Da ist noch eine Sache, die ich nicht verstehe...
Du hast sehr darauf beharrt, dass dein Tonfall in den Nachrichten auf verletzten Gefühlen basierte. Was von seiner Grundlogik her erst einmal nachvollziehbar wäre, okay.
Ich habe sie mir nämlich noch einmal angesehen, und mir fällt auf, dass du niemals einen Gang runter schaltest.
Wenn man verletzt ist, sagt man schon mal übertriebene Dinge, macht Vorhaltungen - stimmt - aber wenn der andere Verständnis zeigt und gesprächsbereit ist, kommt man normalerweise schnell wieder runter, entschuldigt sich in der Regel...
Dein Wutpegel ist konstant hoch, und nimmt nie ab. Dein Freund könnte sich vor dir in den Staub werfen, es würde ihn nicht senken. Im Gegenteil, du eskalierst immer weiter hoch und hoch.
Bitte kläre doch mal auf, woher das rührt. Wenn man verletzt ist, sehnt man sich doch normalerweise nach Versöhnung. Bei dir sehe ich keine Sehnsucht danach. Da wäre ein ganz anderer Ton - flehendlicher, trauriger, etc.. Bei dir sehe ich viel mehr Genuss an der Eskalation, und sehr viel Anklage im Ton. Du drehst die Spirale immer weiter und scheinst Versöhnung gar nicht zu wollen.
Das macht im Kontext von "ich war in diesem Moment emotional verletzt" überhaupt keinen Sinn für mich.
Könntest du uns da Einsicht zu deinen Gedankengängen geben?
Ich war emotional sehr verletzt das er erstens - ein Treffen abgesagt hat- wobei wir uns die ganze Woche kaum gesehen hatten und fand's sehr schade das er nachdem er mit Freunden unterwegs war auf die abendliche Frage ,was wäre der Plan?' er meinte ,dass er keinen Plan hätte 😅'- eben mit lachendem Smiley und stattdessen gefragt hat ob wir uns nicht evtl morgen in der Frueh treffen wollen zum Backen, etc.
Habe ,bejaht' war aber zugegebenermaßen innerlich enttäuscht. Am nächsten Morgen war dann eben die Sache das seine ,erste Nachricht' das ,Rezeptbild' ohne weiteren Text geschickt hat und daraufhin ,sarkastisch wuerde'. Ich habe den Tag daraufhin abgesagt das ich meinte ,die Konversation war für mich zu anstrengend'. Daraufhin hat er nur ,OK.schade schoenen Tag noch' geschrieben und ca. 2 Std später meinte er nochmal ,fand ich jetzt ehrlich gesagt etwas übertrieben, aber womöglich besser als den Tag mit einem schlechten Vibe zu verbringen'.
Hier hätte er meiner Meinung nach auch Entschuldigung sagen können und die Sache wäre schnell vom Tisch gewesen. Stattdessen schrieb er dann erst wieder am nächsten Morgen ,dass es ihm leid tut und er den Tag nicht verpatzen wollte und prinzipiell sehr gerne gebacken hätte mit mir, etc.'.
Ich fand hierbei das er als Erwachsener Mann früher versuchen hätte können die Situation zu retten anstatt erst am nächsten Morgen eine ,reflektierte Entschuldigung' zu schicken.
Auf diese Entschuldigung habe ich einen Tag vor Heiligabend geschrieben ,dass ich nach dem Sonntag gemerkt habe das ich Zeit für mich brauche ohne alles zu managen. Frohe Weihnachten'. Er hat darauf nur ,verständnisvoll' zurückgeschrieben aber keine weitere Gegenfrage, etc gestellt und sich dann erst wieder am 29.12. mit der Frage nach ,Klarheit' gemeldet und das er sich eben ,nur' aus Rücksicht etc zurückgezogen hätte.
Diese 6 Tage ohne - irgend eine Nachricht - von ihm fand ich extrem verletzend.. deswegen hab ich auch so verletzt-/wütend geschrieben.
Auch weil solche Situationen schon mal vorkamen und sich bei mir vermutlich einiges angesammelt hatte. Ich finde so ein Verhalten passiv. Anstatt die Beziehung zu retten fällt er in eine ,Bequemlichkeit' zurück ein ,verlässlicher Partner' zu sein, dachte ich mir.
Ich meine wenn es ihm ,so leid getan hat' wie er anschließend in seinen Nachrichten meinte, etc hätte er mehr machen können als nur seine ,Intentionen' zu beschrieben und zu sagen was er ,machen wollte und wieso'.
Und weil er eben ,so kalt nach Klarheit gefragt hat und wieder mehr die Entscheidung delegiert hat' wollte ich ihm nicht am 30.- und 31.12.' besuchen wie er angefragt hat..
Hoffe es ist nun klar.