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War ich zu hart?

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Für ihm war das Thema optional. Ich habe ihm aber gleich gesagt das ich keine Kinder möchte.
Ah, okay. Danke für die Antwort.

Ich wünsche dir, dass du einen passenden, guten Mann für dich findest. Dieser war nicht "dein" Mann, du wolltest das nur gerne und hast angefangen übergriffig an ihm rumschnitzen zu wollen, bis er für dich passt und deine Bedürfnisse und Erwartungen "perfekt" befriedigt und erfüllt. So geht's nicht, das ist nicht okay und geht weit über "hart sein" hinaus.
 
Ah, okay. Danke für die Antwort.

Ich wünsche dir, dass du einen passenden, guten Mann für dich findest. Dieser war nicht "dein" Mann, du wolltest das nur gerne und hast angefangen übergriffig an ihm rumschnitzen zu wollen, bis er für dich passt und deine Bedürfnisse und Erwartungen "perfekt" befriedigt und erfüllt. So geht's nicht, das ist nicht okay und geht weit über "hart sein" hinaus.
Danke sehr.
Vermutlich hab ich das unterbewusst wirklich so gewollt. Weil ich ihm ja auch echt mochte- auch wenn das für alle hier ,nicht passend' klingt.
Wie gesagt ich habe auch nur so hart geschrieben da mich in der Weihnachtszeit alles emotional ueberfordert- und emotional verletzt hat. Ist keine Entschuldigung aber zumindest eine ehrliche Begründung von meiner Seite.
 
Wie gesagt er war auch ein Mann der sich ,nicht alles gefallen lies' sicher kein ,Sklave' wie vielleicht hier vermutet wird. War ja nicht so als hätte er alles ohne Wiederrede-/Sarkasmus und manchmal auch Wut mitgemacht.. eher weniger ein ,Puddel'. Aber vom Wesen definitiv ein gutherziger Mann.
Was auch immer er war, er ist weg und kommt nicht wieder und das hat seine Gründe.
 
Wobei ich ja sagen muss, der gute Mann liest sich, als hätte der das Handbuch für gewaltfreie Kommunikation gefrühstückt und einen Grundkurs für systemische Beratung inhaliert...
Würde mich in einem Streit wahnsinnig machen.

Was natürlich in keinster Weise Deine Art und Weise mit ihm umzugehen entschuldigt, @TE. Sollte Dir der Sinn danach stehen, Dein zukünftiges Leben nicht alleine zu verbringen, dann solltest Du beim nächsten Mann mehr auf Dich schauen und vielleicht vorher etwas an Deiner "perfektionistischen" Ader arbeiten, bevorzugt mit einer Therapeutin Deines Vertrauens.
 
Naja, der Mann, der
  1. schön isst
  2. warm kommuniziert
  3. Pläne beim Treffen hat
  4. selber kocht, statt ins Resaurant einlädt
  5. Nachbereitungslisten nach dem Urlaub akzeptiert
  6. Ghosting akzeptiert und erträgt
  7. Meckereien über Sauberkeit und Ordnung in seiner Butze aushält
  8. liebevoll ausgesuchte Weihnachtsgescheke nicht überreichen kann, weil das ist ja wie DHL
  9. nicht das Alter seiner Partnerin kennen darf
  10. sich immer sofort kleinlaut zu entschuldigen hat, nicht einen Tag später
  11. sich an die von der TE eingeläuteten Ruhepause hält, aber den perfekten Zeitpunkt des Wiedermeldens quasi auf magische Weise erkennt
  12. der immer und immer wieder angekrochen kommt, aber erst von der Königin empfangen wird, wenn es ihr passt
  13. in der Lage ist, interessant zu sprechen
  14. jede noch so kleine Befindlichkeit eurer Hohheit am besten noch vor dem Entstehen zu erkennen und entsprechend warm und interessant zu reagieren
  15. Vorwürfe als Wunsch interpretiert und entsprechend vorsorgt (hoffentlich atmet er wenigstens richtig?)
... der muss wohl erst noch erfunden werden. Geht doch aber bestimmt auch mit KI, oder?
Ganz ehrlich ,
da würde ich vor mir selber das grusseln bekommen
 

Hallo liebe Community,

ich möchte euch einen Konflikt mit meinem Freund schildern, der letztlich zum Ende unserer 15‑monatigen Beziehung geführt hat. Im Nachhinein frage ich mich, ob ich zu hart reagiert habe und ob ich ihn vielleicht wieder kontaktieren sollte.


Zu mir

Ich bin 47 Jahre alt und habe meinen Freund (heute 37) über eine Dating‑Plattform kennengelernt. Dort gab ich zunächst an, 37 zu sein, habe ihm aber relativ bald gesagt, dass ich bei meinem Alter geschummelt hatte. Als er dann nach meinem tatsächlichen Alter fragte, sagte ich ihm, dass ich es ihm nicht sagen möchte – und bis heute weiß er es nicht.

Das klingt vielleicht seltsam, aber ich hatte mein ganzes Leben lang Schwierigkeiten mit diesem Thema. Ich komme aus einem narzisstischen Elternhaus, und meine Mutter hat mir vieles sehr schwer gemacht. Deshalb habe ich mich schon früh intensiv mit psychologischen Themen beschäftigt, um mich selbst zu stabilisieren – was auch gut funktioniert hat.

Durch meine Erziehung habe ich jedoch ein perfektionistisch‑kontrollierendes Muster entwickelt und dadurch sehr hohe Ansprüche – an mich selbst und an andere, besonders in der Kommunikation.

Kurz vor Weihnachten wollten wir bei ihm backen. Den Abend davor sagte er ab, weil er sehr müde war, meinte aber, wir könnten am nächsten Morgen früh starten. Ich akzeptierte das, war innerlich aber traurig, weil ich mich nicht ausreichend priorisiert fühlte.

Am nächsten Morgen schickte er mir ein Foto eines Rezepts – ohne Kommentar. Ich fragte, ob ich die Zutaten kaufen soll oder ob er sie schon besorgt hat. Er meinte, ich solle sie kaufen, deshalb habe er mir das Bild geschickt. Ich erklärte, dass ich es nicht verstanden hätte, weil er nichts dazu geschrieben hatte.

Er antwortete scherzhaft, dass er die Zutaten jetzt selbst kaufen gehe. Wir tauschten uns dann darüber aus, was wir beide zu Hause hatten. Ich bat ihn anschließend, extra Chocochips zu kaufen, die im Rezept nicht standen. Als er fragte, ob es diese „extra“ überhaupt gebe, sagte ich, dass genau das ja bedeute, dass sie extra sind.

Daraufhin schrieb er: „Wow, so eloquent“, mit einem lachenden Smiley. Ich erwiderte, dass ich mir wünschen würde, er wäre ebenfalls klarer in seiner Kommunikation, statt einfach nur Bilder ohne Kommentar zu schicken. Er meinte, dass er nun einmal nicht so sei – wie ich ja wisse – und schickte drei Shining‑GIFs als Scherz.

Währenddessen war er einkaufen und rief mich auch an. Ich hatte jedoch beschlossen, nach dieser für mich frustrierenden Konversation zu Hause zu bleiben und mir einen schönen Tag zu machen. Als ich ihm das schrieb, meinte er nur: „Ok. Schade. Schönen Tag noch.“ Später schrieb er, dass er meine Reaktion etwas übertrieben fand, es aber vielleicht besser sei, als den Tag mit schlechter Stimmung zu verbringen.

22.12. – Seine Entschuldigung

Am nächsten Morgen entschuldigte er sich sehr nett und einsichtig für seinen „humoristischen Sarkasmus“ und bedauerte, dass der Tag nicht zustande gekommen war. Er sagte, er wollte nicht gleichgültig wirken, sei aber von meinem Rückzug überrascht gewesen. (Ich fand die Entschuldigung einen Tag später zu spät).

23.12. – Meine Reaktion

Ich schrieb ihm darauf auch erst am nächsten Tag, dass ich eine Pause brauche und nicht ständig alles managen möchte. Ich wünschte ihm schöne Weihnachten.Er war überrascht, meinte aber, es sei wichtig, dass ich mir Zeit nehme, und wünschte mir ebenfalls schöne Weihnachten.

Daraufhin meldete er sich erst wieder am 29.12. und bat um Klarheit, weil die Situation für ihn schwierig sei.Ich antwortete, er solle selbst Klarheit schaffen, statt mich immer zu fragen. Daraus entstand eine angespannte WhatsApp‑Konversation.

Er entschuldigte sich mehrfach und erklärte, dass er mir aus Rücksicht ein paar Tage Zeit geben wollte, weil meine Nachricht vom 23.12. für ihn so klang, als wolle ich Weihnachten nicht mit ihm verbringen. Er sagte, er sei sehr traurig gewesen, habe aber meine Grenzen respektieren wollen. Er entschuldigte sich erneut für seinen Sarkasmus.

Ich konnte das in dem Moment jedoch nicht annehmen und kritisierte ihn weiter. Ich sagte, er erkläre sich nur, statt im Hier und Jetzt zu sagen, was er besser machen könne.

Er wollte mich zu sich einladen, um gemeinsam zu kochen und Silvester zu verbringen. Ich hatte jedoch bereits andere Pläne und sagte ab.

Am Silvestertag fragte er, ob wir uns zumindest kurz sehen könnten, damit er mir die liebevoll gekauften Weihnachtsgeschenke geben könne. Ich blockte ab und meinte, er klinge wie ein Paketbote.

Er fragte noch einmal, ob ich nicht wenigstens eine halbe Stunde Zeit hätte, weil er mich gerne sehen würde. Ich sagte ihm außerdem, dass ich ab 02.01. auf Urlaub sei – ich hatte mir inzwischen einen Spanien‑Urlaub gebucht.

Er akzeptierte das und wünschte mir sogar einen schönen Urlaub. Ich habe in dem Moment nicht gesehen, wie traurig er war.

Ich war wiederum enttäuscht, dass er sich erst fünf Tage später wieder meldete – während ich im Urlaub war. Er hätte ja zwischendurch schreiben können. Ich war ebenfalls traurig.

Er fragte dann, wie es nun mit der Beziehung weitergeht, weil er langsam Klarheit brauche. Ich antwortete erneut harsch, dass ich nicht seine „Nanny“ sei und er selbst Klarheit schaffen müsse.Er erklärte, dass es nie seine Absicht gewesen sei, mich zu vernachlässigen. Er habe mir nur Zeit geben wollen, damit ich mich entspannen könne und er mich nicht störe. Alles sei aus Rücksicht passiert und er wollte nie das dieser Konflikt so eskaliert.

Aber egal, was er schrieb und wie oft er sich entschuldigte – ich reagierte jedes Mal kritisch und schoß zurück.

Nach meinem Urlaub hatten wir noch ein längeres Telefongespräch, in dem jedoch nicht viel herauskam. Er erklärte sich erneut und schickte mir später sogar Screenshots unserer WhatsApp‑Verläufe, um mir zu zeigen, dass er es ernst gemeint hatte – mich sehen zu wollen, für mich da zu sein – aber nicht mehr wusste, wie er zu mir durchdringen könne.

Ich antwortete wieder sehr neutral und wünschte ihm ein schönes Wochenende.

Kurz danach hatte er Geburtstag. Ich schickte ihm neutrale Glückwünsche. Er bedankte sich freundlich, machte aber keinen weiteren Schritt mehr.
Jetzt – mit etwas Abstand und nach viel Reflexion – frage ich mich, ob ich nicht zu hart gewesen bin und ihm die Chance hätte geben sollen, seinen Fehler gutzumachen.

Bitte um eure Meinungen.
Sorry für den langen Text.


Kennst du den Spruch: Wer einmal lügt dem glaubt man nicht auch dann wenn er die Wahrheit spricht. Und das erste was dir einfällt ist eine Lüge, da wärst du bei mir gleich durchgefallen.

Welchen Fehler hat er denn gemacht? Ich finde keinen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Kommunikation welche du kritisierst hat erst nach dem 29.12. begonnen als er sich ,nach Klarheit' erkundigte und nicht vor dem 23.12.
Du bist unglaublich anstrengend. Du forderst ständig bespasst zu werden, dies und das. Und wenn er mal gereizt ist, weil du ihn ständig nervst, warum zeigst du mir nicht non stop seine Liebe, du bist doch der Mann, bist du verletzt?

Du bist eine Narzisstin, manipulativ, kontrollierend. Vor dir hält man sich besser fern.

Du bist toxisch.
 
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