardflüche über die Du ebenfalls lachen kannst,weil Du merkst, dass sie sich jetzt ziemlich klein fühlen.

Danach wirst Du nichts mehr von ihnen hören, glaub mir. Auf einmal haben sie was wichtiges zu tun und müssen weg😀

Hab ich früher mal bei mehreren versucht und es hat jedesmal geklappt. Passiert mir aber seit Jahren nicht mehr.
Ja stimmt. Da bekommen die Möchtegern-Alphas ganz kleine Schwänzchen und zischen ab 😉 . Oder trauen sich nicht mehr und duckmäusern rum. Oder wollen vllt sogar gut Kumpel mit dir sein *lol* (Kanalratten).
 
Keine Ahnung ob ich viel oder wenig Selbstvertrauen habe. Ich weiß nur, dass ich mich nur noch mit Leuten umgeben mit denen ich auch die gleichen Interessen habe. Mit anderen weiß ich eh nicht was ich reden soll, und wenn mich jemand direkt anspricht, ist es mir kaum möglich ihn zu folgen, wenn es mich nicht interessiert. Ich nicke dann meist nur aus Höflichkeit. Daher auch mein Tipp an dich, einfach versuchen Leute zu finden, mit denen du Interessen teilst, denn dort brauchst du auch keine Oberflächlichkeiten austauschen.
 
Ähm.. dann hätte ich mal ne blöde Frage.
Wenn man sich Ziele setzt.... und mit Freude darauf zu arbeitet.... es dennoch nicht hinbekommt , die Ziele zu erreichen.. und immer wieder zurück fällt. Irgendwann die Lust verliert und keine Chancen mehr geboten werden.
Sagen wir mal aus Zwischenmenschlicher sicht , finanzieller sicht und intelligenter sicht.. was macht man denn dann ??? wenn man bildlich gesehen immer wieder vor eine dicke Betonmauer läuft ..

War nur mal so ne Frage nebenbei...
Hallo Raveland!

Selbstvertrauen basiert nicht auf dem, was man für Ziele hat, sondern aus der Zielsetzung selbst. Anders formuliert: Es kommt nicht darauf an, die geplante Weltumseglung wirklich erfolgreich zu beenden. Es kommt darauf an, dass ich von diesem Ziel überzeugt bin und es anstrebe - es mir zutraue und für richtig halte. In dem Augenblick, in dem ich die Reise antrete, bin ich eins mit mir und meinen Zielen (die ich längst noch nicht erreicht habe). Aber ich bin auf der Reise! Und wenn ich auf der Hälfte bei Kap Horn scheitere, dann fange ich eben bald wieder meine nächste Reise an.

In gewissem Sinne passt hier der Spruch "Der Weg ist das Ziel". Der Widerstand, das Wollen, die Haltung etc. sind bereits die wichtigsten Dinge, nicht das Ergebnis. Ein schönes Beispiel wäre vielleicht auch ein Fußballspiel. Es kommt da nicht aufs Gewinnen an. Gewinnen ist auch schön, aber nicht das Wertvollste. Das Wertvollste im übertragenden Sinne dieses Beispiels wäre die Haltung des GewinnenWollens. Ich achte den Spieler, der in der 85. Minute beim Rückstand von 0:2 noch alles gibt.


Ich kann mir so manche Biographie vorstellen, in dem die Menschen gegen Betonmauern gelaufen sind. Und dennoch hatte ihr Leben wohl einen hohen Wert. Oder nehmen wir einige Widerstandskämpfer zur Zeit des Nationalsozialismus. Sie haben vielleicht mit ihrem individuellem Leben nicht viel erreicht und sind sogar am Ende im KZ umgekommen. Ihr nicht geglückter Widerstand macht sie in meinen Augen dennoch überaus wertvoll.

Es geht nicht primär um den angestrebten Zweck, sondern um die Beschaffenheit des Willens, die die Qualität einer Handlung ausmacht.

Und daher geht es beim Selbstvertrauen nicht um Dinge, die ich erreicht habe, sondern um meinen Guten Willen, der sich seiner Sache sicher ist. Ich vertraue auf den inneren Kompass, selbst wenn mich äußere Einflüsse immer wieder vom Ziel abbringen.

Soll mal reichen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sorry , ich kann diese Ansicht oder Meinung einfach Nicht teilen.
Klingt wie ein Stehaufmännchen , was dennoch niemals etwas erreichen wird. Da bringt dann auch der Gute Wille nichts mehr.

Egal sei´s drum. Ohne Erfolge gibts kein Glücksgefühl !

Das ist Meine Meinung.
Soviel dazu von mir.
Hallo Raveland!

Ob man etwas (zB Glück) erreicht, haben wir nicht in der Hand.

Den Guten Willen haben wir aber in der Hand. Wir können berechtigt darauf hoffen, dass ein maximaler Guter Wille auch Früchte tragen wird.

Würden wir uns nicht bemühen, hätten wir auch weniger berechtigte Hoffnung darauf, glücklich und erfolgreich zu werden.

Bevor man das Glück will, sollte man sich schon glückswürdig verhalten. Wie gesagt, es gibt keine Garantie fürs Glück, aber man kann sich auf den (würdigen) Empfang desselben vorbereiten. Man kann günstige Bedingungen schaffen für den Eintritt des Glücks.


Eine andere oder bessere Wahl haben wir nicht.
 

Es kommt darauf an, dass ich von diesem Ziel überzeugt bin und es anstrebe - es mir zutraue und für richtig halte. In dem Augenblick, in dem ich die Reise antrete, bin ich eins mit mir und meinen Zielen (die ich längst noch nicht erreicht habe). Aber ich bin auf der Reise!

Ich kann damit auch nicht so viel anfangen.
Angenommen, mein Ziel ist es, einen Partner zu finden (die Reise) und ich bekomme aber nur einen Korb nach dem anderen. Dann bin ich doch nach zig Versuchen so niedergeschlagen, dass ich es einfach aufgebe.
So erreicht man keinen Glückszustand.


(Das ist nur so ein Beispiel. Nicht das es heißt, ich soll mich finden lassen oder sowas.)
 
Ich kann damit auch nicht so viel anfangen.
Angenommen, mein Ziel ist es, einen Partner zu finden (die Reise) und ich bekomme aber nur einen Korb nach dem anderen. Dann bin ich doch nach zig Versuchen so niedergeschlagen, dass ich es einfach aufgebe.
So erreicht man keinen Glückszustand.


(Das ist nur so ein Beispiel. Nicht das es heißt, ich soll mich finden lassen oder sowas.)

Es gibt Menschen, die in ihrem gesamten Lebens trotz vieler Mühe kein Glück und Erfolg haben. Das ändert aber nichts daran, dass

uns ihre Haltung Achtung abverlangt,

es keine bessere Alternative gibt,

sie doch noch mal Glück empfangen können. Wenn's nicht in diesem Leben ist, so kann es auch danach sein. Das ist übrigens der Kern von Religion. Wer natürlich sofort (das heißt in diesem Leben) glücklich sein will, geht gelegentlich leer aus.

Manchmal bleibt einenm eben nicht anderers als die Hoffnung. Diese ist umso berechtigter, je bemühter man sich dem Guten Willen hingegeben hat.

Was persönliches:
Mein Leben hat auch ziemlich dunkle Seiten. Komischerweise jammere ich kaum. Vielleicht liegt das an der Hoffnung, die ich neben einer aktiven Auseinandersetzung mit den Widrigkeiten des Lebens kultiviert habe.
 
Ehrlichgesagt finde ich es sehr unbefriedigend, auf ein besseres Leben nach dem Tod hoffen zu müssen, weil es in diesem nicht klappt.
 
Ehrlichgesagt finde ich es sehr unbefriedigend, auf ein besseres Leben nach dem Tod hoffen zu müssen, weil es in diesem nicht klappt.

Naja, ich würde da mal unterscheiden.

Auf der Seite der Natur betrachtet, ist das eine traurige negative Angelegenheit. Es gibt Dinge im Leben, die sind einfach Mist wie zB eine schwere Krankheit, die Schmerzen verursacht. Fiese Arbeitskollegen ebenso. In diesem Bereich ist man neben möglicherweise schönen Sachen auch negativen Sachen ausgesetzt, die an einem wirken wie Naturgesetze.

Auf der Seiter der Freiheit und Moral sieht es anders aus. Solange man hier noch "mitspielen" kann, hat man was in der Hand. Ich kann innerhalb der Natur mit meiner Freiheit Nein sagen, Widerstand setzen, mich positionieren. Ich kann mit einem Wort gesagt Kämpfen. Mit diesem positiven Akt widersetze ich mich den ganzen negativen Einwirkungen der Natur.

Leider sehe ich viele Menschen, die noch im Besitz dieser Freiheit sind, aber die sich lieber resigniert hängen lassen. Sie ergeben sich quasi willenlos den negativen Mächten (der Natur). Sie reagieren nicht mehr. Sie lassen sich von den Umständen vergewaltigen. Sie nutzen ihre Freiheit nicht mehr. Sie werfen damit in bestimmer Weise ihr Menschsein und ihre Personalität weg.

Sie schätzen in sich selbst nicht die Kraft und den Wert einer persönlichen Haltung, die sich auch im Gegensatz zu den sie umgebenden Missständen verhalten kann. Und damit wäre ich auch wieder beim Thema Selbstvertrauen.
 

man lege ein Brett auf zwei Steine( ich hoffe der Sinn wird verstanden).... man nehme einen Hammer und schlage immer wieder auf dieses Brett ein..
irgendwann ist es durch geschlagen.

Resultat , man ist gebrochen. Hoffnung weg. Skepsis siegt in jeder Lage.
Vertrauen in andere und sich selbst ist komplett weg.
Der Weg und das Ziel sind verschwunden.


Hallo raveland!

Das könnte dann vielleicht der Zustand der verloren gegangenen Freiheit sein. Ich glaube, dass es in so einem Zustand wichtig ist, von anderen aufgefangen zu werden, weil man sich selbst nicht mehr befreien kann.


Menschen, die ihren Zustand subjektiv als aussichtslos betrachten, wünsche ich einen Schonraum, innerhalb dessen sie sich wieder erholen können. Meist sieht die Situation von außen objektiv viel besser aus.

Ich nehme an, dass Sie sich dieser Gruppe zugehörig fühlen. Was man hier konkret machen sollte, hängt natürlich von den individuellen Zuständen ab. Eine MobbingSituation wird man zB anders behandeln als jemand, der sich abgrundtief hässlich findet etc.
 

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