Sprache soll ja Menschen miteinander verbinden. Das
Beim Sprechen geht es um den kleinsten gemeinsamen Nenner. Damit meine ich eine Sprache, die möglichst viele verstehen. Wenn einen auch noch Kinder verstehen sollen, dann muss man sich noch weiter einschränken. Weniger ist in diesem Falle mehr. Je einfacher eine Sprache ist, desto verständlicher ist sie.
Ich verbinde mich privat lieber mit Menschen, die meine Sprache sprechen...da hast du recht. Und das ist nunmal auf einer Ebene auf der ich auch diskutieren kann um des Diskutierens, des Formulierens willen. Weil ich Freude an der Sprache habe. Oder Gedichte...was hätte ich ohne Morgenstern weniger gelacht. Und da geht es oft um Sprachwitz und Absurditäten.
Ich denke nicht, dass wenn man mit Kindern spricht, dass man dann auf eine einfachere Ebene wechseln sollte. Natürlich sollte die Sprache schon so sein, dass sie vom Kind verstanden wird, aber sie sollte ja auch herausfordernd sein um neue Begriffe und neue Formulierungen zu lernen. Und da bedarf es guter Vorbilder.
Was je einfacher die Sprache desto verständlicher, denke ich, dass du nie davon ausgehen kannst, dass dein Gegenüber das versteht was du ausdrücken wolltest. Sprache bleibt immer unscharf (Wittgenstein)...wobei ich mich da nicht weiter eingelesen habe.
Und sagt Sprache nicht auch etwas über die Menschen hier im Forum aus?? Also mir fällt das schon auf, wer wie formuliert oder Sachverhalte darstellt (wobei mir auch bei den aus deren Sicht glasklaren Logikern die Logik teilweise abgeht
😀; siehe Wittgenstein)
Ich hätte das Ganze jetzt auch so ausdrücken können:
Ich rede lieber mit Leuten die wie ich reden. Ich finde Sprache gut und diskutiere gerne. Ich mag Morgensterns Gedichte.
Kinder sollen neue Worte lernen, deshalb musst du auch mit Worten reden die sie noch nicht kennen.
Wittgenstein sagt, dass du reden kannst wie du willst, der andere wird es trotzdem nicht verstehen.
Ich passe genau auf wer hier wie redet und denke nach was das für Menschen sind. Und manche verstehe ich nicht.
Gruß Pol
🙂)))