ich weiß auch nicht, aber bei uns sind sehr viele Leute, die das meiste unverbindlich halten. Guck dir doch meine Threads mal an. 😀 Ich kann mir nicht vorstellen, dass das zu 100% immer nur alles an mir liegen soll...
Okay, es wird sicherlich an meiner schlechten Einschätzung der Leute mit liegen --- aber wenn irgendwie jeder Zweite, den du kennen lernst, so ist, wie in meinen Threads beschrieben?
Ich nehme ja jetzt schon Abstand von den Leuten...
Wo hast du denn deine Leute überwiegend her? - mal platt und doof gefragt. 😀
Kennst du das denn überhaupt nicht, so wie ich es beschrieben habe?
Ich habe in meinem bisherigen Leben sooo viele Leute kennen gelernt, für die das schon zu viel zu sein scheint, sich 1x pro Quartal zu treffen --- die machen das dann aber nicht nur bei mir so, sondern treffen sich generell mit fast keinem. 😉 Haben am We keine Lust, sich noch wieder aufzubretzeln, sind von der Woche total fertig oder brauchen das einfach generell nicht so.
Ganz ehrlich, die Einladungen, die ich bisher für Geburtstage, Grillfeiern oder was auch immer bekommen habe, kann ich max. an 2*2 Händen abzählen... und ich bin immerhin fast 28. 😉
Ich lernte auch schon richtig viele Leute kennen, wo ich noch nicht mal bei denen heime war und die Kontakte über Monate und Jahre liefen.- Ohne Witz jetzt!!!
Ich denke, es ist sicherlich normal, dass man auch schonmal Leute in seinem Umfeld hat, mit denen man kaum etwas unternehmen kann.
Je älter man wird, desto mehr Freunde verliert man auch, ist zumindest auch meine Erfahrung.
Zu einem Großteil der Freunde habe ich heute auch keinen Kontakt mehr und das aus den unterschiedlichsten Gründen... die einen haben mittlerweile geheiratet und haben sich komplett vom Freundeskreis abgekapselt, obwohl es dabei immer noch einige gibt, die man trotzdem immer noch anrufen kann, um mal nachzufragen, wie es ihnen so geht... die anderen Freunde kommen mit der beruflichen Veränderung anderer nicht klar und kapseln sich ab, was wiederrum die Freunde sind, auf die und dessen Neid ich gut und gerne verzichten kann.
Zwar ist mein Freundeskreis nicht mehr ganz so groß, aber die wertvollsten Leute (auch u.a. weibliche) sind weiterhin meine Freunde geblieben.
Ich glaube auch, dass Freundschaften heutzutage viel mehr wert sind als eine Partnerschaft.
Bei mir war es ein sehr langer Prozess, aber nach vielen Jahren des Alleinseins lernt man nun mal auch, was Wertvoller ist.
Zum Beispiel kenne ich u.a. auch ein Pärchen, die nun schon seit 20 Jahren zusammen sind, und bei denen alles bis heute noch perfekt läuft... für die beiden freue ich mich natürlich, aber es ist keine Selbstverständlichkeit und fast mit einem Lottogewinn zu vergleichen.
Ich hab bestimmt schon Hunderte von Frauen kennengelernt in den letzten 15 Jahren... nicht eine war dabei, die sich ernsthaft für mich interessierte... vielleicht mal drei bis vier Frauen darunter, mit denen etwas mehr als ein zweimaliges Treffen entstand, und die sich hinterher doch nochmal bei mir zurückgemeldet haben.
Vor allem bringt es ja auch nichts, wenn ich mit ´ner Frau was anfange, die mich dann nach zwei Monaten wieder in den Wind schießt.
Man ist halt irgendwann an einem Punkt angelangt, an dem man sagt, es lohnt sich irgendwie nicht, um jemanden zu kämpfen oder sich Hoffnungen zu machen.
Und bei mir ist es nun schon seit etwa fünf Jahren so... ich habe weder noch die Motivation zum flirten, noch kann ich mir ein Leben in einer Partnerschaft vorstellen, obwohl ich sonst eigentlich ein sehr lebensfroher und unternehmungslustiger Mensch bin, wenn ich mit Freunden unterwegs bin.
Ich glaube, irgendwann muß man sich halt auch damit abfinden, dass man nun mal beziehungsunfähig oder -untauglich ist... dies habe ich nach vielen Jahren nun auch endlich erkannt und hab mich damit irgendwann abgefunden.
Wichtig ist einfach nur, dass man gute Freunde hat, Hobbies, die einem Spaß machen und eben halt nicht komplett vereinsamt... dann ist so ein Leben als ewiger Single auch viel besser zu managen.