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Wahre Liebe?

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Guter Beitrag, Nordrheiner.

Musst dich mir aber nicht anpassen. Ich schreibe nur kurz, weil ich es gerade noch nicht anders kann. Von dir sind wir ganz andere Kaliber gewohnt. Veruntreue deine Natur nicht.

Im Großen und Ganzen sagst du mir, wie du dir denken kannst, natürlich nichts Neues. Natürlich könnten wir eruieren, warum sich Menschen in irgendwelchen Stabspositionen oder im Privatleben nicht gerade liebenswürdig verhalten, aber wollen wir das wirklich?

~~~

Du sagtest mal sinngemäß, dass man doch für etwas kämpfen müsse. Das Problem ist, dass alle anderen das auch tun.

Du sagtest auch mal, dass du ein guter Schachspieler bist.

Bist du dir sicher, dass du für die Liebe kämpfst?
 
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Hallo _Tsunami_,

schau mal hier: Wahre Liebe?. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Die Sache ist die:

Menschen mögen sich nicht besonders. Das kannst du an jeder Straßenecke, in jedem Land, in den Betten und allgemein in den Beziehungen sehen. Politik, Manager, Schaupieler, Sportler, Hartz-IV, reich, arm, ganz egal - die Leute sind alle auf Krieg, Missgunst und Neid gebürstet. Und genau den Effekt wird es auch haben.

Ein Mensch, der heutzutage liebt und kompetent liebt, diese ultimativ krasse Fähigkeit beherrscht und unkorrumpierbar lebt - das ist sehr, sehr selten.

~~~

Schaue dir die Menschen, die dir tagtäglich im Fernsehen oder auf der Straße begegnen, einfach nur genau an, und du wirst feststellen, dass sie nicht die Sehnen, Muskeln und Fett wert sind, mit denen sie gedruckt wurden.

Die angeblichen Meister haben schon lange ihr Handwerk verloren.
 
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Guter Beitrag, Nordrheiner.

Musst dich mir aber nicht anpassen. Ich schreibe nur kurz, weil ich es gerade noch nicht anders kann. Von dir sind wir ganz andere Kaliber gewohnt. Veruntreue deine Natur nicht. Ich werde mich bemühen *g

Im Großen und Ganzen sagst du mir, wie du dir denken kannst, natürlich nichts Neues. Natürlich könnten wir eruieren, warum sich Menschen in irgendwelchen Stabspositionen oder im Privatleben nicht gerade liebenswürdig verhalten, aber wollen wir das wirklich?

~~~

Du sagtest mal sinngemäß, dass man doch für etwas kämpfen müsse. Das Problem ist, dass alle anderen das auch tun.

Du sagtest auch mal, dass du ein guter Schachspieler bist.

Bist du dir sicher, dass du für die Liebe kämpfst? Ja

Das Thema Liebe durchdringt alle Lebensbereiche. Wie wir dieses Thema in unserem Leben behandeln, entscheidet über uns Glück oder Unglück. Daher ist es in meinen Augen mehr als wichtig, über Entstehung und das Leben der Liebe, über ihre Fortpflanzung sowie überhaupt über alles zu reden, was Liebe betrifft.

Daher ist es auch wichtig darüber zu reden, warum sich Menschen "wo auch immer" nicht gerade liebenswürdig verhalten.

Wir befinden uns im Krieg, lieber Tsunami.
Auf der einen Seite steht die Liebe - und auf der anderen Seite befinden sich ihre Feinde.

Die Feinde der Liebe sind zahlreich. Dazu zähle ich als Beispiele:
- Sorgen: Die Sorge, nicht genügend Geld zu haben; die Sorge, im Leben zu kurz zu kommen; die Sorge, krank zu werden etc.

- Angst: Angst kann in gewisser Weise ein Freund sein, der uns lediglich nur anregen will, eine bestimmte Situation auf etwaige Gefahren hin zu prüfen. Darüberhinaus, wenn sich Angst nicht als Freund nutzen lässt, ist Angst ein unerbittlicher Feind des Menschen und damit der Liebe

sowie....
- Neid
- Geldgier
- Geltungssucht
- übersteigerter Egoismus
- Hartherzigkeit

Und wenn sich Liebe auf der einen Seite befinden und ihre Feinde auf der anderen Seite, so entscheidet doch der Mensch, wer jeweils den Sieg davonträgt. Daher nutzen die Feinde der Liebe die Lüge und der Täuschung. Mittels der Lüge und der Täuschung werden dem Menschen Argumente präsentiert, eben einem der o.g. Feinde Raum im Leben zu geben.
Und diese Argumente klingen oft sehr glaubwürdig - was erklärt - warum so viele Menschen auf sie reinfallen.

Je größer der Raum ist, den wir Menschen diesen Feinden geben, je geringer ist der Anteil der Liebe in unserem Leben. Und umgekehrt.

So wie die Feinde der Liebe ihre Unterstützer haben in der Lüge und der Täuschung, so hat die Liebe ihre Unterstützer in der Wahrheit und in der Reinheit des Herzens.

Setzt sich der Mensch für die Liebe ein, kämpft er auch für und um die Wahrheit. So wie die Liebe ihre Feinde hat, hat auch der Mensch, dem Liebe, Wahrheit und Reinheit wichtig sind, Feinde.

Im Mittelalter gab es Kirchenvertreter, die vorgaben, den christlichen Glauben - und damit die Liebe und die Wahrheit zu vertreten. Doch ihre Taten waren böse. Derjenige, der sich gegen sie stellte, wurde als Feind der Christen gebrandmarkt. Dabei war es genau umgekehrt.

Aber das muß man wissen: Wer sich für Liebe und Wahrheit entscheidet, hat automatisch auch seine Feinde gewählt.
 
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Durch die eigenen Ängste zu gehen, also sich von ihnen nicht negativ beeinflussen zu lassen und seinen Weg ungehindert zu gehen, führt zu guten Lernerfahrungen. Dies alleine reicht mir jedoch nicht aus, um mich kennenzulernen. Mein Ich hat noch mehr Facetten, die alleine durch Angstüberwindung nicht alle erkannt werden.
 
Ja, sicher. Das stellt eine Problematik im Erkennen dar.

Jeder Mensch kann dir in schillerndsten Wörtern erzählen, wie toll seine Werte sind, und wie toll man doch im Allgemeinen sei.

Kommen nach dem Mund aber auch die entsprechenden Handlungen?

Insofern stimmt es schon: "Nach den Früchten sollt ihr sie beurteilen."

~~~

Habe meinen Frieden mit Glück, Zufriedenheit, Gott, Liebe, der Gesellschaft und der ganzen Welt schon vor langer Zeit gemacht. Du willst nicht wirklich Rechenschaft von mir, oder?
 
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Durch die eigenen Ängste zu gehen, also sich von ihnen nicht negativ beeinflussen zu lassen und seinen Weg ungehindert zu gehen, führt zu guten Lernerfahrungen. Dies alleine reicht mir jedoch nicht aus, um mich kennenzulernen. Mein Ich hat noch mehr Facetten, die alleine durch Angstüberwindung nicht alle erkannt werden.

Stimmt schon.

In Anbetracht des vollen Handlungsspektrums eines Menschen ist Angst jedoch DER Aspekt, der Menschen in extremstem Maße in die Ecke treibt.

In Beziehungen beispielsweise die Verlustangst, der Neid oder das mangelnde Selbstwertgefühl. Gleichfalls auch die Angst vor Beziehungsanbahnung/Kontaktaufnahnme, das berüchtigte Ansprechen von Frau oder Mann.

Dann ganz allgemein der Überlebensinstinkt - die Angst davor, nicht zu leben oder nicht gut genug leben zu können.

Raffgier und das Ausstechen von Mitmenschen. Globale und persönliche Kriegsführung. Lethargie und Apathie.

Eben auch die Angst vor dem Fremden, den anderen. Die Angst vor Verlust von Prestige, Wohlstand und Sicherheit.

Angst vor Armut, Angst vor Schwäche, Angst vor Machtlosigkeit, Angst vor Kontrollverlust, Angst zu versagen, Angst davor, im Unrecht zu sein. Angst, den Ansprüchen anderer und seiner selbst nicht zu genügen. Angst vor Gott, der Welt, den Menschen, sich selbst und dem Leben.

Gesellschaftliche, politische und persönliche Dramen, täglich, in Reinform.

~~~

Aus meiner Sicht funktioniert weder das eine noch das andere perfekt, zumindest selten. Also zwei Möglichkeiten:

1) Man kultiviert Liebe in sich und verdrängt damit die Angst.

2) Man geht durch die Angst, macht sie sich zum Freund und kultiviert dadurch Liebe in sich.
 
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Meine Erfahrung ist, dass man durch seine größten Ängste gehen sollte. Danach weiß man, wer man wirklich ist.

Ich bin über Deinen Satz etwas schnell hinweggegangen und komme daher nochmal darauf zurück.

Es bleibt nicht aus, dass wir in Situationen geraten, evt. ganze Lebensphasen, die von Angst geprägt sind.
In Deinem letzten Beitrag hast Du ja viele "schöne" Ängste aufgeführt.

Deinen Satz kann man auch so verstehen: Angst gehört zum Leben dazu. Sie hat ihre Daseinsberechtigung und man solle sie akzeptieren. Und wenn ich meine Angst prima aushalten kann, dass weiss ich wer ich bin, nämlich ein starker Mann oder eine starke Frau.

Ich denke nicht so.
In meinen Augen ist Angst der Feind des Menschen. Angst ist letztendlich der Ausdruck dafür, dass etwas oder jemand stärker ist oder sein könnte als ich und mich ins Unglück führt - führen will - dorthin, wo ich nicht sein will. Mit allen meinen Kräften kann ich mich dann gegen die Führung der Angst sträuben und statt dessen dorthin gehen, wo ich sein will. Aber ein solcher Kräfte raubender Weg, der von Angst begleitet wird, ist kein schöner und angenehmer Weg.

Seine Angst auszuhalten und trotzdem seinen Weg zu gehen, ist zwar ein Zeichen von Stärke, jedoch (für mich) keine Lösung. Ich will keine Angst haben. Und deswegen ist Liebe so wichtig. Liebe treibt die Angst aus.

Mir kann es also egal sein, ob ich angesichts meiner Ängste ein starker Typ oder ein schwacher Mensch bin. Ich will keine Angst als meinen Begleiter in meinem Leben haben! Das ist meine persönliche Entscheidung. Ich habe mich bereits so entschieden und sehe keinen Grund, meine Entscheidung auch nur zu überdenken.

Die Angst fragt mich nicht, ob ich sie willkommen heiße. Sicher, sie kommt völlig ungefragt. Aber ich frage die Angst auch nicht, ob sie wenigstens für einen Kaffee bleiben möchte.

Viele Menschen scheinen mir hier inkonsequent oder hilflos zu reagieren. Sie sagen: Die Angst ist ohne meine Einladung gekommen. Aber wenn sie schon mal da ist, dann ist sie auch mein Gast und ich beschäftige mich mit ihr.

Ich sage dazu Nein! Ich habe die Angst nicht eingeladen und erlaube ihr auch nicht, sich auch nur einen Stuhl und bei mir Platz zu nehmen. Zum Rausschmeißen ist die Liebe ein hochwillkommener und sehr effizienter Helfer.

LG, Nordrheiner
 
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Hatte meinen vorherigen Beitrag bereits um den nachfolgenden Passus ergänzt:

Aus meiner Sicht funktioniert weder das eine noch das andere perfekt, zumindest selten. Also zwei Möglichkeiten:

1) Man kultiviert Liebe in sich und verdrängt damit die Angst.

2) Man geht durch die Angst, macht sie sich zum Freund und kultiviert dadurch Liebe in sich.

Sieht so aus, als würden wir das nicht gänzlich unterschiedlich sehen.

~~~

Liebe und Angst sind ja, da stimme ich dir zu, Antagonisten - also zwei Stati bzw. Gefühlszustände, die nur selten oder gar nicht gleichzeitig auftreten können. Wo also das eine herrscht, ist das andere eher selten oder gar nicht anzutreffen.

Wenn man nun Angst an das eine Ende einer Skala setzt und Liebe an das andere Ende, dann gibt es natürlich auch noch etwas dazwischen. Ist man also nicht bei der Liebe, ist man nicht zwingend bei der Angst, und andersherum. Man kann also gewissermaßen gleichwertig von beiden Seiten herangehen. Ist man also nicht bei der Liebe, fällt der Sprung zur Angst leichter, und andersherum.

Natürlich ist auch "die Mitte" keinstenfalls zu verschätzen.
 
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Ist Liebe die erste Kunst, die man im Leben lernen kann?

Aus meiner Sicht nicht. Denn: Wenn Liebe nicht auf Ehrlichkeit und Wahrheit baut, dann wird sie zu einer Farce.

~~~

Um das Ganze aber zu relativieren: Es gehört zur Ehrlichkeit und Wahrheit auch dazu, dass man lügt.
 
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