Hallo triple1,
ich habe mich nicht angegriffen gefühlt sondern wollte bloß eine Diskussion aufrecht erhalten, in welcher ich anderer Meinung bin.
triple1 meinte:
Ich hab auch nicht den Grund dafür jemanden aus dem Forum zum Islam zu bekehren.
Nein. Das wollte ich auch nicht sagen, meine Antwort war weder ironisch noch sarkastisch gemeint. Wer sagt uns, dass es nicht die wahre Religion ist, sich in die Luft zu sprengen? Könnte doch sein, es ist eine Therorie sowie der Islam an sich oder das Christentum. Wie diese Therorien belegt werden ist die Sache der jeweiligen Religion.
triple meinte:
Der Threadstarter wollte unsere Perspektive zum Tod und das was danach passiert haben. Und ich bin mir sicher ich hab dem eine überaus brauchbare Antwort geliefert.
ja sicherlich, und ich hab meine Meinung nochmals dargelegt, ich denke man darf hier diskutieren.
triple meinte:
Die Rettung der Frau auf der Straße, ist in der Sicht des Retters eine gute Tat. Und auch allein die subjektive Sicht eines einzelnen Individuums zählt zur Abrechnung für die guten bzw. schlechten Taten.
Woher sollte der Retter wissen, dass die Frau eine potentielle Mörderin ist?
Wenn die Frau ihren Mann tötet, ist es allein ihre Sache, da es ihre Absicht ist.
Der Retter hat nichts mit dem Tod zu tun und kann nicht für die Tat verantwortlich gemacht werden.
Hat der Hersteller mit der Produktion des Küchenmesser, mit der die Frau ihren Mann erstach eine schlechte Tat begangen? Nein, er hatte allein die Absicht eines Werkzeugs für die Küche zu produzieren um damit seine Familie zu ernähren.
Der Retter hatte genauso, die Absicht, die Frau zu retten, und nicht mit der Rettung der Frau den Tod des Ehemanns von der Frau zu unterstützen.
und was titulieren wir als schlechte tat? Vielleicht ist ebendiese Frau jahrelang von ihrem Mann geschlagen worden, und er wollte sich nun auch noch an ihrem Kind vergreifen...
War es eine schlechte Tat?
Ich denke Menschen handeln immer so, wie sie es für momentan am besten befienden, alles andere würde keinen Sinn machen.
Ich habe mal einen Ingenieur kennengelernt, der erzählte mir ganz begeistert von Druckwellen, auf meine Frage wozu er das bräuchte, sagte er damit werden Bomben hergestellt.
Diese Bomben werden dann abgeworfen und zerstören unglaublich viele Leben. Hat dieser Ingenieur nun böse gehaltet, weil er sich in der Tragweite seines Tuns nicht bewusst war? Oder falls er sich darüber bewusst gewesen wäre, war es eine gute Tat? Den Gegner zu bekämpfen?
Es gibt unendlich viele Standpunkte, und immer kann eine Tat gut sowie böse erscheinen.
triple1 meinte:
Es zählt die Absicht, die der Mensch versucht durchzuführen.
Kann ein Mensch eine schlechte Absicht haben, wo er denkt dass sie total falsch ist? Nein, das denke ich eben nicht, sondern dass ein Mensch immer versucht das beste aus dem zu machen was da ist. Ob das jetzt gut ist oder nicht, steht auf einem anderen Blatt geschrieben.
Oder die Menschen sind sich eben nicht über die Tragweite einer Tat bewusst. Beispiel Vergewaltigung, ein betrunkener Mann vergewaltigt ein Mädchen, klar. Er hat falsch gehandelt. Doch zu dem Tatzeitpunkt erschien es ihm durchaus logisch das zu tun. Hätte er vollkommen gewusst, dass das falsch ist was er da tut, hätte er es nicht getan. In diesem Augenblick zählte wohl nur die Befriedigung seiner Lust, eingeschränkte Sichtweise.
Ist das eine Sünde? Das ist etwas was man bestrafen kann, vor Gesetz, aber vor Gott?
Viele liebe Grüße
whisperer