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Wahre Liebe?

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Doch, doch, genau das meine ich.

Das damals einschneidende Ereignis für mich war, dass ich mit einer Freundin meiner Halbschwester darüber sprach, wie sie einen Supermarktgang absolviert bzw. denkt. Sie meinte dann, dass sie eine Liste hat und eins nach dem anderen arbeitet. Ich meinte, dass das bei mir anders aussieht. Ich sehe mich durch die Gänge laufen und an der Kasse "Hallo" und "Tschüss" sagen. Sie meinte, dass das bei ihr ganz anders sei. Sie meinte, dass sie keine Bilder sieht, sondern bei ihr alles strukturiert sei und sie in Wörtern denkt. Etwas reduziert dargestellt, klar. Es war schon ein längeres Gespräch, in dem man interessante Unterschiede feststellen konnte.

Wenn es um Liebe bzw. Beziehungen geht, dann gibt es (In-)Kompatibilitäten und viele Menschen wissen nicht mal, warum.

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Und das soll jetzt nicht heißen, dass visuelles oder verbales Denken der Knackpunkt sind. Es gibt unzählig viele Faktoren dafür, warum Liebe oder Beziehungen funktionieren oder nicht funktionieren.

Hättest du nicht mal Lust, im Forum -ich- einen Thread zu eröffnen mit dem Titel visuelles Denken vs. denken in Worten? Vielleicht finden das ja noch mehr Leute interessant. In diesem Thread geht es ja um - Wahre Liebe - und wenn wir uns vielleicht mehr unterhalten möchten über visuelles Denken, wäre ein Extra-Thread wohl ganz gut dafür. Ich könnte den Thread ja auch eröffnen, aber habe momentan keine Lust, der "Vorreiter" zu sein. 😉 Siehst du und bei mir ist es auch oft so, wenn ich irgend wo hin fahre, natürlich kenne ich die Strecke, dann kann ich vorweg alle Stationen vor dem Inneren Auge sehen, wie die aussehen, das Drumherum um die Gleise. Geistig bin ich dann alle Stationen vorweg schon mal bildlich abgefahren, während ich noch auf dem Weg zum Bahnhof bin. Aber das mache ich nicht immer oder nicht bewusst. Ich kann natürlich steuern, ob ich das nun bildlich sehen möchte oder an etwas Anderes denken möchte. Aber wenn ich zum Supermarkt will oder woanders hin, wenn ich den Ort kenne kommen meistens erst Bilder in meinen Kopf darüber, wie es dort aussieht. Z.B. Parkplatz vor dem Supermarkt, die Geschäfte drumherum, Büsche, Hecken, Bäume... na gut soviel dazu, möchte diesen Thread ja nicht überstrapazieren. Es ist ja auch wissenschaftlich erwiesen, dass es diese beiden unterschiedlichen Denkweisen gibt. Also, wollen wir es mal versuchen mit einem eigenen Thread darüber? 🙂

Na und wahre Liebe ist für mich auch, wenn man sich aufeinander verlassen kann, wenn man kleinere Schwierigkeiten zusammen meistert und bei größeren auch versucht Lösungen zu finden und natürlich auch das Gefühl der Person, die man liebt nahe sein zu wollen. Es gibt unterschiedliche Arten von Liebe, z.B. auch die Nächstenliebe, die ja auch wahr sein kann. Ein schwieriges Thema, trotz Allem.
 

Hallo Bohemia,

schau mal hier: Wahre Liebe?. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Nordrheiner

Du willst mir und der Welt sagen, worum es bei der Liebe geht?

Ich bin mir ziemlich sicher, dass du das weder kannst noch willst.
 
Du hattest gefragt, nicht ich.

Ich möchte gerne wissen, wer du bist.

Und ich denke, dass es das ist, was du kannst.

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Weißt du, bei Liebe geht es im Großen und Ganzen um Selbsterkenntnis. Stimmst du mir darin zu?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich möchte gerne wissen, wer du bist.

Und ich denke, dass es das ist, was du kannst.

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Weißt du, bei Liebe geht es im Großen und Ganzen um Selbsterkenntnis. Stimmst du mir darin zu?

In diesem Thema "wahre Liebe" ist der Begriff Selbsterkenntnis wichtig, keine Frage. Selbsterkenntnis ist jedoch keine Erfahrung, die ich ohne das "Du" machen kann. Wir erkennen uns eher so, wie wir sind, wenn wir ein Gegenüber haben, der uns als Spiegel dient.
 
"Wahre Liebe" ist mir von der Begrifflichkeit und auch vom Anspruch her einfach zu mächtig. Fast klingt mir das zudem wie ein Pleonasmus, denn unwahre Liebe ist letztlich keine. Meine Erfahrung sagt mir, dass Liebe kein Dauerzustand sein muss, dass sie sich zudem wandelt in einer Beziehung, wie wir selbst uns wandeln. Und so geschieht es sicher mehr als manchen lieb ist, dass wir irgendwann nicht mehr wissen, was uns da irgendwann und vor Jahren mal im Hinblick auf den Menschen einmal so entflammt hat, dass wir an die große Liebe glaubten.
Wir verändern uns, und so kann es sein, dass wir - sehen wir irgendwann genau hin - gar nicht mehr wissen, was in uns damals dieses alles bewegende Gefühl von Liebe wirklich ausgelöst hat.
Und dennoch, da bin ich konservativ, glaube ich an die Beständigkeit von Liebe, in dem Sinne, wie sie Exupery im "Kleinen Prinzen" zum Ausdruck bringt: "Wir sind zeitlebens für das verantwortlich, was wir uns vertraut gemacht haben."
Die juristische Verantwortung für Kinder endet irgendwann, und dennoch fühlen wir uns auch über ihre Volljährigkeit hinaus für sie verantwortlich. Ich denke in letzter Zeit häufiger über die Ehe meiner Eltern nach, die nach 52 Jahren mit dem plötzlichen und unerwarteten Tod meines Vaters endete.
Sie hatten ihre Sollbruch-Stellen, immer wieder einmal. Und da fehlte zwischendurch auch häufiger die Nähe. Dennoch hielten sie aneinander fest.
Schon länger bin ich geneigt, ihr Verhalten im Sinne der Thematik als "wahre Liebe" zu werten. Es gibt heute dieses Schlagwort von der Schnelllebigkeit unserer Zeit. Wir müssen flexibel sein, folgern wir daraus und dehnen dieses Verhalten auch auf die Beziehungsebene aus, wobei wir uns häufig den Boden unter den Füßen wegziehen.
Irgendwie seltsam, weiß doch der Geschäftsbetreiber um die Ecke, dass er etwas für die Kundenbindung tun muss, weil seine Kunden sonst wegbleiben.
In unseren tiefsten Beziehungen vernachlässigen wir diese schlichte Weisheit. Das scheint mir eine der wesentlichen Ursachen zu sein für die um sich greifenden Beziehungskrisen. "Wahre Liebe" ist eben nicht immer "heiße Liebe", sondern sie drückt aus in einer Verantwortungsethik, die mir eine Partnerin, ein Partner auch dann abfordert, wenn das Feuer erloschen scheint.

Mal so ins Unreine gedacht, von

Burbacher
 
Es erscheint mir so, dass wir allmählich einen liebevollen Standard haben. Frühst oder spätest werde ich wieder aus der Reihe fallen, und dann seid ihr dafür da, mich aufzufangen und alles wieder gerade zu rücken.

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Ich falle ständig. Passt also ein bisschen auf euch auf.

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Als ich damals mit 15 sagte: "Passt gut auf euch auf.", hat man mich nicht verstanden. Gar bezeichnete man mich als überheblich. Ist das wirklich die richtige Denke?
 
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Nordrheiner, kämpfen?

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Und ja, du hast recht, mit Lina ist mir vermutlich eine der besten Frauen durch die Lappen gegangen, die ein Mann überhaupt haben kann. Du weißt aber auch, dass ich meine Gründe dafür habe.
 
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