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Warum lässt Gott das zu?

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hi on-ly,

ich meinte damit dieses extrem auf gott bezogen (inge).
ich hatte mich mal auf ein gespräch mit denen eingelassen. sie haben mir erzählt wie großartig es ist mit jesus zu leben... und vom paradies ect. ect...
doch gleichzeitig, würden sie ein kind sterben lassen, welches dringlichst eine bluttranfusion benötigen würde. ich meinte dann darauf, ist DAS auch gottes willen. sie meinten JA, denn wenn man in einen kübel voll klarem wasser nur einen tropfen gift geben würde, wäre der ganze eimer vergiftet!!
ähm - toller vergleich oder????

ich finde es wirklich großartig, dass inge so christlich, gläubig ist. aber ich finde sie übertreibt es ein bissi.. ich kann mich ja irren, und sollte das so sein dann bitte ich um entschuldigung, aber für mich kommt das schon einwenig fanatisch rüber....

glg
SG
 
Ach sooooooo!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Aber soviel ich weiß ist sie evangelisch und hat auch die Bibel der Zeugen verdammt weil sie die Bibel geändert hätten. Dabei haben die die gleiche Bibel sie haben nur überall wo der Name Gottes rausgenommen wurde wieder eingesetzt. Weiß nicht was man da dagegegen haben kann. Naja jeder hat sein Plaisirchen.
Liebe Grüße On-ly
P.S.: Schon meine Nachricht an dich gelesen im Cafe unter "wäre das eine Idee"
 
Ich finde, das sind alles sehr interessante Beiträge. Ich beschäftige mich auch seit einiger Zeit mit diesem Thema. Ich würde mich schon als gläubigen Menschen bezeichnen, wobei das natürlich nur mein Standpunkt ist. Da ich nicht zur Kirche gehe, bin ich in den Augen der Kirchengänger wohl eher nicht gläubig.

Ich habe ein sehr interessantes Buch gelesen: "Gespräche mit Gott" von Neale Donald Walsch. Es ist ein Dialog zwischen Gott und dem Autor (nach seiner Darstellung). Insgesamt sind es 3 Teile, wobei im ersten eher um persönlichere Fragen geht. Im Prinzip von der Micro-, Mesa- nach der Makroebene. Das Thema Zeit und Zufall spielt auch eine große Rolle. Ich kann es nur jedem empfehlen als eine Art Horizonterweiterung.

Ich persönlich glaube nicht mehr an Zufälle. Alles im Universum ist miteinander verbunden. Sogar unsere Gedanken sind Energie, die auch unseren Kopf verlassen und sich dann irgendwo befinden müssen, da Energie ja nicht einfach so verschwinden kann. Ich glaube alles ist relativ, es gibt kein Gut und kein Böse. Von daher kann ich mit dem Bild von Gott, was die Religionen uns weismachen, nichts anfangen. Für mich ist Gott ein "Wesen" auf einer viel höheren Bewusstseinsebene. Hier auf der Erde herrscht vor allem das Materielle, Körperliche. Hier können wir von den Gesetzen dieser Welt unsere Erfahrungen machen. Wer sagt uns aber, dass dies die einzige Form von Leben ist? Es kann doch so viel verschiedene Bewusstseinsebenen geben, die sich sehr von unserer körperlichen Welt unterscheiden. Unser Gehirn ist wie ein Filter, der uns nur ein Teil des Ganzen wiedergibt. Vieles wäre sicherlich kein Zufall aus einer anderen Sichtweise. Für uns fehlt es doch schon schwer zu verstehen, dass es nur das Jetzt und Hier gibt. Ich glaube an Gott, in dem Sinne dass für ihn dies alles ersichtlich ist. Von seinem Punkt betrachtet gelten ganz andere Gesetze für das Universum. Banal ausgedrückt: Er hat einen viel größeren Überblick und versteht dadurch auch viele Sachen.

Ich glaube auch an den freien Willen des Menschen und daran, dass Gott niemals uns diesen nimmt. Für mich sind wir keine Marionetten von ihm. Wir sind hier auf der Erde, um uns selbst zu erfahren. Von daher kann ich mich den Kirchen und anderen Institutionen nicht anschließen, weil diese mir meinen freien Willen nehmen möchten. Für mich scheinen diese nur von Menschen gemachten und geführten Organisationen zu sein. Leider. Trotzdem glaube ich, dass viel Wahrheit in der Bibel steckt. Alles nur eine Frage der Gewichtung und Interpretation. Für uns hier existiert das Gute und das Böse. Kalt und Heiß. Liebe und Hass. Himmel und Hölle. Flutkatastrophen. Warum hatte Jesus wunderheilende Kräfte? Weil er an sich und Gott geglaubt hat. An die Kraft des Gedankens. Er sagte, er ist nur einer von uns. Wenn wir alle richtig glauben, dann können wir Berge versetzen. Warum gibt es Menschen, die Leistungen vollbringen, die anderer glauben niemals erreichen zu können?

Alles eine Frage des Bewusstseins. Sich selbst bewusst machen, wer man ist. Alles, was ich tue, tue ich, um mich selber besser kennen zu lernen, denn ich bin nur ein Abbild meiner Umgebung. Nur die wenigsten Menschen können sich befreien und sich selbst erfahren ohne Äußere Einflüsse von den Eltern, Freunden, Lehrern... Für mich ist Gott alles. Wir sind ein Teil von ihm und er eines von uns. Wir alle sind eins. Gott hat uns erschaffen, um sich selbst zu erfahren. Das Gute wie das Böse. Denn das eine kann ohne das andere nicht existieren. Jeder muss nur die Entscheidung treffen, ob er sich im Guten erfahren möchte oder aber lieber im Bösen. Vielen reicht die Tatsache nämlich nicht aus, einfach nur zu wissen, von der Existenz des Bösen, viele müssen es auch erfahren, um zu glauben. Für mich ist also die Flutkatastrophe kein Zufall sondern ein Ergebnis von vielen Dingen, die wir nicht alle zusammen bringen können, um das Warum zu verstehen. Für mich ist das nicht eine Bestrafung Gottes, denn für Gott existiert mehr als nur diese relative Welt vom Guten und Bösen.
 
Tausend Dank, Gast, für Deine Gedanken. Sie sind exakt die meinen, aber scheinbar gelingt es Dir besser, sie in verständliche Worte zu kleiden. Irgendwie scheine ich hier den Eindruck hinterlassen zu haben, ich stünde nicht hinter dem Christentum oder würde mich nicht als Christin bezeichnen. Dieser Eindruck ist schlichweg missverstanden. Ich stehe nicht NUR hinter dem Christentum, ich würde mich unter anderem AUCH als Chjristin bezeichnen. Diese Religionsrichtungen sind für mich die menschliche Möglichkeit Inhalte in verschiedenen Verpackungen zu servieren. Das ist das Einzige, was ich ausdrücken wollte. Selbst ein Atheist ist ein Gläubiger, denn auch für ihn existiert der allgegenwärtige Inhalt, die Gesetze, die unser aller Dasein bestimmen. Aber ich glaube ich schweige dazu jetzt lieber, denn besser als unser Gast, kann ich es nicht ausdrücken.

Da ist einer, der meine Gedanken ausspricht und ich kann ihn nicht mit Namen nennen, um mich mit ihm auszutauschen, sehr schade.

Mit gefällt übrigens sehr gut, was aus diesem Thread geworden ist. Ich glaube eine ähnliche Unterhaltung wollte Parzival damals anstreben, die aber nicht zustande kam, weil wir Parzis Wunsch falsch verstanden hatten und er sich etwas verletzt zurückzog.

Parzi, falls Du als Leser immer noch im Forum sein solltest, entspricht diese Diskussion dessen, was Du damals anstrebtest? Wäre schön, wieder einmal von Dir zu lesen.

Euch allen ein gesundes und möglichst sorgenfreies neues Jahr
wünscht Luiserl
 
Mein Name ist Mario. Ich habe mich noch nicht registriert, weil ich erst vor 2 Tagen dieses Forum entdeckt habe und es erst einmal gerne kennenlernen möchte.

Ich wünsche allen ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr. Träumen ist auch dieses Jahr nicht verboten und wer weiss...
 
Diese Frage habe ich mir oft gestellt... nun bin ich Atheist denn es ist in meinen Augen zeitverschwendung zu beten, da es sowieso nichts bringt. Man muss an sich selbst glauben und an die Menschen, die es gut mit einem meinen.
 
Ach schau an, unsre INGE wird mal wieder ausgegraben. 😀😱

Ich find diese Frage gradezu absurd. Das ist Marionetten-Denken.

Peter
 
Immer wenn du ihn brauchst is er gerade nicht da.

Es gibt keinen Gott für mich.

lg
sorrow
 
Ja, gut, was heißt: nicht da? Kann ja auch sein, daß er es einfach nicht gesehen hat. Entweder, weil das Personal fehlt, um all die Bildschirme zu beobachten, oder weil er, wie jeder andere auch, einfach mal austreten mußte. Aber warte doch mal, vielleicht sieht er sich hinterher die Bänder nochmal an...
 
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