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Warum lässt Gott das zu?

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Ich sage das zu Pete, weil er die Bibel normalerweise ablehnt, nicht für Gottes Wort hällt. Aber ein Bibelwort das ihm gefällt, pickt er sich trotzdem gern heraus.
Das verstehst du falsch, Lena. Ich picke mir das aus der Bibel heraus, was zu meiner Wahrheit geworden ist, ich halte sie aber nicht im Ganzen für wahr.
Genauso kritisch bin ich mit Durchgaben aus dem Jenseits umgegangen. Beispiele was Schwachfug oder schädlich ist könnte ich hier nennen, gehört aber nicht zum Thema. Es ist halt mein eigener Weg, nicht irgendetwas "im Ganzen" zu folgen - Jesus hat es so ausgedrückt: Suchet, so werdet ihr finden. Damit wird er kaum die Bibel gemeint haben, denn zu seiner Zeit gabs nur das Alte Testament, und den Schriftgelehrten gegenüber war er eher kritisch, er hat die Schriften auf seine Weise ausgelegt. Naja. Dir auch eine gute Nacht. 🙂

Peter

PS: Beispiele aus dem AT, die mir zu Denken gegeben haben, sind z.B. die Sintflut und Sodom und Gomorrha. Ersteres deutet darauf hin, dass "Gott" keinesfalls allwissend ist, sondern das "Experiment Menschheit" wegen deren Entscheidungen fast für gescheitert erklärt hätte. Zweiteres - da ist interessant, das "Gott" mit Lot über die Anzahl der "Gerechten" verhandelt hat. Überhaupt finden sich viele Beispiele im AT, woraus sich ableiten lässt, dass "Gott" keineswegs allwissend ist.
Gäbe es einen personifizierten und allwissenden Gott, der uns nach seinem Bilde erschaffen hätte, dann hätten wir gleich gewusst was Gut und Böse war. Wenn wir es durch diesen symbolhaften Apfel gelernt hätten und dadurch "Gott" in allem gleich geworden wären, hätten wir es auch nicht mehr lernen müssen.

Für dich, Lena, und für die Mitleser die es interessiert, habe ich hier einen interessanten Link zu Bibelinterpretationen eines pensionierten evangelischen Pastors.
 
Zuletzt bearbeitet:
Natürlich diskutieren wir nur. 😉

Dennoch, deine Thesen erinnern mich irgendwie an eine Mischung aus Gott und Teufel wollen die Menschen beeinflussen, Freuds Drei-Instanzen-Modell und ein wenig Geisterglaube.

Schonwieder diese Schwarzweiss-Malerei 😕🙂
Nein, nicht Gott und Teufel, sondern ein irdisch-geistiges Netzwerk in aller Vielfalt. Der verstorbene Alkoholsüchtige mag möglicherweise Menschen zu beeinflussen, der verstorbene Techniker möglicherweise Inspirationen geben - die ganze Bandbreite, die ich unmöglich aufzählen kann.

Wenn das Ziel eine gemeinsame Evolution ist, ist das auch klar - nur es könnten sich Verstorbene einmischen in Sachen Inspiration, die noch "etwas" unreif und daher kontraproduktiv sind.

Peter
 
Schonwieder diese Schwarzweiss-Malerei 😕🙂
Nein, nicht Gott und Teufel, sondern ein irdisch-geistiges Netzwerk in aller Vielfalt. Der verstorbene Alkoholsüchtige mag möglicherweise Menschen zu beeinflussen, der verstorbene Techniker möglicherweise Inspirationen geben - die ganze Bandbreite, die ich unmöglich aufzählen kann.

Aber dann müssen wir logisch an die Sache heran gehen.

Der Alkoholsüchtige müsste dann auch von einer negativen Seele beeinflusst worden sein. Die negative Seele wiederum von einer anderen negativen Seele, als der Mensch dahinter noch lebte usw.

So würden wir dann irgendwann zu den ersten Menschen kommen und wer hat die beeinflusst? Nach deine These müssten das dann gute und böse Kräfte gewesen sein. Also Gott und Teufel nur mit anderen Etiketten, oder? 😉

Wenn das Ziel eine gemeinsame Evolution ist, ist das auch klar - nur es könnten sich Verstorbene einmischen in Sachen Inspiration, die noch "etwas" unreif und daher kontraproduktiv sind.
Genau deshalb müssen wir es technologisch unmöglich machen.
Selbst wenn das bedeutet, die Menschen hätten nichts mehr eigenes produktives vorzubringen.

Da fällt mir etwas aus dem Wiki Artikel zum Kultur Zyklus ein:

In einer Gesellschaft in der nahezu jede wissenschaftliche Wahrheit entdeckt, jede philosophische Überlegung durchdacht und jedes Leiden geheilt wurde, haben Menschen nichts mehr Nützliches oder Neues beizutragen.
 
Aber dann müssen wir logisch an die Sache heran gehen.

Der Alkoholsüchtige müsste dann auch von einer negativen Seele beeinflusst worden sein. Die negative Seele wiederum von einer anderen negativen Seele, als der Mensch dahinter noch lebte usw.

So würden wir dann irgendwann zu den ersten Menschen kommen und wer hat die beeinflusst? Nach deine These müssten das dann gute und böse Kräfte gewesen sein. Also Gott und Teufel nur mit anderen Etiketten, oder? 😉
Gut, dann gehen wir logisch ran 😉
So ein Einfluss wäre denkbar, wenn wir bei Alkoholsucht bleiben wollen als Beispiel. Aber nicht zu 100% - es könnte ja auch andere Auslöser haben. Alk als Getränke wurden irgendwann erfunden, und damit experimentiert, weil es was neues war. Hat mit Sicherheit auch Sucht ohne Beeinflussung/Inspiration ausgelöst. Zum ersten Menschen kämen wir so nicht.
Wir könnten jetzt darüber philosophieren, wie "das Böse" entstanden sein könnte - wenns das nach meiner Theorie im Ursprung, als das Leben rein geistig war, nicht gegeben hat. Genauso über "das Gute" - wenn da im Ursprung nur Neutralität war.
Ob uns das zu schlüssigen Erkenntnissen führen würde - obs einfach der Existenzkampf der Urmenschen ausgelöst hat ? Wird wohl so gewesen sein. Mit welchem Bewusstsein diese damaligen Verstorbenen ins "Jenseits" gegangen sind ? Spekulation. Aber als sich die menschliche Geschichte soweit entwickelt hatte, dass es Menschenopfer - oder in Rom Gladiatoren gab - da kann ich mir schon vorstellen, dass Verstorbene ihren Hass mitgenommen und den auch versucht haben, an Menschen auszuleben.
Ich denke, dass es sich alles entwickelt hat - ohne gute und böse Kräfte, die als Ursprung dagewesen wären. Deine Sicht auf die Evolution wird ähnlich sein - auch wenn du als Atheist nicht an Inspirationen glauben magst.

Peter
 
Zuletzt bearbeitet:
In meines Vaters Haus sind viele Wohnungen. Aber diese Wohnungen sind für die bestimmt , die ihn annehmen.
Deshalb vergess die anderen Worte nicht, und die Voraussetzung zum "Wohnungsbezug" 😉

Lieber Gruß

Lena

Ist das sowas wie ein göttlicher Wohnberechtigungsschein?

Auch für sozial schwache?

Wohnungsgröße entsprechend Haushaltsgröße oder sind das nur Singlewohnungen?

Oder gibt es auch Unterkünfte für Lebensgemeinschaften?

Aber wie ist das, wenn ein Teil der Lebensgemeinschaft noch auf Erden weilt?

Wird der Platz freigehalten oder wie funktioniert das?
 
Hallo Chris,
ich will versuchen, Dir Deine Frage zu beantworten, so gut ich das hinbekomme.
Es ist nämlich gar nicht so einfach das zu beschreiben.

Wie ich schon sagte, habe ich ja mein Leben Jesus übergeben. So gehöre ich mit allem was ich tue, meine Hände, Füße, Augen, Gedanken, eben einfach alles,Jesus ! Von ihm will ich mich jeden Tag führen und leiten lassen.

Ich würde Dir ja jetzt gerne irgent etwas großartiges erzählen, was ich so tue, wie:"In Afrika die Armen unterstützen, die Lebrakranken in Indien pflegen, die Krebskranken im Hospitz betreuen, die Gefangenen im Gefängniss besuchen, im Hospitz arbeiten etc.
Aber leider kann ich mich mit so etwas nicht rühmen, mein Leben verläuft anders, als ich mir das vorgestellt habe, oder es mir rein menschlich gefallen würde!
All die Dinge, die ich Dir hier aufgezählt habe würde ich gerne tun, den Menschen helfen, für und mit Jesus.

Ich habe früher beim Roten Kreuz gearbeitet, kranke betreut. Ab und zu Menschen im Altersheim besucht.Vor ein paar Jahren mußte ich leider aufhören zu arbeiten, weil ich selber krank geworden bin, und meine Kraft für vieles was ich gerne tun würde nicht ausreicht.Ich hoffe jedoch das sich das auch mal wieder ändert, und da habe ich so eine Art innere "Vision", das ich mich noch mal gerne um sterbende im Hospitz kümmern möchte, und auf irgent eine Art und Weise mich um psychisch kranke und okkult belastete Menschen kümmern möchte. Diesen Wunsch verspüre ich einfach seid Jahren, und ich glaube, es ist Gott, der mir dieses Verlangen eingibt - wie das praktisch aussehen kann, weiß ich überhaupt nicht - ich werde sehen, wie Gott das führt.

Jetzt müßte ich wissen, wie Du Deine Frage meinst, vielleicht erzähl ich Dir hier schon alles, was Dich überhaupt nicht interessiert.

Also wie lebe ich mein Leben mit und durch Jesus. Einmal ist mir das einfach zum inneren Bewußtsein geworden, was im Römerbrief steht. "So lebe nicht mehr ich, sondern Jesus Christus lebt in mir". Ich wache morgens auf, nach dem Frühstück nehm ich mir erst mal Zeit mit Jesus zu reden, in der Bibel zu lesen, alles was er mir so aufs Herz legt, mit ihm zu besprechen. Ich bete für viele Menschen, eben für alle und alles was Jesus mir so auf s Herz legt. Ich bete alo nicht den Rosenkranz rauf und runter🙄 oder so was in der Art, ich erzähle Jesus einfach alles, und bitte um sein eingreifen - seinen Sieg zu offenbaren, Menschenherzen zu bewegen und lenken, einfach alles.
Beten ist übrigens die größte Aufgabe die ein Mensch überhaupt haben kann. Weil sie Berge in Bewegung versetzen kann, und auch ein Kampf ist zwischen Licht und Finsterniss. Danach bitte ich den Herrn, das er mich an diesem Tag durch seinen Geist führt und leitet. Das kann dann so aussehen, das ich innerlich spüre, ich sollte mal die oder die Person anrufen. Was ich dann tue. Oft ist es so, das mir dann die angerufene Person sagt, ihr geht es gerade nicht gut, sie bräuchte dringend jemanden der mit ihr betet oder ihr einfach zu hört.Schon viele haben gesagt sie wären sehr dankbar, weil ich so gut zuhören kann.
Dann werde ich auch öfters angerufen, Du, bete mal dafür, da die Person ist in großer Not etc.

Auch bei ganz alltäglichen Dingen laß ich mich von Jesus leiten. Sagen wir mal ich muß eine Besorgung machen und würde gerne in die Stadt fahren. Da frag ich den Herrn,:" Ist das heute dran, soll ich heut in die Stadt fahren oder lieber was anderes machen"? Er zeigt mir das dann innerlich. Will ich meinen Kopf durchsetzen und überhöre sein inneres Reden, bin ich unter Garantie umsonst gefahren, und finde nicht was ich suche. Das hab ich hunderte male erlebt. Ich bete dann auch um einen Parkplatz, so zum Beispiel - menschlich gesehen fast aussichtslos in der Stadt, - "aber bitte Herr einen schattigen Parkplatz, du weißt, ich vertrag die Hitze nicht" 🙂- so sieht das ganz praktisch bei mir aus. Ich weiß nicht ob Deine Frage damit beantwortet ist.
Es ergibt sich einfach bei den alltäglichen Dingen. Ich gehe z.b. einkaufen und bete auch da, das Gott alles lenkt, auch die Begegnungen. Dann passiert es ab und zu, das mir irgent eine Bekannte über den Weg läuft die in großer Not ist, die ich dann etwas trösten kann, oder ihr einen Rat geben kann.
Oder ich bekomme einen Telefonanruf, das jemand im Krankenhaus liegt, und dann die Frage ob ich vielleicht die Person besuchen kann. Das mache ich dann natürlich wenn es mir möglich ist. Jesus hat immer, selbst im scheinbar langweiligsten Alltag Überraschungen parat.
Nicht zu vergessen das Schreiben im Internet wo ich oft im Forum einiges einstecken muß, aber dann doch von Zeit zu Zeit auch mal PN s kommen, wo Leute um Hilfe bitten.
Soviel wolltest Du vielleicht auch gar nicht wissen. Nun denn, jetzt weißt Du es trotzdem 😀


Liebe Grüsse
Lena



Das ist sein gutes Recht.

Er benutzt diesselbe Quelle wie Du.

Aber mal was anderes, wie LEBST Du nun Dein Leben mit und durch Jesus?

Ich meine praktisch gesehen?

Wodurch drückst Du das im Leben aus?

Abgesehen vom Beten.
 
Zuletzt bearbeitet:
also immer diese bekloppte Bifurkation und Ambivalenz..diese Gut-Böse oder Himmel-Hölle oder Gott-Teufel Differenzierung..die sind nicht wirklich sondern nur sprachlich Erklärungskonzepte, ist ne Art und Weise sich Dinge klar zu machen und sollte nicht wortwörtlich genommen werden.

In Wirklichkeit besteht alles glaube ich aus einem Mischmasch von allem...guten und eher unguten Elementen..oft untrennbar miteinander verwoben. Natürlich wünscht sich der Mensch eine klare Trennung..deshalb lieben wir ja Hollywoodfilme oder Filme generell so sehr in denen der Bösewicht klar erkennbar und gut trennbar vom Helden = dem Guten sind.

Ich denke auch Gott ist illusionierte Instanz um mehr Klarheit in die Dingen und Gedanken zu kriegen...

Um Gutes zu tun muss man nicht an Gott glauben oder mit Jesus leben...ich denke man kann das auch aus freiem selbstentwickeltem Willen tun und finde das ehrenvoller, würdevoller als es deshalb zu tun um einer höheren Instanz zu folgen mit der Hoffnung auf ein Leckerli, eine Belohnung dafür....ich tue es ohne eine Belohnung zu wollen..einfach weil ICH es so will.

Wenn einige dafür Jesus oder Gott brauchen....o.k...einige Menschen sind halt eher Herdentiere die Leitbilder benötigen. Auch nicht tragisch.

Ich denke Gut und Böse gab es immer schon...es kann nix Gutes ohne das sogenannte Böse geben..und was wir Menschen als Gut oder Böse bezeichnen, darüber lächelt der Kosmos bestimmt...denn er kennt diese Unterscheidung nicht..das sie nicht wirklich existiert..nur in unseren Köpfen um uns die Welt zu erklären und untertan zu machen.

Der Mensch hat im Gegensatz zu vielen Tieren Bewusstsein...er sieht sich selber, reflektiert...ggf. der Rauswurf aus dem Paradies? Verlust der Einheit indem er aus allen Dingen zwei macht...ein "Gut" und "Böse" zum Beispiel.

Tyra
 
@ Lena: du redest von gottgegebenem Verlangen Gutes zu tun, STerbenden zu helfen etc..warum TUST du es nicht einfach?...es gibt genug Orte an denen ehrenamtliche Betreuer gesucht werden.

Es heißt ja Ora et labora...arbeitest du eigentlich? Ernährst du dich selber und gibst von den von dir mit gottgläubiger Demut mit eigenen Händen oder per Kopf oder sonstwie erwirtschafteten Überschüssen an die Armen?

Du schreibst, dass du gerne helfen würdest, dein Leben aber anders verlaufen ist..inwiefern?

Ich finde es mal interessant da ein wenig nach Authentizität zu forschen...oft sehe ich nämlich gerade unter Gläubigen viel Scheinheiligkeit, mehr Schein als Sein...viele schöne Worte und wenig Taten...Ich als Nichtgläubige bin da halt ehrlich und sage: ja ich bin recht egoistisch und helfe in erster Linie mir selber und danach erst anderen...da ich ohnehin anderen nicht helfen kann wenn ich selber nicht in der Lage bin mir selber zu helfen 😉 und den eigenen A**** am Wackeln zu halten, sprich mich zu ernähren, mich gesund zu erhalten d.h. auch nicht per Helfersyndrom in den Burn Out zu stürzen etc. Das ist halt meine Logik...Dieses christliche Aufopferungsdings ala Jesus finde ich etwas übertrieben und oft auch unglaubwürdig....und zwar in ungefähr 95 % aller Fälle.

Richtig authentisch waren da glaube ich wenige Menschen..Sr. Theresa z.B die ich mal persönlich kennengelernt hatte... Ich habe Respekt vor solchen Menschen, die nicht lang reden, sondern MACHEN, auch nicht viel über Gott palavern und warum sie dies oder das tun, sondern wirklich hart arbeiten und anpacken wo es not tut...Sie war eine Frau, die nicht viel geredet hat sondern sie hat angepackt, sowas finde ich glaubhaft. Und ich denke so etwas findet man sehr selten. Es gibt da oft eher viele Pharisäer unter den Gläubigen, die viele Bibelsprüche drauf haben und Zitate ohne Ende runterleiern können, denken, grübeln, viel Zeit damit aufwenden mit Jesus zu palavern, aber den Sinn des Ganzen nicht authentisch leben und umsetzen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Tyra, ich hatte dedacht, das ich es geschrieben hätte, warum ich das was ich gerne tun würde nicht tun kann. Weil ich selber seid ein paar Jahren nicht mehr arbeitsfähig bin - weil ich krank bin. Ich hoffe aber, das sich das auch wieder ändert. Auch was man nicht ändern kann, muß man irgentwo so annehmen können.
Zu Deiner nächsten Frage :Gott sagt zwar, laß Deine Linke nicht wissen, was die Rechte tut ....das heißt wir sollen nicht mit dem was wir geben prahlen....aber mach Dir darum keine Gedanken, auch von meinen paar Kröten gebe ich etwas weiter.....obwohl das nun wirklich niemanden etwas angeht.
Ich glaube aber, das wir nicht durch unsere Werke vor Gott gerecht sind, sondern durch den Glauben. Die Werke die dann daraus erfolgen, zu denen man durch die Liebe Gottes gedrängt wird, folgen dann automatisch. Nochmal, sie machen aber den Menschen nicht gerecht vor Gott.
Das ist die Lehre der kath. Kirche, das wir durch Werke gerecht werden, oder damit prozen müßen.

LG

Lena


@ Lena: du redest von gottgegebenem Verlangen Gutes zu tun, STerbenden zu helfen etc..warum TUST du es nicht einfach?...es gibt genug Orte an denen ehrenamtliche Betreuer gesucht werden.

Es heißt ja Ora et labora...arbeitest du eigentlich? Ernährst du dich selber und gibst von den von dir mit gottgläubiger Demut erwirtschafteten Überschüssen an die Armen?

Du schreibst, dass du gerne helfen würdest, dein Leben aber anders verlaufen ist..inwiefern?
 
achso, hatte ich überlesen. An welcher Krankheit leidest du?

Ich denke du solltest vorrangig zunächst dir selber helfen, damit du Gottes Werk tun kannst...denn ich glaube kaum dass Gott es gut findet sich in einer Krankheit zu lange aufzuhalten oder gar darin sitzen zu bleiben.

Was tust du derzeit für dich und gegen die Krankheit?

Ach ich hatte gerade quergelesen und gesehen, dass du an Krebs erkrankt warst...das tut mir sehr leid für dich...leider trifft es ja jede 4te Frau oder so wie ich mal gelesen habe...ist ne Scheisserkrankung und falls Erfindung von Gott ne Scheisserfindung! Ich war vor einigen Jahren auch tumorerkrankt glücklicherweise gutartig)...hatte eine sehr schwere Bauch-OP...und habe danach nicht gebetet, sondern direkt eine Eigentherapie gestartet (die Infektionen verhindert)...die sehr geholfen hat, ich war schnell wieder auf den Beinen, es kam zu keinen Komplikationen. Krankenhäuser sind zwar gut in OP's aber schlecht in der Nachbehandlung, zudem Infektionsherde, die man umgehend verlassen sollte (dazu hatte ich Freunde engagiert, die mich zu Hause gepflegt haben..also Hilfe auch mal gefordert und nicht nur gegeben) die der Patient oft selber organisieren muss und sollte..gerade bei Krebserkrankungen ist Phytotherapie, ggf. Misteltherapie, gesunde Ernährung (die ein Krankenhaus NICHT leistet), Vitaminisierung nach OP sehr sehr wichtig....es heißt ja oft: hilf dir selbst, dann hilft dir Gott...ich gehe da ich nicht an Gott glaube immer auf Nummer sicher und helfe mir selber...ich denke falls es einen Gott gibt steht der auf Aktivisten und mag Leute nicht, die ihm alle Arbeit überlassen, selber nix tun und sich hinterher beklagen, dass alles schiefläuft...
Ich finde Gottvertrauen gut, aber Selbstvertrauen und eigene Mitarbeit an der Gesundheit ist ebenso wichtig.

Bei deiner gesundheitlichen Konstitution würde ich dir dringend raten auf eine gesunde Lebensweise zu achten und Helfersyndrom zu vermeiden. Ich denke Gott will nicht, dass du das von ihm gegebene Geschenk = dein Leben nicht achtest und nicht auf dich achtest.
Es ist gut anderen zu helfen aber nicht gut dabei draufzugehen oder die eigene Gesundheit zu vernachlässigen.
 
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