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Warum gibt es heutzutage in Deutschland so viele Singles?

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Mir missfällt , vor allem in den letzten Beiträgen, diese unterschwellige Opfermentalität.

Ich denke, wenn man offen auf Menschen zugeht kommt das auch zurück.

Und es ist immer noch möglich und auch oft möglich, bei den verschiedenstesten Gelegenheiten mit anderen Menschen ins Gespräch zu kommen.

Was daraus wird zeigt sich dann.

Und - Singles - auch langjährige - sind nicht generell einsam , alleine und Partnerlos aus mangelder Gelegenheit.

Viele Singles sind einfach mit sich selbst im Reinen und so zufrieden , wie es ist.

Möglicherweise auch deshalb , weil sie einen guten und großen Freundeskreis haben.

Es gibt sicherlich viele unfreiwillige Singles, aber ebensoviele freiwillige.
 
Nun bin ich fast 40 und habe in den ganzen 15 Jahren noch nie mit einer Frau zusammengelebt.

Ist mir absolut ähnlich ergangen. Ich bin jetzt 40 geworden und in 2010 zum erstenmal mit einer Partnerin zusammengezogen. Hätte sich das nicht durch Jobverlust und Umzug so ergeben, würde ich glaube wahrscheinlich auch jetzt noch alleine wohnen. Es ist einfach viel erholsamer alleine zu wohnen und unter der Woche seine Ruhe zu haben. Am Wochenende kann man sich dann für die schönen Dinge des Lebens verabreden. So lassen sich die Vorteile beider Varianten miteinander verbinden. Also ich hätte das zusammenziehen mit einer Partnerin nicht unbedingt haben müssen. Auch deshalb, da sie 2 Kinder aus erster Ehe hat wäre es eigentlich besser gewesen, sie wären im alltag für sich geblieben.
 
Ich weiß, dass das wieder so wirkt, als hätte ich sonst was für n schlechtes Menschenbild; aber das, was ich jetzt noch mal kritisiere, fällt ja nicht bloß mir auf.

M.E. nimmt diese Gleichgültigkeit der Leute immer mehr zu und auch tendenziell so was wie Egoismus à la "ich bin mir selbst der Nächste", "ziehe nur mein eigenes Ding durch" usw.

Viele Leute, wie mir scheint, können sich kaum noch groß auf Kontakt einlassen. Da geht es nur um Spaß haben, Status, Geld, auf der Arbeit Erfolg haben etc. Und ich muss einigen der Leute in diesem Fred Recht geben: viele haben nen Partner nur aus Statusgründen bzw. zum Vorzeigen - es sind aber oft keine wirklichen Gefühle im Spiel. Und soll ich euch was sagen? Da ich ja immer das Glück habe, dass mir irgendwie fast alle Kontakte, die ich neu kennen lerne, recht schnell ihre halbe Lebensgeschichte erzählen, weiß ich das von einigen Leuten aus erster Hand, dass es so ist.
Ich kenne wirklich einige Frauen, die nur wegen Geld, Haus usw. mit ihrem Typen zusammen sind und die halt sagen "Wenn es mir darum geht, Probleme mit jemandem zu erörtern, gehe ich halt zu meiner Familie, meinen Freunden oder zum Therapeuten!"
Mir würde das ehrlich gesagt nicht ausreichen... 😱 Ich brauche einen Partner, der gleichzeitig auch ein Vertrauer für mich ist. Den ich auch liebe. Und nicht bestenfalls nett und gut fürs Bett und für die Finanzen finde. 😱

Mir fällt es ja schon im freundschaftlichen Bereich auf, wie defizitär da manche sind. Dass ja schon das sich Melden für viele zu viel ist... dass einige diese Facebookkontakte total vorziehen, ständig am Smartphone hängen usw. Selbst bei Treffen.
 
M.E. nimmt diese Gleichgültigkeit der Leute immer mehr zu und auch tendenziell so was wie Egoismus à la "ich bin mir selbst der Nächste", "ziehe nur mein eigenes Ding durch" usw. .

Das magst Du so empfinden, auch wegen Deinen Erfahrugen und Deiner Umgebung.
Das ist aber nicht allgemeingültig.
Das Gegenbeispiel ist mein Umfeld.
Mein Kalender ist langsam eben voll, weil sich jeder vor den Ferien noch sehen will und es bis dahin nicht lange hin ist.
Wir waren heute zusammen bei einem Gartenfest, treffen uns mit einigen Leuten Mitte nächster Woche wieder und grillen nächstes Wochenende zusammen.
Und so geht es das ganze Jahr über. Und dazwischen sind noch jede Menge Geburtstage, bei denen man sich sieht.
Und dabei spielt keiner mit dem Handy rum.
So kann es auch sein.

Ich brauche einen Partner, der gleichzeitig auch ein Vertrauer für mich ist. Den ich auch liebe. Und nicht bestenfalls nett und gut fürs Bett und für die Finanzen finde. 😱

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Das gibt es auch. Man muss nur warten können.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das magst Du so empfinden, auch wegen Deinen Erfahrugen und Deiner Umgebung.
Das ist aber nicht allgemeingültig.
Das Gegenbeispiel ist mein Umfeld.
Mein Kalender ist langsam eben voll, weil sich jeder vor den Ferien noch sehen will und es bis dahin nicht lange hin ist.
Wir waren heute zusammen bei einem Gartenfest, treffen uns mit einigen Leuten Mitte nächster Woche wieder und grillen nächstes Wochenende zusammen.
Und so geht es das ganze Jahr über. Und dazwischen sind noch jede Menge Geburtstage, bei denen man sich sieht.
Und dabei spielt keiner mit dem Handy rum.
So kann es auch sein.



Das gibt es auch. Man muss nur warten können.
ich weiß auch nicht, aber bei uns sind sehr viele Leute, die das meiste unverbindlich halten. Guck dir doch meine Threads mal an. 😀 Ich kann mir nicht vorstellen, dass das zu 100% immer nur alles an mir liegen soll...
Okay, es wird sicherlich an meiner schlechten Einschätzung der Leute mit liegen --- aber wenn irgendwie jeder Zweite, den du kennen lernst, so ist, wie in meinen Threads beschrieben?
Ich nehme ja jetzt schon Abstand von den Leuten...

Wo hast du denn deine Leute überwiegend her? - mal platt und doof gefragt. 😀

Kennst du das denn überhaupt nicht, so wie ich es beschrieben habe?

Ich habe in meinem bisherigen Leben sooo viele Leute kennen gelernt, für die das schon zu viel zu sein scheint, sich 1x pro Quartal zu treffen --- die machen das dann aber nicht nur bei mir so, sondern treffen sich generell mit fast keinem. 😉 Haben am We keine Lust, sich noch wieder aufzubretzeln, sind von der Woche total fertig oder brauchen das einfach generell nicht so.

Ganz ehrlich, die Einladungen, die ich bisher für Geburtstage, Grillfeiern oder was auch immer bekommen habe, kann ich max. an 2*2 Händen abzählen... und ich bin immerhin fast 28. 😉

Ich lernte auch schon richtig viele Leute kennen, wo ich noch nicht mal bei denen heime war und die Kontakte über Monate und Jahre liefen.- Ohne Witz jetzt!!!
 
ich weiß auch nicht, aber bei uns sind sehr viele Leute, die das meiste unverbindlich halten. Guck dir doch meine Threads mal an. 😀 Ich kann mir nicht vorstellen, dass das zu 100% immer nur alles an mir liegen soll...
Okay, es wird sicherlich an meiner schlechten Einschätzung der Leute mit liegen --- aber wenn irgendwie jeder Zweite, den du kennen lernst, so ist, wie in meinen Threads beschrieben?
Ich nehme ja jetzt schon Abstand von den Leuten...

Ich denke einfach , dass es entweder tatsächlich am Umfeld oder auch daran liegt, dass Du nicht einschätzen kann bei wem es sich lohnt oder auch nicht.

iWo hast du denn deine Leute überwiegend her? - mal platt und doof gefragt. 😀

Die meisten kenne ich schon ewig, andere noch nicht so lange, aber die meisten kenne ich tatsächlich schon aus Kindergarten und Schule, andere auch später.
Viele auch vom Dorf, auf dem wir wohnen.


Kennst du das denn überhaupt nicht, so wie ich es beschrieben habe?

iNein - im großen und ganzen eigentlch nicht. Falls es doch passiert, ist der Fall für mich erledigt und ich melde mich auch nicht mehr. Warum auch? Ich habe ja genügend andere, zuverlässige Freunde.

Ich habe in meinem bisherigen Leben sooo viele Leute kennen gelernt, für die das schon zu viel zu sein scheint, sich 1x pro Quartal zu treffen --- die machen das dann aber nicht nur bei mir so, sondern treffen sich generell mit fast keinem. 😉 Haben am We keine Lust, sich noch wieder aufzubretzeln, sind von der Woche total fertig oder brauchen das einfach generell nicht so.

Gut auch solche gibt es. Das muss man aktzeptieren.

Ganz ehrlich, die Einladungen, die ich bisher für Geburtstage, Grillfeiern oder was auch immer bekommen habe, kann ich max. an 2*2 Händen abzählen... und ich bin immerhin fast 28. 😉

Ich fange nicht an zu zählen. Das führt ins Unendliche. Es sind ja jeden Monat schon mindestens an die 2 Geburtstage, dazwischen noch die Freunde und die Altersgenossen.

Abgesehen davon ist es hier so, dass man nicht immer eine Einladung braucht, man kommt einfach vorbei, wenn einem danach ist und schaut, ob es gerade passt.


iIch lernte auch schon richtig viele Leute kennen, wo ich noch nicht mal bei denen heime war und die Kontakte über Monate und Jahre liefen.- Ohne Witz jetzt!!!

Das ist mir noch nie passiert.
 
Hey Kasio :blume:

na ja, vielleicht sollte es mich wirklich nicht wundern, wenn ich mich auf Leute einlasse, wo das schon ersichtlich ist, dass die eigentlich mit kaum wem was zu tun haben (wollen), sogar selbst sagen, dass sie Probs damit haben usw. Eine meiner "aktuellen Freundinnen" sagt ja sogar selbst, dass sie ne leichte Sozialphobie habe. sie ist halt sehr auf ihren Mann und aufs Zuhausesein fixiert. 😉

Ich kenne das im Endeffekt durch meine Eltern --- die machen ja selbst schon seit über 30 J. in sozialer Hinsicht gar nichts mehr. Vielleicht lerne ich deswegen auch so viele solcher Leute kennen, weil das über die Generationen hinweg abfährt.
Ich habe durch mkeine Eltern nie großartig Leute kennen gelernt bzw. bin auch kaum da ran geführt worden. so was wie Kontaktpflege beherrschen meine Eltern nicht --- sie haben kaum Besuch daheime gehabt und haben auch vielfach meine Kontakte zur Außenwelt damals unterbunden. 😉

Natürlich will ich mich nicht nur als Opfer hinstellen, aber es ist mit dem Hintergrund wirklich schwierig.
Ich habe aus der Kindheit 3 Leute. Wobei sich ein Kontakt davon erst jetzt wieder ergeben hat, nach ca. 12 Jahren...
Aber das ist natürlich auch schwierig, weil viele wirklich ganz andere Lebenskonzepte haben...
Die alten Leute von damals haben vielfach keine Ausbildung (mit 24, 25), sind jetzt schon Mutter, haben teilweise sogar 3-4 Kinder usw. Irgendwo bin ich da das totale Gegenteil. Ich bin so frei im Vgl. zu vielen. 😀
Wobei die Eine mir gestern intensiver üpber FB schrieb und auch mal meine Handynr haben wollte usw. 😀
Aber ich kann ihr momentan sowieso nix bieten, da ich morgen für 9 Mon. oder länger nach London gehe und eh nicht in meiner Heimatstadt bleiben will. 😉

Das klingt aber ansonsten wirklich sehr positiv, was du beschreibst. 😀

Bei mir wäre das bisher undenkbar gewesen, bei Leuten aus heiterem Himmel aufzutauchen...
Ich habe ja 2-3 Freunde und bei keinem von denen ist es üblich, das so zu machen. Also auch deren Freunde wiederum handhaben das so nicht...

LG
Panthi

P.S. Ich möchte dennoch behaupten, dass es einen Unterschied macht, ob man aufm Dorf oder in einer Metropole aufgewachsen ist. 😀
 
ich weiß auch nicht, aber bei uns sind sehr viele Leute, die das meiste unverbindlich halten. Guck dir doch meine Threads mal an. 😀 Ich kann mir nicht vorstellen, dass das zu 100% immer nur alles an mir liegen soll...
Okay, es wird sicherlich an meiner schlechten Einschätzung der Leute mit liegen --- aber wenn irgendwie jeder Zweite, den du kennen lernst, so ist, wie in meinen Threads beschrieben?
Ich nehme ja jetzt schon Abstand von den Leuten...

Wo hast du denn deine Leute überwiegend her? - mal platt und doof gefragt. 😀

Kennst du das denn überhaupt nicht, so wie ich es beschrieben habe?

Ich habe in meinem bisherigen Leben sooo viele Leute kennen gelernt, für die das schon zu viel zu sein scheint, sich 1x pro Quartal zu treffen --- die machen das dann aber nicht nur bei mir so, sondern treffen sich generell mit fast keinem. 😉 Haben am We keine Lust, sich noch wieder aufzubretzeln, sind von der Woche total fertig oder brauchen das einfach generell nicht so.

Ganz ehrlich, die Einladungen, die ich bisher für Geburtstage, Grillfeiern oder was auch immer bekommen habe, kann ich max. an 2*2 Händen abzählen... und ich bin immerhin fast 28. 😉

Ich lernte auch schon richtig viele Leute kennen, wo ich noch nicht mal bei denen heime war und die Kontakte über Monate und Jahre liefen.- Ohne Witz jetzt!!!



Ich denke, es ist sicherlich normal, dass man auch schonmal Leute in seinem Umfeld hat, mit denen man kaum etwas unternehmen kann.
Je älter man wird, desto mehr Freunde verliert man auch, ist zumindest auch meine Erfahrung.
Zu einem Großteil der Freunde habe ich heute auch keinen Kontakt mehr und das aus den unterschiedlichsten Gründen... die einen haben mittlerweile geheiratet und haben sich komplett vom Freundeskreis abgekapselt, obwohl es dabei immer noch einige gibt, die man trotzdem immer noch anrufen kann, um mal nachzufragen, wie es ihnen so geht... die anderen Freunde kommen mit der beruflichen Veränderung anderer nicht klar und kapseln sich ab, was wiederrum die Freunde sind, auf die und dessen Neid ich gut und gerne verzichten kann.
Zwar ist mein Freundeskreis nicht mehr ganz so groß, aber die wertvollsten Leute (auch u.a. weibliche) sind weiterhin meine Freunde geblieben.
Ich glaube auch, dass Freundschaften heutzutage viel mehr wert sind als eine Partnerschaft.
Bei mir war es ein sehr langer Prozess, aber nach vielen Jahren des Alleinseins lernt man nun mal auch, was Wertvoller ist.
Zum Beispiel kenne ich u.a. auch ein Pärchen, die nun schon seit 20 Jahren zusammen sind, und bei denen alles bis heute noch perfekt läuft... für die beiden freue ich mich natürlich, aber es ist keine Selbstverständlichkeit und fast mit einem Lottogewinn zu vergleichen.
Ich hab bestimmt schon Hunderte von Frauen kennengelernt in den letzten 15 Jahren... nicht eine war dabei, die sich ernsthaft für mich interessierte... vielleicht mal drei bis vier Frauen darunter, mit denen etwas mehr als ein zweimaliges Treffen entstand, und die sich hinterher doch nochmal bei mir zurückgemeldet haben.
Vor allem bringt es ja auch nichts, wenn ich mit ´ner Frau was anfange, die mich dann nach zwei Monaten wieder in den Wind schießt.
Man ist halt irgendwann an einem Punkt angelangt, an dem man sagt, es lohnt sich irgendwie nicht, um jemanden zu kämpfen oder sich Hoffnungen zu machen.
Und bei mir ist es nun schon seit etwa fünf Jahren so... ich habe weder noch die Motivation zum flirten, noch kann ich mir ein Leben in einer Partnerschaft vorstellen, obwohl ich sonst eigentlich ein sehr lebensfroher und unternehmungslustiger Mensch bin, wenn ich mit Freunden unterwegs bin.
Ich glaube, irgendwann muß man sich halt auch damit abfinden, dass man nun mal beziehungsunfähig oder -untauglich ist... dies habe ich nach vielen Jahren nun auch endlich erkannt und hab mich damit irgendwann abgefunden.
Wichtig ist einfach nur, dass man gute Freunde hat, Hobbies, die einem Spaß machen und eben halt nicht komplett vereinsamt... dann ist so ein Leben als ewiger Single auch viel besser zu managen.
 
Die Leute haben oft, auch durch Medien geprägt, überhöhte, idealisierte Erwartungen, eine unrealistische Sichtweise auf die Lebenswirklichkeit. Sie erwarten Romantik, die sie aus den Medien kennen, aber diese Romantik gibt es nicht, sie ist ein reines Konstrukt der Phantasie. Ich selber bin seit fast zwanzig Jahren glücklich verheiratet, ich habe den oft stressigen, nüchternen und so manches Mal ätzenden Alltag so angenommen, wie er ist. Das Leben stellt Anforderungen an uns, und denen müssen wir gerecht werden, das haben wir uns nicht ausgesucht. Dass manches dabei nervig ist, ist nicht die Schuld des Partners, es ist die Schuld des Lebens. Kommt der Partner von einer Geschäftsreise gestresst nach Hause und schnarcht nachts, so ist das nicht seine Schuld, es ist einfach das Leben.
Einfach nicht zu viel vom Partner erwarten, er ist ein Mensch und kein Gott, er wird einem nicht alle Bedürfnisse erfüllen können, niemand kann das.
Zudem blieben früher viele Leute zusammen, weil eine Scheidung einfach nicht möglich war, die Frauen waren finanziell abhängig, Geschiedene waren nicht gut angesehen. So manche Ehe früher war garantiert die Hölle gewesen! Ich kenne auch heute viele Leute, die ich nicht um ihre Partnerschaften beneide!
Heute sind die Leute sozial gesicherter, ob durch den Beruf, ob durch staatliche Transferleistungen. Sie sind zum Überleben nicht unbedingt auf eine Partnerschaft angewiesen, haben den Luxus, ausbrechen zu können, das konnten die Leute früher nicht. Zudem gibt es heute Geburtenkontrolle, man kann ungewollte Schwangerschaften verhindern und ist deshalb nicht gezwungen, sich aneinander zu binden.
Und die Frauen sind selbstbewußter geworden und fordernder. Das ist für viele Männer sicher nicht einfach, ich beobachte in meinem Umfeld, dass sehr viele deutsche Männer Ausländerinnen heiraten.
Eine weitere Beobachtung, die ich gemacht habe ist, dass Leute, die soziale Außenseiter sind, am ehesten in Partnerschaften zurechtkommen, wenn sie einmal zueinander gefunden haben. Sowohl mein Mann und ich waren soziale Außenseiter, unsere Ehe hat immer funktioniert, hat alles überstanden. Leute, die locker soziale Kontakte knüpfen, können es sich einfach leisten, weiterzuziehen, wenn in der Partnerschaft Stress aufkommt, Außenseiter können das nicht, die wären verloren und alleine.
Ein weiterer Faktor für die Vereinzelung ist sicher auch, dass der Beruf heute eine so übermäßig hohe Bedeutung hat, die Leute voll eingespannt sind, keine Zeit mehr haben und am Abend einfach nur völlig geschafft sind. Nicht gerade günstig, um eine Familie aufzubauen. Und auch das Ansehen der Familie ist nicht mehr das, was es früher einmal war. Familienarbeit wird nicht anerkannt, sondern belächelt. Gerade für die Frauen eine schwierige Situation.
 
Das meiste hier wurde ja schon geschrieben und ich bin der selben Meinung. Die Medien beeinflussen den Menschen und auch der Wohlstand, der bei manchen zu hoch ist. Dies bewirkt dann teilweise bei Frauen viel zu hohe Ansprüche auf die Lebenspartnerwahl. Dies betrifft übrigens genauso die Männer. Mir ist deswegen aufgefallen, dass es dadurch wirklich immer mehr Egoismus gibt. Ich muss sagen, was ich in letzter Zeit schon als Mann überhebliche und selbstverliebte Frauen kennengelernt habe, unglaublich. Ich bin aber zum Glück seit mehreren Jahren in einer Beziehung und heil froh, dass diese bis jetzt so gut gelaufen ist und hoffe, dass das bis ans Lebensende auch so bleibt.
Ich bin jetzt 40 Jahre alt und irgendwie auch froh, dass ich keine 25 mehr bin. Die Frauen haben sich dermaßen in den letzten 10 -15 Jahren verändert, wahnsinn ! Teilweise hat das schon nichts mehr mit gesundem Selbstbewusstsein der Frau zu tun oder auch mit Emanzipation, geschweige denn Gleichberechtigung. Mitlerweile hat die Frau mehr Rechte wie der Mann und diese Vorteile nutzen dann solche Weiber hemmungslos aus. Das dann so mancher Mann kein Bock mehr hat und eventuell sich eine Frau aus dem Ausland sucht, kein Wunder ! Und damit meine ich jetzt keine Frau aus dem Katalog oder Dorf und ohne Bildung ! Meine Frau kommt aus Italien. Ich habe sie dort durch einen längeren, beruflichen Aufenthalt in Rom kennengelernt und sah die Unterschiede zur typisch deutschen Frau. Und meine Frau ist Selbstbewusst und Emannzipiert. Hat studiert und eine tolle Position und verdient sogar mehr wie ich ! Und es geht auch weil da irgendwie noch Herz und Tolleranz exestiert und kein kindisches Machtgehabe wie es bei uns in Deutschland abgeht. Nur noch Machtkämpfe, Eggoismus, Mobbing, Intolleranz, Ignorranz, Rücksichtslosigket und vor allem Neid und noch mehr : Leute neidisch machen ! Das scheinen momentan die Interessen in unserer Gesllschaft zu sein.


Das Nivau nimmt immer mehr ab!


Das wollte ich noch hinzufügen aber das meiste wurde in diesem Thread schon geschrieben und die meisten wie ich finde, haben auch recht. Die Menschen suchen nur noch ihren persönlichen Vorteil, so auch bei der Wahl beim Lebenspartner. Liebe oder Gefühle haben da immer weniger Bedeutung!
 
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