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War ich zu hart?

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Du verstehst nicht, dass Du nicht ganz unbeteiligt am Desaster warst und er gar nichts musst - schon gar nicht nach Deiner Pfeife tanzen.
Du hättest es auch einrenken können, denn Du hast die Suppe ursächlich angerührt.
Er hat nur reagiert und das noch recht besonnen.
Und vermutlich war es ihm auch schon egal und er hatte gar keine große Lust mehr auf Deine Forderungen zu reagieren.
Er meinte am 31.12: (umgeschrieben)
Es tut mir wirklich leid, dass du dich so fühlst. Die letzten Tage waren auch für mich nicht einfach. Wie ich dir schon gesagt habe, hatte ich das Gefühl, dass dich der sarkastische Ton an diesem Morgen verletzt hat und du dich deshalb zurückgezogen hast, um etwas Abstand zu gewinnen.
Mir ist auch aufgefallen, dass du deine Nachricht am 23. Dezember mit „Merry Xmas“ beendet hast. Dadurch konnte ich die Weihnachtsfeiertage nicht wirklich genießen. Gleichgültig war es mir keinesfalls – auch wenn es für dich vielleicht so gewirkt hat. Mir war es wichtig, dir Raum zu geben und Rücksicht auf dich zu nehmen. Deshalb habe ich meine eigenen Bedürfnisse, wie dich zu sehen oder Weihnachten gemeinsam zu verbringen, hintenangestellt.
Emotional war das für mich ebenfalls nicht leicht, aber ich wollte dir die Zeit geben, die du gebraucht hast. Genau deshalb habe ich mich am 29. Dezember bei dir gemeldet – weil ich nicht länger warten wollte und wissen wollte, wie es dir geht und wie du die Situation siehst.
Ich weiß, dass das Ganze viel größer geworden ist, als es jemals hätte sein sollen. Und ich habe es nie auf die leichte Schulter genommen, auch wenn es für dich vielleicht anders gewirkt hat. Es tut mir wirklich leid.
Ich wünsche dir von Herzen ein gutes neues Jahr.

Ich:
Du hast offensichtlich nichts von dem gelesen, was ich geschrieben habe… Es geht völlig am Thema vorbei und wirkt dadurch verletzend.Du steckst 100 % deiner Energie in Erklärungen wie „warum ich nicht konnte“ oder „was meine Absicht war“, statt dich damit zu beschäftigen, wie du etwas ändern kannst.Wenn das an der Uni oder im Job passieren würde – würdest du wirklich ständig dem Professor oder deinem Chef Mails schreiben, um zu erklären, warum du das Buch nicht gelesen oder die Aufgabe nicht erledigt hast? Das wäre völlig absurd. Man würde dich sofort entlassen.
Ein normaler Mann würde sich fragen, warum er seine Freundin an diesem Samstagmorgen so schlecht behandelt hat, warum er sie vernachlässigt – und wie er das wieder gutmachen kann. Stattdessen jammerst du darüber, wie „anstrengend“ deine Woche war.
Du versuchst nur, dir eine Geschichte zurechtzulegen, die in deinem Kopf edler klingt. Aber diese Fantasie ändert nichts an der Realität. Die Realität besteht aus dem, was du sagst und tust – aus dem, was tatsächlich passiert, nicht aus dem, was du dir einbildest.
Es ist wie ein Kind, das eine Vase zerbricht und dann sagt: „Aber ich wollte doch, dass sie fliegt!“

Er:
Du hast mit dem, was du gesagt hast, recht. Ich hätte mehr Initiative zeigen können. Gleichzeitig war ich unsicher und bin davon ausgegangen, dass du ein paar Tage für dich brauchst. Deine Nachricht vom 23. Dezember klang zumindest so, und deshalb wollte ich keine Grenzen überschreiten.
Wenn du dich wegen der Geschenke nicht treffen möchtest oder sie nicht mehr haben willst, kann ich das aus deiner Perspektive vollkommen verstehen.Sag es mir bitte einfach ehrlich und direkt, damit ich Klarheit habe.

Ich:
Du klingst ein bisschen wie ein Lieferkurier, dessen einziges Anliegen es ist, Pakete loszuwerden. Es ist wirklich enttäuschend, dass deine Nachrichten selbst jetzt nur aus Logistik und Rechtfertigungen bestehen, statt irgendeine Wärme oder einen menschlichen Ton mir gegenüber zu zeigen.
Es liegt immer an mir – selbst jetzt schiebst du die Entscheidungen wieder zu mir, anstatt einfach nach deinen eigenen Absichten zu handeln und auszudrücken, was du fühlst. Es wirkt, als wäre dir das alles völlig gleichgültig…

Er:
Ich habe dir in mehreren Nachrichten versucht zu zeigen, dass du mir wichtig bist.Mir ist jetzt bewusst geworden, dass meine Versuche, „rücksichtsvoll“ zu sein, nicht besonders hilfreich waren und dass ich mehr Initiative hätte zeigen können. Ich sehe auch, dass mein Sarkasmus und mein Versuch, humorvoll zu sein, ein Fehler waren.
Deshalb wollte ich vorgestern gern eine schöne Zeit mit dir verbringen – und vielleicht auch gestern zu Silvester –, auch wenn ich, wie du zu Recht gesagt hast, keine konkreten Details genannt habe.Weil es mir wirklich wichtig ist, dich zu sehen, habe ich dich auch gefragt, ob ich dir die Geschenke geben kann.

Ich:
Wie ich schon gesagt habe, klingst du in deinen Nachrichten wie ein Kurier oder jemand aus der Logistik. Genau dieselbe Nachricht könntest du genauso gut einem Nachbarn, deinem Cousin oder einem Kollegen schicken – sie enthält keinerlei Wärme oder Sprache, die zu einer Beziehung passt.Ganz zu schweigen davon, dass dir dieser spöttische, verletzende und sarkastische Ton mir gegenüber viel zu leicht über die Lippen kommt.
Und natürlich sind kalte Nachrichten ohne jegliche Details enttäuschend – besonders nachdem ich dir gesagt habe, dass ich es leid bin, immer alles allein zu organisieren und zu tragen.

Er:
Ich wollte etwas für dich kochen – ein richtiges Essen, sogar mit Dessert – und dich zu mir einladen, damit ich dir deine Geschenke persönlich geben kann. Nicht, weil ich sie loswerden möchte, sondern weil ich sie dir wirklich von Herzen schenken will, mit Wärme und echter Absicht.

Ich:
Wenn jemand solche Absichten hat, dann zeigt er sie in dem Moment. Dann benutzt er im Alltag eine warme, menschliche Sprache – und schickt nicht einfach nur Links und Bilder aus Bequemlichkeit.

Echte Wärme ist nichts, das man im Nachhinein erklärt oder rechtfertigt. Sie zeigt sich in dem, was man tatsächlich tut, im realen Verhalten, nicht in dem, was man später behauptet, „eigentlich“ gewollt zu haben.Ein Essen zu beschreiben, das ich nie bekommen habe, und ein Herz, das ich schon sehr lange nicht mehr gespürt habe, wirkt wie ein weiterer Versuch, die Vergangenheit umzuschreiben – oder?

So hier habe ich einen Teil des Verlaufs nochmal etwas umgeschrieben- aber hier geht es darum was ich mit ,warmer Kommunikation' und ,Intentionen' gemeint habe. Hoffentlich etwas nachvollziehbar?
 
Deine Erfahrungen mit deiner Familie ( so wie du deine Eltern beschrieben hast ) und dein Familienmuster, deine Werte, deine Ängste, deine Glaubenssätze, deine Abneigungen und deine familiäre Kommunikationsstruktur werden der Hauptgrund für dein schwieriges Verhalten sein.
Du lebst in deinem eigenen Kinofilm.

Eine Therapie, Genogrammarbeit und Familienaufstellung könnten dir weiterhelfen.
 
Nur mal als kleiner Denkanstoss wegen schriftlicher Kommunikation:

Ich schreibe: Hey Schatz, hast du heute Lust auf Pizza?

Und er antwortet: Ja, sicher.

Was könnte das jetzt bedeuten?
War das genervt gemeint, dieses "sicher"? Habe ich ihm gerade auf den Schlips getreten? Hätte er vielleicht viel lieber Lust gehabt selbst zu kochen, und jetzt grätsche ich in seine Pläne? Oder will er auf sein Gewicht achten, und ich bringe ihn jetzt irgendwie in Zugzwang, etc., etc.

Und das ist jetzt etwas super, super Simples. Einfach nur das Wörtchen "sicher" erzeugt eine Kaskade an möglichen Fragen.

Am Telefon hörst du die Stimmlage, das gibt schon sehr viel her. Angesicht zu Angesicht ist noch weniger Raum für Interpretation...
Und da kann man auch problemlos nachfragen, ohne ein gegenseitiges Auf-die-Füße-Treten / Missverstehen zu erzeugen.

Ich würde das echt überdenken mit dem Fokus auf dem Schreiben, nur mein Ratschlag.
 
Er schreibt sehr gut.
An deiner Stelle wäre ich ruhig und still geblieben, ihm keinerlei Vorwürfe gemacht acht, ihn nicht kritisiert, wäre zu ihm zum Essen gegangen und ihr hättet euch wieder vertragen.
Er wollte dich unbedingt sehen, dir seine Zuneigung zeigen, dir Geschenke 🎁 geben..usw.
Er wirkt sympathisch aber zu gutmütig

Du warst diejenige welche sich schwierig verhalten hatte.
Jede unwichtige Kleinigkeit bläst du zu einem riesigen Ballon auf und verhältst dich extrem zänkisch ..
 
Zuletzt bearbeitet:
Er meinte am 31.12: (umgeschrieben)
Es tut mir wirklich leid, dass du dich so fühlst. Die letzten Tage waren auch für mich nicht einfach. Wie ich dir schon gesagt habe, hatte ich das Gefühl, dass dich der sarkastische Ton an diesem Morgen verletzt hat und du dich deshalb zurückgezogen hast, um etwas Abstand zu gewinnen.
Mir ist auch aufgefallen, dass du deine Nachricht am 23. Dezember mit „Merry Xmas“ beendet hast. Dadurch konnte ich die Weihnachtsfeiertage nicht wirklich genießen. Gleichgültig war es mir keinesfalls – auch wenn es für dich vielleicht so gewirkt hat. Mir war es wichtig, dir Raum zu geben und Rücksicht auf dich zu nehmen. Deshalb habe ich meine eigenen Bedürfnisse, wie dich zu sehen oder Weihnachten gemeinsam zu verbringen, hintenangestellt.
Emotional war das für mich ebenfalls nicht leicht, aber ich wollte dir die Zeit geben, die du gebraucht hast. Genau deshalb habe ich mich am 29. Dezember bei dir gemeldet – weil ich nicht länger warten wollte und wissen wollte, wie es dir geht und wie du die Situation siehst.
Ich weiß, dass das Ganze viel größer geworden ist, als es jemals hätte sein sollen. Und ich habe es nie auf die leichte Schulter genommen, auch wenn es für dich vielleicht anders gewirkt hat. Es tut mir wirklich leid.
Ich wünsche dir von Herzen ein gutes neues Jahr.

Ich:
Du hast offensichtlich nichts von dem gelesen, was ich geschrieben habe… Es geht völlig am Thema vorbei und wirkt dadurch verletzend.Du steckst 100 % deiner Energie in Erklärungen wie „warum ich nicht konnte“ oder „was meine Absicht war“, statt dich damit zu beschäftigen, wie du etwas ändern kannst.Wenn das an der Uni oder im Job passieren würde – würdest du wirklich ständig dem Professor oder deinem Chef Mails schreiben, um zu erklären, warum du das Buch nicht gelesen oder die Aufgabe nicht erledigt hast? Das wäre völlig absurd. Man würde dich sofort entlassen.
Ein normaler Mann würde sich fragen, warum er seine Freundin an diesem Samstagmorgen so schlecht behandelt hat, warum er sie vernachlässigt – und wie er das wieder gutmachen kann. Stattdessen jammerst du darüber, wie „anstrengend“ deine Woche war.
Du versuchst nur, dir eine Geschichte zurechtzulegen, die in deinem Kopf edler klingt. Aber diese Fantasie ändert nichts an der Realität. Die Realität besteht aus dem, was du sagst und tust – aus dem, was tatsächlich passiert, nicht aus dem, was du dir einbildest.
Es ist wie ein Kind, das eine Vase zerbricht und dann sagt: „Aber ich wollte doch, dass sie fliegt!“

Er:
Du hast mit dem, was du gesagt hast, recht. Ich hätte mehr Initiative zeigen können. Gleichzeitig war ich unsicher und bin davon ausgegangen, dass du ein paar Tage für dich brauchst. Deine Nachricht vom 23. Dezember klang zumindest so, und deshalb wollte ich keine Grenzen überschreiten.
Wenn du dich wegen der Geschenke nicht treffen möchtest oder sie nicht mehr haben willst, kann ich das aus deiner Perspektive vollkommen verstehen.Sag es mir bitte einfach ehrlich und direkt, damit ich Klarheit habe.

Ich:
Du klingst ein bisschen wie ein Lieferkurier, dessen einziges Anliegen es ist, Pakete loszuwerden. Es ist wirklich enttäuschend, dass deine Nachrichten selbst jetzt nur aus Logistik und Rechtfertigungen bestehen, statt irgendeine Wärme oder einen menschlichen Ton mir gegenüber zu zeigen.
Es liegt immer an mir – selbst jetzt schiebst du die Entscheidungen wieder zu mir, anstatt einfach nach deinen eigenen Absichten zu handeln und auszudrücken, was du fühlst. Es wirkt, als wäre dir das alles völlig gleichgültig…

Er:
Ich habe dir in mehreren Nachrichten versucht zu zeigen, dass du mir wichtig bist.Mir ist jetzt bewusst geworden, dass meine Versuche, „rücksichtsvoll“ zu sein, nicht besonders hilfreich waren und dass ich mehr Initiative hätte zeigen können. Ich sehe auch, dass mein Sarkasmus und mein Versuch, humorvoll zu sein, ein Fehler waren.
Deshalb wollte ich vorgestern gern eine schöne Zeit mit dir verbringen – und vielleicht auch gestern zu Silvester –, auch wenn ich, wie du zu Recht gesagt hast, keine konkreten Details genannt habe.Weil es mir wirklich wichtig ist, dich zu sehen, habe ich dich auch gefragt, ob ich dir die Geschenke geben kann.

Ich:
Wie ich schon gesagt habe, klingst du in deinen Nachrichten wie ein Kurier oder jemand aus der Logistik. Genau dieselbe Nachricht könntest du genauso gut einem Nachbarn, deinem Cousin oder einem Kollegen schicken – sie enthält keinerlei Wärme oder Sprache, die zu einer Beziehung passt.Ganz zu schweigen davon, dass dir dieser spöttische, verletzende und sarkastische Ton mir gegenüber viel zu leicht über die Lippen kommt.
Und natürlich sind kalte Nachrichten ohne jegliche Details enttäuschend – besonders nachdem ich dir gesagt habe, dass ich es leid bin, immer alles allein zu organisieren und zu tragen.

Er:
Ich wollte etwas für dich kochen – ein richtiges Essen, sogar mit Dessert – und dich zu mir einladen, damit ich dir deine Geschenke persönlich geben kann. Nicht, weil ich sie loswerden möchte, sondern weil ich sie dir wirklich von Herzen schenken will, mit Wärme und echter Absicht.

Ich:
Wenn jemand solche Absichten hat, dann zeigt er sie in dem Moment. Dann benutzt er im Alltag eine warme, menschliche Sprache – und schickt nicht einfach nur Links und Bilder aus Bequemlichkeit.

Echte Wärme ist nichts, das man im Nachhinein erklärt oder rechtfertigt. Sie zeigt sich in dem, was man tatsächlich tut, im realen Verhalten, nicht in dem, was man später behauptet, „eigentlich“ gewollt zu haben.Ein Essen zu beschreiben, das ich nie bekommen habe, und ein Herz, das ich schon sehr lange nicht mehr gespürt habe, wirkt wie ein weiterer Versuch, die Vergangenheit umzuschreiben – oder?

So hier habe ich einen Teil des Verlaufs nochmal etwas umgeschrieben- aber hier geht es darum was ich mit ,warmer Kommunikation' und ,Intentionen' gemeint habe. Hoffentlich etwas nachvollziehbar?
Und wo war Deine warme Kommunikation?
Und wo waren Deine warmen Taten?
Ich sehe und lese da nirgends welche.
 
Er meinte am 31.12: (umgeschrieben)
Es tut mir wirklich leid, dass du dich so fühlst. Die letzten Tage waren auch für mich nicht einfach. Wie ich dir schon gesagt habe, hatte ich das Gefühl, dass dich der sarkastische Ton an diesem Morgen verletzt hat und du dich deshalb zurückgezogen hast, um etwas Abstand zu gewinnen.
Mir ist auch aufgefallen, dass du deine Nachricht am 23. Dezember mit „Merry Xmas“ beendet hast. Dadurch konnte ich die Weihnachtsfeiertage nicht wirklich genießen. Gleichgültig war es mir keinesfalls – auch wenn es für dich vielleicht so gewirkt hat. Mir war es wichtig, dir Raum zu geben und Rücksicht auf dich zu nehmen. Deshalb habe ich meine eigenen Bedürfnisse, wie dich zu sehen oder Weihnachten gemeinsam zu verbringen, hintenangestellt.
Emotional war das für mich ebenfalls nicht leicht, aber ich wollte dir die Zeit geben, die du gebraucht hast. Genau deshalb habe ich mich am 29. Dezember bei dir gemeldet – weil ich nicht länger warten wollte und wissen wollte, wie es dir geht und wie du die Situation siehst.
Ich weiß, dass das Ganze viel größer geworden ist, als es jemals hätte sein sollen. Und ich habe es nie auf die leichte Schulter genommen, auch wenn es für dich vielleicht anders gewirkt hat. Es tut mir wirklich leid.
Ich wünsche dir von Herzen ein gutes neues Jahr.

Ich:
Du hast offensichtlich nichts von dem gelesen, was ich geschrieben habe… Es geht völlig am Thema vorbei und wirkt dadurch verletzend.Du steckst 100 % deiner Energie in Erklärungen wie „warum ich nicht konnte“ oder „was meine Absicht war“, statt dich damit zu beschäftigen, wie du etwas ändern kannst.Wenn das an der Uni oder im Job passieren würde – würdest du wirklich ständig dem Professor oder deinem Chef Mails schreiben, um zu erklären, warum du das Buch nicht gelesen oder die Aufgabe nicht erledigt hast? Das wäre völlig absurd. Man würde dich sofort entlassen.
Ein normaler Mann würde sich fragen, warum er seine Freundin an diesem Samstagmorgen so schlecht behandelt hat, warum er sie vernachlässigt – und wie er das wieder gutmachen kann. Stattdessen jammerst du darüber, wie „anstrengend“ deine Woche war.
Du versuchst nur, dir eine Geschichte zurechtzulegen, die in deinem Kopf edler klingt. Aber diese Fantasie ändert nichts an der Realität. Die Realität besteht aus dem, was du sagst und tust – aus dem, was tatsächlich passiert, nicht aus dem, was du dir einbildest.
Es ist wie ein Kind, das eine Vase zerbricht und dann sagt: „Aber ich wollte doch, dass sie fliegt!“

Er:
Du hast mit dem, was du gesagt hast, recht. Ich hätte mehr Initiative zeigen können. Gleichzeitig war ich unsicher und bin davon ausgegangen, dass du ein paar Tage für dich brauchst. Deine Nachricht vom 23. Dezember klang zumindest so, und deshalb wollte ich keine Grenzen überschreiten.
Wenn du dich wegen der Geschenke nicht treffen möchtest oder sie nicht mehr haben willst, kann ich das aus deiner Perspektive vollkommen verstehen.Sag es mir bitte einfach ehrlich und direkt, damit ich Klarheit habe.

Ich:
Du klingst ein bisschen wie ein Lieferkurier, dessen einziges Anliegen es ist, Pakete loszuwerden. Es ist wirklich enttäuschend, dass deine Nachrichten selbst jetzt nur aus Logistik und Rechtfertigungen bestehen, statt irgendeine Wärme oder einen menschlichen Ton mir gegenüber zu zeigen.
Es liegt immer an mir – selbst jetzt schiebst du die Entscheidungen wieder zu mir, anstatt einfach nach deinen eigenen Absichten zu handeln und auszudrücken, was du fühlst. Es wirkt, als wäre dir das alles völlig gleichgültig…

Er:
Ich habe dir in mehreren Nachrichten versucht zu zeigen, dass du mir wichtig bist.Mir ist jetzt bewusst geworden, dass meine Versuche, „rücksichtsvoll“ zu sein, nicht besonders hilfreich waren und dass ich mehr Initiative hätte zeigen können. Ich sehe auch, dass mein Sarkasmus und mein Versuch, humorvoll zu sein, ein Fehler waren.
Deshalb wollte ich vorgestern gern eine schöne Zeit mit dir verbringen – und vielleicht auch gestern zu Silvester –, auch wenn ich, wie du zu Recht gesagt hast, keine konkreten Details genannt habe.Weil es mir wirklich wichtig ist, dich zu sehen, habe ich dich auch gefragt, ob ich dir die Geschenke geben kann.

Ich:
Wie ich schon gesagt habe, klingst du in deinen Nachrichten wie ein Kurier oder jemand aus der Logistik. Genau dieselbe Nachricht könntest du genauso gut einem Nachbarn, deinem Cousin oder einem Kollegen schicken – sie enthält keinerlei Wärme oder Sprache, die zu einer Beziehung passt.Ganz zu schweigen davon, dass dir dieser spöttische, verletzende und sarkastische Ton mir gegenüber viel zu leicht über die Lippen kommt.
Und natürlich sind kalte Nachrichten ohne jegliche Details enttäuschend – besonders nachdem ich dir gesagt habe, dass ich es leid bin, immer alles allein zu organisieren und zu tragen.

Er:
Ich wollte etwas für dich kochen – ein richtiges Essen, sogar mit Dessert – und dich zu mir einladen, damit ich dir deine Geschenke persönlich geben kann. Nicht, weil ich sie loswerden möchte, sondern weil ich sie dir wirklich von Herzen schenken will, mit Wärme und echter Absicht.

Ich:
Wenn jemand solche Absichten hat, dann zeigt er sie in dem Moment. Dann benutzt er im Alltag eine warme, menschliche Sprache – und schickt nicht einfach nur Links und Bilder aus Bequemlichkeit.

Echte Wärme ist nichts, das man im Nachhinein erklärt oder rechtfertigt. Sie zeigt sich in dem, was man tatsächlich tut, im realen Verhalten, nicht in dem, was man später behauptet, „eigentlich“ gewollt zu haben.Ein Essen zu beschreiben, das ich nie bekommen habe, und ein Herz, das ich schon sehr lange nicht mehr gespürt habe, wirkt wie ein weiterer Versuch, die Vergangenheit umzuschreiben – oder?

So hier habe ich einen Teil des Verlaufs nochmal etwas umgeschrieben- aber hier geht es darum was ich mit ,warmer Kommunikation' und ,Intentionen' gemeint habe. Hoffentlich etwas nachvollziehbar?
Er:
Ich verstehe, dass du von mir keine Wärme mehr spürst, und ich werde deine Gefühle nicht infrage stellen.Ich möchte dir nur sagen, dass das, was ich geäußert habe, ehrlich gemeint war – auch wenn es dich nicht so erreicht hat, wie ich es mir gewünscht hätte.

Ich:
So kann Kommunikation nicht funktionieren: Ich stelle eine Frage, und du schreibst wieder allgemeine Dinge über vergangene Absichten, um dich selbst „reinzuwaschen“ – obwohl ich dir schon vor Minuten erklärt habe, dass echte Wärme nichts ist, was man im Nachhinein behauptet, sondern etwas, das man in Echtzeit zeigt.Absichten zählen nicht, wenn sie nicht umgesetzt werden (das habe ich dir ebenfalls schon erklärt). Wenn die Geschenke mit vielen Emotionen gemacht wurden, dann sollte auch ihre Übergabe entsprechend sein…

Das Faire wäre, die Frage zu beantworten, warum du dich verteidigst – statt dich erneut zu verteidigen. Ich habe dir gesagt, dass es abstoßend wirkt. Jetzt wirkt es doppelt abstoßend.

Diesen Samstag fahre ich weg, bis Ende nächster Woche, um eine Freundin zu treffen, die nach langer Zeit wieder Kontakt aufnehmen wollte.Ob du zu echter Kommunikation und zu einer „männlichen“ Initiative fähig bist, musst du selbst herausfinden. Ich habe dir viele Hinweise gegeben, dir die genaue Karte zum Navigieren gezeigt, und ich habe schon viel zu viele Gespräche moderiert.
 
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