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Warum können Jugendliche kein Deutsch mehr?

  • Starter*in Starter*in missbi
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Und ich glaube, daß man in allen Sprachen auf die Nase fällt, wenn man so schreibt wie man spricht. Wahrscheinlich ist aber, daß sich die Sprachen auf der Erde ( genau wie die Menschen ) immer mehr vermischen und irgendwann in ein paar Tausend Jahren eine Einheitspreche dabei rauskommt. Na ja, wäre ja auch nicht schlecht. Manche Länder wehren sich wohl dagegen, aber das wird nicht viel helfen.
 
mikenull meinte:
Und ich glaube, daß man in allen Sprachen auf die Nase fällt, wenn man so schreibt wie man spricht. Wahrscheinlich ist aber, daß sich die Sprachen auf der Erde ( genau wie die Menschen ) immer mehr vermischen und irgendwann in ein paar Tausend Jahren eine Einheitspreche dabei rauskommt. Na ja, wäre ja auch nicht schlecht. Manche Länder wehren sich wohl dagegen, aber das wird nicht viel helfen.

Genau, so wird es kommen.

Und dafür gibt es ja das schon🙂

http://www.ufp-terminal.de/ufp/main.jsp?page=klingonisch

Tja, und die Deutsche Welle hat sich schon darauf eingestellt. Wer weiß, wem man auf den Seelentrips durch die Galaxis so begegnet.

http://klingon.dw-world.de/klingon/index.php
 
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Irgendwie schlägt mich das immer um: Hier in Fronkraisch müssen die Sender wohl einen bestimmten Anteil französicher Musik spielen, aber natürlich hört die Jugend auch englisch. Auch kein Wunder, denn die Stars sind altgeworden. Die Reklametafeln mit Johnny Halliday ( wenn er´s überhaupt ist - könnte auch ein Double sein ) nimmt man sicherheitshalber aus den 60igern - wahrscheinlich um der Bevölkerung den Anblick von Altersarmut zu ersparen. Piaf, Becaud oder gar noch Mirelle Malheur, wo sind sie alle hin?
 
Ich Bin 15 Jahre alt und finde die Sprache relativ normal die wir haben. Ich muss jetzt dabei sagen das ich nicht in einer stadt wohne aber trotzdem höre ich hier Ausdrücke wie : Die sind Killa ! (=Die sind Geil). Es wird aber nicht aufzuhalten sein. Immer schneller werden die Komunikationswege ,immer schnellere Transportwege darüber kommt auch die Sprache mit zu uns. Wir Jugendlichen benutzen viel mehr das Internet als ältere Menschen wir chatten lesen Foren durch und da kommen abkürzungrn vor usw. Aber viel Auswirkung hat auch die Musik, z.B. Hip Hop Sido,Fler und Co. reden kaum noch richtige sätze die werde sich eingeprägt und werden benutzt. Zudem kommen auch ausländische Mitschüler sie können nicht richtig deutsch weil sie es villeicht von Zuhause nicht gewohnt sind Deutsch zu sprechen. Ich habe selbst die erfahrung gemacht und eine woche lang mit einem Jungen aus Polen "rumgehangen". Danach habe ich mich etwas auf seine Sprache eingestellt und fast genauso gesprochen. Als ich wieder Zuhause war konnte ich mich sofort wieder an die normale Sprache gewöhnen. Am schlimmsten finde ich aber nicht einmal wie man spricht sondern we geschrieben wird. Denn man sieht ja z.B das es in Bayern funktioniert die sprechen zumindest unten in den Alpen auch ziemlich anders als man schreibt trotzdem haben sie bei "PISA" besser abgeschnitten als andere Bundesländer.
 
sensei meinte:
Im Unterricht rede ich auch anders so das die lehrer mich verstehen^^

Das sollte man auch tun. Sonst ist eine Kommunikation ja auch nicht möglich. Und was den Ausbau bzw. das Beherrschen der Sprache betrifft, ein Buch lesen, das wirkt unheimlich sprachfördernd. Erweitert sogar den Wortschatz, sodass man mehr wie irgendwelche Urlaute von sich geben, und nuanciert kommunizieren kann. Das befähigt dann sogar, so etwas wie Ironie oder Sarkasmus zu erkennen, was ja auch nicht immer möglich ist.
 
Es ist wirklich erschreckend, das immer und immer wieder festzustellen. Aber ich finde auch diese komischen Formulierungen - wie hier im Forum zu finden: malkurzumdieeckeguck - malrübergrins - malreinstolper - übermeineeigenensätzefall - oder so ähnlich nicht als wirklichen Ausdruck einer Kommunikation. Soll vielleicht lustig wirken, na ja ... Vielleicht bin ich auch einfach nicht mehr jung genug, um das als variablen Ausdruck von Gefühls- oder Gemütszuständen zu sehen.
Wenn ich mir mal ein Comic anschaue und die Sprechblasen so durchlese, dann finde ich da auch eine Antwort dazu, aber ich denke mal, das ist auch extra so verfasst, denn wer will sich schon noch lange Sätze durchlesen und die auch noch vom Sinn her erfassen (ironisch gemeint). Wie Störer sagt, mal ein richtiges Buch lesen, wo es noch Haupt- und Nebensätze und deren vielfältige Ergänzungen gibt, das ist für viele Schwerst-Denkarbeit und wird gar nicht erst in Angriff genommen.
Doch es gibt auch vereinzelt noch gute Beispiele, wenn ich mir die Gedichte von einigen Forum-Mitgliedern durchlese, die mir oft sehr gut gefallen. Es geht ja nicht nur darum, sich auszudrücken, denn wenn man etwas aufschreiben will, dann muss man es sich ja auch gedanklich im Kopf zurechtlegen. Nicht einfach so 3 Buchstaben gesimst und die Nachricht geht ab. Sicher, es ist auch eine Kostenfrage dabei, aber wenn dann die Sprache und damit auch gleichzeitig das Denken verkümmern ...
 
Gast meinte:
aber wenn dann die Sprache und damit auch gleichzeitig das Denken verkümmern ...

Und da komme ich wieder auf ein Zitat aus einem alten Song von Udo Lindenberg:

"Die Hirne sind total verödet, macht ja nichts wenn man verblödet."

Die Ergebnisse der Pisa-Studie kommen ja nicht von irgendwo her.
 
Und wer hat denn noch ein Buch im Schrank und nimmt es in die Hand und liest es?
Ich gehöre zu diesen sog. "Strebern".
[...]erlich[...] "fikalsparache" [...]
So sieht es bei fast allen "Schulkameraden" aus, vielleicht einer der Gründe, weshalb ich außerhalb der Gemeinschaften stehe.
Solche Fehler und die beliebten weil- und en-Endungsfehler kann man überall hören. (Nicht auf dich bezogen, sensei, nur als Bsp.)
Abkürzungen beim schreiben sind akzeptabel, Fehler kommen ebenfalls ab und zu vor, dennnoch sollte man auf eine möglichst gute Ausdrucksart und -weise achten, auch bei der "Jugendsprache".
Wenn ich mir das "Gerede" anhöre, verstehe ich selber oftmals kaum einen ganzen Satz.
"Die Hirne sind total verödet, macht ja nichts wenn man verblödet."
Schönes Zitat!

Alles in allem ist eine "Jugendsprache" ja völlig in Ordnung, auch mit manchen Ecken und Kanten, aber eine Verschlechterung ist keine eigene "Sprache" bzw. Dialekt.
Wenn ich diese Sätze vor meinen Klassenkameraden gelesen hätte, wüssten 90% nicht, was ich versucht habe, auszudrücken.
Alleine das Wissen über die Facetten der Sprache und der Wortvielfalt ist heute kaum etwas wert, erst recht bei den Jugendlichen. Aber dennoch gibt es einige, welche sich noch gewählt Repräsentieren können, vor allem sprachlich.

Ich hoffe hier niemandem "auf die Füße getreten" zu sein.

MfG xaser

[edit]PS: Da hab ich ja glatt einen siemlich wertvollen archäulugischen Fund im Forum gemacht. 🙂
 
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