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Warum lässt Gott das zu?

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I

Inge

Gast
Viele Menschen fragen sich: Warum lässt Gott soviel Leid zu?

Es kostet ihn doch keine Anstrengung, all die Schrecken unserer Tage zu verhindern.

Mit einer ähnlichen Frage konfrontieren die Menschen Jesus im 13. Kapitel des Lukasevangeliums. Sie berichten ihm von einem Massaker, das Pilatus angeordnet hatte und von einem Unglücksfall in Siloah, bei dem 18 Menschen ums Leben kamen. Dazu sagt Jesus den Fragestellern ganz unmissverständlich, dass sie alle sterben werden, wenn sie nicht Buße tun über ihr autonomes und von Gott losgelöstes Leben. Jesus spricht hier von dem ewigen Tod und der Trennung von Gott, die alle Menschen erleiden werden, die so leben als gäbe es keinen Gott, vor dem sie ihr Leben einmal verantworten müssen. Die Bibel sagt uns eindeutig, dass Menschen, die Jesus Christus nicht als Herrn in ihrem Leben haben, für alle Ewigkeit verloren zu sein werden. (z.B. Johannesevangelium 3,36) Eine solche Zukunftsperspektive ist aber weitaus schrecklicher als jedes Unglück und jede Naturkatastrophe, die uns hier auf der Erde treffen könnte. Und genau darauf weist Jesus die Fragesteller hin, als er die aktuellen schrecklichen Geschehnisse zum Anlass nimmt, um vor noch schlimmerem zukünftigen Leid zu warnen. Persönliches und unverschuldetes Unglück ist somit nicht in erster Linie eine direkte Folge individueller Gottlosigkeit. Auch Gottesfürchtige Menschen werden ja von Unfällen und Katastrophen heimgesucht. Sie sind ein Ruf Gottes an die Menschen zur Besinnung und Umkehr zu ihm.
 
Hallo Inge,

Gott ist nicht für alles verantwortlich, was hier auf der Erde geschieht. Wir selber haben es in der Hand Leid und die ganzen Kathastrophen zu verhindern.

Gruß Vince
 
ACH Inge, wenn Du doch einmal nachdenken würdest über das, was Du schreibst. Es sind also laut Bibel alle, wirklich alle rettungslos verloren, wenn Sie nicht Jesus Christus in ihr Leben nehmen?
Was machen denn dann nur all die Gottesfürchtigen und Gottesgläubigen, die keine Christen sind? Sind sie wirklich alle verdammt? Buddhisten, Mohamedaner, Indianer, die noch unbekehrten Heiden der Volksstämme, die noch gar keine Zivilisation kennen? Wenn unser Leben wirklich nur aus diesem einen, von der Geburt bis zum Tod besteht, so haben die meisten Menschen dieser Erde nicht die geringste Chance, von Gott akzeptiert und angenommen zu werden, sobald sie die Schwelle des Todes überschreiten.

Und, liebe Inge, jezt möchte ich wirklich keine Antwort von Dir, die aus weiteren Bibelzitaten besteht, sondern eine Antwort, die mir zumindest mal zeigt, dass Du auch selbständig denken kannst.
Ist Dir eigentlich bewusst, wie gefährlich Deine Ratschläge in Bezug auf die Gesundheit anderer Menschen sind? Wobei ich erst mal die rein körperliche Gesundheit meine.
Leider hat es bis heute noch kein an Gott glaubender und an der Bibel hängender geschafft, ohne Arzt den Krebs zu überwinden.
Eigenartigerweise waren meine Depressionen, die ich im Leben hatte, zu der Zeit am ausgeprägtesten, als ich mich am ernsthaftesten mit der christlichen Religion so auseinerdersetzte, wie es in der Bibel steht.

Auf ernsthafte Gesundheitsfragen antwortest Du tatsächlich, dass jede Medizin schädlich sei, und nur Gott heilen könne.

In dem Thread "Kleiner Glückstip" unterhalten wir uns mit einem sehr gläubigen Christen über den Glauben an sich. Diesen Mann (Tigerwood) kann ich achten und respektieren, kann seine Gedanken nachempfinden, denn er spricht aus dem eigenen Herzen heraus mit eigenen Worten aus felsenfester Überzeugung, aber ohne den Blick auf die Realität des menschlichen Daseins zu verlieren und, vor allem, ohne zu verurteilen.
Ich selbst zähle mich zu den Menschen, für die der Glaube der anderen, wie auch mein eigener, unangreifbar sind. Aber dazu gehört auch, dass diese Menschen ebenso tolerant gegenüber gläubigen Nichtchristen sind.
Hier im Forum gibt es Menschen, die nicht bei jeder Gelegenheit mit der Bibel hausieren gehen und dennoch einen echteren, überzeugteren Glauben an den Gott aller Religionen vermitteln, als Du es je mit all Deinen gefährlich leichtsinnigen Äußerungen je rüberbringen kannst.
Und wieder, wie schon so oft sage ich Dir, ich wende mich nicht gegen das, was Du glaubst und was Deine unumstößliche Überzeugung und Wahrheit ist, sondern nur gegen die vielerorts so gefährliche sektenhafte Darstellung und Botschaft, wie sie von Dir ausgeht.

Eine Frage an Dich: ich warte eigentlich immer noch auf Deine Anwesenheit in dem Thread, in dem ich Dir als Ausgangpunkt für eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Glauben zwei Geschichten erzählte. Ich dachte, wenn Du an einer ernsthaften Darstellung Deiner Glaubensüberzeugung interessiert wärst, die vielleicht manchen anders von Dir denken ließe, als das heute der Fall ist, dann würdest Du mein Angebot angenommen haben.
So aber kann ich nicht anders als daran zu zweifeln, dass Du wirklich innerlich voll und ganz von dem, was Du immer zitierst auch überzeuigt bist. Was ich von Dir unter dem Thema Cipramil gelesen habe, hat mich wirklich sehr erschüttert. Ich wollte nicht glauben, dass Du wirklich so weit gehen würdest.

Ich kann Vince nur völlig recht geben. Wenn wir wirklich überzeugt davon wären, dass wir nur fest auf Gott vertrauen müssten, damit er alle Dinge für uns zum Guten wendet, dann würden wir Gott einen schlechten Dienst erweisen, denn das würde heißen, Gott hat es nicht fertiggebracht selbständig denkende Geschöpfe zu erschaffen, sondern hätte in uns lediglich ein gut dressiertes, aber dafür grausamstes Tier in seiner Schöpfung entstehen lassen.
Ich bin davon überzeugt, dass die Geschichte, des Messias, so wie Richard Bach sie als Gleichnis verwendet, indem er Christus auf eine Stufe mit den Menschen stellt, allerding mit der Gabe als Vermittler zwischen gott und den Menschen zu handeln, die Beziehung zwischen Gott und den Menschen zwar karrikiert, aber mit sehr viel Sinn für das Wahrscheinliche.

Was würde wirklich geschehen, wenn Gott eines Tages zu den Menschen spräche, ich befehle euch, zeit Eures Lebens glücklich zu sein. Wie würden dann wohl all die, die in blindem Gehorsam und Vertrauen auf ihn, alles auf sich nehem, um ihm zu gefallen und Gnade vor seinen Augen zu finden, wie würden diese Menschen sich dann wohl verhalten? Sie könnten noch nicht mal gehorchen, selbst wenn sie wollten, da sie ja gar nicht wissen, was Glück bedeutet. Wenn wir im Leid uns Gott zuwenden, so tun wir das, in der Hoffnung. dass er uns hilft, uns einen Weg heraus zeigt. Was aber würden wir tun, um glücklich zu sein? Er befielt uns ja: Seid glücklich. Das heißt mit diesem Befehl zieht er sich aus seiner Verantwortung zurück, der wir wissen ja, was von uns erwartet wird.
Ich habe aber noch nie irgendwo gelesen, dass Gott geagt hätte, ich befehle Euch zu leiden. Obwohl es ein leichtes für jeden von uns wäre, diesem Befehl folge zu leisten, denn leiden können wir immer, ob mit oder ohne Gottes Einwirkung. Aber glücklich sein?

Die christliche Kirche verbietet ja geradezu, unabhängig von Gott glücklich zu sein, und abhängig von ihm erst recht.

Ich kann mir nicht helfen, von welcher Seite aus ich die Bibel auch betrachte, so, wie sie von unseren christlichen Kirchen interpretiert wird, widerspricht sie einfach allem, was logisch und nachvollziehbar ist. Da Gott uns aber mit einem Geist und der Fähigkeit zu denken ausgestattet hat, empfinde ich den blinden Gehorsam, der aus unseren Bibelübersetzungen spricht eine Verhöhung von Gottes Willen.

Ich jedenfalls habe mich von den biblischen Scheuklappen befreit und dafür bin ich Gott dankbar, dass er mein Gehirn dafür ausgestattet hat. Wirklich interessant wäre es, die tatsächlichen Überlieferungen in den Sprachen lesen zu können, in denen sie aufgezeichnet wurden. Ich glaube, wir würden uns wundern, wie verdreht und falsch interpretiert und übersetzt unsere heutigen Bibeln sind. Denn nicht nur in usnerer sprache gibt es viele Wörter, die viele, verschiedene Aussagen treffen können, sodass es immer schwierig sein wird herauszufinden, welche Bedeutung des Wortes in diesem Fall ursprünglich gemeint war. Und gerade, wenn in Gleichnissen gesprochen wird, sollte jedes Wort von seiner ursprünglichen Bedeutung her aud die Goldwaage gelegt werden.

Uh, jetzt ist schon wieder der Gaul mit mir durchgegangen. Ihr müsst das hier auch gar nicht lesen, wenn es zu anstrengend lang ist. Aber mich drängte es, wieder einmal einen anderen Blickwinkel zu öffnen.
Liebe Grüße und Freude am Denken
Euer Luiserl
 
Hallo Luiserl,

im Bezug auf Inge kannst Du dir einen Knoten in die Finger schrieben. Ich glaube kaum, dass Inge reagieren wird. In meiner Schulzeit habe ich Leute wie sie kennengelernt (ich denke mal freie evangelische Kirche). Man kann ganz nomral mit ihnen reden, aber manchmal kann es passieren dass man auf irgndwelche Themen kommt, wo sie mit ihren fest eingemauerten Glauben und mit Bibelsprüchen reagieren. Das ist teilweise so unglaublich und brutal, dass man seinen Ohren nicht trauen mag. Wenn Du dann etwas erwidert, dann schwiegwen sie nur noch beharrlich. Das nenne sie dann Christlichkeit und Nächstenliebe.Aber Du kannst auch gegen sie ankommen, wenn man die Bibel selber auch kennt. Nur allzu oft widersprechen sie sich. Ich kann die Bibel zwar nicht Wort für Wort zitieren, aber ich kenne den Inhalt ganz gut.

Du mußt nämlich wissen, dass ich in meiner Kindheit und Jugend ein sehr gläubiger Katholik war. Nur irgendwann habe ich keinen Sinn mehr darin gesehen immer in die Kirche zu rennen und mir Woche für Woche dieselben Bibelsprüche rein zu ziehen. Wir stehen hier in unserem Leben mit unseren alltäglichen Problemen und was muß man sich anhören ? Irgendwelche Geschichten von anno schlag mich tot.

Ich könnte auch zu Inge sagen: "Groß ist der Herr und sehr zu loben. Seine Größe ist unerforschlich (Psalm 145,3)." Sie aber meint alles zu wissen und alles verstanden zu haben. Es kommt aber nicht darauf an die Bibel auswendig zu lernen und alles runter zu leiern. Auch in dem obigen Beitrag von Inge steckt viel mehr als sie wahrscheinlich je begreifen wird. Deswegen mein kurzer knapper Kommentar dazu. Ich erinner mich noch an einen Spruch der Leute von damals: "Du kommst sowieso in die Hölle!". Ich fragte "Häh, wieso denn das nun wieder ?" Sie antworteten: "Weil Du katholisch bist!".
Ich habe ihnen sehr klar und deutlich gesagt:" Wer seid ihr, dass ihr euch anmaßt in Gottes Namen zu entscheiden, wer in die Hölle kommt und wer nicht ?" Der hat gesessen und sie haben so etwas nie wieder zu mir gesagt.

Zur Ehrenrettung der diversen (auch frei evangelichen) Kirchen muß ich aber sagen, dass sie viel Gutes tun und trotzdem ein wichtiger Teil unserer Gesellschaft sind. Außerdem habe ich auch glücklicherweise viele katholische Pastoren und auch Religionslehrer, die völlig anders sind. Durch sie habe ich angefangen meinen eigenen Glauben zu entwickeln. Sie haben immer die Bibel auf unsere heutige Realität bezogen. Ich bin heute zwar kein überaus religiöser Mensch mehr, aber ich glaube an Gott und es liegt mir am Herzen Dir zu sagen, dass gerade die Bibel viele Wasiheiten enthält von denen wir viel lernen können. Man muß aber auch wissen, wie man die Bibel liest denn sie liest sich nicht wie jedes andere Buch. Man muß frei und unbeeinflußt an die Sache herangehen. Vor allem aber sollte man die die Realität nie aus den Augen verlieren.

Ich kann dir z.B. ein herrliches Beispiel geben. Wenn du dich z.B. fragst, was Liebe wirklich ist, dann lies mal das Hohenlied der Liebe (1. Kor. 13,4-7):
" Die Leibe ist langmütig und freundlich, die Leibe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie bläht sich nicht auf, sie verhält sich nicht ungehörig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu, sie freut sich aber an der Wahrheit; sie erträgt alles, sie duldet alles. Die Liebe hört niemals auf." Ich habe bisher nirgendwo anders eine passendere Beschreibung für das Wort Liebe gefunden.

Gruß Vince
 
Hi Vince,

boah, Du zitierst einige meiner Lieblingsverse aus der Bibel.
Ich habe Deine Ausführungen genau gelesen und finde es schade, dass Du alle Mitglieder einer ev. Freikirche über den selben Kamm scherst. Ich selber verstehe mich als entschiedener Christ und gehöre einer ev.Freikirche an. Glaube ist eine ganz persönliche Sache, es ist die Beziehung zwischen mir und Gott. Ich denke jeder lebt und versteht sie anders, aber deswegen muss eine konträre Meinung nicht gleich falsch sein. Mit ist wichtig, dass ich in meinem Glauben authentisch lebe und würde nie Mensche verurteilen, die ihr Glaube anders verstehen und leben. Möglicherweise erheben sich manche Christen über die Glaubensart anderer Menschen, aber wer im Endeffekt in die Hölle kommt, werden wir erst dann erfahren, wenn es so weit ist.

@Inge : Dein Einsatz in aller Ehren, aber Menschen sollten dort abgeholt werden, wo sie sich befinden. Deine gutgemeinten Postings werden zu oft als Keulenschläge verstanden. Ist es das, was Du erreichen willst??
Mit Bibelversen kann man nicht immer Menschen erreichen, mit Liebe und Güte schon!
Euch Gottes reichen Segen!
 
Hallo moonlight,

entschuldige, Du hast natürlich Recht. Es ist falsch alle über einen Kamm zu scheren. Das liegt wahrscheinlich daran, dass ich immer dieselbe Art von Mensch einer freien evangelischen Kirche kennegelenrt habe. Ich habe wirklich gedacht, die sind alle so. Aber Du zeigst in Deinem Beitrag, das es nicht so ist. Ich werde in Zukunft an Deine Worte denken, versprochen.

Gruß Vince
 
hmm hier gibts ja ein paar überzeugte christen .. wow, hätt ich jetz gar nicht so erwartet ...

ich versteh das irgendwie schon das das als Keulenschläge wahrgenommen werden ... aber ist immer so die sache, wie ists aus der sicht der christen ?

In meinem Leben hat Gott z.B. kräftig aufgeräumt, ich hab praktisch ne 180 Grad drehung gemacht, war früher wirklich ziehmlich fertig .... So jemand hat naütrlich das Verlangen auch anderen daran teilnehmen zu lassen .. ist ja nur gut gemeint

aber wenn man dann in die Bibel schaut merkt man eh das es anders aussehen sollte...
Ich finde eh Christen sollten ersmtal ihre Liebe nach aussen tragen, die sie von Gott geschenkt bekommen haben, Glauben aufschwatzen funktioniert eh nicht..

@luiserl
Hm langer beitrag, aber eins würd ich schon dazu gern sagen ... Das christentum geht besser auf als du dir denkst, klar ... manche christen die dir kein Kontra geben können schweigen dann, weil sie einfach wissen das es stimmt .. nicht warum... Aber ich kann dir als jemand der früher überzeugter Atheist war, und christen versucht hat den Glauben auszureden, sagen .. dass es Antworten gibt, und das es aufgeht ... das es Gott wirklich gibt 😉
 
Liebe Inge, habe dir eine Post geschrieben leider ist sie woander gelandet. Hab irgendwie was verkehrt gemacht wie immer auch - im Forum Ich.
Bis dann On-ly
 
Sollte der tatsächlich so gut sein?
Vielleicht sollt ich dann doch mal reinschau´n.
Danke für diesen Tip, Shadowgirl.
Woher weißt du lest du ihn abundzu?
Ist er deiner Ansicht nach dogmatisch oder lebensnah denn wenn´s dogmatisch ist laß ich es lieber. Die wenige Zeit die ich für mich hab möcht ich mich nicht auch noch mit Dingen beschäftigen die mir das Leben erschweren.
LG On-ly
 
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