Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Warum sind andere Menschen so gemein zu mir?

Liebe Community,

ich bin fast 43 Jahre alt und bin in sehr vielen Siutationen in meinem ganzen Leben oft ein Opfer gewesen. Angefangen in meiner Schulzeit, über meine Ausbildung, späteres Berufsleben. In meiner Kindheit kassierte ich von anderen Kindern/Jugendlichen mehr Schläge als ich von meinen Eltern bekommen habe. Dabei war ich ein niedliches und zartes Mädchen.
In Beziehungen mit Männern wurde ich durchweg wie Dreck behandelt. Ich wurde auch schon häufig von Nachbarn gemobbt, sowohl in meiner alten als auch in meiner jetzigen Wohnung. Da reichte schon mein Schließen der Fenster im Treppenhaus bei eisiger Kälte oder ein freundliches Schreiben an einen Nachbarn das mich die Lautstärke seines Fernsehers in meiner Nachtruhe beeinträchtigt. Mein Vermieter steht grundsätzlich auf der Seite der Anderen.
Aktuell leide ich unter dem fehlenden Rückhalt in meinem Team am Arbeitsplatz. Eine Kollegin sagte mir neulich das ich dort verar...t werde. Ich habe große Angst vor einer Kündigung.

Ich vermute das es an meiner Persönlichkeit liegt. Andere beschreiben mich nicht als schüchtern, aber das ich nicht viel Selbstbewusstsein ausstrahle. Ich wirke freundlich und vertrauenswürdig, aber leider auch etwas unterwürfig.

Ist es denn so schlimm, wie ich bin?
Reicht das, um ein Leben lang immer das Opfer und somit unglücklich zu sein?

Traurige Grüsse
Vicky-Victim
Ich sage es mal so, wie alle können zum Opfer von Mobbing werden. Das kann immer passieren.
Auffällig ist es aber, wenn es einer Person ständig passiert. In allen Lebensbereichen. Dann würde ich sagen liegt es primär wohl an der Person selbst. An der Art wie sie sich verhält und sich gibt.
 
Ein bisschen kenne ich das auch.
In der Schulzeit gab es 2 Jungs, die gerne andere verprügelt haben und auf der Abschussliste stand ich zusammen mit einem Anderen weit oben. Keine schlimmen Verletzungen aber häufiges demonstrieren, dass man der Unterlegene ist. In der Umkleidekabine war auch das Schlagen mit nassen Handtüchern in den Nacken beliebt.
Später auf der Arbeit hatte ich zeitweilen einen sehr negativen Spitznamen, den alle außer mir lustig fanden. Generell gehöre ich auch zu den Introvertierten, die sich vermutlich zu viel gefallen lassen.

Ich bin aus diesen Situationen meistens dadurch herausgekommen, dass ich nicht auf das Niveau gesunken bin und gleichzeitig durch Leistung und Verlässlichkeit überzeugt habe. Der Mobber in der Schulzeit fand raus dass er mehr davon hatte von mir die Hausaufgaben abzuschreiben anstatt mich in der Zeit zu verkloppen. Auf der Arbeit war man zwangsläufig noch mehr voneinander abhängig und schätze mich als zuverlässigen Kollegen.

Du sagst "Ich vermute das es an meiner Persönlichkeit liegt".
Es mag sein, dass du es Angreifern leichter machst, aber die Ursache ist immer der Angreifer. Du bist nie Schuld!
Man kann sich nie 100% vor Menschen schützen die Gewalt anwenden und mobben. Man kann sich aber in eine Situation bringen, in denen Mobber es schwer haben. Wenn dein Chef dich respektiert, werden Mobber dich i.d.R. nicht vor ihm öffentlich angreifen. Kenne deinen Wert! Wenn dich jemand in einer Beziehung schlecht behandelt, dann sprich es an und mach im Zweifel Schluss!

Meine größten Fehler waren nicht, dass ich lieb bin, sondern dass ich Anderen keine Grenzen aufgezeigt habe. Du kannst vor Menschen flüchten, sie anzeigen, den Kampf aufnehmen oder sonstwas, aber du solltest auf keinen Fall ein negatives Verhalten dauerhaft hinnehmen. Und wenn du letzteres tust, solltest du dich nicht beklagen. Es kann ja sein, das ein Chef dich mies behandelt aber du extrem gut verdienst und dir sagst "ok den Deal akzeptier ich".

Sei dir deines Wertes bewusst und zeige auch Anderen was du wert bist!
 
Lerne Grenzen zu setzen. So trennt sich auch die Spreu vom Weizen und du weißt, wer loyal zu dir ist. Du wirst dich wundern, wer es nicht ist. Aber es wird dir besser damit gehen.
 
Was wenn man sich nicht als wertvoll erachten kann, weil nie das passiert ist, was einen zu dieser Einsicht bringen kann.

Was wenn man nicht gelernt hat Grenzen zu setzen, weil es so tief in einem drin sitzt. Weil Respekt zu erfahren etwas völlig unbekanntes war (und evtl. noch ist).

So etwas im Nachhinein zu erlernen ist nicht einfach und erfordert entsprechende Umstände, Sicherheit, etc..

Ich sage es mal so, wie alle können zum Opfer von Mobbing werden. Das kann immer passieren.
Auffällig ist es aber, wenn es einer Person ständig passiert. In allen Lebensbereichen. Dann würde ich sagen liegt es primär wohl an der Person selbst. An der Art wie sie sich verhält und sich gibt.
Die Schuld zuzuteilen ist immer das, was einfach ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kenne dieses Problem auch nur zu gut.
Wenn man diese Erfahrung häufiger macht, wird man noch unsicherer.
Ich glaube, dass es oft Menschen sind die viel nonverbal kommunizieren.
Wenn man in diesem Bereich nicht so gut ist und ein sehr direkter Mensch ist verstehen sich beide Seiten nicht.
Nicht alle Charaktere verstehen sich gut und können gut miteinander kommunizieren.
 
Ja es ist ein Muster dass sich wiederholt. Ich Weiss nicht wie man es los wird. Ich halbe selbst manchmal angst eine neue Therapeut zu Suche weil ich befürchten, muss dass die mich sogar ankeift.

Ich Weiss nicht Wie du das schaffst noch arbeiten zu gehen. Du musst dich hundeelend und ausgelaugt fühlen?
Ja Grenzen setzen kann ich auch empfehlen, aber es gibt die Art von Menschen die einfach trotzdem deswegen die Grenzen brechen um dich zu brechen.
Also pass auf dich auf. Geh einfach wenn es doof ist.
 
87% Der Menschen die hier in Deutschland rumlaufen sind Böse Menschen.
Sagen wir so, sehr viele sind unzufrieden, gefrustet, nicht in der Lage (mehr) gutmütig zu sein, sondern nur mehr mies drauf und daher böse auf alles und jeden. Von denen kann man kaum gute Behandlung erhoffen, oder erwarten.
Zu mir ist keiner böse, manchmal vielleicht ungeschickt, aber böse nicht.
 
Menschen sind Monster. Leben Gewalt aus, wo sie das können. Zu Hause, in der Schule, am Arbeitsplatz. Passen sich den Situationen an. In Kriegen mit Folter, Mord, Vergewaltigungen. Dulden auch im normalen Alltagsleben Missbrauch, Betrug, psychische / körperliche Gewalt oder praktizieren das.
Menschen sind aber nicht nur bösartig sondern auch feige. Es wird sich grundsätzlich der Ruhigste, der Zurückhaltendste herausgesucht und auf diesen eingehackt. Man muss ganz viel posieren und sich zu 100% anpassen, egal wie unsäglich die Gewalt ist, sonst ist man das erklärte Opfer.
Mir kommt auch vor, das ist in uns allen angelegt, so kann der Mensch sein, das steckt als "Keim" in uns. Man kann das groß werden lassen, oder klein halten, dieses Teufelchen und Monsterchen, oder beherrschen lernen.
Wir brauchen Zähne, das muss Sinn haben, denn sonst würden wir unterliegen, wenn wir nicht auch böse werden können.
 
Ich sage es mal so, wie alle können zum Opfer von Mobbing werden. Das kann immer passieren.
Auffällig ist es aber, wenn es einer Person ständig passiert. In allen Lebensbereichen. Dann würde ich sagen liegt es primär wohl an der Person selbst. An der Art wie sie sich verhält und sich gibt.
Mobbing kommt überall vor, auch im Affengehege, im Hühnerstall usw., nicht nur bei den Menschen.
Der sprichwörtliche bunte Hund, der wird gemobbt, weil er nicht so aussieht, wie die anderen. Eine Art Selektion kann das sein.
Man kann vier, fünfmal wo landen, wo man gemobbt wird, dann beim sechsten Mal passts, da stimmt man mit dieser Gruppe überein und jeder akzeptiert dich, weil du deren Art ähnelst- oder man kann irgendwann deine Art akzeptieren und hat sich an sie gewöhnt.
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben