Liegt wohl daran, dass die allermeisten Männer großartige Schauspieler und Lügner sind - bis sie die Frau in ihren Fängen haben und ihr wahres Gesicht zeigen und zu triebgesteuerten, kalten und rücksichtslosen Arschlöchern mutieren. Die Ärzte haben es treffender nicht formulieren können.
Ja. Das ist Punkt 1.
Punkt 2 ist die andere Seite der Medaille - nämlich, dass manche Frauen sich von genau diesen Männern sehr leicht überrumpeln(!) lassen!
Ich erinnere mich an Zeiten in meinen wilden Zwanzigern, in denen ich - an meinem Auftreten feilend, also mit Vorarbeit an mir - einfach Frauen fragte, ob wir mal knutschen wollen und es klappte. Tw. ohne Vorgespräch... Ich hab das nur wenige Male gemacht und zum Glück nicht mehr daraus werden lassen, da ich keine Herzen brechen wollte. Aber diese Experimente zeigten mir, dass eine zurückhaltende Art einen als eher schüchterneren jungen Mann einen einfach ganz schön zurückstehen lässt, gegenüber vorpreschenden mutigen Männern.
Und wenn die dann die nächsten Schritte gehen und die Frau verarschen, ist sie ratzfatz in einer falschen Beziehung gefangen, die einer Zanwgsehe gleicht. In einer Beziehung, bei der aber - wie hier schon erwähnt wurde - evtl. Muster bedient werden, die in der Vater-Tochter-Beziehung vorher schon existierten.
Zudem hatte ich paradoxerweise immer die meisten "erfolgversprechenden" Begegnungen, wenn ich in Beziehungen war. D.h. erfahrene (oder Erfahrung vorgaukelnde?), vorpreschende Männer haben es sehr viel einfacher. Das spielt auch eine Rolle, wenn nette Männer sich mit Mitte 30 wundern, warum es bislang nicht klappte.
Ohne Mut, Elan und Erfahrung ist das wohl kein Wunder.
Scheint insgesamt von der Natur so eingerichtet zu sein. Evtl. damit wir unsere Gene besser verteilen können? Keine Ahnung.
Ich habe es schon oft miterlebt, wie sich Arschlochmänner total sympathische Frauen "krallten", von denen ich das nicht erwartet hätte, dass sie mit denen von 0 auf 100 in 5 Minuten was anfangen aber mir keine Chance zu geben schienen...
LG
Wolf