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Warum eigentlich immer auf Castro?

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The Collector

Gast
Heutzutage wird Castro ja als Diktator und Vernichter des eigenen Landes betrachtet.

Jetzt habe ich einmal nachgeforscht und gelesen wer Castros Vorgänger war.

Batista war auch Diktator, hatte auch eine Geheimpolizei die 100 000 Menschen tötete. Außerdem konnten viele Kuabener zuesehen wie Batista aus ihrem Land einen Absatzmarkt für reiche amerikanische Investoren machte.

Das Castro damals niemandem vom eignenen Volk auf seiner Seite hatte, kann man also nicht behaupten. Die Revolution war gut gemeint, was danach folgte ist eine andere Sache.

Aber wer über Fidel schimpft, sollte auch seinen Vorgänger kennen.
 
Heutzutage wird Castro ja als Diktator und Vernichter des eigenen Landes betrachtet.

Jetzt habe ich einmal nachgeforscht und gelesen wer Castros Vorgänger war.

Ach, ich dachte du hast diese Daten alle im Kopf, das enttäuscht schon etwas.😎🙂

Batista war auch Diktator, hatte auch eine Geheimpolizei die 100 000 Menschen tötete. Außerdem konnten viele Kuabener zuesehen wie Batista aus ihrem Land einen Absatzmarkt für reiche amerikanische Investoren machte.

Das Castro damals niemandem vom eignenen Volk auf seiner Seite hatte, kann man also nicht behaupten. Die Revolution war gut gemeint, was danach folgte ist eine andere Sache.

Aber wer über Fidel schimpft, sollte auch seinen Vorgänger kennen.


Warum wärmst du diese Geschichten auf? ...alte Kamellen🙂
Das war 1958 Castro wird wohl nicht mehr lange leben.

Genauso könntest du schreiben, wer auf Mao schimpft, sollte aber auch an Stalin denken. Wo ist da der Sinn?
 
Castro ist doch mit den Jahren ein ziemlich umgänglicher Großvater geworden....🙂
 
Heutzutage ist es dort wohl so:

Die Alten Menschen wissen, was sie durch die Revolution gewonnen haben. Sie werden jetzt nicht mehr auf den Plantagen so ausgebeutet.
Es gibt Medizin, Schule und Essen für alle.
Es gibt aber auch keine Wahlen und so weiter...
Die jungen Leute hören einfach von überall, wie toll USA sein soll und so weiter...
Will jetzt nicht sagen, dass Kuba gut ist, die haben wirklich alle wenig Geld...

Die Leute denken nicht an Castros Vorgänger, sondern ob es eine Demokratie werden könnte.

Ohne Fidel Castro haben sie ihre Leitfigur verloren, wenn er stirbt... Bleibt abzuwarten, was passieren wird.
 
Meine Skepsis beschränkt sich da immer auf das Alter der Herrschenden. Castro ist ein sehr alter Mann, viel zu lange an der Macht - und vermutlich völlig unfähig sein Land aus der Isolation herauszuführen. Das erinnert immer an andere Altsäcke, die ihre Posten nicht räumen wollten und nur noch Unsinn gemacht haben: Chrustschow, Breschniew, Honecker usw. - die Welt ist immer noch voll dieser Blindgänger.
 
Meine Skepsis beschränkt sich da immer auf das Alter der Herrschenden. Castro ist ein sehr alter Mann, viel zu lange an der Macht - und vermutlich völlig unfähig sein Land aus der Isolation herauszuführen. Das erinnert immer an andere Altsäcke, die ihre Posten nicht räumen wollten und nur noch Unsinn gemacht haben: Chrustschow, Breschniew, Honecker usw. - die Welt ist immer noch voll dieser Blindgänger.


So typisch immer auf die Kommunisten. Sie sind nicht die einzigen schlechten Menschen auf dieser Welt.

Es geht darum, das Kuba vor Castro keine Demokratie war.
 
Ach, ich dachte du hast diese Daten alle im Kopf, das enttäuscht schon etwas.😎🙂

Man kann nicht alles wissen.


Warum wärmst du diese Geschichten auf? ...alte Kamellen🙂
Das war 1958 Castro wird wohl nicht mehr lange leben.

Weil Castro Tag und Nacht in der Schule kritisiert wird und auch von den Medien. Diktator Batista und seine Taten werden in Geschichtsbüchern kaum bearbeitet.

Genauso könntest du schreiben, wer auf Mao schimpft, sollte aber auch an Stalin denken. Wo ist da der Sinn?

Nein wer über Mao schimpft, solltr Tschiang Kaischek kennen. Er war Militärdiktator und ging nicht weniger brutal als Mao mit politischen Gegnern um. Keine der beiden Bürgerkriegsführer hätte China etwas gutes gebracht, aber einer musste ja die Macht erlangen.
 
Heutzutage ist es dort wohl so:

Die Alten Menschen wissen, was sie durch die Revolution gewonnen haben. Sie werden jetzt nicht mehr auf den Plantagen so ausgebeutet.
Es gibt Medizin, Schule und Essen für alle.
Es gibt aber auch keine Wahlen und so weiter...
Die jungen Leute hören einfach von überall, wie toll USA sein soll und so weiter...
Will jetzt nicht sagen, dass Kuba gut ist, die haben wirklich alle wenig Geld...

Die Leute denken nicht an Castros Vorgänger, sondern ob es eine Demokratie werden könnte.

Ohne Fidel Castro haben sie ihre Leitfigur verloren, wenn er stirbt... Bleibt abzuwarten, was passieren wird.


Und deswegen finde ich es wichtig, dass die Kubaner niemals vergessen, dass Batista genauso ein undemokratischer Diktator war und die Revolution eigentlich anfangs von einem guten Willen geleitet war. Ich glaube Che und Castro haben sich auch wegen den politischen Entscheidungen nach der Revolution voneinander getrennt. Es hätte andere Wege gegeben als den Kommunismus.
 
Nö, ich habe mich nicht nur auf alte Männer wie Castro oder gar den Kommunismus eingeschossen. Mir ging es mehr um das Thema "Senil und Präsident". Ich hätte auch ohne weiteres Kohl anführen können - aber in Demokratien sind solche Leute eben seltener.
Ich wäre dafür - was sicher eine Illusion ist - die Amstzeiten von Regierungschefs und Regierungen - weltweit - auf Fristen ( z.B. acht Jahre ) zu beschränken.
 
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