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Warum hänge ich nicht am Leben?

Mal zu der mathematischen Gleichung, da ich selber auch viele Dinge so ähnlich angehe:

Es hängt einzig an der Frage, wie du beispielsweise Glück und Unglück mathematisch definierst.

Ich persönlich nehme folgende Definition:

Glück = 1
Unglück = 0

Nehmen wir an, meine Chance noch Glück im Leben zu haben, liegt bei 1%. Dann komme ich auf folgende Glückserwartungswerte:

EV(Suizid) = 0x1 + 0x0 = 0
EV(Leben) = 0,01x1 + 0,99x0 = 0,01

EV(Leben) > EV(Suizid)

Nehme ich allerdings eine andere Definition (die du wahrscheinlich nimmst), nämlich:

Glück = 1
Unglück = -1

Dann komme ich selbst bei einer 49% Glückserwartung zu folgendem Ergebnis:

EV(Suizid) = 0x1 + 0x(-1) = 0
EV(Leben) = 0,49x1 + 0,51x(-1) = 0,49 - 0,51 = -0,02

EV(Suizid) > EV(Leben)

Laut dem, was du schreibst, besteht Unglück aber eher in der Abwesenheit und nicht in der Negation von Glück, da würde ich die "Unglück = 0"-Definition als treffender bezeichnen ...

Das ist natürlich alles stark vereinfacht, aber es ist vielleicht mal eine andere Art das zu betrachten, als man es normal tut. Das obige ist zumindest das Prinzip mit dem ich alle Probleme und Schwierigkeiten in meinem eigenen Leben angehe --> Mir anschauen, was kann ich verlieren und was gewinnen. Und durch "aufgeben" (suizid ist für mich aufgeben) hat noch niemals jemand etwas gewonnen 😉
 
Mein mir lieber Gast,

melde Dich bitte an und schicke mir eine PN oder schreibe mir an meine Pinwand. Ich will Dir beibringen Dich zurechtzufinden. Ich will das hier aber nicht öffentlich machen, weil das Heuchelei wäre. Schreibe mich also an, so dass ich weiß wie ich mich mit Dir in Verbindung setzen kann.

Ich will nicht, dass Du mir Deinen Namen oder andere persönliche Daten nennst. Erstelle für unseren Schriftverkehr ein E-Mail-Konto mit falschem Namen und falschen persönlichen Daten. Verfolge und nehme an unserem Schriftverkehr auch bitte von einem fremden, nicht Deinem eigenen Rechner teil.

Diese meine letzte Aufforderung soll der Beweis dafür sein, dass es mir nicht darum geht Dich in irgendeinerweise um Dein Geld und Eigentum zu betrügen.

[...]

Nichts von dem was Dir hier jemand anderes schreibt, wird Dir helfen Dich zurechtzufinden, wenn es auch nur in irgendeiner Weise inhaltlich von dem abweicht, was ich Dir mitteilen will. Dies liegt in den meisten Fällen nicht daran, dass Dir jemand nicht helfen will. Es liegt in den meisten Fällen daran, dass sie nicht helfen können, weil sie erstmal selbst Hilfe brauchen.
[...]

Aha... Du bist also DER geheimnisvolle Heiler vor dem Herrn und exklusiv nur hinter den Kulissen. :daumen:😎 Ich glaub Du brauchst Hilfe zur Selbsthilfe.

@ Gast:

Wenn das stimmen würde, dann führt @Ziel-VielealsEiner-werden, dass ganze Forum adabsurdum. Während er sugerieren will, dass er DER Hellfer sein wird der alles kann. Das ist für mich ziemlich krank.

Wenn Du Krebs möchtest, bitte. Dann tu doch so als wäre heute Dein letzter Tag!!!!
Meinst Du nicht das es besser ist wenn man dem eigenen Leben einen Sinn gibt? Dann macht das Leben Sinn. Oder?
 
Für seine Gedanken kann man nun mal nichts.

Ich finde es mutig von Gast, hier reinzuschreiben, dass er sich manchmal wünscht, an Krebs zu leiden und deshalb bald zu sterben. Den meisten Menschen, die nie Suizidgedanken haben, wird so etwas vollkommen absurd vorkommen, schändlich vielleicht, aber psychisches Leid führt nun mal in einigen Fällen zu solchen Gedanken und "geheimen Wünschen". Schließlich setzen einige psychisch kranke Menschen auch wirklich ihre Gesundheit aufs Spiel, sei es nun durch exzessiven Konsum von Alkohol und Drogen oder durch das Nicht-Wahrnehmen wichtiger Arztbesuche, weil einem das alles nicht mehr wichtig erscheint.

@ Threadersteller: Falle hier nicht auf Leute rein, die dir das Blaue vom Himmel versprechen! Such dir lieber professionelle Unterstützung. Ich denke, das ist der für dich beste Weg.
 
Gerade jetzt habe ich wieder einen Moment, in dem sich mein Leben als völlig sinnlos darstellt.
Ich sitze vor dem PC, was normalerweise meine Lieblingsbeschäftigung ist: aber heute abend macht nicht mal das Spass.
Entweder fällt mir nichts Sinnvolles ein, was ich tun könnte, oder ich habe keine Lust.
Ich bin zwar gerne alleine, aber wenn es zu lange geht, wird mir langweilig. Trotzdem machen mir soziale Kontakte keinen Spass. Und zwar nicht unbedingt, weil ich nicht weiss, wie es funktioniert, sondern einfach weil es keine Glücksgefühle in mir auslöst.

Mit Religion tue ich mich auch schwer. Ich weiss nicht, was ich glaube(n soll). Ich bin da unentschieden zwischen Agnostiker, Christ und Buddhist. Ich weiss auch nicht, ob es eine Seele gibt.

Eine Asperger-Diagnose habe ich nicht, aber ich bin mir zu ca. 70% Wahrscheinlichkeit sicher, dass ich es habe. Wobei es sich natürlich auch um etwas anderes handeln könnte.

Was Liebe für mich ist? Wohl einfach ein Rauschzustand.

Wie das gute Leben für mich aussehen würde... Das ist ganz schwer zu sagen. Die einfachste Antwort wäre: Mausetot. Denn das gute Leben kann es für MICH nicht geben, denn dann müsste ich eine andere Person sein. Sehr oft träume ich vor mich hin und stelle mir vor, wie das Leben für diese oder jene Person wohl ist. Oder ich flüchte mich in eine Fantasy-Welt. Oft wünsche ich mir, nicht 2014 zu leben, sondern zu Zeiten des Alten Roms, oder die 1960er Jahre oder von mir aus 2200. Und auch, was vielleicht seltsam klingt, Afroamerikaner zu sein.
Also alles Dinge, die man nicht ändern kann.

Mein Leben ist mir gleichgültig, weil es langweilig, sinnlos, hoffnungslos ist. Ordnungspunkte gibt es in meinem Leben ein paar; nicht zu wenig, nicht zu viel. Denn einerseits mag ich Abwechslung und Abenteuer, andererseits ist mir Routine wichtig. Einen Zeitrahmen habe ich zum Teil auch. Jedoch macht mir vor allem dies zu schaffen: Der Wechsel von Stress zum Nichtstun. Als Beispiel war ich heute Morgen völlig gestresst, weil ich unbedingt wohin musste. Für mich war es nicht einzusehen, warum ich dort unbedingt zur genauen Uhrzeit dort sein musste, um danach stundenlang rumzusitzen und mich zu langweilen. Da hätte ich mir mehr Zeit nehmen können für die morgendliche Routine.
Und ich glaube mein Hauptproblem liegt irgendwie dort drin, es ist schwer in Worte zu fassen: Ich denke, mein Problem ist, dass alles, was ich mache, irgendeinen Sinn, irgendeinen Nutzen haben muss. Immer suche ich den Nutzen in etwas, was ich tue. Alles muss eine Funktionalität haben. Es ist eine Art Zeit-ist-Geld-Denken. Das kommt sicher auch zum Teil von meinem Studium, da dort mehr investierte Zeit eine bessere Note bedeutet (im Sinne eines linearen Gleichungssystems).
Eine Aktivität, die keinen Nutzen hat, ist für mich wertlos, leider. Und der Sinn einer Aktivität ist für mich oft, einfach "high" zu werden. Es muss sich gut anfühlen. Ich bin auf der konstanten suche nach dem "High". Ich nehme nicht wirklich Drogen (sondern nur Süssigkeiten, Videospiele usw), aber manchmal habe ich Lust, Heroin zu probieren. Einfach um zu sehen, wie das ist. Und ich denke, es würde mir vielleicht gar nicht gefallen.
Fixe Termine habe ich ab und zu. Aber oft sind das Dinge, zu denen ich keine Lust habe. Bei meinen Mitmenschen bin ich mir nie sicher. Wir leben in einer unsteten Welt. Mit Vertrauen habe ich Schwierigkeiten. Allgemein lebe ich in einem negativen, depressiven Umfeld. Da traue ich mich nicht, glücklich zu sein, denn das wäre ja ungerecht gegenüber den anderen.
Bei einer Person hege ich bspw. immer Hoffnungen, dass sie nicht so ist, wie sie sich darstellt; dass sie sich ändert. Immer wieder werde ich schmerzlichst enttäuscht.
Sozialer Kontakt ist zwar nicht schlecht, aber mit diesen Leuten zum Kotzen. Denn eigentlich wäre ich gerne mit Leuten zusammen, die sich nicht selbst hassen bzw. zu sehr lieben.

Ich wollte das alles einfach mal sagen. Und es ist mir klar, dass das kleine Probleme sind und es anderen Leuten viel schlechter geht. Und ich glaube auch, dass sehr viele andere Leute auch so fühlen wie ich. Und darum würde ich auch nicht unbedingt zum Psychiater gehen, da meine Probleme einfach zu trivial sind bzw. vielleicht nur imaginär.
Ausserdem steht in meinem Leben in den nächsten Monaten eventuell ein grosser Wechsel im Raum (neues Studium, neue Kollegen); vielleicht wird es dann nicht mehr nötig sein, hier noch mehr zu schreiben, weil sich die Probleme gelöst haben.
 

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