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Warum muss man leben wollen ?

Man spielt seinen Freunden und Familie immer das vor was sie sehen wollen ! Es muss aber nicht immer klappen , bei mir war es immer nur knapp daneben .... wurde dann kurzfristig beachtet , aber niemand interessierte der Hintergrund ! Wurde auch nie zum Arzt gebracht , das erledigten meine Eltern immer zu Hause . Da wundert es niemanden wenn diese Todessehnsucht nie endet , habe mich erst vor 1 Jahr selbst in Therapie begeben und kann solche Menschen verstehen .......



die sache ist die....du musst selbst verstehen das du hilfe brauchst..was nutzt es dir wenn dich andere zum arzt schleifen? du kannst von niemandem erwarten das er dein leben verbessert,das liegt an dir.du musst dein leben in die hand nehmen und nicht zuhause sitzen und schmollen und erwarten das andere auf dich zukommen.das deine eltern sich damit nicht beschäftigt haben tut mir leid,aber es ist dein leben und das du dich selbst in therapie begeben hast ist ein schritt in die richtige richtung...
 
A

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Re: Warum muss man leben wollen ?
Normalerweise laufen die Menschen fröhlich pfeifend durch die Gegend, wenn sie eine Tussi haben und eine Herde, wo sie mitlaufen können. Wenn man trotzdem unzufrieden/unglücklich ist, stimmt wohl was mit diesem "hardcodierten Programm" nicht. (Vielleicht kann ja da ein Seelenklempner helfen..?)
 
wer sterben will tut dies auch...ohne ankündigung...das habe ich alles schon durch.ein freund von mir hat sich vor fast 7 jahren das leben genommen.


Das ist nicht wahr, sehr viele, die Suizid begehen, waren in den Wochen vorher
noch beim Arzt oder haben Andeutungen gemacht (dadrüber gibts sogar Statistiken).
Und wenn der Entschluss steht, wirkt man nach außen ruhig(innerlich auch), deshalb ist es für Aussenstehende schwer, die "Gefahr" zu erkennen.
Aus eigener Erfahrung weiß ich, das man halt eine Maske aufsetzt und einen auf fröhlich tuen kann.
Hatte mal ne Situation, da sagte mir eine Bekannte, das sie sich sorgen machen, das sie mich irgendwann mit dem Kopf in Ofen finden würden (nützt blos beim E- Herd nichts 😉)
Sie hat das aber nur aus Spass gesagt, kam später raus.
Zu diesem Zeitpunkt stand mein Entschluß aber schon fest, nur die Methode war noch offen.
Das hat mir auch keiner angesehen.
Und leider habe ich auch Andeutungen gemacht, hätte mich selbst dafür Ohrfeigen können,
sollte ja keiner Mitbekommen.
Ist halt so rausgerutscht.


Zum Thema:
Weil es die Gesellschaft selbstverständlich (schon fast eine Norm ist).
Wer dieser nicht entspricht, muß krank sein.

Leider ist Suizid ein Tabu, das macht es schwer, darüber zu reden
ohne gleich weggesperrt zu werden.
Dabei würde reden manchmal schon helfen.


Im Moment versuche ich diese Seite an mir zu akzeptieren,
Lebensmüde bin ich schon solange ich denken kann.
Mit vielen Phasen von latenter Suizidalität aber auch akute Phasen.
Die letzte im Herbst.
Z.Z. beschäftigt mich dieses Thema wieder sehr
aber ich habs erstmal" verschoben"
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist nicht wahr, sehr viele, die Suizid begehen, waren in den Wochen vorher
noch beim Arzt oder haben Andeutungen gemacht (dadrüber gibts sogar Statistiken).
Und wenn der Entschluss steht, wirkt man nach außen ruhig(innerlich auch), deshalb ist es für Aussenstehende schwer, die "Gefahr" zu erkennen.
Aus eigener Erfahrung weiß ich, das man halt eine Maske aufsetzt und einen auf fröhlich tuen kann.
Hatte mal ne Situation, da sagte mir eine Bekannte, das sie sich sorgen machen, das sie mich irgendwann mit dem Kopf in Ofen finden würden (nützt blos beim E- Herd nichts 😉)
Sie hat das aber nur aus Spass gesagt, kam später raus.
Zu diesem Zeitpunkt stand mein Entschluß aber schon fest, nur die Methode war noch offen.
Das hat mir auch keiner angesehen.
Und leider habe ich auch Andeutungen gemacht, hätte mich selbst dafür Ohrfeigen können,
sollte ja keiner Mitbekommen.
Ist halt so rausgerutscht.


Zum Thema:
Weil es die Gesellschaft selbstverständlich (schon fast eine Norm ist).
Wer dieser nicht entspricht, muß krank sein.

Leider ist Suizid ein Tabu, das macht es schwer, darüber zu reden
ohne gleich weggesperrt zu werden.
Dabei würde reden manchmal schon helfen.


Im Moment versuche ich diese Seite an mir zu akzeptieren,
Lebensmüde bin ich schon solange ich denken kann.
Mit vielen Phasen von latenter Suizidalität aber auch akute Phasen.
Die letzte im Herbst.
Z.Z. beschäftigt mich dieses Thema wieder sehr
aber ich habs erstmal" verschoben"



aber sind dann diese Andeutungen nicht auch nur ein schrei nach hilfe? ich will dir jetzt auch nicht zu nahe treten oder patzig klingen,aber ich dachte immer das man das für sich selbst entscheidet und es keinem sagt...
 
Leider ist Suizid ein Tabu, das macht es schwer, darüber zu reden
ohne gleich weggesperrt zu werden.
Dabei würde reden manchmal schon helfen.

Recht hast du!

Ich bezeichne mich jetzt mal selbst als 'latent' suizidal.
Das bin ich schon seit Monaten. Das bin ich die ganze Zeit, war es auch während meines sinnlosen Klinik-Aufenthalts nach meinem SV.

Jetzt hat sich meine Familie aber Sorge gemacht und jemand hat den Sozialpsychiatrischen Dienst herbei zitiert. Die kamen dann mal um 'nur zu reden'. Ganz sicher.
Aber ich habe schon früher gelernt nicht zu vertrauen. Im Gespräch kam es dazu das ich immerhin Andeutungen gemacht habe zu dem was ich wirklich denke. Und siehe da: um ein Haar hätten sie mich gleich mitgenommen - ich konnte mich gerade noch herauswinden. Bin ja zum Glück sehr Wortgewandt und 'Fassadenbegabt'.

Wir kommen nur mal zum reden? Niemals! Wenn ich nicht die Kontrolle darüber verlieren will was mit mir passiert, darf ich niemandem (der mir professionell helfen will) sagen was ich wirklich denke und fühle. Ich sehe mich gezwungen mich vor allen zu verschließen um zeitweise überhaupt noch bestimmen zu dürfen, wo ich mich befinde, vielleicht sogar welche Medikamente ich einnehme.

So lang das so ist werden immer Menschen 'verloren' gehen. Oder zumindest mehr als vielleicht sein müsste. Heute ist es zu spät, ich bin auch durch reden nicht mehr zu gewinnen.

Ich halte still und warte drauf das der Tot vom Himmel fällt, wenn ich nicht grad am Forum hänge. So sieht das aus.

Vielleicht werd ich jetzt gesperrt weil ich zu ehrlich war?
Ich geh nur noch vom Schlimmsten aus.
 
aber sind dann diese Andeutungen nicht auch nur ein schrei nach hilfe? ich will dir jetzt auch nicht zu nahe treten oder patzig klingen,aber ich dachte immer das man das für sich selbst entscheidet und es keinem sagt...

Zumindest mir ist manchmal mehr rausgerutsch, als ich eigentlich wollte,
also unabsichtlich.
Aber noch so wenig, das es Glücklicherweise keiner wahrgenommen hat.
Aber die Angst jemand könnte etwas mitbekommen, ist ständig da und erzeugt zusätzlichen
Druck.
Aber nochmal werden mir bestimmten Leuten gegenüber
solche Andeutungen sicher nicht rausrutschen.
Und im Moment merkt absolut keiner etwas, wenn ich es nicht will.
Das habe ich glücklicherweise inzwischen gelernt.

Nur mein Tagebuch sollte keiner lesen.😱
 
Im Gespräch kam es dazu das ich immerhin Andeutungen gemacht habe zu dem was ich wirklich denke. Und siehe da: um ein Haar hätten sie mich gleich mitgenommen - ich konnte mich gerade noch herauswinden. Bin ja zum Glück sehr Wortgewandt und 'Fassadenbegabt'.


.

Das man aufpassen muss ist echt schlimm.
Wenn ich nicht versprochen hätte nichts zu machen,
hätten sie mich neulich auch wieder dabehalten.
Nur mußte ich andeuten, da ich mein AD brauche und es mir z.Z.
am liebsten keiner verschreiben würde.
 
Da habt ihr schon recht , man darf nicht zuviel und nicht den falschen Leuten , etwas sagen . Denn wenn DIE einen wegsperren kommt man nicht mehr so schnell raus ....... Das ist auch meine Angst , darum öffne ich mich nicht einmal meinem Therapeuten ganz ... sicher ist sicher 🙂
 
Ist dieses Verhalten wirklich so sicher ?? oder ist es eher auch eine Art des Selbstbetrugs ?

Der normale Mensch, also dem dem es gut geht Familie, Job, Geld der nie misshandelt oder gar missbraucht wurde, glaubst du dieser Mensch würde sich suizidieren ? wird er bestimmt nicht warum auch.

Und dann kommen Menschen die misshandelt, missbraucht, getäuscht wurde Menschen denen alles genommen wurde und gibt es viele, schau dich doch nur hier um.
Einige von uns sind wie es so schön heißt latend suizidal, sie trauen sich nur nicht, andere sind traumatisiert, depressiv oder haben sonstige ungünstige Lebensumstände.

Nun stelle man sich vor sie alle würden statt sich helfen zu lassen Suizid gehen, wäre das die Lösung der Weißheit letzter Schluss, bestimmt nicht.
Auf der anderen Seite fällt es vielen schwer sich zu öffnen (mir auch) da sagen sie lieber nichts und leben wie bisher.

Wer möchte das ihm oder ihr geholfen wird der muss reden sagen wo und warum der Schuh drückt denn tut er es nicht besteht die Gefahr eines Suizides.

Jedem Suizid geht ein nicht statt gefundenes Gespräch voraus, das mag nur ein Spruch sein aber wenn man darüber nachdenkt stimmt er.
Der Suizident wird nicht besonders geliebt, nirgendwo und auch der der es versucht nicht, ich weiß es denn ich habe es schon versucht.

Man lebt weil man gezeugt und geboren wurde und nur die wenigsten hassen ihre Erzeuger für ihre Existenz, die Mehrheit aber liebt ihre Eltern und sie werden geliebt.

Und jeder kann froh sein bei dem es so ist, ganz bestimmt.
 
Die meisten Menschen tun nur so, als würden sie das Leben lieben und als wären sie glücklich. Sie sind der Meinung, sie würden auf diese Weise einen guten Eindruck bei der Umwelt hinterlassen. Und in der Gesellschaft herrscht die fatale, grundfalsche Auffassung, dass jemand, der sein Leben richtig anpackt und sich korrekt verhält, dafür mit dem Glück belohnt wird. Totaler, tragischer Schwachsinn, ist aber leider so.
Die meisten Leute haben Angst, zu sagen, dass sie die Welt und das Leben nicht lieben, sie fürchten, als gestört und krank zu gelten, von der Umwelt abgelehnt zu werden und Nachteile zu erfahren. Tatsächlich dürfte das aber eher normal sein. Man lebt mit dieser Lüge, man macht sich einsamer und einsamer, unglücklicher und unglücklicher damit.
Ich liebe diese Welt nicht. Und mein Leben habe ich auch nie geliebt, aber ich bin in ihm gefangen und habe gelernt, es zu ertragen.
Ich könnte mich nie mehr belügen, das ginge einfach nicht mehr. Und andere zu belügen, das ist mir auch zu dumm, da schweige ich lieber.
 
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