ch bin schon alleine dafür, dass niemand mehr Reinigungskraft wird, damit die , die so herablassend auf diesen Beruf schauen, ihre S**** mal schön selber wegputzen können und dann mal sehen, was wir alle an solchen Leuten eigentlich haben.
ich bin mit angestellten Leuten im Haus aufgewachsen, die für die Familie geputzt oder gekocht haben,
bei meine Großeltern hat auch jemand im Haus gewohnt etc.,
das war früher bei großen Familien nicht unüblich, gerade eben, als es wenier Haushaltsgeräte gab. Genauso bei meinen Freunden. Wenn bei uns die Putzfrau kam/kommt,
arbeiten wir meist zusammen, dann schafft man was weg im Haus.
Ich habe jetzt als Erwachsener bei mir in der Arbeit noch nie jemanden herablassend behandelt, weil er die Böden geschrubbt hat, jetzt in Corona-Zeiten sowieso nicht.
ich grüße artig und hole auch mal ´nen Kaffee für die Leute.
Ich sauge mein Büro jedoch nicht selbst, einfach, weil das deren Job ist, so, wie ich meinen habe.
Ich kenne keinen Kollegen in Firma, Schule oder Uni,
der putzendes Personal nicht als Teil des Teams sieht und kollegial behandelt.
Kollegen, die halt ne andere Arbeit haben, aber trotzdem sind wir alle Bestandteil der Firmenfamilie.
Ausnahme sind eigentlich nur Schüler/Kinder, die solche Arbeiten mit "minderwertig" verbinden, wobei da oft die Angst dahinter steckt, dass sie selbst später das machen müssen.... gerade eben in Förder- oder Mittelschulen;
denn die wenigsten Leute putzen gerne oder räumen gerne auf. Deswegen wohl der schlechte Ruf, denn es ist eine Arbeit, bei der sich die meisten einig sind, dass sie es nicht gerne machen.